Exkursion zu Erbsenstreulingen (Pisolithus arhizus) & Mofetten – Forumsmitglieder: Corne, Hannes2, Navajoa & Thorwulf

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema, welches 2.134 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von matthias0.

  • Hallo,


    am Sonnabend dem 24. Juni haben die Forumsmitglieder Corne (alias Corne), Jörg (alias Hannes2), Steffen (alias Navajoa) und Marcel (alias Thorwulf) eine Exkursion zu den Erbsenstreulingen, Pisolithus arhizus, und zu den größten Mofetten Europas durchgeführt.


    Marcel reiste aus Thüringen zu mir nach Syrau. Gemeinsam in meinem Auto fuhren wir dann nach Plauen zum Bahnhof, um Jörg abzuholen, welcher aus Chemnitz mit der Regionalbahn angereist ist. Beinahe hätte der Zug wegen eines technischen Defektes an einer Türe in Hohenstein-Ernstthal stehenbleiben müssen. So gabe es nur ein ein paar Minuten Verspätung.


    Von Plauen aus fuhren wir dann zu dritt zu den größten Mofetten Europas und überquerten dabei auch die Grenze nach Tschechien. Dort haben wir uns mit Corne getroffen, welcher aus Schneeberg angereist ist. Die Bublák-Mofetten sind, wer sie noch nicht gesehen hat, sehr eindrucksvoll. Gleich dort in der Nähe gibt es weitere, kleinere Mofetten.



    Ein schönes Video, ab 1:00 min wird es interessant:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.



    Corne an der größten Mofette Europas:





    Jörg und Marcel beim Staunen und filmen:





    v.l.n.r Jörg, Marcel und Corne:




    Leider gab es in diesem Gebiet auch Mücken und Bremsen. Aber da ich leider lange Sachen anziehen musste (ich muss Antibiotika nehmen wegen einer Borreliose und darf nicht in die Sonne), tangierte mich das wenig. Nebenbei, ich habe mir die Handrücken verbrannt an diesen Tag und habe jetzt Sonnenbrand.


    Bei bestem Wetter und voller Sonne bestaunten wir die Mofetten, um anschließend Mittagsessen in einem nahegelegenen Hotel & Restaurant einzunehmen. Eine Tischreservierung ist am Wochenende unbedingt nötig.



    Nach dem Mittagessen fuhren wir Vier zu einer Stelle, welche ich 2022 entdeckt habe, um dort nun endlich mit der Suche nach Pisolithus arhizus, dem Erbsenstreuling zu beginnen.



    Im Bild v.l.n.r. Thorwulf (Marcel), Hannes2 (Jörg), Corne (Corne), Navajoa (Steffen):




    Ich war ziemlich angespannt. Wenn man Pilzfreunde zu einer Exkursion einlädt – hoffentlich findet man auch Pilze… :gkopfkratz:


    Mittlerweile hatten wir 25 ° Grad und durch den Regen in den letzten Tagen war es im Gelände feucht. Da kaum Wind herrschte, die Sonne am blauen Himmel strahlte, war es drückend schwül.


    Für Marcel und Jörg war es die Gelegenheit, ihre Erstfunde zu machen. Corne und ich haben die Pilze schon öfters gefunden.

    Bereits auf dem Weg zum eigentlichen Habitat konnten wir den ersten Pisolithus arhizus finden. Das machte Hoffnung auf mehr, welche sich auch erfüllen sollte.


    Das Habitat entspricht dem Lehrbuch:



    Das Habitat entspricht dem Lehrbuch: „Gestörte“, also bewegte Böden, Birke und Kiefer als Mykorrhiza-Partner sind reichlich vorhanden. Es wachsen auch einige Eichen im Gelände.



    Die Teilnehmer auf Suche, man beachte die Größe des Korbes:





    Gefunden!





    Im Schatten einiger kleiner Eichen konnten gute Funde gemacht werden.


    Wir waren dort über 2 Stunden unterwegs und haben etliche, sehr schöne Funde machen können. Auch die beiden „Erstlinge“ waren erfolgreich, nachdem sie die ersten Funde gezeigt bekommen haben. Man muss einfach ein Auge dafür haben/entwickeln.


    Hier:




    Marcel mit seinem Fund:




    Auf Suche:





    Ich in langen Sachen, das sieht man nicht so häufig:




    Auf Suche:





    Und was ganz wichtig ist: trotz Hitze und Schwüle hatten wir alle auf der Exkursion viel Spaß!


    Jeder konnte Pilze finden und mit nach Hause nehmen.


