Beiträge von Südwald

    Servus Felli,

    sehr elaborierter Beitrag, danke!

    Fast zeitgleich (Mitte Nov ) könnte mein Fund auf altem überwuchertem Normann-Tannennadelstreu passen, ebenfalls nicht "dottergelb", sondern feucht beige-oliven-gelblich.

    Bild oben: auf dem Hymenium eine hauchdünne Eisschicht

    Bild unten: nach Nachtfrost aufgetaute FK

    auf Dein Anraten hin mit Stiel:

    mikroskopisch (noch) nicht bestätigt


    lG, inge

    Servus Felli,


    danke für den Hinweis zu Deiner letztjährigen Sowerbyella-Beobachtung.

    Die Farbe ist tatsächlich olive-gelb.

    Dass die Aussenseite gleichfarbig mit dem Hymenium ist, ist nicht ungewöhnlich bei durchfeuchteten Fruchtkörpern. Wenn sie abtrocknen erkennt man es besser

    Guter Hinweis! Nach nächtlicher Trocknung wird die Aussenseite heller, und die Innenseite gelber.

    Sporenabwurf konnte ich nicht feststellen.


    gibt es an den Eselsohren von deiner Seite aus Zweifel?

    Die Esel-Öhrlinge sind klar, danke.

    Nun bleibe ich noch an den Sowerbyellas.


    Grüßle, inge

    Guten Abend Felli,

    Du hättest bei so vielen Fruchtkörpern ruhig 2-3 entfernen dürfen, damit man auch die Stiele hätte sehen könnte.

    hier noch die Wurzeln oder sind es Stiele?

    Peziza heißt ja Pilz ohne Stiel, also sind es wohl keine Peziza sondern Öhrlinge?


    Bei 2 FK ist weißlicher Myzelfilz dran.


    Die von Dir bestätigten Eselsohren sehen deutlich anders aus mit kleiiger aderartiger Aussenseite:


    Da die vermeintlichen Becherlinge/Öhrlinge sogar 9-10cm im Durchmesser haben,könnte es wegen der Größe auch Peziza varia sein?

    Hab mir die einzelnen FKs angeschaut , alle sind nicht wirklich becherartig rund, sondern mindestens an einer Seite überlappt oder in den Boden gesenkt,

    also doch Richtung Öhrling?

    folgenden habe ich mitgenommen 9cm

    mal schauen, ob er absport:

    hier im Vergleich mit den viel kleineren helleren Eselsohren (links auf dem Teller):


    lieben Gruß, inge

    Hi Butterpilzchen21


    10 min abkochen in leicht gesalztem Wasser, abtropfen lassen, dann in Essig mit Lorbeerblatt, Nelken, Pfeffer, Chili;

    den Sud verwend ich als Suppengrundlage, -->färbt den Urin


    lG, inge

    Guten Abend miteinander,


    im Nadelwald nach der ersten Frostnacht, 560m NN

    wollte ich Eselsohren mit Frost fotografieren,

    Bild 1

    Nun fand ich in einer parallelen Rückegasse diese viel größeren Becherlinge (5-8 cm) Durchmesser:

    Bild 2


    Im Gminder ist Sowerbyella radiculata aussen "weiß gepustelt",

    aber hier gleicht die Aussenseite der Innenseite.

    Bild 3


    Im Winkler fand ich den Hinweis, daß es laut Yao & Spooner > 10 verschiedene Sowerbyella-Arten gibt.

    Bild 4

    Observation.org verlangt Mik.

    Büschelige FK bis gesellige Anordnung

    Bild 5

    Beim Freilegen der FK (Efeu, Waldrebe, Brombeeren) stäubten sie hell beige.


    Da ich diese Porzellangebilde nicht zerstören wollte, habe ich nicht nach Wurzel geschaut.

    Bild 6

    Vielleicht kann ein geübter Blickdiagnostiker mir nähere Hinweise geben.

    Bild 7

    Danke fürs Drüberschauen, inge


    PS.: sind meine vermeintlichen Eselsohren überhaupt welche?

    Sind diese vermeintlichen Wurzelbecherlinge XL-Eselsohren?

    Guten Abend Thomas,

    ein adultes Grünspecht-Weibchen (der Wangenstreif ist schwarz, bei Männchen ist die Wangenstreifmitte rot)

    lG, inge

    Hi Bläuling,


    auch hier gabs noch mal einen reichlichen Reizker-Nachschub, sogar zum In-Essig-einlegen

    Gilt bei den Asiaten als Vitalpilz,

    in diesem Sinne: wohl bekomms!

    inge

    Gilt das für die Art nicht, also, daß man sie noch so ernten kann, auch mit einem derartigem Geruch?

    Hab ich so auch noch nicht gehört.

    Guten Abend Daniel und Grüni,

    hab Euch hier ein aktuelles Bild von dem unteren schwarzfeuchten Stiel der gut gereiften Kraterellen, der so riecht.

    ich meine das untere am Stiel, das hab ich mal früher abgetrennt und liegen gelassen, ist auch wunderbar getrocknet und nicht verschimmelt..und roch herrlich intensiv!.

