Beiträge von FlorianK

    Servus Karl,


    wieder mal ein wirklich schöner Bericht mit vielen netten Funden zum Saisonende. Ich hatte vorgestern auch noch ein schönes Abschlusserlebnis in einer meiner Weidefächen, die ich inzwischen seit 5 Jahren bewirtschafte und vor weiterer Habitatverschlechterung durch intensive Rinderbeweidung gerettet habe. In den ersten Jahren nach übernahme der Fläche war noch kaum was zu finden, abgesehen von einigen mäßig anspruchsvollen Arten, inzwischen macht sich die Bewirtschaftungsänderung aber bemerkbar und gestern hatt ich schon 11 Saftlinge und zwei Wiesenkeulen.


    Cuphophyllus russocoriaceus (zumindest junge und frische Fruchtkörper) kann man, wie ich finde, meist schon anhand der Hutfarbe gut ansprechen. Den typischen, gelblichen Stich, den ich so bei anderen Cuphophyllus-Arten nicht kenne, sieht man auch auf deinen Bildern sehr schön.

    Die hatte bei uns heuer auch eine sehr gute Saison und ist teilweise sogar an relativ trockenen Standorten recht zahlreich aufgetreten


    Zur H. aurantiosplendens wollt ich noch fragen, wie genau du diese mikroskopiert hast. Ich hatte vor kurzem eine Kollektion, die mich an deinen Fund erinnert, aus der ich aber noch nicht recht schlau geworden bin.

    Anfangs dachte ich auch an aurantiosplendens, aber dafür passen mir weder die breit angewachsenen bis leicht herablaufenden Lamellen der älteren Fruchtkörper, noch die Sporen, die kaum eingeschnürt sind. Die andere Option wäre coccinea, wo Lamellen und Sporen besser passen würden, aber die stark hygrophanen Hüte, das intensive orange (Exsikkat hat alle Rottöne verloren,was ich von coccinea so nicht kenne) und die Lamellentrama (regelmäßig Zellen mit deutlich über 200µm und insgesamt langzelliger als mehrere typische coccineas mit denen ich verglichen hab) passen dafür aber auch nicht wirklich.

    Würde mich interessieren, was deine Meinung zu dem Fund ist.


    Standort: sehr hochwertige, einschürige Wiese; Nutzungstradiotion 100j+; Exposition O, 500m

    in Gesellschaft vieler weiterer anspruchsvoller Arten, von denen ich einige letztens schon in meinem Beitrag zu den "Wiesenpilzen im Alpenvorland" gezeigt hab, etwa Thuemenidium atropurpureum, Porpolomopsis calyptriformis, mehrere Neohygrocyben, Entoloma bloxamii agg., Pseudotricholoma metapodium...


    Liebe Grüße

    Grüß euch,


    langsam neigt sich der Schwammerlherbst hier dem Ende zu und auch wenn da und dort nach ganz nette Funde zu machen sind, werden sich momentan wohl kaum weitere Wiesenbegehungen ausgehen. Daher häng ich hier noch eine kleinen Zusammenfassung der Restsaison an...


    Viele Funde sind aus tiefer gelegenen Wiesen Oberösterreichs, einige auch noch von einer letzten Almexkursion, die noch überraschend viele Funde gebracht hat.


    Clavulinopsis corniculata

    Cuphophyllus fuscescens

    Entoloma cf. madidum

    Geoglossum vleugelianum

    Gliophorus irrigatus

    Hodophilus foetens agg.

    Hygrocybe punicea

    Hygrocybe quieta

    Hygrocybe splendidissima

    Lamelloclavaria petersenii

    Microglossum olivaceum

    Neohygrocybe ingrata

    Neohygrocybe nitrata

    Neohygrocybe ovina

    Neohygrocybe pseudoingrata

    Porpolomopsis calyptriformis

    Thuemenidium atropurpureum


    Liebe Grüße

    Grüß euch,


    freut mich, dass ihr auch noch eine erfolgreiche Saftlingstour hattet! Sind ja einige weirklich schöne Funde dabei. Contumyces rosellus durfte ich vor kurzem auch zum ersten Mal finden...,sind schon wunderschön, diese Winzlinge. Und Rhodotus palmatus ist natürlich auch absoluter Wahnsinn...


