Beiträge von Südwald
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Hallo Ingo, danke für den Hinweis!
Dein wachsgelbes Fleckenhaarbecherchen im 2022Beitrag hat außenrum gelbliche Haare.
Bei dem hier Vorliegenden sind die Härchen weißgrau,
eher mit Stich ins Blaue, wenn ich keinen Blitz verwende.
Es gibt hier zwar einen BUND-Ausstellungsraum mit Mikros für Kids zum Anschauen von vorpräparierten Libellenflügeln, aber leider keinen Pilzkundigen.
Objektträger und Deckgläschen hätte ich...
Bleibts beim Makro.
lG, inge
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Fortsetzung:
Liebe Kleinstpilzfreunde,
der hängende hoch abgebrochene Totholzast gehört zu einer abgestorbenen Weide.
Die weißgrauen flauschigen Becherchen sind grau gestielt!
nachdem ich (wie in123beschrieben) KOH (hatte nur 3% vom Mykoservice) drüber gestrichen habe,
dauerte es kaum 5 Minuten und der Untergrund wurde schwarz, die Becherchen gaben die Scheibeninnenseite frei: bräunlich wie in 123
Dann verdünnte ich und tröpfelte Wasser drüber: das Holz schwärzte sich und die rechts im Bld unteren Becherchen öffneten sich und zeigten sich mit gelber Innenscheibe.
Ich hoffe, mit meiner Intervention dem Pilz nicht allzu sehr geschadet zu haben.
Ist immerhin vermutlich eine seltene Art:
Ki gibt je nach Foto >90% Proliferodiscus pulveraceus.
Wie seht Ihr das?
Grüßles, inge
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Hallo Ingo,
höre von dieser Gruppe
Cyphelloiden
zum ersten mal. Spannend, was die Evolution alles hervorbringt.
Mach' heute nach nächtlichem Regen einen Folgebesuch mit Lupe, ob sich die Innenseite der Becher zeigt.
Werde mal etwas Wasser sprühen und auch den KOH-Test probieren.
Inzwischen schließe ich auch eine Flechte nicht aus, so aus der Richtung Stecknadelköpfchen, bei denen ist das Lager/Hyphen auch im Holz versteckt,
Lieben Gruß, inge
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Hallo miteinander,
an ziemlich verwitterter ausgebleichter Birke, Espe oder Holunder
wuchsen rasig diese geplatzten unrunden Pusteln.
Haftstelle nicht eindeutig gestielt, wachsen rasig und haben alle eingerollte Grübchen, alle grau, es war heute milder trockener Fön.
Wenn es zu einer Gattung wie z.B. Proliferodiscus reich,t bin ich mehr als glücklich.
Noch schwanke ich bis zu Myxomycet indet.
Danke für's Anschauen und Hinweise,
lG, inge
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Olaf G superbe! Dein
Linden-Kelchbecherling
da kann mein bescheidener Kreativitätsversuch,
bei windigem Nieselregen unterm gehaltenen Regenschirm
den violetten Knorpelschichtpilz einzufangen, nicht mit.halten...
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Danke Björn,
dann leg ich das phänomenologisch als " Erlen-Kügelchen-Cluster ohne Gattung" im Privatarchiv ab.
lG, inge
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Italic selbst listet im Roccella-Bestimmungsschlüssel nur 4 Arten auf.
stimmt, hatte Quelle verwechselt, ich hab die 13 Arten von
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Ich würde dennoch mit R. lacera vergleichen.
Danke Martin,
Hm - bei R. lacera sind die lappigen Blätter " relativ weich und weniger spröde als bei anderen Ramalina-Arten und lassen sich ohne zu zerbrechen umbiegen"
und kommt auf Zweigen und seltener auf Felsen vor.
Da es früher mal Wald auf der Insel gab, haben sich die Flechten nun als Restvorkommen auf den Felsen verbreitet?
Ich tendiere mit F.Schumm's Senckenberg-Publikation eher zu R. maciformis : "starr, brüchig", "stark netzrunzelig"
Vorkommen Nordafrika, aber Fuerteventura liegt mit Lanzarote fast an der Nordafrika-Küste...
Dann bleibt es halt mal bei Ramalina spec.
herzl. Gruß, inge
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bei diesen Krautwickeln auf Lavaküstenbrocken
mit der markanten Äderung,
blattartig aufrechtstehende Blattwände mit runden Apothezien
erhalte ich von der KI völlig daneben --> "Eschenflechte"
Mein Arbeitsname: Kohlblätter für die harte trockene Porzellanstruktur (auch bei Nieseln sehr feste Konsistenz, leicht brüchig)
Da ich mit Bestimmen grad nicht weiterkomme,
setze ich diesen wechselfeuchten Schmuckstücken hier ein Denkmal; (ihr Habitat ist zum Bauland freigegeben, die Bagger verschonen die zarten Flechten nicht)
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Schwierig wird es bei den fast ubiquitären Xanthorias.
Zunächst dachte ich an unsere Rusavskia elegans, doch ich kreise inzwischen wegen Thermophilie und Salztoleranz um
X.calcicola und X.aureola.
Manche sind auf blankem Basalt.
Die dottergelbe Farbe überzieht wie Eierspätzle die Küstenfelsen.
