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letzter Beitrag von Murph am

Vorstellung Speisemorchelbiotop

  • Liebe Pilzfreunde,


    heute war ich mal in einem meiner Morchelwälder. Die Natur ist bei uns noch nicht weit genug für die Speisemorcheln. Trotzdem habe ich ein paar Fotos mitgebracht. Es gibt ja leider viele Pilzfreunde, die noch keine gefunden haben. Ich stelle jetzt mal ein für meine Gegend typisches Biotop vor. Vielleicht kann ich ja ein paar noch Suchenden etwas helfen. :gstrahlen:


    So sieht es in meinen Morchelwäldern aus - der Untergrund ist Kalk.



    Nun habe ich ein paar für mich ganz typische Zeigerpflanzen für Euch mitgebracht.

    Märzenbecher



    Seidelbast



    Schlüsselblumen



    Noch einmal ein Blick in den Wald



    Leberblümchen,



    Anemonen



    und Lungenkraut gehören für mich auch zu den Morcheln.



    Die Knabenkräuter fehlen bei mir nie.



    Und wenn Ihr dann solche Wege oder alte Rückegassen findet...



    ... dann solltet Ihr ganz langsam gehen und gut gucken. g:D Noch ist der Wald hier nicht grün genug, es wird noch ein bisschen dauern.


    Ich hoffe, die Fotos bringen Euch gute Ideen, wo Ihr mal nachschauen könntet. Falls Interesse besteht, kann ich gerne die nächsten Wochen weiter Fotos mitbringen und hier einstellen.


    Liebe Grüße und viel Erfolg


    Murph

  • Das ist eine tolle Dokumentation und kommt mir gerade sehr gelegen. Ich war nämlich heute auch unterwegs und habe mal ein paar Pflanzen abgelichtet um anschließend mal mit den Morchelzeigern abzugleichen, da ich bei Pflanzen (und teilweise auch Bäumen) eher so ungut mit der Identifizierung klar komme.


    Nach deinem Post würde ich daher sagen, dass sich zumindest die ein oder andere Pflanze hier auch blicken lässt:

    Seidelbast?



    Leberblümchen



    Anemone (Buschwindröschen?):



    Kleines Knabenkraut war auch bereits zu sehen.


    Vielen Dank für den Überblick. Da scheine ich zumindest einigermaßen in den richtigen Ecken unterwegs zu sein, auch wenn sich bisher weder Becherlinge noch Morcheln haben blicken lassen. :-]

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Hallo alle zusammen,


    Auch wenn Ihr noch keine Morcheln gefunden habt, sie sind aber im Anmarsch.

    Gestern war bei uns noch nix. Heute fand ich schon eine ganze Menge böhmische Verpeln.

    Und an meiner Zeigerstelle (dort, wo die Morcheln zuerst kommen) konnte ich nach intensivem Suchen bereits 2 klitzekleine fingernagelgroße Speisemörchelchen entdecken.

    Obwohl ich bisher mit dem Stehenlassen schlechte Erfahrungen gemacht habe (am nächsten Tag sind sie meistens weg), waren sie mir dennoch zu klein zum Mitnehmen.

    Dass sie von anderen Pilzsucher gefunden werden, davor habe ich keine Angst; Pilzsucher sind mir dort noch nie begegnet und wenn ich sie fast nicht sehe, obwohl ich genau weiß, wo sie wachsen, finden auch andere sie nicht.

    Aber die Schnecken....... das sind ja auch richtige Feinschmecker.

    Herzliche Grüße

    Josef

  • Hallo Murph,


    schöne Idee von dir, uns die Zeigerpflanzen für Morcheln in einem Bericht vorzustellen. Habe die Hoffnung auf Morcheln noch nicht ganz aufgegeben und werde beim nächsten Pilzgang noch genauer schauen, welche Pflanzen mir so begegnen.


