Danke für den kleinen Ausflug in die fachliche Terminologie, faria. Du hast zweifellos Recht, dass der richtige Gebrauch der Begriffe maßgeblich dafür ist, ob man von Behörden ernst genommen wird.
Gibt es auf der Fläche vielleicht noch schützenswerte (RL-/BArtSchV-/FFH-relevante) Pflanzenbestände, mit denen Naturschutzverbände zusätzlich überzeugt werden könnten?
Leider nicht. Die Vegetation ist völlig unspektakulär, aber typisch für Saftlingswiesen: Habichtskraut, Runzelbrudermoos, Witwenblumen und solche Sachen. Da gibts kein seltenes Bonuspflänzchen.
Dass mir keine Klagebefugnis zusteht hatte ich schon erwartet, danke für die Einordnung Kauz . Ich bin ja nicht rechtlich beteiligt das ist etwas für die, die zur Verbandsklage berechtigten. Ich werde mich kümmern.
Nach meiner Kenntnis bin ich die einzige, die in Thüringen im Rahmen von Natura 2000 oder für den Landschaftspflegeverband Vorträge über Saftlinge und andere seltene Wiesenpilze macht. Irgendwie ändert sich gerade ein Bisschen was in der Wahrnehmung der Bedeutung der Funga insbesondere für die Biodiversität. Es gibt ein Flrderprogramm für Bergwiesen. Aber für das Thema Pilze gibt es wenig Kompetenzen und die kleine isolierte Wiese scheint nicht in das Raster der Maßnahmen zu passen, bei der sich eine Förderung lohnen würde. Ich hatte das Thema bereits vor einiger Zeit ohne Ergebnis
mit Leuten vom Landschaftspflegeverband diskutiert.