    Geschätzt hatten wir zu viert mindestens 12 kg Erbsenstreulinge, Pisolithus arhizus in den Körben. Und da will ich nicht wissen, wie viele wir übersehen haben…



    Trotz Hitze und Schwüle, glückliche Gesichter am Ende unserer Exkursion:





    Corne ist dann wieder nach Schneeberg gefahren. Jörg, Marcel und ich waren noch kurz einkaufen, um dann wieder nach Plauen zu fahren. Jörg erreichte noch problemlos seinen Zug 18 Uhr nach Chemnitz und Marcel fuhr von Syrau aus auch wieder nach Hause.


    Abends dann noch Pilze putzen, was bei dem Material ziemlich „braun“ ist; wer schon mal Pisolithus arhizus verarbeitet hat, der weiß, von was ich spreche. g:D



    Abschließend kann ich sagen, dass unsere lange geplante Exkursion allen Teilnehmern viel Spaß gemacht hat und wir als Extra noch Erbsenstreulinge finden konnten.



    Ich bedanke mich bei Corne, Jörg und Marcel für den schönen Tag!



    Ich hoffe wie immer, ihr hattet beim Lesen und Betrachten etwas Freude,

    viele Grüße,

    Steffen

  • Hallo in die Runde!


    Also das war ein sehr schöner Ausflug mit Euch und es hat dabei alles super gepasst inkl. dem immer unkalkulierbaren Wetter! :daumen:


    Die Mofetten kannte ich bis dato auch noch nicht, aber eine wirklich höchstinteressante Naturerscheinung vor unserer Haustüre. Da haben wir also eine aktive Magmablase gleich in unserer Nachbarschaft. Irgendwie spannend aber auch ein bissl beunruhigend, so etwas zu wissen.


    Gespannt war ich ja als "Haldengänger" auf diese renaturierte Tagebaufläche dort und ein noch so relativ junges Bergbaufolgelandschaftsterrain hab ich bisher auch noch nicht gekannt. Das Erdreich (Abraummaterial) war im Großen und Ganzen noch sehr in "Bewegung"; manchmal lief man da über den Boden wie auf Gummimatten. Für die dortigen Pioniergehölze natürlich ideales Terrain und für die Erbsen, also Pisolithus arhizus das natürliche Habitat.


    Jörg u. ich haben anfangs doch etliche Erbsen erstmal in Ruhe gelassen, weil wir sie für Dreck und/oder Gestein hielten, aber Steffen u. Corne haben uns da sehr gut angeleitet und hat man dann einmal den Blick dafür und seine ersten Eigenfunde gemacht, ist es ein Riesen-Spaß irgendwie.


    Jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie dieser Pilz als Soßengewürz sein wird. :)


    Danke nochmals an Euch für den schönen Tag im Gelände und einen ganz besonderen Dank an Dich Steffen für die Organisation/Einladung!


    LG, Marcel

    »Was wäre die Welt, wäre sie bar

    aller Nässe und Wildheit? Lasst sie doch da,

    Oh, lasst sie doch da, Nässe und Wildheit;

    Lang lebe die Wildnis, die Unkrautigkeit.«

    Gerard Manley Hopkins, Inversnaid (1881)

  • Liebe Ausflügler


    Danke euch herzlich für das Teilhaben an eurer interessanten Exkursion.


    Ich habe weder Mofetten gekannt noch Erbsenstreulinge bis anhin in Life gesehen und durfte einiges dazu lernen.


    Toll auch, eure Gesichter kennengelernt zu haben.


    Beste Grüsse und Freude bei der Zubereitung der sicherlich schmackhaften Würzpilzen.

    Corinne

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben. Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Hallo zusammen,

    natürlich gönne ich jedem seine Erbsenstreulinge, ist ja gar keine Frage. Aus meiner persönlichen Sicht ist der Erbsenstreuling jedoch eher ein Färbe- als ein Würzpilz - das Aroma hält sich für meinen Gaumen doch in überschaubaren Grenzen, zumindest bei dem einen Exemplar, das ich letztes Jahr finden konnte und getrocknet habe. Der Exkursions- und Fundbericht an sich ist großes Kino :daumen: , besten Dank dafür. Aber vermutlich habt ihr zu viert nicht über 12 Kilo, sondern etwa 8 Kilo Erbsenstreulinge mitgenommen :saint: und habt noch viele stehen gelassen.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Hallo Steffen,


    auch von mir noch einmal einen herzlichen Dank für den schönen Ausflug, das Zeigen deines Streulingshabitats und natürlich auch fürs Herumkutschieren. Die Mofetten live zu sehen war schon ein großes Erlebnis. Ich kannte so etwas bisher nur aus dem Fernsehen.