    Liebe Grüße

    Rotfüßchen

    "Pilze sind erst einmal nicht anwesend, sie verstecken, verbergen, verschließen und tarnen sich, aber es gibt eine Wahrscheinlichkeit und eine Hoffnung, sie zu finden. Die Suche bedeutet Aufbruch, Verheißung, Abenteuer, und je vergeblicher und erfolgloser der letzte Pilzgang war, desto mehr Spannung, Erfüllung, Belohnung verspricht der nächste." (Hans Helmut Hillrichs: Pilze sammeln)


    Pilzmärchen

  • Ich hoffe, die Fotos bringen Euch gute Ideen, wo Ihr mal nachschauen könntet. Falls Interesse besteht, kann ich gerne die nächsten Wochen weiter Fotos mitbringen und hier einstellen.

    Servus,


    absolut!!!!!!!!!:thumbup:





    Na ja, 900 km entfernt und Schule fängt auch wieder an...

    ...ach egal, das krieg ich schon hin:haue:


    Neidische Grüße

    Janosch

    Ja, auch von mir gibt es keine Verzehrfreigabe!


    100 Chips (aber hoffentich nicht mehr lange ;) )

  • Hallo Schupfnudel,

    das sieht doch gut aus. Hast Du noch einen Überblick über den Wald? Zeig mal her...

    Ich würde wahrscheinlich im "Morchelschleichgang" unterwegs sein g:-)

    Liebe Grüße

    Murph

    Hab heute leider nur Pilze fotografiert, daher kein Waldbild. Kann ich aber nachholen Ende der Woche. ;-]

    Wobei das schwierig ist, da es eigentlich mehrere Wälder sind nebeneinander sind und auch mal Weideflächen dazwischen liegen. Bärlauch hat's hier übrigens keinen.



    Ansonsten hier mal noch ein paar Bilder vom letzten Jahr von Standorten, die ich anlaufe (und wo ich auch fündig wurde), da ich im Netz auch immer mal wieder nach Standortfotos gesucht habe:


    Flussauen:



    Weinbergschnecken als Kalkzeiger:



    Besagte Zeigerpflanzen:





    Und Streuobstwiesen:




    Falls andere Mitglieder auch noch Lust haben und es für Murph okay ist, würde ich mich über weitere Bilder von euren Pirschgebieten natürlich freuen. Guck mir das immer gerne an, wenn ich selbst mal wieder nix gefunden habe und es war für mich zum Einstieg einfach enorm hilfreich die Habitate mal präsentiert zu bekommen. Denkt dran die GPS-Daten zu löschen. ;-]


    Und Danke nochmal an Murph für die schöne Idee.


    LG,

    Schupfnudel

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Nach den Bildern müßte ich hier fast überall Morcheln finden können. Die hast Du nicht zufällig hier um die Ecke gemacht- außer den Seidelbast- der ist mir noch nie begegnet. Und Märzenbecher sind eher selten- kommen aber vor, Schneeglöcken fühlen sich wohler und Leberblümchen auch nur selten, Lungenblume teilweise Massenblüher, der nur noch vom Aaronstab verdrängt wird. Eine Stelle mit Käppchenmorcheln hatte ich in so einem Wald- die ist aber wegen Ablagerung von Gartenabfällen fast verschwunden.

    Bei der Schlüsselblume hingegen verstehe ich absolut nicht, daß die unter Naturschutz steht. Und warum Weinbergschnecken verstehe ich auch nicht, aber vielleicht fressen die ja die Morcheln auf ==Gnolm1

  • Gelungene Vorstellung eines sehr schönen Biotops, Murph!

    Man spürt förmlich, wie die Morcheln bereits mit den Hufen scharren!==18


    Heute habe ich einen Abstecher in "meinen" Morchelwald gemacht.

    Die Märzenbecher waren am verblühen, Anemonen und Scharbockskraut bildeten weißgelbe Teppiche. Bärlauch, wohin man auch schaute.

    Der Aronstab hat seine Blätter ausgefahren und erste zarte Triebe der Türkenbund-Lilien zeigen sich.


    Besonders gefreut habe ich mich über Seidelbast, Gelbes Windröschen, Waldveilchen, Sternhyazinthe und Leberblümchen. Siehe folgende Collage.



    Die Esculentas brauchen vermutlich noch zwei Wochen.