    Über die Fruchtungsbedingungen für H. spadicea hab ich mir heuer auch schon Gedanken gemacht und hab persönlich die Vermutung, dass sie zumindest relativ trockenen Bedingungen zur Fruchtkörperbildung braucht.

    Ich hatte sie heuer in zwei Gebieten, jedoch zwischen 1300-2200m, bei allgemein sehr guten Saftlingsbedingungen und guter Feuchtigkeitsversorgung der Gebiete über den ganzen Sommer. An einem Fundort, wo sie immer wieder und sehr zahlreich vorkam, konnten wir unglaubliche 24 Saftlingsarten wie auch zahlreiche andere Wiesenpilze finden. Sehr auffällig war jedoch, dass sich, in der Umgebung der fruchtenden spadiceas, eigentlich keine anderen Wiesenpilze finden liesen (mal abgesehen von ganz vereinzelten conica und intermedia-Fruchktörpern), weil's dafür einfach zu trocken war, und ich war jedes Mal wieder verwundert, dass dort überhaupt etwas wachsen konnte.


    Exemplarisch ein paar miener Notizen,die ich mir zu den Standorten gemacht habe:

    Felsrücken, windexponiert, S-W, nur seichte Humusauflage in Felstaschen

    Bachgeschiebe, grobschottrig-felsig, ca. 2m über wasserführender Schicht, kaum Humus, Trockenrasen-Felsvegetation

    Lawinengeschiebe, fast Humusfrei, kaum Vegetation, lückiges Auftreten von Moosen und krautigen Pflanzen, S-W


    in den Bereichen des Gebiets mit hohem Saftlingsaufkommen, wo oft zig Arten massenhaft durcheinanderwuchsen, haben wir jedoch nicht mal einen einzigen Fruchtkörper von spadicea gesehen.



    ein recht ähnliches Bild ergab sich am zweiten Standort. Das Hauptvorkommen von spadicea erstreckte sich über einen recht steilen, alpinen Hang (1900-2100m, alpines Geröll, dazwischen seichte Humustaschen, Gefälle >100%, S-W), mit sonst nur spärlichem Auftreten von intermedia und punicea.

    Auf dem Plateau darüber, wo die Wasserversorgung wieder deutlich besser war, gab es dann wieder viel mehr Saftlingsarten, allerdings keine einzige spadicea



    Auch bei einigen anderen Arten konnte ich schon beobachten, dass sie, bei unterschiedlichen Bedingungen übers Jahr, oft in ganz unterschiedlichen Habitaten zu finden sind, bzw. dass manche Arten, bei vermeintlich optimalen Bedingungen, deutlich weniger Fruchtkörper bilden als in trockeneren Jahren.

    Besonders fällt mir das immer wieder auch bei intermedia auf, die es scheinbar wärmer und trockener mag, als viele andere Saftlinge


    Lg

    Servus Claudia,


    schöne Funde, Gratulation! Bei der aurantiosplendens bin ich immer wieder ein wenig neidisch


    Übrigens ist dir bei der Beschriftung ein kleiner Fehler unterlaufen. Bei Nr. 3 wolltest du vermutlich H. splendidissima schreiben ;)


    Lg

    Servus Claudia,


    freut mich, dass es bei dir auch losgeht. Schöne Bilder (mal abgesehen von den letzten Beiden), danke fürs zeigen.

    Wenn du von "allgegenwärtigen spadiceas" berichtest kommt auch bei mir ein bisserl der Neid hervor, auch wenn ich dieses Jahr wirklich nix zu meckern hab. Von den inzwischen weit über 100 Saftlingswiesen, die ich dieses Jahr schon besuchen durfte, konnte ich die Art in grade mal zwei finden!