    Erbsenstreulinge sind eine der Arten für die ich absolut kein Auge habe. Umso mehr habe ich mich gefreut dann doch noch fünf Exemplare allein entdeckt zu haben. Ich bin gespannt wie die schmecken.


    eher ein Färbe- als ein Würzpilz

    Ersteres kann ich voll und ganz bestätigen, das Zweite wird sich noch herausstellen. Ich habe meine Finger bisher immer noch nicht richtig sauber bekommen.

    Aber vermutlich habt ihr zu viert nicht über 12 Kilo, sondern etwa 8 Kilo Erbsenstreulinge mitgenommen

    Auf dem Bild ist nur der Korb von Corne zu sehen und nicht die Funde der anderen Sucher.


    Alles in allem war es ein toller Tag in angenehmer Gesellschaft mit einer Ausnahme, nähmlich der Saunabedingungen bei den Erbsen.


    VG Jörg

  • Ein interessanter Bericht. Von Mofetten hatte ich noch nie gehört. Man lernt doch immer dazu. Vielen Dank fürs Mitnehmen g:-)


    Hannes2

    Ich glaube, Oehrling meint mit den Mengeangaben der Kilo etwas Anderes :gcool:


    LG

    Dodo

    Die Welt ist schön, weil sie bunt ist==Gnolm16

    "Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt"

    (Lucius Annaeus Seneca)

  • Hannes2

    Ich glaube, Oehrling meint mit den Mengeangaben der Kilo etwas Anderes :gcool:


    LG

    Dodo

    Hallo,


    schon klar, jedoch sind Erbsen nichts Besonderes, wir waren auch nicht in Deutschland und auch nicht in einer Schutzzone, NSG oder so unterwegs.

  • Also Jörg u. ich haben viele, sehr viele "Erbsen" dort gelassen.... Da haben wir uns ganz sehr angestrengt, wir zwei.... :P;)

    »Was wäre die Welt, wäre sie bar

    aller Nässe und Wildheit? Lasst sie doch da,

    Oh, lasst sie doch da, Nässe und Wildheit;

    Lang lebe die Wildnis, die Unkrautigkeit.«

    Gerard Manley Hopkins, Inversnaid (1881)

  • Glück Auf :gwinken:


    Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmal herzlich bei Steffen bedanken, das er uns an seinen Hotspot geführt hat. Wie das bei Hotspots so ist: dort, wo letztes Jahr besonders viel wuchs, hielt es sich dieses Jahr in Grenzen. Halt grad so viel, das man immer mal einen gefunden hat um die Lust nicht zu verlieren :gzwinkern: ich war auf dem Rückweg etwas vom „Weg“ abgekommen und die buchstäblich letzten „100m“ bis zum Auto haben dann doch nochmal 2/3 meines gesamtfundes ergeben :gbravo:

    Ich habe noch ein paar Bilder, die ich gern beisteuern möchte.

    An den Mofetten habe ich den großen Wiesenknopf mit einem Mehltau dran gefunden:


    Wie ich mittlerweile erfahren habe, handelt es sich um Podosphaera ferruginea g:-)



    Dann gelang es mir an der gleichen Stelle endlich mal ein Bild vom Schachbrett zu machen:


    Und natürlich auch Bilder von den Erbsen:



    Es war ein wirklich schöner Tag! Habe heute noch den ganzen Tag lang die Ausbeute verwertet… naja, es musste schon das eine oder andere weggeschnitten werden :gzwinkern:

    Gerne mal wieder, war eine sehr nette Runde!


    Liebe Grüße aus dem Erzgebirge,


    Corne

  • Ich habe den primären Bericht mit Spannung gelesen und bin dem Autor insbesondere für Foto Nr. 6 dankbar, weil dieses mir den Beweis liefert, dass ich mit meiner lieben Ehefrau bei unserer heutigen Fahrt aus der Ecke Lichtenstein in Richtung Sokolov/Falkenau den richtigen Riecher hatte und wir schlussendlich dort aufgeschlagen sind. Zuvor war es für eine Anfrage bei Euch, mit auf Exkursion gehen zu dürfen, terminlich zu spät; im Übrigen war mir klar, dass ich für mich persönlich keinen Anspruch auf Funddaten-Mitteilung habe. Unsere Route wählten wir über Schwarzenberg-Johanngeorgenstadt-Potucky/Breitenbach-Horni Blatna/Platten-Nedjek/Neudeck- Jindrichovice/Heinrichsgrün. Von letzterem Ort ging es auf die Staatsstraße 210 Richtung Süden. Nach ca. 10 km besichtigten wir den Geopark Piskovna Erika- ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung mit interessanter Flora und Fauna. Ob das Gebiet wegen Sand(stein)/Braunkohle-Abbau entstanden, wissen wir noch nicht. Erbsenstreulinge fanden wir dort nicht, obwohl es zahlreiche Kies-/Sand-Anhäufungen mit jungen Kiefern und Birk neben flachfelsigen Partien gab.