    Liebe Grüße vom Nobi


    Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann erkennen, wieviel Unrat mit dem Strom schwimmt. (Frank Richter?)

    Chips: 88 nach diversen Verlusten - Spende für APR 2015 - 5 verdiente Chips für Emil + 3 Chips von Sarah - 5 EM-Wetteinsatz - 3 APR 2016 - 10 APR 2017 (Einsatz) + 18 APR 2017 (Gewinn).

  • Und WIEDER Seidelbast! Ist der vielleicht die einzige gültige Zeigerpflanze? Nee, kann auch nicht sein! An der einzigen! Stelle, wo wir (Zimtsternchen und ich ) bisher mal Speisemorcheln gefunden haben, gab es auch keinen Seidelbast, die meisten anderen Kalkanzeiger aber auch nicht.


    Der Fund war aber auch bezeichnend. Ich hatte ungefähr 200 Meter vorher beschlossen, daß alle Berichte über Morchella esculenta Lüge sind, rein frei erfunden, daß es die tollen Exemplare von Calabaza (zum Probieren) in irgendeinem Gentechniklabor gewachsen waren, daß hier im Forum alles Lüge ist (obwohl ja alle so nett sind) , hatte beschlossen, nicht mehr nach Phantomen zu suchen, schnackte mit einer Freundin, ohne noch irgendwie nach Morcheln zu schauen.

    Dann entdeckte Zimtsternchen so ganz riesige "Hundehaufen" am Wegrand, die komisch aussahen, blieb zurück, wir gingen weiter und dann ein Schrei von Zimtsternchern- oh Gott, was ist passiert!?, zurück und die "Hundehaufen " waren RIESIGE Speisemorcheln, teils schon hinüber, aber echt der Wahnsinn!

  • Hallo an alle,


    es freut mich, wenn meine Idee Euch gefällt. Und ich finde es auch toll, wenn viele hier noch Fotos ihrer Biotope oder Ergänzungen einstellen. So können wir alle voneinander lernen.g:-) Ich habe meine Aufgabe für dieses Jahr ja schließlich noch vor mir: "Jedes Jahr eine neue Morchelstelle finden" :gnicken:


    Nur eine Bitte hätte ich an Euch - Trophäenbilder können wir später sammeln, lasst uns bei Biotopfotos und Übersichtsaufnahmen bleiben. Ich hoffe, das ist so okay für Euch :grotwerd:


    Ich verspreche jedenfalls, Euch die nächsten Wochen noch Fotos aus "meinen" Wäldern mitzubringen und hier zu zeigen. Dann kann man vielleicht auch sehen, wie viel grüner die Wälder sind, wenn es bei uns losgeht.


    In diesem Sinne


    her mit den Fotos und viel Erfolg


    Euer


    Murph :gwinken:

  • Hallo Nobi,

    Schöne Collage aus tollen Fotos. Danke fürs Zeigen.


    ..... An der einzigen! Stelle, wo wir (Zimtsternchen und ich ) bisher mal Speisemorcheln gefunden haben, gab es auch keinen Seidelbast,

    die meisten anderen Kalkanzeiger aber auch nicht.


    ..... Ich hatte ungefähr 200 Meter vorher beschlossen, daß alle Berichte über Morchella esculenta Lüge sind, rein frei erfunden, daß es die tollen Exemplare von Calabaza (zum Probieren) in irgendeinem Gentechniklabor gewachsen waren, daß hier im Forum alles Lüge ist (obwohl ja alle so nett sind) , hatte beschlossen, nicht mehr nach Phantomen zu suchen, schnackte mit einer Freundin, ohne noch irgendwie nach Morcheln zu schauen.

    Dann entdeckte Zimtsternchen ..........

    Hallo Safran, hallo alle zusammen,


    Das kommt mir alles sehr sehr sehr bekannt vor. So ähnlich hab' ich meine ersten Morcheln auch gefunden, oder besser gesagt, sie haben mich gefunden.
    Nee, ich fange jetzt hier nicht wieder an, über Zeigerpflanzen, mögliche Biotope usw. zu reden und geb' auch keine Morcheltipps. Glaubt mir ja sowieso keiner! Jedenfalls sind die Morcheln bei uns sehr eigen, kümmern sich weder um Zeigerpflanzen noch um das ganze, was so geschrieben wird, wachsen auch nicht dort wo sie sollen, sondern meist dort, wo man sie gar nicht vermutet hätte.


