Beiträge von Tricholomopsis

    Servus beinand,


    ich bin da zugegebenermaßen etwas dogmatisch. In der Uni wurde mir eingeimpft, dass man wann immer möglich, nur Wasser als Medium verwenden soll. Mein Prof. hatte unter Oberwinkler gelernt und dessen akribische Mikroskopietechnik selbst weitergegeben. Und ich muss ihm wirklich recht geben. Phloxin oder Kongorot kommt mir nicht an die Sporen.


    Unabhängig davon. Die Frage, ob es ein Lyophyllum ist, ließe sich anhand der siderophilen Granulation der Basidien prüfen. Ist etwas aufwändig, aber es ist ein schönes Merkmal. Hier am Beispiel von Tricholomella constricta aus meinem Garten:



    Man gibt ein Stück Lamelle in Eisenbeize (z.B. Eisen-III-Chlorid), damit die Vakuolen in den Basidien Eisen-III-Ionen aufnehmen. Dann überträgt man das Lamellenstück in Karminessigsäure, welche mit den Eisen-III-Ionen einen schwarzen Farbstoff bilden. Am besten kocht man das kurz auf (Achtung: Sideverzug). Danach überträgt man das Lamellenstück in Chloralhydrat und wäscht es aus. Ich wechsle von Tropfen zu Tropfen, bis keine schwarzen Schlieren mehr zu sehen sind. Dann in Chloralhydrat mikroskopieren. Es müsste auch mit verdünnter Salzsäure oder verdünnter Essigsäure als Auswasch- und Mikroskopiermedium gehen. Ich habe aber gute Ergebnisse mit Chloralhydrat - never change a running system.


    Hat alles geklappt, quetscht man das malträtierte Lamellenstück und sieht in den Basidien deutliche, schwarze Granulen (Vakuolen, die die Eisenionen aufgenommen haben). Das klappt bei Lyophyllaceae, aber auch bei manchen Entolomataceae (Rhodocybe s.l.). Benötigt wird die Reaktion aber, um Lyophyllaceae zu erkennen.


    Den Geschmack müsste man dann noch erklären. Wenn aber klar wäre, dass es ein Lyophyllum ist, wäre man weiter.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Meine Annahme, das diesen FK'er als Pluteus einzuschätzen ist, habe ich der Lamellenfärbung des Schnittbildes entnommen.

    Fast frei Lamellen und einen Stiel der sich gemeinerweise auch leicht vom Hut trennen lässt, hat mich fehl geleitet.

    Servus Rainer,


    noch ein paar Tipps von mir anhand dieses Beispiels... Lamellen fast frei bedeutet nicht, dass sie frei sind. Bei Dachpilzen sind sie frei (bei Rüblingen und Schwindlingen können sie aber auch mal frei sein). Stiel vom Hut trennbar bedeutet, dass eine Sollbruchstelle angelegt ist. Das kannst du dir bei Zuchtchampignons sehr gut anschauen. Bei deinem Foto sehe ich nur, dass der Stiel mitsamt dem gesamten Hutfleisch oberhalb des Stiels abgetrennt wurde, also eben nicht der Stiel vom Hut getrennt wurde.


    Zum Sporenpulver und der Lamellenfarbe... Sind die Lamellen jung weiß und später gefärbt, kann das durch das Sporenpulver bedingt sein, muss es aber nicht. Es gibt Ritterlinge mit rein weißem Sporenpulver, die alt braune Lamellen haben. Auch der Hallimasch hat Lamellen, die alt dunkler sind als jung, ist aber auch rein weißsporig.


    Auf dem Foto sehe ich auf dem Stiel eine helle, weiße Bereifung, keine braune. Ob am Stiel Sporenpulver zu sehen ist oder eine Bereifung, ist auch Erfahrungssache.


    Dass es eine Melanoleuca ist, wie von Raphael vorgeschlagen, glaube ich auch nicht. Unabhängig davon kann deine Gegenfrage

    Hallo Raphael, von einer Melanoleuca mit braunem Sporenpulver habe ich noch nie gehört. Kennst Du eine?

    etwas abschrecken, zu helfen. Nein, natürlich gibt es keine Melanoleuca mit braunem Sporenpulver. Dein Pilz hat aber auch kein braunes Sporenpulver ;-). Man sollte immer ergebnisoffen sein bei der Pilzbestimmung. Deshalb schreibe ich auch lieber sowas wie "An Melanoleuca glauben nicht nicht, weil...". Jetzt hast du hier braunes Sporenpulver eingeworfen, ohne einen Abdruck zu haben. Ist nicht schlimm, kann passieren und so lernt man auch dazu. Wenn man aber selber vorsichtiger formuliert, fängt man oft auch an, vorsichtiger zu denken und Alternativen zuzulassen.


