2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?

Es gibt 1.920 Antworten in diesem Thema, welches 108.124 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von MeckPilz.

  • Im Laubwald ist nach wie vor der einzige Massenpilz der Gelbporige Raufuss.

    Na da kann man doch dann auch nicht meckern. Vom Speisewert her (für mich) der beste Raufuß.


    LG Christopher

    Den Spot hält Leccinum duriusculum für mich, aber bei mir gibt's L. crocipodium auch nicht. :/

    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]
    93 Chibs - APR-Gebühr 2024 = 83 Chibs

  • Bei mir feiern die Gelbporigen gerade auch Party.


    Außerdem gibt es endlich Bleistift, aber winzig klein.


    Der grüne Tod traut sich auch endlich mal aus dem Boden.


    Und die Spechttintlinge sind da. Die kündigen meist die Büschelraslinge in dem Habitat an. Nur leider bleibt jetzt wieder der Regen aus. :(


    LG Christopher

  • Liebe Alle


    Wir haben leider nicht den grossen Regensegen erhalten, letzte Woche etwas und gestern nur so gegen 10L. Dennoch lässt sich immer etwas Finden und stets kommen neue Erstankömmlinge für dieses Jahr hinzu, wenn auch alles viel später als gewohnt.


    Hier ein paar Aufnahmen daraus:


    Echinoderma asperum



    Ein noch junger Macrolepiota procera



    A. essetei



    Paxillus involutus



    Collybia odora



    Tricholomopsis rutilans



    Coprinus atramentarius



    Clitocybe costata



    erster Clitopilus prunulus



    und zu meinem Leidwesen nur ein kleines Exemplar meiner Lieblinge, welche mir bis jetzt ein katastrophales Jahr bereiteten:


    R. virescens



    Hingegen haben die krausen Glucken ein phänomenales Jahr und ich sehe stets fast an jeder zweiten Kiefer welche in verschiedenen Grössen



    Der Grund meines Ausflugs war aber eigentlich das Checken meiner Eierschwämmli- Stelle und es scheinen endlich die ersten zu kommen:



    ..und hoffe, der Regen reichte für weiteres Wachstum und ich werde in ein paar Tagen wohl nochmals vorbeischauen....💦


    Allen einen schönen Abend und beste Grüsse 🌸

    Corinne

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben. Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Hallo Corinne,


    das sind viele schöne Funde. Und Deine Eierschwämmli hat es auch. :gzwinkern:


    Schönen Abend noch,

    herzlich, Steffen

  • Danke lieber Steffen


    Genau! Wie erhofft und dir geschriebenen, auch wenn erst am Wachsen..danke dir fürs Daumendrücken! 🙏

    Dir auch einen schönen Abend und

    liebe Grüsse

    Corinne

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben. Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Hallo Shroom!


    Betreff Gelbporiger R. wollte ich mal nachfragen, mit Bitte um einen Kocktipp.


    Bei mir war es so, daß sie nicht sonderlich hoch im Kurs standen.

    Das könnte mehrere Gründe haben, erstens keine gescheite gattungsgerechte Zubereitung.

    Ich habe sie auch nie getrennt nur Gelbporige allein gekocht, und ausprobiert.

    Meistens waren sie in einer Mischpilzpfanne mit Täublingen, Steinis etc. wo sie von den anderen überstrahlt wurden, und dann auch wegen ihrer Schwarzfärbung als minderwerige "schwarze Schafe". Danach hab ich auch kaum welche

    mehr mitgenommen.

    Ich finde auch Ihren längsfaserigen "zähen" Stiel jetzt nicht besonders.

    Würde Ihnen trotzdem eine zweite Chance geben, und sie mal ohne andere Pilzzutaten richtig zubereiten.


    Wie machst du das?. Ich sah in einem anderen Thread, daß du was von Sahne-Sauce mit Paprika für Pasta erwähntest.

    Also: Junge frische Exemplare vorausgesetzt:, Stiel? In Scheiben quer? in Scheiben längs? Wenn älter faserig weglassen? Olivenöl, etwas Zwiebel, Paprika, dann Schlagsahne?


    Eignen sie sich auch zum Trocknen? Frag nur mal so, da ich gar keinen Dörrautomat hab, und nur sehr selten was trockne (wenn dann im Backofen auf 50°)


    Danke schon mal im Voraus,

  • Hallo Malker,


    sehr schöne Steinis hast du da! Ich meine allerdings ausschließlich B. edulis zu erkennen, oder habe ich was an den Augen?

    Leider waren in dem Stück, das ich eigentlich begehen wollte Waldarbeiter und haben die Bestände gelichtet. Wenn da was war, ist da vermutlich jetzt alles platt.

    Das ist natürlich ärgerlich, muss aber keine Katastrophe sein. Ich finde gerade Fichtensteinpilze bevorzugt in intensiv bewirtschafteten Fichtenplantagen, gerne direkt neben der Harvesterschneise.


    LG Suillus

  • Albus Ist halt alles auch Geschmackssache. Ich finde sie gerade wegen ihrer festen Konsistenz so toll, wenn sie schon größer sind. Die meisten Raufüße werden dann ja zu weich. Da der Gelbporige Raufuß sehr stämmig werden kann, ist er dadurch ein sehr ergiebiger Speisepilz. Zäh finde ich die Stiele gar nicht, sehr fest ja, aber nicht störend. Gegen die Faser geschnitten ist die Konsistenz einwandfrei mit schönem Biss, an festes Wurzelgemüse erinnernd.


    Wie alle Raufüße wollen sie bei großer Hitze gebraten werden, richtig schön gebräunt. Die kann man dann durchaus auch so gut essen mit etwas Salz dran und einem Stück Brot.