    Herzliche Grüße

    Josef

  • Hallo Murph


    Da gibts kein Geheimnis.

    Mir erging es ähnlich wie Safran.

    Ich hatte jahrelang hier in der Umgebung alle möglichen morcheltypischen Biotope mit den bekannten Zeigerpflanzen durchsucht, wo ich nach den üblichen Beschreibungen eigentlich zentnerweise Morcheln hätte finden müssen und ich hatte nichts!, nicht einmal eine einzige gefunden.


    Gerade in dem Jahr, in dem ich beschlossen hatte, die Suche aufzugeben, ging ich so Ende April nach einem Regen zufällig in den Wald, nur um etwas frische Luft zu schnappen und traute meinen Augen kaum. Gar nicht weit von meiner Wohnung standen sie, meine ersten Speisemorcheln, einfach so am Wegesrand im ganz normalen Laubwald, kein Auwald, keine Zeigerpflanzen, einfach so im Laub. Erst war ich mir unsicher, ob es überhaupt welche waren. Denn sie sahen gar nicht so aus wie ich sie aus den Büchern kannte, nicht so schön ocker-gelb, sondern eher unscheinbar grau. Erst nachdem ich dann ein paar Meter weiter eine gelbe fand und damit verglich, war ich mir sicher. Ja und dann gings weiter nach dem Motto: Einmal gefunden, nochmals gefunden. Eine Woche später fand ich dann im gleichen Waldstück an anderer Stelle eine zweite Stelle, im Jahr darauf eine dritte und vierte, aber immer eher durch Zufall als durch gezielte Suche. Es war zwar nicht die große Masse, aber für mich hats immer gereicht.

    Da inzwischen meine Fundstellen von der Forstwirtschaft arg geschunden wurden, war ich letztes Jahr auf dem Berg gegenüber, in der Hoffnung vielleicht dort was zu finden. Habe an allen verdächtigen Stellen gesucht, einschließlich Apfelplantagen, aber nichts gefunden. Als ich dachte, es sei Zeit zurückzugehen, habe ich mir bevor ich wieder in den Wald ging, noch eine Zigarette angesteckt und mich ein bißchen umgesehen. Da sah ich irgendwas gelbes am Waldrand unter einer Weißdornhecke. Neugierig geworden, habe ich dann mal nachgesehen. Da standen dann mindestens 30 riesengroße teilweise ca. 20 cm hohe gelbe Speisemorcheln, leider schon zum größten Teil ziemlich "hinüber" nur ein paar davon konnte ich noch mitnehmen. Auch hier ganz normaler Laubwald, ohne irgendwelche Zeigerpflanzen (ausser dem Weißdorn vielleicht).


    Ich weiß, dass es verschiedene Ansichten bezügl. typischer Morchelbiotope gibt. Deshalb möchte ich dazu auch keine Wertung abgeben.

    Ich kann hier nur meine bisherigen Erfahrungen wiedergeben und die sagen mir: nicht mehr nur den sogenannten Zeigerpflanzen nachjagen, sondern einfach mit offenen Augen durch den Wald gehen, alles andere findet sich schon, Kalkboden natürlich vorausgesetzt.


    Herzliche Grüße

    Josef

  • Hallo Josef,


    da bekomme ich doch wieder etwas Hoffnung, Morcheln nicht nur im Vorgarten meiner Nachbarn zu finden. Kalk ist bei mir allerdings Mangelware. Aber es gibt einen Auwald in der Nähe, in der ich schon Mönchsköpfe gefunden habe. Und soweit ich weiß, mögen die auch kalkreiche Biotope.