    Nochmal zur Sporenpulverfarbe des Abwurfs. Auch das ist nicht trivial. Es ist ein Unterschied, ob es ein noch feuchter, frischer Abwurf ist oder ob er schon getrocknet ist (verändert oft den Farbton). Wurde auf rein weißem Papier ausgesport? Manche lassen auf schwarzem Papier aussporen, was wenig bringt, denn der große Kontrast vermadet unserem Gehirn den Farbeindruck. Da ist dann alles Mögliche "weiß". Es ist auch ein Unterschied, ob ich den Abdruck bei Kunstlicht oder Naturlicht anschaue. Abwurf auf rein weißem Papier sollte man flach, also mit den Augen fast auf Papierhöhe streifend ansehen und das in neutralem Naturlicht im Schatten oder bei bedecktem grauen Himmel. Im Sonnenlicht wird alles warm gelblich, daher im Schatten, aber nicht unter grünem Blätterdach, da da alles etwas grünlich ausschaut.

    Manchmal wird man feststellen, dass bei richtigem Licht und richtigem Blickwinkel aus creme auch schwach rosalich creme werden kann. So richtig Rosa ist das Sporenpulver bei Rhodocollybia butyracea und B. asema nicht. Man schaut es aber auch zu selten an, da man die Arten ja makroskopisch erkennt (es gibt dann zwar noch Rhodocollybia filamentosa oder Rhodocollybia giselae mit aufgeblasener Stielbasis Bläuling – aber als Butterrübling i.w.S. kann man die Artengruppe am längsgerillten Stiel mit aufgeblasener Stielbasis erkennen).

    Man kann auch auf Glas (Objektträger) aussporen lassen. Da kann man dann aus dem Sporenpulver ein kleines Häufchen machen, das zwischen zwei Objektträgern etwas plattdrücken und sieht Farbtöne gut.


    Generell hängt die Farbe auch von der Dicke des Abwurfs ab – deshalb bei Papier der streifende Blick.


    Kurz gesagt: bei Hellsporern braucht es auch Erfahrung, die genauen Farbnuancen zu erkennen.


    Fun Fact: die Sporen bei Rhodocollybia reifen erst nach dem Abwurf richtig aus. Sie werden dann dickwandig und dextrinoid und sind dann kräftiger gefärbt (wegen der dickeren Sporenwand). Man findet solche Sporen gerne auf dem Hut, wenn einer auf den anderen absport. Man kann den Abwurf auch noch ein oder zwei Tage feucht halten, dann reifen die Sporen auch so nach. Das macht es nicht einfacher, eine Farbe anzugeben. Sind ausgereifte Sporen gemeint oder nicht?


    Und ja, cremerosalich ist ganz was anderes als Mykologenrosa, denn letzteres ist ein Braun mit Rosa drin.


    Zum Glück ist Pilzbestimmung und -beschreibung recht komplex, sonst wär's ja schnell langweilig ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Idealerweise Kongorot verwenden, oder wenn nicht vorhanden in Wasser.

    Servus Raphael,


    wie kommst du auf Kongorot als Idealmedium? Wasser ist das Mittel der Wahl, wenn man nicht irgendeine Farbreaktgion explizit testen möchte. Ich weiß, dass Viele (auch hier) fast automatisch alles in Kongorot färben. Ich frage mich immer warum. Wasser ist ein Medium, das nichts abtötet, nichts (über)färbt und zudem die natürlichen Farben im Mikroskop erkennen lassen. Kongorot nutzte ich meist nur, wenn ich Zellwände anfärben muss, um z. B. Schnallen leichter zu finden.


    Was den Pilz angeht, bin ich leider überfragt.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Alexander,


    eine schöne Gegenüberstellung! Nur eine Aussage möchte ich korrigieren. Der Ring wird vom Gesamtvelum gebildet, was man daran erkennen kann, dass es ein aufsteigender Ring ist. Das Velum kommt von der Stielbasis (u.a. Cauloblem nach Clemencon) und zieht von da aus auf den Hut. Ring bzw. Manschette ist nicht automatisch das Teilvelum. Beispiel Gifthäubling: der Ring ist vom Velum universale, oberhalb des Rings sieht man manchmal die Cortina, die das Teilvelum des Gifthäublings ist.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Björn,


