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letzter Beitrag von Norbert.S am

Schneckling?

  • Hallo zusammen,

    Diesen Pilz habe ich im Mischwald (Buche, Eiche, Fichte) gefunden. Der Hut war ziemlich schleimig/wachsartig, der Geruch leicht süßlich an der Grenze zu unangenehm. Ist das eim Schneckling?

    Viele grüße

  • Hallo Schrumz,


    das könnte der Elfenbeinschneckling (Hygrophorus eburneus) sein. Standort würde passen.

    Es gibt allerdings noch weitere weißliche Schnecklinge, die nur schwer zu unterscheiden sind.


    Vorsicht!

    Auch weiße Trichterlinge können ähnlich aussehen, mit denen wäre dann nicht zu spaßen!


    LG, Nobi

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  • Hallo,

    Sieht schon nach Elfenbeinschneckling aus .

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Servus beinand',

    ich sehe auch einen der Elfenbeinschnecklinge. Bei Buche und Eiche als möglichen Mykorrhizapartner kommen aber drei Möglichkeiten in Betracht.

    H. eburneus bei Buche mit praktisch negativer KOH- Reaktion in den Lamellen und nur ockerlich verfärbenden Fruchtkörpern im Exsikkat, H. discoxanthus bei Buche, jung makroskopisch praktisch nicht unterscheidbar, aber alt gilbend und dann bräunend mit schneller gelbbrauner KOH-Reaktion in den Lamellen und schwarz werdenden Fruchtkörpern im Exsikkat.

    Die beiden sind bei mir in den buchendominierten Wäldern auf den Moränen etwa gleich häufig.

    Und dann gibt's noch den an Eiche gebundenen H. cossus, wo im Name dieser Geruch nach Weidenbohrerraupe drin ist, den alle drei haben. Alle drei brauchen scheinbar Kalk. H. cossus kenn ich von unseren Lohwaldresten im Münchner Norden auf der Schotterebene, wo nur Eiche als Partner in Betracht kommt, und ich würd alle drei makroskopisch nicht unterscheiden können.

    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Danke euch,

    Falls Interesse besteht kann ich morgen noch mal hin und KOH testen, falls noch ein FK da ist. Keine Sorge Elfenbeinschnecklinge stehen nicht unbedingt auf meiner Speisepilzliste, nicht zuletzt da die ja laut Forum absolut katastrophal schmecken.

    Alle drei brauchen scheinbar Kalk.

    Das find ich interessant da ich in dem Wald (~150m weg) auch 2 Flocki-Leichen gefunden habe. Hab die zwar jetzt nicht mit Lupe betrachtet aber wäre schon sehr überrascht wenn die ein Netz gehabt hätten, brauchen die nicht sauer? Der Schneckling war jetzt auch nicht irgendwie am Wegrand oder so.

    Viele grüße

  • Hallo,

    H.eburneus wächst auch hier im kalkarmen , discoxanthus fand ich hier in der relativ kalkarmen Ecke auch schon.

    H. cossus fand ich erst einmal bei Solnhofen effektiv auf Kalk.

    Wobei die Funde von H.eburneus immer in der Nähe von alten Wasserspeichern waren - Betonreste im Boden ??

    Grüße

    Norbert

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