    Mein Lieblingsrezept für alle Arten von Raufüßen:

    • Pilze kräftig braten, beiseite stellen
    • Paprika kräftig (mit Farbe) anbraten, anschließend Pilze zurück geben
    • Nach Geschmack Knoblauch und Ingwer (wichtig!) zu gleichen Teilen zugeben (am besten beides als Paste, dann verteilt sich das Aroma gleichmäßig) und etwas Zucker oder Honig, kurz mitrösten lassen
    • Etwas Tomatenmark und Rosmarin (getrocknet oder frisch gehackt) unterrühren und ebenfalls kurz mit rösten lassen
    • Ablöschen mit Sahne oder Milch (wenn man Kalorien sparen will)
    • Nochmal mit Salz abschmecken und zum Schluss eine Ladung Petersilie dazu

    Schmeckt super als Sauce zu Schweinefleisch mit Spätzle, für Schnitzel oder auch einfach nur so mit einer Pasta nach Wahl.


    LG Christopher

  • Ich bin gerade auf Dienstreise in NRW und habe gestern Nachmittag ein bekanntes Wäldchen in den Ausläufern der Nordeifel besucht.


    Schon 10 Meter vom Auto weg direkt dieses Prachtexemplar:




    Das Problem: fast jedes Mal, wenn ich direkt zu Beginn einer Tour einen schönen Fund mache, ist das wie ein schlechtes Omen. In der Regel finde ich dann für den Rest der Tour überhaupt nichts mehr. Leider so auch diesmal. Ist das bei euch auch so?


    Naja, vielleicht waren auch die Belgier schneller...


    LG Suillus

  • Das kann tatsächlich sein. Habe ehrlich gesagt Schwierigkeiten, die auseinanderzuhalten. Bei dem Großen in der Mitte war ich mir recht sicher, dass es einer ist. Aber stimmt schon, der speckige Hut sieht eher nach Edulis aus. Nachher, wenn ich die für das Dörrgerät vorbereite kann ich nochmal Fotos machen.

  • Kombi aus charakteristischem Stiel, matter Hutoberfläche und fehlender roter Schicht unter der Huthaut ist in Kombination eigentlich eindeutig zur Bestimmung. Wenn du eine gute Nase hast, kannst du auch per Geruch unterscheiden, aber um das zu lernen, muss man auch erstmal bestimmen können ^^


    LG Christopher

  • Ändert nichts an meiner Aussage. Es ist immer leicht alles auf den Klimawandel (der ohne Frage existiert - wie stark durch den Menschen beschleunigt lassen wir mal dahingestellt) zu schieben. Fakt ist aber, das extrem viele weitere Dinge ins Wetter und auch Klima reinspielen. Vulkanismus (über verschiedene Wege und das ggf. auch langfristig) und Sonnenaktivität um mal zwei wichtige und aktuell relevante Beispiele zu nennen. Statistisch gesehen war ein Sommer wie der diesjährige ohnehin mal wieder fällig und somit nicht ungewöhnlich. Was mich überrascht hat ist, dass trotzdem 2003 nicht geknackt wurde, trotz über die Jahre gestiegener Durchschnittstemperaturen und einiger gebrochener Rekorde in diesem Jahr.


    LG Christopher

  • ...YR hat 5 L gedoxxt...

    :?: :?: :?: :gkopfkratz:

    Pilzige Grüße,

    Grüni/Kagi ==12


    117 Pilzchips


    (120PC Stand 07.01.24 -15PC Einsatz APR 2024 = 105PC +4PC Platz 9 APR 2024 +3PC Gnolmhessisch-Bonus +3PC für Sozialphahl= 115PC Stand 05.01.2025 -15PC Einsatz APR 2025 = 100PC +3PC 1. Rätzler über die Mitte +3PC Am nächsten an Schnapspunktzahl 222 +2PC 1500. Beitrag im Rätzelthread +3PC Selbsteinschätzung +3PC Bonus Bunte Gratulations-Lobhudelei +3PC Sondierungsphahl Salate = 117PC Stand 10.01.2026)


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    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Was mich überrascht hat ist, dass trotzdem 2003 nicht geknackt wurde, trotz über die Jahre gestiegener Durchschnittstemperaturen und einiger gebrochener Rekorde in diesem Jahr.

    Das haben wir vor allem den Nordlichtern zu verdanken, wo der Sommer von den Temperaturen ja relativ durchschnittlich war und bundesweit den Schnitt runtergezogen hat. Würde man sich nur auf die Südhälfte beschränken, lägen wir gewiss deutlich über 2003.


    Nach aktuellen Prognosen geht man übrigens davon aus, dass bis Ende des Jahrhunderts die Niederschläge im Jahresmittel insgesamt sogar zunehmen, wobei die Sommer wohl trockener, dafür aber die Winter deutlich feuchter werden, sodass wir insgesamt trotzdem mit einem leichten Plus rauskommen.


    Worauf ich getrost verzichten kann, sind diese endlosen Blockinglagen, wie wir sie diesen Sommer fast pausenlos hatten. Hitze ist eine Sache, wenn aber die Lage so eingefahren ist, dass man über Wochen nicht eine einzige Wolke am Himmel sieht, dann ist das schon deprimierend.


    LG Suillus

  • ...

    Grüße vom Hotspot des menschgemachten Klimawandels.


    Wolfgang

    Wie schon gesagt: Einen menschengemachten Klimawandel halte ich für einen Irrtum. Für mich ist diese Vorstellung Wunschdenken. Letztlich geht es nur ums Geldverdienen bei der Sache.


    Um verlässliche Aussagen zu haben, müsste man das Wetter mindestens der letzten 50.000 oder noch länger Jahre analysieren. Und genau diese Daten liegen eben nicht vor. Klimawandel auf der Erde gab es schon immer, wie wir wissen.