Beiträge von Wutzi


    Hallo Sprite!
    Bei Gurke kann ichs nicht sagen, aber Tomatw und Basilikum mögen nicht ersaufen und mögen kein wasser auf die Blätter... aber beimir wird Basilikum im Freiland nichts.


    Hallo Tuppie, da ich ein Tomate-Mozzarella-Fan bin, helfe ich der Situation ab, indem ich immer 3-4 Basilikumtöpfe im Wohnzimmer auf dem West-Fensterbrett zu stehen habe. Mit Übertöpfen sieht das gar nicht schlecht aus und die Pflanzen erkranken auch nicht an dieser lästigen Welkekrankheit.


    LG Claudia

    Hallo Maria,
    alles richtig, aber das Gylyphosat spielt nur scheinbar bei der Tierhaltung keine Rolle. Das Zeugs wird überall in der Landwirtschaft eingesetzt und natürlich in der Futtermittelproduktion, insbesondere beim Soja. Da für das Tier für jedes Kilo Fleisch ca. 7 Kilo pflanzliche Nahrung aufnehmen muss, werden auch die Inhaltsstoffe dieser 7 Kilo im Tier akkumuliert. Da sind dann gleich ein paar mal mehr von dem Gift drin - neben den Antibiotika und multiresistenten Keimen. Dass Leber besser nicht gegessen werden sollte, ist ja auch bei Fleischessern kein Geheimnis mehr. Fleisch aus der Massentierhaltung ist ein Gesundheitsrisiko. Das steht sogar auf der Verpackung. Also, lasst uns Pilze essen und vor allem nichts von dem, was die Agrarindustrie uns schmackhaft machen will.
    Aber so lange Fleisch so billig ist, wird sich wohl nichts ändern. Ich wäre eine große Freundin davon, die Kosten, die die Fleischproduktion verursacht, auf die Verbraucher umzulegen, z.B. mit einer Fleisch-Steuer. Dann wäre Bio-Fleisch mit Sicherheit das billigere Produkt. Aber mit einem Gülle-VErbot hätte der Spuk ebenso ein Ende.


    LG Claudia


    Hallo Peter, auch von mir uneingeschränktes Lob für die illustre Beschreibung Deiner beschwerlichen Pilzsuche. Lackporlinge würde ich auch gern einmal finden.


    Ja, ja die Berge, da hab ich schon so manchen Fund mehrmals eingesammelt. Pilzkörbe mit Deckel wären nicht verkehrt.


    LG Claudia

    Hallo Dieter und Matthias, das nenne ich mal einen sympathischen Pilz. Aber vermutlich vergeifen sich die Pilzlein nur an toten Mücken oder?


    LG Claudia


    Hallo Pablo, so ist es. Der Fingerhut ist eine zweijährige Pflanze. Jede Samenkapsel enthält unzählige winzige Samen, die sich am erfolgreichsten aussäen könne, wenn der Boden aufgebrochen ist, sei es durch Holzeinschläge oder Sturmschaden oder aber an Stellen, an denen der Kraut- oder Grasbewuchs nicht so stark ist.B. dort, wo das Gelände steil ist.
    Ich such gleich mal ein Foto raus.


    LG Claudia
    [hr]



    Fingerhüte, denen ich am Wochenende nicht widerstehen konnte



    Hallo zusammen,


    also ich finde, dass Pablo es uns diesmal nicht so sehr schwer gemacht hat. Also ich muss mich an dieser Stelle regelrecht und ganz aufrichtig bei unserem Rätselmaster bedanken==Pilz24==Pilz23. Und das ist ganz ernst gemeint, nicht dass ich mich etwa einschleimen wollte. Niemals :evil:


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Bernd, ich kann Dir nur zustimmen. Freundlich, hilfsbereit, kompetent - so habe ich die Forianer auch kennengelernt. Ich bin erst seit März aktiv dabei und habe im Gegensatz zu Dir keine Ahnung von Pilzen. Dennoch wird jede (noch so triviale) Frage rasch und ernsthaft beantwortet. Wenn ich mal wenig Zeit habe, und die Beiträge nur überfliegen kann, fehlt mir was.


    Lieben Gruß Claudia


    Danke Rotfüßchen, dann werde ich mich mal auf die Suche machen ;)


    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Hallo Claudia!
    Thüringer Kältepol... soso. Immerhin gibt es bei Dir schon Rotkappen. ;) Danke fürs Mitnehmen!