    Aber falls ich dieses Jahr keine finden sollte, tröstet mich mein Pilzchipsdeal mit Habicht :D


    Liebe Grüße

    Rotfüßchen

    "Pilze sind erst einmal nicht anwesend, sie verstecken, verbergen, verschließen und tarnen sich, aber es gibt eine Wahrscheinlichkeit und eine Hoffnung, sie zu finden. Die Suche bedeutet Aufbruch, Verheißung, Abenteuer, und je vergeblicher und erfolgloser der letzte Pilzgang war, desto mehr Spannung, Erfüllung, Belohnung verspricht der nächste." (Hans Helmut Hillrichs: Pilze sammeln)


    Pilzmärchen

  • Hallo Rotfüßchen,


    Wo Mönchsköpfe wachsen, müßte in der Regel auch Kalk sein.

    Ich habe aber auch schon Mönchsköpfe in Nichtkalkgebieten gefunden, am Rande oder in der Nähe von Kalkschotterwegen.

    Du müßest mal nachsehen, ob es dort noch andere Kalkzeiger gibt.


    Wenn ich Kalk sage, meine ich natürlich Speisemorcheln. Die Morcheln, die man im Garten auf Rindenmulch findet, sind meistens Spitzmorcheln. Die sind, soweit ich weiß, nicht auf Kalk angewiesen.



    HG, Josef

  • Hallo Josef,

    meine Zitierfähigkeit mit der neuen Software ist noch mangelhaft. Ich hoffe, Du verzeihst mir. g:-)

    ...einfach so am Wegesrand im ganz normalen Laubwald, kein Auwald, keine Zeigerpflanzen, einfach so im Laub. ...Ich weiß, dass es verschiedene Ansichten bezügl. typischer Morchelbiotope gibt. Deshalb möchte ich dazu auch keine Wertung abgeben.

    Ich kann hier nur meine bisherigen Erfahrungen wiedergeben und die sagen mir: nicht mehr nur den sogenannten Zeigerpflanzen nachjagen, sondern einfach mit offenen Augen durch den Wald gehen, alles andere findet sich schon, Kalkboden natürlich vorausgesetzt.

    Das oben beschriebene Biotop habe ich ausgesucht, weil es an meinen ertragreichsten Stellen eben genau so aussieht. Allerdings ist an diesen Stellen nicht mal ein kleiner Bach in der Nähe.

    Bei mir gibt es leider keine schönen Auwälder und ich habe noch nie eine Morchel in Flussnähe gefunden.g:(

    Ich kenne auch viele Stellen in "normalen" Laubwäldern. Die sind nur meist nicht sehr ertragreich. Da stehen die Morcheln auch einfach so im Laub rum. Falls ich dieses Jahr zur rechten Zeit an diesen Stellen vorbeikomme, kann ich auch gerne Fotos machen und hier zeigen. :gzwinkern:


    Liebe Grüße


    Murph


    P.S Ob geschotterte Waldwege für Speisemorcheln ausreichen - keine Ahnung. Bei mir geht es neben den Wegen dann meistens sowieso mit Kalk weiter. Das kann ein Segen sein, aber auch ein Fluch... :grolleyes:

  • Ich kenne auch viele Stellen in "normalen" Laubwäldern. Die sind nur meist nicht sehr ertragreich. Da stehen die Morcheln auch einfach so im Laub rum. Falls ich dieses Jahr zur rechten Zeit an diesen Stellen vorbeikomme, kann ich auch gerne Fotos machen und hier zeigen. :gzwinkern:

    Stimmt!

    Sehr ertragreich, im Sinne von Massenvorkommen, sind meine Fundstellen auch nicht.

    Wir haben hier auch keine richtige Morchelgegend. Es gibt halt einige kleinere Kalkgebiete, wo man hier und da mal was findet, wenn man Glück hat.

    Aber vielleicht liegt ja, abgesehen vom kulinarischen Genuß, gerade der Reiz darin, dass man sie nicht an jeder Ecke findet.


    Übrigens: Die beiden kleinen Mörchelchen, die ich am Sonntag gefunden habe, musste ich heute leider mitnehmen, obwohl sie mir noch etwas zu klein waren,

    da sie schon etwas angeknabbert waren und auch schon Anzeichen der Sporenreife zeigten. Schade, ich hätte gerne beobachtet, wie lange sie brauchen, um die normale Größe zu erreichen.