    das ist natürlich immer Ansichtssache, was man unter Lamellenpilz versteht. Rickenella fibula ist auch ein Lamellenpilz, gehört aber zu den Hymenochaetales (etc.). Zudem gehört Hygrophoropsis nicht zu den Boletaceae bzw. Boletoideae, sondern ist mit Leucogyrophana nah verwandt. Sprich in der Verwandtschaft gibt es keine Pilze mit Röhren, sondern nur corticioide, merulioide und Fruchtkörper mit Lamellen. Die Lamellen von Hygrophoropsis sind folglich keine umgewandelten Röhren. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    bei sowas denke ich mir immer, dass man Babys und Leichen nicht bestimmen sollte. Tricholoma sejunctum s.l. würde ich aber auch sagen. Wäre er bei Tanne oder Fichte, hätte ich Tricholoma viridilutescens gedacht, da der an der Stielbasis gerne mal etwas rosalich wird. Der rosa Schimmer kann aber auch Befall/Verwesung sein?! Daher wohl am ehesten Tricholome sejunctum, aber letzten Endes ist das Leichefledderei. Besser im nächsten Jahr nochmal frisch finden...


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Ich glaub übrigens, dass alle Blätterpilze Weißfäule erzeugen.

    Servus Werner,


    Einspruch, Euer Ehren ;) Boletales erzeugen Braunfäule und damit beispielsweise Hygrophoropsis. Also nicht "alle", sondern die meisten (wie oben ja schon angemerkt wurde).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus,


    als Tipp bei Filzröhrlingen: den Fruchtkörper einmal komplett vom Hut bis in die Stielbasis durchschneiden und die Farbe und die Verfärbung des Fleiches per Foto dokumentieren. Idealerweise dabei ein Detailfot der Fleischs der Stielbasis dazu und gern auch ein Detailfoto der Stieloberfläche. Dann wäre es eher möglich, etwas zu sagen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Hendrik,


    mach dir um die deutschen Namen keinen Kopf. Deutsche Pilznamen sind nicht definiert und variieren von Region zu Region. Deshalb kommunizieren Fachleute meist anhand der wissenschaftlichen Namen (die variieren teils von Jahr zu Jahr, nichts ist perfekt). Ich selber rede gerne von "Knollis i. weiteren Sinn". Wenn ich bei einer Pilzwanderung erkläre, dass der Perlpilz in die Gattung der Knollenblätterpilze gehört, dann erzeugt das einen gewissen Respekt vor einer Fehlbestimmung. Es gibt halt keinen einheitlichen deutschen Namen für die Gattung. "Knollenblätterpilze, Wulstlinge und Scheidenstreiflinge" wäre ein Wortungetüm. Amanita ist da viel kürzer und klarer. Deshalb nenne ich die Gattung gerne "Knollenblätterpilze im weiteren Sinn". Die letzten drei Wörter zeigen, dass es nicht wortwörtlich gemeint ist.


    Weil du gefragt hast: Amanita virosa ist mancherorts ein Massenpilz, z. B. im Bayerischen Wald. Und ja, Amanita verna s.str. ist eine wärmeliebende Art, die im Mittelmeerraum vorkommt, aber auch in Deutschland, wo es sehr warm ist. Es gibt noch weitere Knollis im engen Sinn, so z. B. Amanita vidua (vermutlich nur mediterran? Die Art ähnelt Amanita verna, hat aber nur eine blasse, etwas ockerliche KOH-Reaktion auf dem Hut) oder Amanita amerivirosa (wurde vorher als glattstielige Varietät von Amanita virosa angesehen, scheint aus Nordamerika eingeschleppt zu sein?!).


    Amaniten sind spannend. Hier findest du einen makroskopischen Schlüssel (ohne Scheidenstreiflinge), falls du in die Gattung einstiegen willst: https://mycologia-bavarica.de/…hn-Schluessel-Amanita.pdf


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Ich halte rhodosperma für denkbar, aber keineswegs als gesichert.

    Nicht zu rhodosperma passt die Hutdeckschicht, die bis in die Hutmitte zu kleinen Flöckchen zerreißt.

    Der selten genannte Doppelgänger wäre dann die "echte konradii", die genetisch aber in den mastoidea-Komplex gehört.