    Ich finde es immer wieder spannend, was wo und wann gefunden wird, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie unterschiedlich die Zeitpunkte sind, was hervorschaut. Man kann nicht einfach sagen, dass es von Süden nach Norden geht, o. ä. ein Statistiker könnte daraus bestimmt tolle Wolkendiagramme zaubern. :)


    Ach Tuppie, Du weißt ja, wie das mit dem Durchschnitt ist. Der Teich war nur 50 cm tief und dennoch ist die Kuh ersoffen. Es gibt einen Südhang, da ist die Natur viel weiter. Nur dort gibt es Pilze, also gehe ich nur in der Sonne spazieren. Wo auch sonst==2 .Wenn auf der Nordseite noch Schnee liegt, ist auf der südlichen schon alles grün.
    Aber nach den schönen Funden der letzten Tage ist jetzt erst mal wieder Sendepause. Der Regen hat aufgehört. Ich glaube, wir liegen im Regenschatten des Harz und irgendeines großen Berges dahinter. Jedenfalls sehe ich immer mal dicke Wolken, Regen ist auch angesagt und dann tröpfelt es nur ein bissi oder gar nicht.


    Ich dokumentiere jetzt wann ich welchen Pilz unter welchen Bedingungen das erste Mal oder ggf. auch in großen Mengen finde. Datum, Niederschlag, Temperatur, Mondphase. Vielleicht ergibt sich irgendwann eine Regelmäßigkeit.
    Die Niederschlagsstatistiken gibt es nur von Orten mit richtigen Wetterstationen. Dazu ist mein Dörfchen leider zu klein. Die Witterungsverhältnisse verändern sich von Ort zu Ort mit Höhenlage, Ausrichtung zur Hauptwindrichtung etc. jedoch erheblich. Bei den Dorfmenschen in den Nachbardörfern ist mein Ort als Kältepol berüchtigt. Die Daten, die ich gefunden habe, geben nicht viel her, aber sie sind mit Vorsicht zu genießen, weil sie sich auf entfernte Wetterstationen beziehen. Im vorletzten Jahr gab es hier so gut wie keine Niederschläge im April, das erkennt man an den Diagrammen jedoch nicht. Auch wenn sich die Durchschnittswerte nicht sehr ändern, nehmen die Extremwetterereignisse wie Niederschlag, Trockenheit und Hitze nach meiner Beobachtung zu. Das bleibt leider nicht ohne Folgen. Auch auf dem Dorf ist die Welt nicht mehr heil.


    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Hallo!


    Zum Thema Rotholz ist hier noch ein interessanter Thread, der sehr schön die Vielfalt der holzrotfärbenden Pilze aufzeigt. :)


    LG, Jan-Arne


    Danke Jan-Arne, beim Lesen ist mir wieder einmal bewußt geworden, dass es erhebliche kognitive Schluchten in meinem Denkapparat gibt. Ich weiß jetzt immerhin, dass ein Pilz (von mehreren) infrage kommt und dass das Ganze auf eine chemische Reaktion zurückzuführen ist. Das Holz ist zersägt und trocknet vor sich hin, bis der nächste Winter kommt.


    Liebe Grüße Claudia

    Hallo Kerstin, darüber hinaus bildet der Hausschwamm dicke harte "Wurzeln" aus, die allerdings nicht dort zu sehen sind, wo die Pilzkörper gelegentlich auftreten. Diese " Wurzeln" können die Feuchtigkeit viele Meter weit transportieren. Oft sind sie hinter Wänden verborgen. Zersetztes Holz hat eine würfelig, bröckelige trockene Struktur. Die Beurteilung ist etwas für Experten. Da auch die Statik eines Hauses betroffen sein kann, geht es um Sicherheit und oft um eine Menge Geld für die Sanierung.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Abeja,
    ein ganz großes Lob für diesen und natürlich auch für Deine anderen Beiträge. Durch die Art der Erläuterungen zu den Fotos kann ich richtig viel und außerdem ganz leicht lernen. Außerdem ist die Qualität der Fotos erste Sahne. Gestochen scharfe Tieraufnahmen aus wenigen cm Entfernung sind schon was. Vielen Dank fürs Zeigen.


    Ja, das ist ein Bergmolch.


    Liebe Grüße Claudia


    Ich habe Dir zu danken für die Lektion in Sachen Amanita. :thumbup:
    Liebe Grüße Claudia

    Danke Oehrling, hätte mich ja auch gewundert, wenn ich zum Pilz-Saisonauftakt einen einfachen Täubling gefunden hätte. Nach buttergelb sahen die Sporen eigentlich nicht aus, aber vielleicht Sporen die Pilze noch ein wenig. Sie liegen in einer Glasschüssel.



    Liebe Grüße Claudia
    [hr]


    Ok, dann also doch nur eine Art- der Graue Wulstling, Danke.



    Danke Jörg, dann werde ich die Ecke mal unter Dauerbeobachtung stellen. Vielleicht finde ich neben den Amanitas noch den Stein der Weisen.


    Liebe Grüße Claudia