    Überhaupt habe ich noch nie verschimmelte Herbsttrompeten gehabt.

    Seit dem Zufallstreffer lasse ich die auch matschigfeuchten Stiele ungekürzt zum langsamen Trocknen auf der Heizung.


    Grüßle, inge

    Hallo in die Runde,

    in der Nebelfeuchte waberte mir heute eine Geruchswolke von UMAMI-Verwesungslaub-Camembert zu...ich ging der Richtung nach, und fand an mir bisher unbekannter Stellle einen Hang voll überreifer Herbsttrompeten.

    Die FK waren tief im Laub versteckt und nur oben ragten die trockenen Pilzränder raus, unten waren sie sehr feucht bis teils matschig.

    Das Matschige getrocknet ergibt meine Lieblingsgeschmacksnote! Ein normaler Sammler würde die schwarzfeuchten unteren Teile entsorgen, aber das ist das Beste dran. Auch getrocknet im Glas riecht der Teil speziell, wie feiner Camembert.

    Und das hab ich erschnüffelt!

    der Beutel füllte sich schnell...


    Habt ihr auch schon mal alte Herbsttrompeten erschnüffelt?


    lG, inge

    Hier habe ich noch einen, bei dem ich mir im Unklaren bin, um welchen es sich handelt:

    Hi Radelfungus

    wie bei der Pilzbestimmung braucht es auch bei Schmetterlingen möglichst noch die Unterseite.

    Wie bei den Pilzen sind alte Mumienbilder ebenso schwierig zur Bestimmung wie Dein doch schon recht abgeflogenes Exemplar.

    Probiers mal bei Obsidentify, lepiforum, insektenfotos.de u a: überall kommst Du nur mit guten Fotos weiter.

    Viel Glück im nächsten Schmetterlingsjahr!

    Schmetterlinge statt WKAs!

    inge

    Was meint ihr?

    re Sonnenröschenbläuling

    Baudraz/Baudraz Vorderflügeloberrand bei Aricia agestis "eher abgerundet", bei Aricia artaxerxes "eher zugespitzt"

    Der kleine Sonnenröschenbläuling ist im Hegau und auf dem Bodanrück noch regelmäßig zu beobachten

    lG, inge

    Hallo miteinander,


    dank dem regen Mitlesen und den hilfreichen Foristen :thumbup: konnte ich die Pilzartenkenntnis fast verzehnfachen..

    Speziellen Dank an Uwe Winkler Cortinarius, dessen im Lokalblatt angekündigte letztjährige Pilzführung ("er kartierte über 500 Arten" ) triggerte meine Pilzsucht.

    Boah so viele gibt's bei uns!

    Von 40 Arten bin ich inzwischen bei 329 !

    Da ich meine 1000ste Pilz-Beobachtung in 1 1/2 Jahren machte, frage ich mich, wie ich zur Kartierung beitragen kann.

    Braucht man als Kartierer die PSV-Prüfung, Mitgliedschaft bei DGfM?


    Die pilze-deutschland.de habe ich mir angeschaut, aber das ist sehr ungenau mit den Rastern.

    Kann die Nutzerfreundlichkeit nicht mit Google-maps gestaltet werden?

    Bisher bin ich noch bei observation.org, da habe ich sofort 1000e Vergleichsbilder, kann über googlemaps satelliten oder street views punktgenau ersehen.

    Zudem werden dort KI basierte Bestimmungshilfen gegeben und Validatoren setzen manchmal grüne oder blaue Häkchen.

    Da ich ursprünglich von den Vögeln, Pflanzen, Insekten komme gefällt mir diese all-in-one Seite.


    Holt sich die DGfM die Daten nicht von observation.org?


    Ich hatte z.B. bei Immendingen auf dem Mettenberg und an der Iltishalde 2 Funde Cortinarius violaceus.

    Bei pilze-deutchschland.de finde ich nach "Suche" nur grobe Raster Hattingen, Tuttlingen und kann das nicht präzisieren.

    Die letzten Eingaben stammen aus dem letzten Jahrhundert!!!


    Kann die DGfM meine Beobachtungen aus observation.org übernehmen?


    Ich verbringe lieber entzückende Zeit im Wald und bestimme meine Funde, statt komplizierte Webseiten zu füttern.


    Da es hier unter den Foristen Kartierer und DGFM-Mitglieder gibt biete ich meine bescheiden Beiträge an.

    Alle Meldungen kann ich mit Lumix-Fotos belegen.

    Inzwischen weiß ich worauf ich beim Ablichten zu achten habe.

    z.B. Sporenfarbe, Lamellenansatz

    Wie kann ich mich am besten nützlich machen?

    Bin in Ruhestand und täglich draußen.

    liebe Grüße, inge

    Nebelgrüßles an alle,

    mit dem Dunkelvioletten Dickfuß (Cortinarius violaceus):

    dem Rotbraunen Erdstern (Geastrum rufescens):

    und einem Prachtexemplar Gallertfleischiger Fältling (Phlebia tremellosa):

    auch in statu nascendi:

    Semmel-Stoppelpilz (Hydnum repandum) gedeiht dieses Jahr üppig:

    >700m ü NN (nördlich der Donau)

    lG, inge