Beiträge von Wutzi

    Hallo Andreas, Danke für die Bestimmung der im Werden begriffenen Blüten.
    Du schreibst:


    Ja, Thüringen, und insbesondere Jena ist ein Eldorado für Orchideen. Unter anderem Standorte von Dreizähnigem Knabenkraut (Neotinea tridentata) mit tausenden von blühenden Pflanzen ....
    Ich habe gerade erst mitbekommen, wie groß die Artenvielfalt hier ist und ahn die Jenaer Standorte werde ich mich Stück für Stück herantasten.


    Hallo Bodo, Blutzikaden also. Danke für den Hinweis. Ich hatte gehofft, dass jemand unter der Pilzgemeinde ist, der die beiden Hübschen kennt. Aber ich finde es ganz und gar nicht gemein, was das Pärchen da tut.==2



    Danke Beli und Danke Erebus für den Bestimmungsvorschlag des Champignons. Ich schätze, das ist ein Stadtchampignon. Alle Merkmale die ich nach Euerm Tipp in der Literatur gefunden habe passen.


    Verena, herzlichen Dank für das Lob. Ich habe gar nicht so viel getan. Die Sonne stand einfach in einem perfekten Winkel, der Hang war da und der tote Baum. Dabei wollte ich das Foto eigentlich anders machen. Das hier ist nur ein Ausschnitt. Ich hänge das Original mal mit an, du wirst sehen, es hat nicht gestimmt.



    Liebe Grüße Claudia

    Moin Tuppie und Uli, Danke für Euer Interesse.
    Tuppie, Du hast Recht, Orchideen sind wesentlich überschaubarer als Pilze. Zumindest die heimischen. Ich trau mir locker zu, 50% kennenzulernen. Bei den Pilzen wäre ich mit 5% schon ganz zufrieden.
    Uli, für die Frauenschuhe ist es nächste Woche an meinem Fundort bei Rudolstadt (mehr per PN) schon zu spät. Die meisten waren gestern schon dahin. Es gab nur noch einzelne vorzeigbare Exemplare. Ich weiß nicht, wie es um Kleinbreitenbach aussieht. Da will ich die Tage auch noch mal hin. Vielleicht hast Du noch Glück. Ich würde aber nicht lange warten. Die Hitze setzt den Pflanzen ganz schön zu, wenn sie an exponierten Standorten wachsen.
    Und ja, es ist das Zweiblatt :thumbup: . Auf einem meiner Fotos sind die beiden Blätter deutlich erkennbar. Ja, Würzburg hat auch hübsche Orchideen. Die hab ich gestern nicht gefunden, aber ich arbeite noch dran.==Gnolm7


    Liebe Grüße Claudia


    Liebe Forianer,


    nachdem Karl mir mit seinen Orchideenfotos den Mund wässrig gemacht hat und pilzmäßig hier so gar nichts los ist, haben wir uns heute auf die Socken gemacht und eine kleine Orchideenexkursion unternommen. Für zwei Arten waren wir zwar spät dran, aber nicht zu spät. Mir hat es mordsmäßig viel Spaß gemacht und gelernt habe ich auch wieder eine ganze Menge. Zum Beispiel, dass Thüringen das orchideenreichste Bundesland ist und dass die hiesigen Frauenschuh-Vorkommen die Aufkommen in Hessen und Niedersachsen zusammen übertreffen. Das ist doch mal was für die frühjahrspilzmangelleidende Seele ==Gnolm3 Am Ende habe ich heute sogar noch ein paar alte Champignons gefunden.
    Die ersten beiden Fotos zeigen Orchideen aus den Feuchtgebieten entlang meiner täglichen Spaziergangsstrecke im Schwarzatal. Die anderen stammen aus der Gegend um Rudolstadt.


    1. Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)



    2. Grünliche Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha)



    3.Nestwurz (Neottia)



    4.vielleicht eine Korallenwurz (Corallorhiza)?



    5.Purpur Knabenkraut (Orchis purpurea)



    6.Bleiches Waldvöglein (Cephalanthera damsonium)


    P1040011.jpg


    7. Frauenschuh (Cypripedium calceolus)




    8. ist noch in Arbeit



    9. Champignon (aber was für einer?)



    10. Käferpärchen




    Wenn es stimmt, dass in Thüringen 50 verschiedene Orchideenarten zu finden sind, habe ich die nächste Zeit noch allerhand zu tun.==Gnolm9


    Liebe Grüße Claudia

    Danke Verena und Röhrling und natürlich auch Stefan für die Klarstellung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit der chemischen Analyse noch etwas Zeit habe. Je mehr ich über Pilze lese, desto bewusster wird mir meine Ahnungslosigkeit.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Jungs,
    ich sag Euch mal, wie sich das für ein Pilz-Greenhorn liest.
    Nach Ralfs Beitrag: gut zu wissen, so ist das also!==9


    danach: totale Verwirrung==Gnolm11


    Nobi: endlich etwas, was ich sofort begreife ==Gnolm7


    danach: bitte keine neue Verwirrung, Nobis Erklärung war so schöööön einfach, von mir aus auch mit größeren schwarzen Punkten==Gnolm15


    Ich liebe dieses Pilzforum. Danke, dass Ihr so wunderbar diskutieren könnt.
    Liebe Grüße Claudia

    Danke Björn, das klingt zumindest interessant. Kriebelmücken sind ja auch so ein Teufelszeug. Vermutlich ist das normale Balloistol-Waffenöl wirksamer als das Insektenschutzmittel. Das hat offenbar nur mittelprächtig im Test abgeschnitten.