    Herzliche Grüße

    Josef



    Hier noch ein interessanter Link für alle Morchelfreunde:


    einführung-in-die-gattung-morchella_mai_-2016.pdf


    ist zwar nicht ganz, was ich auf Grund des Linktitels erwartet hätte und bringt auch nicht viel neues, aber man kann sich's ja mal ansehen.


  • Hallo zusammen,


    heute war ich an einer meiner besten Morchelstellen. Ich habe Euch auch von dort ein paar Fotos mitgebracht. Ihr werdet

    sehen, es sieht schon alles sehr ähnlich aus. :gzwinkern:



    Mal sehen, was ich Euch zeigen kann.



    Diese hübschen Tierchen treffe ich hier sehr oft. Es sind natürlich keine "Morchelanzeiger"...

    Die Weinbergschnecken sind bei mir in fast allen Wäldern unterwegs.



    In solchen alten Rückegassen stehen hier oft die Morcheln.



    Solche Kuhlen und deren Rand finden sie auch klasse.



    Das gelbe im Hintergrund sind Anemonen.



    An solchen Stellen zwischen den Rückegassen finde ich viele Morcheln. Hier gucke ich immer sehr genau. :gfreuen:



    Und zum Schluss zeige ich Euch noch einen Pilz. Er hat nichts mit den Morcheln zu tun. Dafür aber mit den Anemonen, die in

    meinen Biotopen zur Zeit ganze Teppiche bilden.



    Ich hoffe, meine Fotos gefallen Euch auch dieses Mal. Nächstes Wochenende könnte es hier losgehen - ich bin gespannt und

    werde berichten.


    Liebe Grüße


    Murph


    P.S Die nächsten Tage werde ich Euch dann Fotos von einem anderen Biotop zeigen. Ich denke, es ist so eine Stelle, die

    Josef weiter oben beschrieben hat. :gidee:

  • Hallo,

    wie versprochen: ein etwas anderes Biotop.Es ist bei weitem nicht so hübsch wie meine anderen Stellen und hat

    eigentlich keine charakteristischen Merkmale, nach denen man gezielt suchen könnte. Vielleicht meinte Josef ja in etwa

    solche Stellen.




    Und direkt am Wegesrand und etwas weiter weg finde ich dann Morcheln. Es sind selten viele.




    Solche Stellen finde ich meistens, wenn ich von Morcheln genug habe und schon nach anderen schönen Dingen gucke. Ist

    übrigens eine gute Methode, neue Stellen zu finden. Nach der Morchelzeit nach überständigen Riesen zu suchen. Dann fliegt

    ihre gute Tarnung auf.


    Das soll es erstmal gewesen sein. Die ersten Morchelnfotos tauchen ja auch schon im Forum auf. Ich warte jetzt noch auf

    diese Tierchen.



    Wenn sie wild durch die Wälder flattern, ist mit Sicherheit der richtige Zeitpunkt.


    Liebe Grüße und viel Erfolg


    Murph

  • Hallo ihr Lieben (bin neu hier und freue mich auf euch),

    habe gestern und heute erstmals für dieses jahr morchella gefunden. Aber nicht an meinen bisherigen und guten Fundorten sondern ganz woanders und und dies sehr, sehr ertragreich. An den alten Plätzen ist nix, absolut nix. Die "Diva" versteckt sich. Umso schöner wenn man sie dann entdeckt. Frage: Gibt es auch schon andere Finder hier bei uns im Saarland oder in der Pfalz?


    Gruß Theodore von der lieblichen unteren Saar

  • Hallo Theodore,


    erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Toller Haufen hier - wirst sehen... ==10

    Deine Frage kann ich Dir allerdings nicht beantworten, denn ich komme aus Niedersachsen. Bei uns ist die Natur noch nicht ganz so weit. Nächstes Wochenende werde aber sicher auch ich hier im "Morchel-Schleichgang" unterwegs sein. ==18

    Viel Spaß weiterhin hier im Forum und bei der Suche


    Liebe Grüße


    Murph

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