Beiträge von Südwald

    Vielen Dank Karim.


    für das Mitnehmen in Deine Landschaft...das ist zum Schwelgen.

    Die Cladonien haben es mir besonders angetan.

    Das Bild, wo der Fliegenpilz die Flechten hebt, ist genial.

    Den Kornblumenröhrling hab ich bisher noch nicht gefunden (oder vielleicht nicht erkannt).


    Weiterhin spannende Entdeckungen

    inge

    Grüß Dich Nika


    da ich mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung arbeite, die leider oft dafür belächelt werden, dass sie sich nicht "adäquat" artikulieren können

    ausgezeichneter Einwand. Ausgrenzung ist zur Zeit leider Mode.

    Kreativer Umgang mit Sprache verleiht der Person durchaus ein gewisses Kolorit.


    Spannend wird es dann bei der RECHTschreibung.

    Die Bismarcksche Pflichtschul-Dressur hat bei uns allen Spuren hinterlassen.

    Manche wehren sich gegen die neue Duden-Rechtschreibung als diktatorischen Drill.

    Andere wehren sich gegen die Gendersprache.

    An der Sprechweise erkennt man inzwischen leider die politische Gesinnung.

    Dabei zwitschern selbst Vögel im Lokaldialekt (nachgewiesen z.B. bei den Mainau-Buchfinken)

    Lassen wir Freiheit, Kreativität und Selbstbestimmung als hohes Gut stehen.


    Allerdings gibt es bei Publikationen ein Lektorat.

    Diese Forum-Seite hat extra ein Bearbeitungs-Tool, womit man nachkorrigieren kann, sehr schön.


    Die Frage ist, wo siedelt sich pilzform.eu an?

    Wissenschaftliche Wissensvermittlung oder beliebiger Social-Media-Exhibitionismus?


    Mir gefällt das fachliche Coaching und ich lerne täglich viel dazu, für mich ein großer Gewinn.

    Dennoch wünsche ich mir, daß (sic) sich die Teilnehmenden etwas bemühen, wie sie mit Orthographie umgehen, es ist immerhin ein deutschsprachiges Forum.


    Eine Sprachvalidation durch Moderatoren wäre eine Option.


    sonnige Grüße vom Bodensee, inge

    Werte Schleimpilzler, liebe Ulla lamproderma


    im Mooswald (Auenwald mit Pappeln, Erlen, Eschen, Eichen) fand ich auf einem feuchten Rückeweg Gräser und Blätter mit frischen schwarzgrauen prallen "Kaviar"Kügelchen überzogen.

    Auch Blattunterseiten und Halme waren komplett umhüllt.

    Die Peridien sind ungestielt.

    Bei älteren eingeschrumpelten weißem Hypothallus bleibt an den Fingern eine feine puderige Talkumschicht zurück.

    Bodenplatte ist bei trockenen weißen Schrumpelkugeln lückig weißlich.

    Aufgrund KaMaMa s und kruenta s detaillierter Beschreibung komme ich nun bei meiner jährlich wiederkehrenden Frage Was ist das wohl? nun der Lösung ein Stückchen näher - und wage mal die Hypothese dass es sich hier um einen plasmodialen (letztes Bild mit Adernetzwerk) Schleimpilz handelt.


    Danke für Hinweise, inge

    Liebe Bea,


    bin gespannt auf Deinen Beitrag im Fotowettbewerb Oktober.

    Auf dem Bodanrück hat Uwe >500 Pilzarten kartiert, die Motive warten auf Dich.


    Grüßle aus Rado (kann von der Mettnauspitze rüber zur Reichenau sehen)

    inge

    so sieht der Korb aus , bald zuhause dann habe ich gut was zu tun mit den pilzen 😂

    mein Schwarzwälder Opa hat mir Folgendes mitgegeben:


    1) eine Tugend des PilzSAMMLERS ist Mäßigung,

    sonst ist er ein PilzPLÜNDERER


    2) Wer seine Plätze pflegt, entnimmt nicht alles, was er sieht.


    3) Ein Gentleman schweigt und genießt. Posaunt (postet) nicht das, was ihm so wertvoll ist.

    "Ein guter Wanderer hinterläßt keine Spur".- Laotse


    4) Masshaltung, rechtes Mass, der mittlere Weg


    CAVE: von einem Anfänger nimmt man keine geschenkten Trockenpilze oder Pilzkonserven an.


    5) Es ist schade, wenn die getrockneten Pilze verschimmeln, von Maden verzehrt werden, oder wegen ÜBERFLUSS von neuen Jahrgängen entsorgt werden.


    6) Die "Pilz-Putzete" (Abfälle) an den Fundort zurückbringen (Madenfraß,Überreife FK, nicht verwendete FK) - nicht auf dem Komposthaufen zerstören.

    Er wickelte am Abend alles in Zeitungspapier und bedankte sich nächsten tags am Ort für die gute Ernte.


    7) Respekt für nicht gesammelte FK, nicht umstoßen, auch keine Flechten zertreten.