    Liebe Grüße Claudia

    Danke Verena und Oehrling, ich muss erst einmal etwas mehr über die Pilzgattungen und arten lernen, bevor ich mich an die Chemie heranwage. Es würde sicher nicht bviel Sinn machen, jeden beliebigen Pilz mit Guajak zu beträufeln. Was ist Guajak überhaupt und was sind die Chemie-Basics zur Pilzbestimmung und wo bekomme ich sie? (für später mal==4)


    Liebe Grüße Claudia

    Klar Josef, das wäre ein toller Einsatz für die Pilze. Der ganze Styropor-Verpackungsmüll verschlingt fossile Ressourcen und wird am Ende verheizt oder landet in der Umwelt. So lange Styropor so leicht und billig zu haben ist, werden Pilzverpackungen leider ein Nischendasein fristen. Vielleicht eine Verpackungssteuer, die teurer ist als die Herstellung von Pilzverpackungen....


    Liebe Grüße Claudia

    Danke Verena für die Aufnahme. Dass die Reaktion so rasch und heftig ist, konnte ich mir nicht vorstellen. Das macht neugierig auf eigene Versuche. Davon bin ich aber noch Lichtjahre entfernt. Kann gerade mal einen Bovist von einem Pfifferling unterscheiden.==Gnolm15


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Beli, Du Pilz- und Weltenbummler. ==3 Wundervolle Landschaften und appetitliche Pilze servierst Du uns wieder und machst mir den Mund damit wässrig. Von einem Pilz namens Schweinsohr habe ich bislang nur gelesen. Danke fürs Zeigen.


    Liebe Grüße Claudia

    Danke Günter für den Hinweis, ich schau mir die Berichte mal an. Ich glaube mich zu erinnern, dass Icaridin-haltige Präparate leberschädlich sein können. Kommt natürlich auf die Dosierung an.


    Lucy, hast Du Scalibor über mehrere Sommer angewendet oder erst einmal? Und wie eng bist Du mit Deinen Hunden zusammen? Wir kuscheln oft und im Grunde hat die Behandlung meines Hundes zur Folge, das ich mit dem Zeugs auch in engen Kontakt komme.


    Ja Kräuterhexla, so kann's gehen. Leider, ich weiß. Jedes Jahr sterben hier ca. 50.000 Menschen an Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten. Wenn Dir so etwas widerfahren ist, liest Du die Beipackzettel genauer und wischst die Bedenken nicht so einfach unter den Tisch.


    Hallo Uwe, richtig, es macht schon einen Unterschied ob man in einem Zecken-Dorado lebt oder in der Zecken-Diaspora. In meiner Kindheit gab es gar keine Zecken. Wir haben im Gras an Bächen gespielt und hatten allenfalls aufgeschabte Knie. Inzwischen sind die Zecken auch im Berliner Raum gut vertreten, allerdings noch ohne FSME-Erreger. Hier in Thüringen gibt es das Übertragungsrisiko. Deshalb suche ich ja nach einem wirkungsvollen Schutz vor dem Getier, das möglichst ohne chemische Keule auskommt.


    Björn, das ist ja eine starke Idee, bestätigt sie doch, dass die Beißzangen gute "Nasen" haben. Offenbar meiden Sie alle stark riechenden Öle. Sag mal, meinen die Hersteller mit Fellpflege die Pflege von Trophäen oder lebenden Tieren.


    Danke Euch allen!


    Lieben Gruß Claudia

    Danke Jörg, ich kläre das mal ab, inwiefern eine Impfung für mich sinnvoll wäre. Für meinen Hund reicht aber keine Zeckenschutzhose, der braucht was für den ganzen Körper mit seinen viereinhalb Kilo. Das Gras überragt ihn inzwischen deutlich. Da müsste was Elastisches konzipiert werden in verschiedenen Größen gestaffelt ==Gnolm4


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Mausmann, ja, das deckt sich leider mit meinen Beobachtungen und macht so gar nicht optimistisch.


    Danke Irmtraud,
    dass FMSE schon zu Beginn des Saugvorganges übertragen wird, war mir nicht bekannt. Das lässt die Sache in einem anderen Licht erscheinen. Ich werde wohl noch einmal mit meiner Ärztin darüber diskutieren. Für Hunde gibt es eine ganze Menge an Chemie. Aber meine Erfahrung ist, dass vom Hund die Zecken dennoch ins Haus geschleppt werden und viel gewonnen ist nicht, wenn sie sich dann ein anderes Opfer suchen.