    Glücklicherweise waren vom vorherigen Exkursionsteam einige, teils überalterte E-Streulinge stehen gelassen worden, die sich teilweise noch als Fotomotiv eigneten. Für uns war es auch die erste Begegnung mit dieser Pilzart. Ich stelle keine Bilder ein, da der voranstehende Bericht genügend aussagekräftige Fotos enthält.

    Es grüßt Thomas

  • Glück Auf Thomas :gwinken:


    Darf ich fragen ob wir uns kennen ? Wenn du aus der Gegend um Schwarzenberg bist, wohnen wir ja nicht soweit voneinander weg (ich komme aus Schneeberg). Bist Du Mitglied bei den Südwestsachsen oder einfach nur Pilzbegeisterter wie wir ?

    Gruss, Corne

  • Danke erstmal für den schönen Beitrag, Steffen. Und Dir, Corne, für die Ergänzungen. :thumbup:

    ...jedoch sind Erbsen nichts Besonderes

    ==Gnolm11 Für mich schon, als bekennenden Fan der "Haldentrüffel"!

    Wobei mich das Kulinarische gar nicht so sehr interessiert (wird i.d.R.überbewertet), aber das besondere, semihypogäische Wachstum, das Erscheinen auf extrem kargen nahezu vegatationslosen Standorten, zudem oft bei großer Hitze, übt auf mich eine ganz besondere Faszination aus.

    Auch deshalb habe ich seit 2013 jährlich über diese schönen Pilze berichtet.

    Hier sind sie übrigens noch nicht so weit. Eher klein und tief eingesenkt, wie ich heute feststellte.




    Dafür von einer 1A-Qualität.



    LG, Nobi

    Hier geht es zu meinen Themen.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Chips: 72

  • Hallo Nobi,


    es freut mich das Du auch welche finden konntest.

    Dafür von einer 1A-Qualität.

    Davon hatte ich leider nur einen einzigen. Bei den anderen war ganz schön etwas abzuschnippeln.


    VG Jörg

  • Hallo,

    toller Bericht, ich freue mich, dass Ihr fündig wurdet.

    Bild 2 hast Du sicher zu besschriften vergessen: Corne IN der Mofette g:D

    Die Erbsen hab ich ja hier um die Ecke und da ich die kulinarisch ja nicht so mag - seien sie Euch vergönnt!

    Grüßle Hilmi

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 )

  • Hallo,


    also, ich muss nochmals etwas ausholen zu der kulinarischen Verwendung der Erbsenstreulinge:


    Das Ganze hat sicherlich auch einen gewissen historischen Hintergrund. Insbesondere ältere Leute haben mir berichtet, wie sie früher als Schüler und Studenten auf den Halden unterwegs waren, um die guten Trüffel zu finden – und um sie sehr teuer an die Kneipen zu verkaufen. Es sind ja schließlich Trüffel...


    Es ist klar, das hier etwas geschaffen wurde, was in Wirklichkeit nicht ist. Es wurde eine Art Mythos aufgebaut, das der Erbsenstreuling, Entschuldigung, Trüffel, etwas ganz Besonderes sei und er einen außerordentlich guten Geschmack besitzt etc. So, wie man das eben aus der Werbung kennt, wo ein Produkt in den Himmel gelobt wird...


    Der pulverisierte Pilz macht Soßen braun, er hat auch ein gewisses Aroma, aber er ist bei weitem nichts Besonderes. Als Würze ist jede Flockenhexe besser.


    Wenn wir nicht die Exkursion geplant hätten, ich wäre dieses Jahr nicht an diese Stelle gefahren. Erbsenstreulinge wachsen bei mir vor der Haustüre. Zwar nicht in Mengen, aber sie sind da. Man muss nur die Augen offen halten und die Habitate prüfen. Und ich bin mir sehr sicher, das sie bei vielen Pilzfreunden auch vorkommen, diese jedoch noch nie danach gesehen haben oder nicht glauben, das dort wachsen. Meine kleinsten Habitate sind nur wenige Quadratmeter groß.