    Bei Bild Nr. 5 seh ich übrigens eher eine splendidissima als ne coccinea (aufsteigende Lamellen und der Stiel passt mir auch besser für splendidissima)


    Liebe Grüße

    Grüß euch,


    ja, das war schon eine ganz außergewöhnliche Saison in den Bergen. Die gute Niederschlagssituation übers Jahr und das bisherige Ausbleiben von Föhnstürmen und Frösten im Herbst hatten bei uns unglaubliche Mengen an Wiesenpilzen zur Folge. Und weiters hatte ich wohl auch das Glück, mehrmals genau zur richtigen Zeit, genau am richtigen Ort zu sein.

    Einige der gezeigten Arten hab ich auch selbst vorher noch nie gesehen (bzw. teilweise noch nicht mal davon gehört)


    Karl W: die interessanten Funde, sofern in anständigen Kollektionen vorliegend, wurden natürlich aufgehoben. Dass die rosa Entoloma-Arten wohl großteils eingestampft werden hab ich auch schon mitbekommen, aber mal abwarten was dazu dann im neuen Teil von FE5 steht. Optisch war der Fund auf jeden Fall ein Erlebnis.

    Die Erdzungen i.w.S. haben mir heuer einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Die sind inzwischen ganz schön artenreich geworden ;)

    Besonders spannend fand ich hier Sabuloglossum monticola, die ich während einer Seminarwoche gleich mehrfach finden konnte. Eigentlich eine gut erkennbare Art, die wohl im Gebirge gar nicht so selten ist, aber trotzdem erst kürzlich neu beschrieben wurde.


    Liebe Grüße

    Grüß euch,


    die letzte Nacht hat die Wiesenpilzsaison in den höheren Lagen wohl beendet, zumindest hier am Alpennordrand. In den tiefer gelegenen Wiesen wird's zwar hoffentlich noch etwas weiter gehen, aber ich wollte die Gelegenheit mal nutzen, um euch eine Zusammenfassung der schönsten Funde der Alm und Bergwiesensaison zusammenzustellen.

    Diejenigen die auch im ÖMG-Forum öfter vorbeischauen haben das meiste natürlich schon gesehen, aber für manch anderen wird's wohl auch noch interessant sein ;)


    Die Funde sind großteils aus den OÖ-Kalkapen, einige jedoch auch aus Osttirol/Kärnten


    Bovista pusilla

    Camarophyllopsis schulzeri

    Chromosera citrinopallida

    Clavaria greletii

    Clavaria sphagnicola

    Clavulinopsis fusiformis

    Cuphophyllus berkeleyi

    Cuphophyllus flavipes

    Cuphophyllus roseascens

    Dermoloma josserandii

    Dermoloma cuneifolium

    Entoloma atromadidum

    Entoloma bloxamii s.str.

    Entoloma callirhodon

    Entoloma henrici

    Entoloma luteobasis

    Entoloma scabropellis

    Gliophorus irrigatus

    Gliophorus laetus

    Gliophorus laetus var. flavus

    Glutinoglossum pseudoglutinosum

    Hygrocybe helobia

    Hygrocybe intermedia

    Hygrocybe punicea

    Hygrocybe reidii

    Hygrocybe spadicea

    Hygrocybe splendidissima

    Lamelloclavaria petersenii

    Neohygrocybe ovina

    Neohygrocybe pseudoingrata

    Porpolomopsis calyptriformis

    Pseudotricholoma metapodium

    Sabuloglossum monticola


    Alles in allem ein ganz zufriedenstellendes Ergebnis :)


    Liebe Grüße

    Servus Elisabeth,


    tolle Funde... in manchen Gegenden scheint heuer wirklich ein herausragendes Wiesenpilz-Jahr zu sein.