    Der Hund ist leider das Hauptproblem Uwe, für den bekomme ich leider keine Zeckenschutzhose.==Gnolm6


    Felix, offenbar hast du mich missverstanden. Ich bin weder Impfgegnerin, noch spiele ich die Risiken einer Erkrankung an FSME frech herunter, im Gegenteil. Ich halte Eltern, die ihre gesunden Kinder nicht impfen lassen für fahrlässig, wenn nicht sogar für asozial, da sie nicht nur die Erkrankung ihrer Kinder sondern auch die von denjenigen Einkauf nehmen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen.
    Wenn eine Impfung aus epidemiologischer Sicht erforderlich ist, muss sie sein, sofern es nicht individuelle Gegenanzeigen gibt.
    Ich hatte vor vielen Jahren eine Hirnhautentzündung, die glücklicherweise glimpflich ausgegangen ist. Das war alles andere als lustig. In meinem Beitrag geht es ausschließlich um mein individuelles Risiko am FMSE zu erkranken und um die Abwägung, ob bei mir eine Impfung mit Nebenwirkungen (und ich meine damit nicht den Schmerz an der Impfstelle) verbunden sein könnte. Insofern hätte ich korrekterweise von Risiken und Nebenwirkungen einer Impfung bei mir schreiben sollen.


    Hallo Claudia!
    Das sieht aber beides auch sehr hübsch aus! Aber den gelben Lerchensporn kenne ich überhaupt nicht. Bei mir ist der immer rosa bis weiß, das ist wohl eine andere Art. :)
    Kannst Du mir ein paar Samen schicken?


    gerne, wenn du mir Deine Adresse zukommen lässt. Bis er fruchtet, dauert es aber noch eine Weile.

    Hallo Forianer,


    satt habe ich sie, diese Biester, und nicht nur ich. Heute früh habe ich dem Hund ca. 20 Zecken vom Fell abgelesen. Er ist hellbraun und daher kann ich den größten Teil der Plagegeister entfernen, bevor er sich festgesaugt hat. Aber 2-3 übersehe ich dann doch und hin und wieder beißt sich auch eine an mir fest.
    Ich kontrolliere mich nach Waldspaziergängen, sowie morgens und abends auf Zecken und erwische sie immer recht rasch. Das Risiko einer Borreliose oder einer Infektion mit FSME steigt ja mit der Zeit, die eine Zecke festgesaugt war und Gelegenheit hatte, die Erreger an ihren Wirt abzugeben. Gegen Borreliose gibt es keine Schutzimpfung. Gegen FSME schon, aber da gibt es jährlich bundesweit nicht einmal 400 Erkrankungen, dafür aber etliche Nebenwirkungen.


    Ich habe die harmlosen Wundermittel inzwischen alle durch bei meinem Hund. z.B. Schwarzkümmelöl innerlich. Schwarzkümmelöl habe ich 2 Monate verabreicht (je 5 kg Hund einen Tropfen), aber es hat nicht wirklich geholfen. Müsste ich höher dosieren?
    Wickwaporub soll möglicherweise helfen, wahrscheinlich haben die meisten ätherischen Öle abschreckende Wirkung, aber wer riecht den ganzen Tag über gern nach Hausapotheke, beim Hund grenzt so was schon an Tierquälerei. Biokokosöl äußerlich ist gar nicht so schlecht. Der Nachteil von Biokokosöl auf Hundefell (so wie bei Erkältungsbalsam auch) liegt auf der Hand- bzw. klebt später am Sofa. Gift will ich nicht anwenden. Nylonstrumpfhose kommt für den Hund nicht infrage. ==Gnolm9


    Der letzte Beitrag im Forum zu dem Thema ist schon etwas älter. Vielleicht hat inzwischen jemand den Stein der Weisen gefunden.


    Liebe Grüße Claudia


    P1030783.jpg



    Hallo Tuppie,


    das deckt sich mit meiner Beobachtung. Bei der Akelei scheinen sich die gelben Arten nicht zu vermehren und schlecht zu überwintern. Ich habe auch immer nur alle möglichen anderen Farben (Foto) und die gelben bzw. gelb-roten Pflanzen sind im Folgejahr immer weg, wenn man welche pflanzt. Vermutlich bilden sie keine reinerbigen Samen und sind etwas empfindlich. Aber die anderen sind genauso schön. Ich liebe sie und sie stehen bei mir überall, wo zwischen Felsen Splitt und Schiefer nur ein Fitzelchen Boden ist. Was bei dir das Geranium ist, ist bei mir der Lerchensporn. Er wächst aus jeder Ritze, hier an der Treppe vor der schwarzen Wand an der Südseite des Hauses (Foto2). Ein echter Überlebenskünstler. Es soll ja Menschen geben, die Pflanzen am Haus nicht dulden. Ich finde aber, sie machen, dass ein Haus bzw. ein Garten lebt.


    Liebe Grüße Claudia


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