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letzter Beitrag von Schrumz am

2021 - (Speise-)Pilze in Baden-Württemberg ~ Pilze BW

  • War gestern auch nochmal im Nordschwarzwald unterwegs, aber ohne Kamera, einfach nur den Wald genießen.


    Entsprechend kann ich bestätigen, dass sich die Steinpilze, Flockis, Maronen, etc. nicht mehr blicken lassen.

    In mein Körbchen wanderten aber jede Menge Pfifferlinge (der Nachwuchs lässt aber nach!) und junge Fichtenreizker.


    Es gab noch ein paar Täublinge, Perlpilze und Stäublinge, die ich alle (noch) nicht sammle.

  • Hallo zusammen,

    Hier auf der Ostalb kommen gerade die Maronen stark. Als ich in den Wald gegangen bin wurde ich von einer netten älteren Dame begrüßt die schon einen ganzen Korb voll raustrug. Trotz dessen und der Tatsache dass die dieses Jahr schon sehr schnell madig sind, kam noch ein ganz gutes essen zusammen. Den Rasling, den Champignon, den Gelbfuß und die Mehlräslinge will ich nicht essen, die zeig ich nur mal einem PSV um zu schauen ob ich richtig lag.

    Viele grüße

  • Hallo Zusammen,


    Nachdem diese Woche Steinpilzfunde im Nordschwarzwald gemeldet wurden machte ich mich heute auf dem Weg zu meinen Stellen im Nordschwarzwald. Endlich zeigen sich die Steinpilze und das überwiegend junge Exemplare. Da wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben nur die Steinis und Flockis zu sammeln hat es sich heute auf jedenfall gelohnt. Leider waren alle Stiele madig, sogar bei den ganz kleinen die gerade so aus dem Waldboden herausschauten waren schon von Maden besiedelt, sodass man nur die Hüte nehmen konnte. Aber es hat trotzdem richtig viel sopaß und Freude bereitet. Hier die Bilder:





































    Gesamtfunde:)



    LG Angelika

  • Hallo zusammen!


    Ich war an vergangenem Wochenende im Schwarzwarld. Es war sehr schön bei bestem Spätsommerwetter.

    Speisepilz des Tages war der Trompetenpfifferling. Wir haben zuzweit mühsam ca. 2kg davon gesammelt, hier im Korb zusammen mit vereinzelten Violetten Lacktrichterlingen.

    Ansosten gab es eingie schöne Lachsreizker. Röhrlinge gab es bis auf wenige Maronen und Ziegenlippen kaum (bzw. als Leichen). Steinpilze: null. Insgesamt sieht es dort zwar viel besser als bei uns im Rhein-Neckar Gebiet, es gibt aber keine große Massen von Pilzen.



    Lachsreizker


    Ich wollte schon immer Reizker vom Grill probieren. Endlich habe ich die Gelegenheit dazu gehabt (d.h. sowohl Reizker gefunden als auch gegrillt am selben Tag) und ich muss sagen, so schmecken die Reizker einfach toll!


    Mein persönlicher Erstfund, der Zitterzahn = Pseudohydnum gelatinosum


    Krause Kraterelle = Craterellus sinuosus, ein nicht so häufiger Leistling der auch leicht zu übersehen ist.


    Evtl. der hübsch oragene Milde Milchling = Lactarius aurantiacus.


    Die Pilztrocknungs-Methode von meinen Eltern: die Pilze werden auf die Seile (mit Nadel) "aufgespießt" und diese Seile werden dann auf einem Holzrahmen gespannt. Der Rahmen wird dann in ein Boilerraum gebracht - dort ist es so warm und trocken, dass die Pilze nach zwei Tagen komplett trocken sind.

    Oben Links sind die wenigsten Maronen und Ziegenlippen des Tages, dann Hallimasch-Hüte und der Rest sind Trompetenpfifferlinge aus dem Korb (noch nicht alle).

  • Ich war am Donnerstag für zwei Stunden im Odenwald am Katzenbuckel unterwegs. Es hat nicht wirklich viele Pilze, was die absolute Menge,

    dafür aber eine ganz ordentliche Anzahl, was den Artenreichtum angeht. In meiner Zeit dort habe ich bestimmt an die drei Dutzend verschiedene

    "Großpilze" im Wald angetroffen.


    Für die Pfanne ist auch einiges rumgekommen: gelbstielige Pfifferlinge hätte man kiloweise ernten können. Erstaunt haben mich einige sehr gut

    erhaltene Pfifferlinge (trotz Temperaturen von tlw. um/unter 0° in den Nächten vorher). Ein paar Perlpilze, die ersten fast madenfreien Fichten-

    steinpilze dieses Jahr, eine handvoll Maronen, Lackbläulinge und zwei Mehlräslinge kamen ebenfalls in den Korb. Abgerundet wurde das Misch-

    pilzgericht von einigen knackfrischen Schopftintlingen.


    Insgesamt sah der Wald so aus, als wäre er entweder kurz davor, in den Winterschlaf zu gehen - oder als würde jetzt nochmal so ein richtiger

    Pilzsschub bevorstehen. Es lohnt sich also sowohl unter kulinarischen als auch erholungstechnischen Aspekten, in der nächsten
    Zeit den Wald aufzusuchen. ;)

  • Hallo zusammen,

    Hier auf der Ostalb vermisse ich die Röhrlinge immer noch. Wenige Maronen und wenige Steinpilze und davon auch noch einige madig.


    Dafür steht absolut der komplette Wald voll mit Trompetenpfifferlingen, der Wahnsinn. Nach ca 500g habe ich aufgehört zu sammeln, da ja geschützt und so. So siehts da wirklich überall aus, oben eher kleinere, unten mal ein größeres Exemplar.



    Rauchblättrige Schwefelköpfe kommen langsam, ein paar waren schon groß genug zum Sammeln, andere stehen erst in den Startlöchern.


    Lachsreizker gibt es in unseren Fichten/Tannen Wäldern recht häufig, da nehme ich mir dann immer eine kleinere Mahlzeit mit.


    Cortinarien stehen noch einige rum, hier einmal ein freudig gefärbter Hautkopf.


    Und auch der stahlblaue Rötling hat mich gefreut, toller Pilz.


    Dank den Trompetenpfifferlingen und den Lachsreizkern kommt dann am Ende doch eine recht angenehme Sammelmenge zustande.

    Ich hoffe wie schon oben genannt, dass nochmal ein Schub kommt in dem auch nochmal Röhrlinge enthalten sind, sonst war bei denen die saison sehr mager. Letztes Jahr kam Ende Oktober/Anfang November nochmal ein sehr ordentlicher Schub mit vielen Maronen und auch einigen Steinpilzen.

    Viele Grüße