Beiträge von JuppHeister

    Guten Abend in die Runde!


    Ich bin im Forum (auch schon vor der Anmeldung) ein meist ziemlich stiller aber sehr interessierter Mitleser und habe das Gefühl, einige von Euch schon richtig gut zu "kennen". Was ich damit sagen will: ich kenne kein so angenehmes und entspanntes Forum wie das Pilzforum und das trotz der doch auch sehr unterschiedlichen Charaktere hier.


    So viel zur Vorrede - jetzt zu den (Speise-)Pilzen (leider ohne Bilder, ich genieße den Wald so gut es geht ohne Schnickschnack):


    Die letzten zwei Wochen gehören eigentlich nicht in diesen Teilbereich des Forums und seien nur der Vollständigkeit halber erwähnt - da waren wir als Familie im Urlaub an der tschechischen Grenze in der Nähe von Cham und haben pilzmäßig das Traumwetter schlechthin erlebt - viel Regen (sehr ergiebig und anhaltend) und keine große Hitze, sondern angenehm temperierte 20-25°C. Dementsprechend waren wir/war ich trotz familientechnisch häufig andersgelagerter Interessen (drei badewüdige kleine Stromer + ebenso badewütige Gattin :P) auf den Wiesen und in den Wäldern unterwegs. Man hätte sich sowohl an Wiesenchampignons als auch an verschiedenen Boleten satt und übersatt essen können, überall sprießte und gedeihte es in den Wäldern und entsprechend viele Korbträger waren auch unterwegs. Zwei Highlights stechen für mich besonders heraus: den in diversen Handbüchern und im Netz als Steinpilzbegleiter Nr.1 angepriesenen Mehlräsling durfte ich dort zum ersten Mal und dann gleich mehrfach hintereinander finden. Das witzige dabei: an zwei von drei Fundorten wuchsen weit und breit keine Steinis :cool:. Das Highlight im negativen Sinne war ein Abstecher direkt über die tschechische Grenze in einen Wald, der sehr vielversprechend aussah und den ich mit meinem vierjährigen inspizieren wollte. Ein geparktes Auto am Wald ist bestimmt nur ein Gassigänger - denkste: wir sind etwas über eine Stunde den abgeschnittenen Steinpilzstummeln hinterhergelaufen, die teils achtlos über mehrere Meter in Scheiben geschnitten verteilt wurden. Auf einem Waldstück von etwa 100x200 Meter lagen ungelogen um die 100-120 Stümpfe herum, die gefühlt Minuten vorher abgeerntet wurden. Das war irgendwie im ersten Moment ein mieses Gefühl, aber für eine großzügige Pilzsuppe hat unsere Resteausbeute dennoch gereicht.


    So, zurück zum eigentlichen: nachdem wir seit dem Wochenende wieder zu Hause sind, aber die letzten Tage hier in unserer Gegend (Odenwald bei Mosbach) ziemlich trocken waren, wollte ich eigentlich gar keinen Versuch wagen. Nach einem Gespräch mit unserem Nachbarn gestern, der doch ein paar Pilze bei Waldbrunn ergattert hatte, nutzte ich die Zeit heute und bin auch mal schauen gefahren. Und das hat sich speisepilztechnisch durchaus gelohnt. Der Wald knirschte zwar schon wieder richtig trocken unter den Schuhen, aber Pilze waren trotzdem (noch) eine Menge vorhanden. Neben einer handvoll brauchbaren Fichtensteinpilzen, Netzhexen und Flockis sowie Butterpilzen fanden sich eine riesige Menge Maronen in häufig sehr guter - guter Qualität (kaum Maden). Einige hatten aber schon deutliche Hitzespuren und -schäden, so dass der Spaß bei dem Wetter wahrscheinlich (wie von Beorn auch angekündigt) jetzt dann vorbei sein dürfte.


    Während ich dies schreibe, duften im Hintergrund die auf Blechen ausgelegten Pilzscheiben und werden morgen für die Resttrocknung in die Sonne gelegt. Weitere Highlights heute: 1 (in Worten: EIN) Pfifferling und mit dem Maggipilz ein weiterer Erstfund. Ansonsten stand der Wald noch voll mit Täublingen und Perlpilzen, aber da ich mir diese beiden für nächstes Jahr vorgenommen habe (sie so sicher bestimmen zu können, dass sie in jedem Fall mitgenommen werden können), sind alle im Wald verblieben. Gerne treffe ich mich auch mal zum Sammeln mit einem der Forumianer aus dem Odenwald und lasse mich weiterbilden, ich bin durch Beruf (ich "darf" fast jedes Wochenende arbeiten) und Familie halt nicht immer ganz so spontan, aber immer gerne lernbereit!