    Servus Wolfgang,


    gesichert ist eine Bildbestimmung in einem Forum ohnehin selten. Wenn du den Fund sequenzieren lässt, würde sich das natürlich klären. Mir paast halt der Ring nicht zu Macrolepiota procera s.l. und auch nicht zu M. konradii s.str. (der hat ja nur den sehr dünnen, einfachen Ring, während ich hier einen doppelten Ring sehe, bei dem es zwischen der Abrisskante des Velum universale und dem Velum partiale einen kleinen Zwischenraum, die ominöse Laufrille, gibt - ich meine, sie auf einem Foto sehen zu können). Ich gehe mehr nach dem Ring als nach den Hutschuppen, was nicht heißen muss, dass diese Gewichtung dann stimmen muss. Gut, dass zumindest M. rhodosperma molekular abtrennbar ist.


    Kurz zum M. procera-Formenkreis. Selbst Macrolepiota (procera f.) permixta, die wirklich sowas von anders aussieht (siehe Typisierung), lässt sich in der ITS nicht von M. procera abtrennen. Ich vermute da, dass der/die Marker in der Artengruppe nicht greifen. M. (procera f.) fuliginosa empfinde ich auch als makroskopisch gut greifbar, aber auch da, wie du schreibst, hat man noch keinen passenden Locus für eine molekulare Trennung (jedenfalls auch meines Wissens nach). Mich würde dennoch wundern, wenn all das das Gleiche sein sollte. Mal schauen, was man in Zukunft da noch rausfinden wird.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus mik,


    Macrolepiota definitiv. Macrolepiota procera aber definitiv nicht (Ring nicht dick genug, Fleisch rötet zu stark). Bei Riesenschirmlingen ist die Sporenpulverfarbe ein wichtiges Merkmal. Ich denke hier aber auch ohne die Bestätigung durch die Sporenpulverfarbe, dass es Macrolepiota rhodosperma sein müsste. Der Ring ist komplex, aber dünner als bei M. procera, der Fruchtkörper an sich schmächtiger und die Schuppen auf dem Hut würden auch passen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Alex,


    toller Fund! Schade, dass er nicht ausgesport hat.


    Macrolepiota olivascens kommt auch im Alpenvorland vor, also nicht nur weit oben, aber eben in niederschlagreichen, montanen Regionen (und natürlich höher). Heute wurde mir ein M. olivascens in die Pilzberatung gebracht. In der Stielbasis war das Fleisch rot und türkisblau, richtig schön bunt.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    Clitopilus cystidiatus wird aktuell nicht mehr als eigenständige Art anerkannt, sondern mit Clitopilus prunulus synonymisiert, der eben auch Cystiden haben kann. Im Prinzip sind es zurzeit drei Arten:


    Clitopilus prunulus

    Clitopilus abprunulus

    Clitopilus chrischonensis


    Letzterer hat, wie Stefan schon andeutete, Hyphen mit verdickten, lichtbrechenden (metachromatischen) Zellwänden in der Lamellentrama, Pleurocystiden und ist rein weiß.

    Clitopilus abprunulus und Cl. prunulus haben keine metachromatische Zellwände in der Lamellentrama, keine Pleurocystiden und sind grau am Hut (Cl. abprunulus) oder weiß bis grau (Cl. prunulus).


    Makroskopisch geht da also nichts, man kann nur bei grauhütigen Cl. chrischonensis ausschließen (nach jetzigem Kenntnisstand, muss geprüft werden, ob der nicht doch grauhütig sein kann) und bei weißhütigen Clitopilus abprunulus.


    Clitopilus abprunulus hat breitere Zellen (bis über 20 µm dick) in der Lamellentrama als Clitopilus prunulus (unter 10 µm dick).


    Literatur dazu:

    Jian et al. (2020): Clitopilus abprunulus, a new species from North Macedonia with note sin C. ravus and pleuromutilin producing species. Mycol. Prog. 19: 805-816.

    Vizzini et al. (2011): Clitopilus chrischonensis sp. nov. (Agaricales, Entolomataceae), a striking new fungal species from Switzerland. Nova Hedwigia 92(3-4): 425-434.


    Falls es zu Clitopilus chrischonensis Neues geben sollte, wäre ich natürlich neugierig.


    Wegen der rein weißen Fruchtkörper, die Clitopilus abprunulus ausschließen und dem Fehlen von Pleurocystiden wäre ich hier auch ohne die Lamellentrama anzuschauen bei Clitopilus prunulus s.str.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    der LBV und die BMG bieten gemeinsam Kurse für die Kartierung von CHEGD-Arten an. CHEGD ist die Abkürzung für Clavariceae, Hygrocybe, Entoloma, Geoglossaceae und Dermoloma – alles im weitesten Sinn. Anhand der Diversität der Arten dieser Gruppen kann man den naturschutzfachlichen Wert von Offenlandflächen aus Sicht der Pilze bestimmen.


