Beiträge von Wutzi

    Baumwollblau schädigt oft die Zellen und lässt sogar manchmal Sporen kollabieren, stimmt. Ich erinnere mich vage an einen Mikroskopierkurs. Da hatte ich das mal gehört. Aber in meinem Alter vergisst frau halt schon mal was==Gnolm15.

    So, Hausaufgaben sind gemacht:

    Im Abgleich zu S. negrohirtula habe ich festgestellt, dass zwar die Sporen ähnlich strukturiert sind, aber das die Haare sehr viel kürzer und gedrungener sind als die von meinem Fund.

    Ich habe auch noch einmal gemessen. Das Ergebnis der Sporen bleibt im Rahmen von S.crinita bzw. scutellata. Die Haare sind wie sie sind. Allerdings sind die anderen Haare kürzer als das eine zuerst gemessene.




    Ich werde dann wohl abzählen müssen, für welchen Namen ich mich entscheide. Bzw. wenn jetzt allerdings alles crinata ist, dann heißt meine Scutellinia wohl auch so. Habt Dank für die Unterstützung.

    Hallo Andreas, danke für deinen Kommentar. Heute Abend werde ich noch einmal mit S. nigrohirtula abgleichen. Auf dem Foto vom Pilz erscheinen die Haare tatsächlich kürzer. Die Messung macht die Software, aber ich kontrolliere das auch noch einmal. Denn wenn es möglich ist, beim Messen Fehler zu machen, bekomme ich das garantiert hin.

    Danke auch für den Baumwollblau-Hinweis. Ich wiederhole das auf alle Fälle noch mal.


    Danke Nobi,

    wie schön, dass ich gleich bei meiner ersten Scutellinia auf eins der schwierigsten Bestimmungsprobleme stoße. Dann kann's ja künftig nur leichter werden.


    Eure Diskussion in Marias Thread ist ja wirklich sehr erbaulich. Da stellt sich dann gleich die nächste Frage - wie sinnvoll ist es überhaupt dem Pilz einen Artnamen zu geben, wenn der möglicherweise auf einer Verwechslung basiert. Ich werde das wohl am besten einfach ignorieren. Immerhin weiß ich jetzt, was ich von den Artnamen zu halten habe.

    Hallo zusammen,

    heute gab es Schildborstlinge auf Holz in einem klaren Bergbach.

    Ich dreh mich im Kreis bei der Bestimmung. Am nächsten kommen wohl S. crinita oder S. scutellata. Sicher könnt ihr helfen.

    Die Fruchtkörper hatten bis zu 4 mm Durchmesser.


    Danke schon einmal.



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    3 in Lugol verfärben sich die Spitzen der Paraphysen


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    Hallo Andreas, danke für die Bestimmung. Ich wusste bei dem komischen Pilz wirklich nicht wo ich anfangen soll zu suchen.


    Danke für den Zuspruch Schupfi, tut gut==Gnolm4.

    Hallo Wolfgang, damit wärst du beim Mottowettbewerb "zum Anbeißen" ganz sicher einer der heißen Kandidaten aufs Siegertreppchen gewesen.==Prust


    Prima eingefangen.

    Glückwunsch Tuppie, die Hasen würde ich auch gern mal life erleben. Bei mir wäre der Perli so durchgerutscht. Ist ja klar was das für einer ist. Solche Verschreibsel mach ich selber oft und überlese isie regelmäßig.

    Hallo Lukas, Schlangen sind im allgemeinen ganz entspannt und verziehen sich in der Regel, wenn man nicht gerade versehentlich auf sie tritt. Als Beute wärst du für sie zu groß gewesen. Aber da ist dir wirklich ein tolles Foto gelungen!

    Hallo Lukas, schön, dass es mit den Bildern geklappt hat. Das hat sich gelohnt! Die Schlange mit den gelben Bäckchen Bild 23 ist die Ringelnatter. Die erlebt man oft schwimmend in Teichen oder Bächen.


    Mit Nummer 29 hast du vermutlich die seltenere schwarze Kreuzotter vor die Kamera bekommen. Die kenne ich nur mit dem Zick-Zackband. Ein sehr schönes Erlebnis!

    Hallo beli, so viele Pilze wie sonst hast du tatsächlich nicht gefunden. Dafür hast du aber wundervolle Landschaften fotografiert und die Alpakas sind richtig putzig. Ich denke, du hattest trotzdem deinen Spaß, bis auf die Morcheln, die du zu spät erwischt hast. Ein Jammer!

    Sehr schön Tuppie! Du musst sie regelmäßig gießen. Hier bei mir ist es zwar noch schön feucht, aber so richtig kommen die Pilze nicht in Gang. Ich überlege die ganze Zeit, ob doch was dran ist am Neumond als Pilzbremse. Aber den gibts ja auch bei den Wrestlers, Hannes2 und anderen begnadeten Pilzfindern. Trotzdem. Seltsam ist es schon. Auf jeden Fall ist die Lage geeignet, Mythen zu erhalten.

    Hallo zusammen,

    heute habe ich den dritten Tag vergebens versucht einem kleinen Dunkelsporer auf die Schliche zu kommen. Ich hätte ihn längst abgeschrieben, wenn er nicht so auffällige Strukturen hätte. Aber das hat mir in diesem Fall nicht weitergeholfen.

    Genau genommen war es nicht ein Pilz sondern vier, wenn man die zertretenen mitzählt sieben.

    Auffällig an diesen Pilzen war, dass sie alle mehr oder weniger verklebte Lamellen hatten - in allen Altersstadien. Unter der Stereolupe fielen dann sehr lange Cheílozystiden auf, die sich unter dem Mikroskop als ziemlich vielgestaltige, zum Teil verzweigte Gebilde entpuppten.


    Hier die Informationen zum Pilz:

    Fundort: Wiese, wo neben Gräsern auch Klee, Schafgarbe, Veronica und andere Pflanzen stehen.

    450m ü.NN

    Geruch unspezifisch

    Geschmack mild

    Hut 0,5-2,5 cm Durchmesser, glatt, jung braun später zum Rand hin dunkler werdend, hygrophan, später ausblassend

    Lamellen breit, mit Zahn bogig angewachsen, hellbraun, hellere Lamellenschneide, zu mehreren an den Schneiden miteinander fest verbunden

    Stiel 1-2 mm dünn, graubeigebraun, bereift, zur Basis hin weißlich;

    Sporenabwurf war mehrfach ohne Erfolg

    Sporen um 7,5 x 14, feinwarzig


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    Mit weniger verzweigten Cheilozystiden und nicht verklebten Lamellen kämen vielleicht Panaeolus oder Psilocybe infrage. Aber mit diesen Merkmalen bin ich nirgends fündig geworden. Vielleicht hat jemand eine Idee.