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letzter Beitrag von Felli am

Leccinum carpini oder Leccinum duriusculum?

  • Servus

    Das hier ist eigentlich eher nur eine Meinungsumfrage - als Bestimmungsanfrage.


    Diese Pilze fand ich neben einer Baumgruppe, bestehend aus 2 Birken und 1 Espe.

    Hutdurchmesser zwischen 10 und 13 cm. Stielhöhe bis 15 cm, Stieldurchmesser 1 -2 cm (Basis).

    Fleisch im Schnitt schwärzend.

    Keine Mikroskopie!

    Ist das nun ein Pappelraufuß oder ein zu großer Hainbuchenröhrling


    Was meint Ihr?


    Grüße

    Felli

  • Hallo,

    Wenn da keine Hainbuche stand ist es ein Pappelraufuß.

    Etwas überstehende Huthaut glaube ich zu erkennen und die Pappel war ja auch da.

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

    ------------------------------------------------------

  • Servus Norbert,

    Das ist mir etwas zu einfach;

    Muß den beim Hainbuchenröhrling unbedingt eine Hainbuche stehen ?

    Lt. PDS kann der auch mit Hasel und Pappel.

    Genauso kann - nach Frau Dähncke- der Pappelröhrling mit der Birke.

    Grüße

    Felli

  • hallo,

    Und was ist mit der etwas überstehenden Huthaut ?

    Hat der Haini soweit ich weiss nicht.

    Gruß

    Norbert

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  • Hi.


    Auch ich hätte hier keine Probleme den als Pappelraufuß abzulegen. Wieso willst du denn ausgerechnet aus dem einen Hainbuchenröhrling machen?

    Dass das Blauen mal ausbleiben kann, finde ich nicht so schlimm.


    LG.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • GriasDi Bernd,

    leider hab ich L. duriusculum noch nie selbst finden können. Ich glaub fast, dass es den bei uns nicht gibt. Da der aber auch als "Braune Rotkappe" bezeichnet wird, ist die überstehende Huthaut, wie Norbert schon geschrieben hat, ein wichtiges Merkmal. Für L. carpini passt doch die Huthaut auch gar nicht. Dass L. carpini zu Hasel wechseln kann stimmt, haben wir zusammen selbst bei Tegernsee schon gesehen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

  • Ich seh da beides nicht. Warum solls keine Espenrotkappe sein?

    Die sind, besonders bei trockenem Wetter und im vorgerückten Alter, oft so rotbräunlich.


    LG Rudi

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    Ich bin ehrlich und bleib bei 10.

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  • Servus

    Wieso willst du denn ausgerechnet aus dem einen Hainbuchenröhrling machen?

    Möchte ich doch gar nicht,-

    Kann mich mit dem Pappelraufuß aber auch nicht richtig anfreunden

    Wichtig wäre etwas vom Verfärbungsverlauf zu erfahren.

    Farbverlauf war nach Anschnitt hellgrau bis 5 Min danach dunkelgrau

    Danke für den Link

    leider hab ich L. duriusculum noch nie selbst finden können. Ich glaub fast, dass es den bei uns nicht gibt.

    Tja, und da hast du den Hauptgrund meiner Anfrage


    Warum solls keine Espenrotkappe sein?

    Haben die auch diese lininieförmigen Stielschuppenanordnung?

    Ansonsten wäre es noch eine Möglichkeit:/


    Vielen Dank für eure Meinungen:daumen:


    Grüße

    Felli

  • Weißstielig ist sie nur ganz jung, bald hat sie braune, später fast schwarze Schuppen.

    http://wp.markones.de/pilzgalerie/espen-rotkappe/

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  • Servus Felli,


    vergleiche mal deinen Fund mit Leccinum decipiens. Die Schuppen werden bei dem recht bald dunkel, stehen gerne auf Längsrillen oder einem langgezogenen Netz und der Stielbasis fehlt oft das Grün/Blau.


    Leccinum duriusculum kenne ich nur mit der Tendenz, eine feinfeldrige Huthaut zu bekommen. Leccinellum pseudoscabrum s.l. kann man ausschließen. Die überhängende Huthaut allein ist schon Ausschlusskriterium.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Klofac schreibt in der ÖZP 2018 etwas über decipiens, die er als braunhütige Varietät der Espenrotkappe führt.

    Aber Christoph hat da noch was in petto...


    LG Rudi

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