    Wir bieten dafür zwei Einsteigerkurse (Zoom-Vortrag und ein Tag gemeinsam im Gelände) sowie einen Fotgeschrittenenkurs (ein Tagim Gelände, dann ein Tag am Mikroskop) an. Alle drei Kurse haben noch freie Plätze (der Fortgeschrittenenkurs ist allerdings fast voll, es gibt aber noch freie Plätze). Die Teilnahme ist kostenlos, da alles über das Projekt läuft und finanziert ist. Hier die "offizielle" Info dazu (da findet ihr auch die Termine):


    Anmeldungen bitte über Lotte Krüger (siehe Abbildung).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus "CSlupina"


    Der Ausgang der Prüfung hängt nämlich nicht maßgeblich davon ab. Eher von der Tageslaune der Prüfer!

    Dem möchte ich dann dochdeutlich widersprechen. Ich war früher selbst PSV-Ausbilder/Prüfer für die DGfM (jetzt für die BMG). Und schon damals lag das Bestehen oder Nichtbestehen sicher nicht an der Tageslaune der Prüfer. Es geht primär um dein Wissen. Kennst du genügend gängige Speise- und Giftpilze? Wir sicher bist du in der Gattungsansprache. Dein Wissensstand ist es, der entscheidet.


    Natürlich kann man Glück oder Pech bei der Artenauswahl in der Prüfung haben. Aber das ist Zufall, keine Laune von Prüfern.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Cognacmeister,


    was soll dieser Threadtitel?


    Rhino rhinozeros?


    Ich hatte ja früher mal versucht, dir zu helfen – sowohl bei der Bestimmung als auch beim Vorgehen hier im Forum. Du interessierst dich für Rindenpilze und du nutzt ein Mikroskop. Beides ist sehr gut bzw. ersteres geht ohne zweites nicht. Du glaubst aber (leider) immer noch, dass es reicht, viele Mikrofotos zu posten, um Bestimmungshilfe zu bekommen. Und wenn dann (nach früheren Versuchen) keine Reaktion auf deine Beiträge kommt, bist du eingeschnappt bzw. machst auf Selbstmitleid ("den Dreck lösche ich eh bald").


    Bedenke: du möchtest, dass Andere freiwillig Zeit Opfern, um dir zu helfen. Dafür musst du schon ein Minimum an Mühe hineinstecken (jenseits von reinen Mikrofotos). Nicht nur ich hatte dir geschrieben, dass du die Sporenmaße selber zusammenfassen solltest und im Beschreibungstext (der irgendwie immer fehlt) angeben solltest. Wenn man sich erst selber aus deinen Fotos die Maße mühsam rausschreiben soll, dann macht man's nicht und klickt weiter.

    Du siehst am Mikroskop mehr, als Fotos zeigen. Beschreibe, wo du welche Strukturen gesehen hast.


    Zitat

    Da I ma das eigentlich sich hier e sparen kann aber bitte was ist diese auf Fichte achso und zeitverschwendung vermute ich eine rhizochaete aber wäre meine erste und i kenn Mi net aus die kot Reaktion ist lila bis violett auch in der Mikrowelle


    Frag dich mal, warum du dir das sparen kannst! Frag dich mal, warum das Zeitverschwendung ist! Du denkst, es sei eine Rhizochaete, schreibst aber auch, dass du dich nicht auskennst. Bleibt also, wie du auf Rhizochate kommst. Welche Merkmale hast du gesehen, die dich daran denken lassen? Und woher hast du den Namen? Welche Quelle hast du genutzt? Und glaubst du ernsthaft, dass man dich ernst nimmt, wenn du von KOH-Reaktion in der "Mikrowelle" schreibst?


    Du musst die Fragen nicht beantworten. Ich habe aufgehört, auf deine Beiträge zu reagieren, weil es mir einfach zu mühsam ist, wenn sich das Gegenüber so gar keine Mühe gibt. Dann mache ich es auch nicht.


    Das pauschele Beschimpfen der User hier ist daneben:


    [quoze]oder aber so wie I euch süssen deuten kann mit eurem niedlichen Humor wollts mein account ausradieren weils ma net antworten könnts nicht wahr weil ka Antwort geben is ka feine englische art liebe grüße i spinn deswegen net.[/quote]


    So, wie du dich hier gerade aufführst (man kann es auch als Spammen bezeichnen), würde es mich nicht wundern, wenn dein Account gelöscht würde. Wäre schade, da du dich ja für Pilze so sehr interessierst, dass du sogar mikroskopierst. Dein Frust ist aber selbstgemacht.


    Liebe Grüße,

    Christoph