    In diesem Sinne: findet was :) und einen schönen Abend,

    Sebastian

    Hallo liebes Forum,


    eigentlich ist dieses Pilzjahr wirklich zum Vergessen hier im höheren Odenwald (um den Katzenbuckel). Es ist immer noch teilweise furztrocken

    und es wachsen keine bis gaaaanz wenige Pilze - mit zwei Ausnahmen: Hallimasche gab es ordentlich (hab ich mich aber noch nicht rangetraut,

    da ich ein ziemlich empfindliches Magen-Darm-System habe <X). Aber noch viel auffälliger: falsche Pfifferlinge habe ich dieses Jahr bestimmt

    schon fünfmal so viele gefunden wie in meinen 25 Jahren Sammlerleben zusammen. Teilweise sind echt ganze Quadratmeter fast so gelb wie braun

    oder grün - naja, fast ;)).


    Heute war ich trotzdem mal wieder in den Wäldern und konnte tatsächlich eine Marone und den Kameraden unten finden. Fundort ist ein Mischwald

    aus Buchen/Eichen und Fichten. Ich würde sagen, es ist ein Flocki, allerdings habe ich bisher noch nie einen mit so heller Huthaut gefunden (weiß

    nicht, ob das auf den Bildern rauskommt, aber er ist so gelb-braun-weißlich). Mein Tipp wäre die Trockenheit, aber evtl. liege ich auch nicht richtig

    und habe einen Artverwandten entdeckt. In jedem Fall bin ich für Eure Tipps sehr dankbar!


    Grüße,
    Sebastian













    Hallo zusammen.


    Danke in jedem Fall mal für Eure Hinweise trotz meiner spärlichen Angaben/Bilder (Möglichkeit zum Mikroskopieren besteht leider (noch) nicht).


    Zum Karbolegerling: er gilbt halt gar nicht und riecht auch nicht karbolartig - wir hatten Karbolegerlinge mal vor 2 oder 3 Jahren im Garten.


    @Pablo: Zuchtchampignon könnte gut hinkommen, wir haben in dem Hochbeet auch letztes Jahr hauptsächlich Erde aus Baumarktsäcken verarbeitet, weil unser Mutterboden (ehemaliger Waldboden, nach ca. 10cm kommen nur noch Steine usw.) nix taugt.


    LG, der Jupp

    Liebes Forum,


    gerade wollte ich unsere Tomaten im Hochbeet (nur 20cm hoch) gießen, da habe ich diesen Pilz im Beet entdeckt.

    Ich hoffe, die Bilder kommen gut rüber. Für mein Dafürhalten ist es ein Champignon, allerdings weiß ich nicht,

    um welche Art es sich handeln könnte. Der Ring ist angewachsen und lässt sich nicht verschieben.

    Geruch ist angenehm pilzig, typisch champignonmäßig :)


    Vielen Dank für Eure Hilfe schon im Voraus!

    Liebe Grüße vom Jupp

    Du Glücklicher! :-)


    Bei uns im Neckar-Odenwald-Kreis ist der Wald (zumindest da, wo ich bisher geschaut habe) noch wie ausgestorben, einen (in Zahlen: 1!) einsamen Pilz mit Hut habe ich die Tage entdeckt, und das trotz gut durchfeuchteter

    Waldböden und passabler Witterung die letzten 14-18 Tage.


    Wo genau in der Rhein-Neckar-Region bist Du denn unterwegs?

    Liebes Forum,


    angemeldet bin ich schon ein paar Wochen, aber bisher nur stiller Mitleser. Mein Hauptaugenmerk gilt bei der Pilzesammelei
    bisher hauptsächlich der Pfanne bzw. dem Kochtopf. :)


    Hier eine kleine Auswahl dieses Herbstes:







    Ich bin aber immer gerne am Lernen und habe dieses Jahr etliche mir in 20 Jahren Pilzesammeln noch nicht untergekommene
    Arten entdeckt, viele konnte ich dank ähnlicher Fragen hier im Forum mittlerweile bestimmen bzw. habe eine Ahnung bekommen.


    Bei folgendem Pilz steh ich allerdings auf dem Schlauch und bin für Hilfe sehr dankbar.


    Fundort: Nordschwarzwald
    Fundzeit: 03.11.17
    Funstelle: neben einem toten Baumstumpf, Art unbekannt


    Anbei zwei Bilder.




    Vielen Dank und viele Grüße,
    Euer Jupp