    Es ist außer Frage, es macht Spaß diese Pilze zu finden, mehr muss nicht sein.


    Grüße,

    Steffen

  • Hallo Steffen,

    ich glaube da gibt es bei vielen Speisepilzen solchen Mythen, ich hatte das Vegnügen zweimal den Kaiserling zu probieren. Schmeckt leicht Nussartig aber nicht aussergewöhnlich.

    Morcheln werden auch oft gelobt aber für mich nichts besonderes, in der Zeit sind mir Maipilze deutlich lieber.

    Vor vielen Jahren wurde mir mal eine Fundstelle vom Erbsenstreuling gezeigt und ich habe sie nicht als Pilz erkannt, da muss man schon einen Blick für entwickeln,

    viele Grüsse

    Matthias

  • Es ist außer Frage, es macht Spaß diese Pilze zu finden, mehr muss nicht sein.

    Genau so ist es, Steffen! Es ist immer eine Freude die Pilze zu entdecken. Mitnehmen werde ich sie wohl nimmer und auch kilometerschrubben fällt aus. Dank Dir habe ich ja auch erst hier gesucht, weil immer suggeriert wurde, sie wären aaaach so selten - NÖ !

    Aber die Mofetten gucken wir auch mal gemeinsam an, oki? Die interessieren mich sehr - mit oder ohne Corne darin ;)

    LG Hilmi

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 )

  • Aber die Mofetten gucken wir auch mal gemeinsam an, oki? Die interessieren mich sehr - mit oder ohne Corne darin ;)

    LG Hilmi


    Hallo Sandra,


    das ist gebongt! Machen wir.


    Warst Du schon in Cheb auf der "Schwarzen Burg"? Könnte man prima verbinden. Und im Museum in Cheb? Da wo der Wallenstein gestorben ist?


    LG,

    Steffen

  • Oha -- beides muss ich verneinen - da brauchen wir nen Exkursionstag !

    Im Gegenzug zeige ich Dir die schönen Phytos die ich gefunden habe!

    Hab es jetzt sogar geschafft ein vernünftiges Stacking hinzubekommen!

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 )

  • Schwarzhex hilmgridd und die Schwarze Burg - sollte passen.... g:D:gzwinkern:

    »Was wäre die Welt, wäre sie bar

    aller Nässe und Wildheit? Lasst sie doch da,

    Oh, lasst sie doch da, Nässe und Wildheit;

    Lang lebe die Wildnis, die Unkrautigkeit.«

    Gerard Manley Hopkins, Inversnaid (1881)

  • Oha -- beides muss ich verneinen - da brauchen wir nen Exkursionstag !

    Im Gegenzug zeige ich Dir die schönen Phytos die ich gefunden habe!

    Hab es jetzt sogar geschafft ein vernünftiges Stacking hinzubekommen!


    Hay Sandra,


    so machen wir das!


    Blubberdinger, Schwarze Burg, lecker Mittagsessen, Dreck. Und für Dich ein tschechisches Bier und für mich eine große Kofola.


    LG,

    Steffen

  • Yes! Das ist DER Plan! Aber erstmal mach ich Urlaub und dann kommt CZ!

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 )

  • [...] ich habe sie nicht als Pilz erkannt, da muss man schon einen Blick für entwickeln, [...]

    Und für mich ist genau so etwas die Herausforderung u. auch irgendwie der Spaß, solche nicht ganz so einfach auszumachenden Pilz-Fk. zu erkennen und zu finden.


    Und in einer so netten Gesellschaft (Exkursionsteam) wie hier macht so etwas erst recht viel Spaß. Aber eigentlich ist es schon irgendwie ein bissl Plemplem, wenn da im schwülen Sommerwetter vier Leute wie wir über so ne Abraumkippe stundenlang laufen und dort alle Meter lang stehen bleiben, niederknien und im Dreck wühlen und nur hin und wieder auch was finden.... :D


    Keine Ahnung, was da Dritte über so etwas denken würden, die so etwas aus der Ferne beobachten.....

    »Was wäre die Welt, wäre sie bar

    aller Nässe und Wildheit? Lasst sie doch da,

    Oh, lasst sie doch da, Nässe und Wildheit;

    Lang lebe die Wildnis, die Unkrautigkeit.«

    Gerard Manley Hopkins, Inversnaid (1881)

  • Keine Ahnung, was da Dritte über so etwas denken würden, die so etwas aus der Ferne beobachten.....

    :girre:

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 )