Die Lavafelsen wsind mit fossilen Kalkschichten überzogen, da sich der Unterwasservulkan über den Meeresspiegel geschoben hat.
Beeindruckend wie Krustenflechten die goldgelben Äste überwuchern und einweißeln, dann sehen sie aus wie abgestorbene Korallen..
Da könnte der Formenkreis der X. aureola hinkommen.
Bei den Folgenden mit warzigen Streuseln und den großen Scheiben
bin ich bei X.Calicola
Lichens marins - Xanthoria calcicola Oxner var. calcicola
körnig mit großen Scheiben
streuselig körnig, am Rand mit "Bandnudeln"
.danke fürs Anschauen.
freue mich auf Einsprüche und Hinweise zu den Küstenflechten inge
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Liebe Grüße und noch ganz viel Spaß!
Oh ja danke Martin, die Entdeckungsreise geht nun daheim weiter.
Hier ein weiteres spannendes Einkreisen der Atlantikküsten-Bewohner:
Vermutlich eine Lecanora sulphurella (plausibel: wird auch auf observation.org auf Lanzarote gelistet)
Sie überzieht krustig viele Lavatuff- und Basaltbrocken und leuchtet im Flutniesel besonders neonschwefelgelb.
Auffallend sind starke Demarkationslinien.
Starke Felderung und schwarze Scheiben teils gelb umrandet.
lG, inge
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Lieber Martin,
danke für diesen Link.
Den Link italic verdanke ich Dir ebenfalls

Ich hab inzwischen noch ein Bestimmungsbuch von Felix Schumm (Goethe Universität Frankfurt ) "Flechten Madeiras, der Kanaren und Azoren" entdeckt,
damit versuche ich mal die vielfältigen Küsten-und Halbwüstenflechten einzugrenzen.
Jeder Felsblock ist ein Kunstwerk mit Krusten, Lecanoren, Blatt- und Strauchflechten, ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus!
herzliche Grüße, inge
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Liebe Flechtenfreunde,
im Norden Fuerteventuras nahe der Küste (salzhaltige Gischt und teilweise Nieselregen im Januar) fand ich zwischen kalküberzogenen Lavatuffbrocken diese braunen dünnstieligen Flechten.
Im Büschel wachsend mit reichlich weißen aufsitzenden Sorelien.
Laut italic8.0 gibt es 13 Roccella-Arten, vermutlich habe ich hier die R. canariensis?
Roccella tinctoria DC.Thallus fruticose, stiff, brown to greyish-brown, consisting of 3-20 cm long, up to 3 mm thick, terete, foveate or smooth branches originating from a common…italic.units.itDanke fürs Draufschauen und Hinweise, inge
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Bild 10 wäre mein Siegerbild gewesen.
dito
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Hallo Grafei,
in welchen südlichen Gefilden wachsen bei Dir im Dezember Maronen?
Oder kann hier auch Beliebiges aus dem Archiv eingereicht werden ohne Monatsbezug?
Grüßle, inge
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mir ist der thread hier verleidet weil es nur noch um Rechthaberei und letztes Wort haben wollen geht,
sag ich hier auch mal adieu, da mir das Niveau nicht mehr gefällt
Ich schätze Pilz-Expertise, danke für alle Hinweise.
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zur Luftverschmutzung (und es ist nicht die einzige negative Folge) :
>die Dänen böllern schon länger nicht mehr, nur noch die Deutschen, die über die Grenze machen...
>die Niederländer verbieten es ab 2026/27
>die Chinesen haben es schon etliche Jahre auf der Verbotsliste mit heftigen Strafen
Heute im Stadtgraben unter der historischen Brücke 4 Kids, 14-16 jährige Jungs mit "F1" und "Polenböllern" und Rauchbomben (Info durch diese) unterwegs.
Die illegalen Kracher wurden auf dem Schulhof des Gymnasiums verhökert (Exekutive versagt: Eltern, Lehrer, Polizei)
Im stillen Wald war die Luft rein
da begrüßte mich dieser Gezonte Ohrlappenpilz
peace, inge
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Du hast vermutlich noch keinen Krieg live miterlebt. Sonst würdest Du das nicht so formulieren.
Im Krieg rummst es schon noch ein bisschen anders als mit den paar Gramm SchwarzpulverNun, es gibt leider verharmlosende Foristen, die keine Empathie mit PTBS-Opfern haben.
Heute begegnete ich einem kriegsgeflüchteten Palästinenser, er leidet unter ständigen Flash-backs (seit der Knallerei)
Hier haben Kinder der 8. Klasse ihre Polenböller auf der Brücke direkt vor dem Seniorenheim gezündet.
Eine hochbetagte Rollator-Dame entlastete sich bei mir, wie sie als Kinder im Keller zitterten, wenn Fliegeralarm war.
Auch sie wirkte extrem fahrig und aufgewühlt.
Da ich selbst in Südostasien 26 Winter in einem Bürgerkriegsgebiet tätig war, weiß ich, daß selbst kleinste Knaller aus selbstgebastelten Sprengstoffflaschen Füße aufreißen, Beine zerfetzen, Kühe beim Grasen von Tellerminen schwerst verletzt werden.
Der Lärmpegel, den wir hier heute Nacht erlebten ist Ausdruck einer Dekadenz und eines übersättigten Wohlstands.
Friedliche Stimmung ist anders.