    Goldene Regel:

    Bescheidenheit

    Freude für andere im Wald stehen lassen.

    Den Pilzgöttern danken für die Gabe und Fruchtkörper zum Aussporen belassen.

    Behutsamer Umgang mit Mykorrhiza, da jeder Eingriff Auswirkungen hat. (Eine Wiese, die 5x im Jahr gemäht wird trägt weder Blüten noch Schmetterlinge).


    Beste Wünsche

    Lieber Olaf G

    das muss man erst einmal sehen und als Motiv wahrnehmen! Das wiederum ist Können!

    da meinst, die Kunst, das flüchtige Glück festzuhalten...


    wenn das Entzücken in einen Rausch umschlägt ist ALLES wunderschön!

    Beim Nicht-Suchen lasse ich mich von den Pilzen finden = Offenbarung.


    Danke allen, daß ich einen solchen Moment hier teilen darf.


    inge

    schöne Idee auf schönem Bild, gefällt mir :thumbup:

    Lieber Paulis

    das war keine Idee, sondern Glück!

    als im Bergfichtenwald die Nachmittagssonne auf das geerntete Pilzhäufchen fiel... die Lumix immer in der Jackentasche und schon war der Glücksmoment eingefangen, die Sonne wanderte, nach 10 Minuten war das Licht weg.

    Am rechten Ort zur rechten Zeit mit dem richtigen Blick.


    Kompliment an @ratzfatz Gelbstieliger Nitrathelmling

    und Unterholzstreuner WOW!


    lG, inge

    Sarcodontia crocea

    Apfelbaum-Stachelbart: der duftet nach Most-Maische und Marzipan

    im Gminder/Karasch steht FK bis 30 cm

    aber dieser sprengt täglich weiter vom Ast bis in den Stamm wie ein Blitzeinschlag FK inzwischen über 2 Meter

    am folgenden Tag ist der Ast fast dick wie der Stamm

    Hallo zusammen,


    in einer stillgelegten Kiesgrube (Jahrzehnte nicht beweidet), 500m, leuchteten diese gelben Hygrocybe.

    Da es hier Saftlingsexperten gibt, läßt sich der unbestimmte Saftling vielleicht näher bestimmen.

    Der Stiel hat nicht geschwärzt (Ausschluß H. conica), daher vermute ich H. persistens.


    Riecht nach nichts.

    Im Nieselregen etwas schmierig auf dem Hut.

    Danke für Hinweise,

    inge

    Guten Abend Joana

    wo nicht nur die Forstinventurergebnisse sichtbar sind - sondern einfach ein weiterer layer möglich wäre drüber zu legen,

    wo dann z.b. eingezeichnet ist wo das Orchideenhabitat anfängt & endet

    ausgezeichnete Idee,

    leider hat die Behörde hier verschiedene Forstteilgebiete an verschiedene zuständige Förster vergeben, als Epipactis-Beobachterin weiß ich nicht, welcher Förster wofür zuständig ist, wie die Flurstücke heißen.

    So kam es, daß ausgerechnet auf der wunderschönen Lichtung im Frühjahr gefällte Baumstämme voll auf den Orchideen lagen, die da kein durchkommen hatten.

    Trotz Meldung und Anfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde wurden die Baumstämme nicht weggebracht.

    Leider keine gute Kommunikation (Einbahn ohne Rückmeldung), das frustriert.

    Eine gute Option wäre, wenn die Naturschutzverbände NABU, BUND, NI, Behörden mit ASP mal auf observation.org oder naturaList schauen...ich erlebe nur Verzettelung, Partikularinteressen, Zuständigkeits-Ablehnungen, auch beim beauftragten LEV komme ich nicht durch...

    Grüße aus dem Alpstein

    weder Gipfelkreuze noch GipfelDrehRäder

    jeden Abend ein anderes Pilzpfännli dazu "Gschwellti" vom Bio-Bauern, der hier in 1100m noch Herdöpfel anbaut...

    hab auf dem Bodanrück jedes Jahr dasselbe Ritual. 1 Tasche für leere Flaschen und Dosen und 1 Beutel für Pilze.

    Es gibt ein paar sonnige Aussichtsbänkle da brauch ich auch jedesmal einen Handschuh, um die Kippen zu lesen.

    manchmal nehme ich eine von mir vorbeschriftete entdeckelte Dose: "Kipp it clean!" mit und stelle sie dort auf...

    Inzwischen kenne ich die Mentholbonbon-Hüllen des Jagdpächters und sein Lieblingsbier an seinem abendlichen Ansitz,

    sein Motto scheint "Wild vor Wald" zu sein.

    Mein Motto: "Serve what serves to you"

    Mein Dank an die Waldgemeinschaft ist, ihn besser zu hinterlassen als ich ihn vorgefunden habe.

    Dazu gehört auch eine mitgeführte Heckenschere, wo ich Jungbäumchen von Brombeerranken oder Waldreben-Überzug befreie...