    G. europerplexus würde ich auch gerne mal sehen, der fehlt mir noch. Wie hoch ist denn der Fundpunkt gelegen? Den hatt ich als eher wärmeliebende Art abgespeichert, aber Bayerwald wäre ja klimatisch doch recht ähnlich zu meiner Umgebung


    Lg

    Servus Claudia,


    schön, dass auch hier im Forum endlich die ersten Saftlinge auftauchen :)


    Ich hatte auch erste vor knapp drei Wochen zum ersten Mal die Ehre mit dieser Schönheit Bekanntschaft zu machen. Die sind wirklich ein Erlebnis, gratuliere zu dem schönen Fund!


    Hier noch ein Bild von unserem Fund aus Kärnten


    Liebe Grüße und eine erfolgreiche Wiesensaison, aus den glücklicherweise regen- und saftlingsreichen Alpen

    Servus,


    die Bilder von den Flockis seh ich nicht, zumindest bis auf's letzte mit dem Schnittbild


    die Glucke würde ich eher mit Sparassis brevipes, die "Breitblättrige", abgleichen. Die Nadeln und Äste im Umkreis lassen mich auch eher eine Tanne als eine Kiefer als Wirt vermuten.


    Lg

    Servus Raphael,


    einen herzlichen Dank auch von meiner Seite... ich verfolge deine Beiträge zur alpinen Funga immer mit großem Interesse und deine tollen Dokus zu den Funden machen's natürlich noch besser.


    Leider hab ich selbst dieses Jahr überhaupt keine Zeit mich mal wieder zu einer alpinschwammerl-Exkursion aufzumachen.

    In dem Sinne richte ich noch einen sehnsüchtigen Blick aus dem dem Fenster, zu den alpinen Matten es Sengsengebirges, pack meine Motorsäge ein und geh Zäune aufstellen. Ich freu mich schon auf deinen nächsten Beitrag aus den Bergen.


    Liebe Grüße

    Das glaube ich jedenfalls, den so dunkelschuppig ist er ja nicht, aber welcher Saftling käme sonst noch im Moor vor?

    H. helobia und H. conica agg. lassen sich ich Mooren auch regelmäßig finden, was du hier zeigst ist aber ziemlich sicher H. coccineocrenata. Die kommt auch oft mit hellen Schuppen vor


    Liebe Grüße

    Servus Bernd,


    H. acutoconica ist vermutlich die Hygrocybe mit dem breitesten Habitatspektrum... die findet man an unterschiedlichsten Standorten. Persönlich hatte ich sie, neben natürlich Wiesen und Weiden, auch schon in Gärten, Nadel- und Laubwäldern, an Straßenböschungen, +-vegetationsfreien Rutschhängen und sicher auch noch in weiteren Habitaten, an die ich mich grade nciht mehr erinnern kann.


    Persönlich bin ich ja etwas skeptisch, ob sich dahinter wirklich nur eine, ökologisch wie morphologisch extrem variable, Art versteckt, oder ob das nicht doch mehrere Spezies sind.


    Liebe Grüße

    Grüß euch,


    lieber Peter, herzlichen Dank für den, auch für Ösis abrufbaren Link... hab mich schon geärgert, dass ich mir den Beitrag nicht ansehen kann.


    An alle die solche Beiträge zum Nachdenken bringen, und denen an der Erhaltung solch wertvoller Flächen etwas liegt, möchte ich appellieren, darüber nachzudenken, wie man selbst seinen Beitrag leisten kann.

    Jeder kann seinen Teil dazu leisten, sei es durch bewustes Konsumverhalten, durch welches man die Bewirtschafter solcher Habitate unterstützt, oder auch durch finanzielle Unterstützung oder die aktive Mitarbeit an Projekten, welche sich die Erhaltung von Extensivgrünland zum Ziel gesetzt haben.


    Ausgehend von einigen idealistischen Einzelkämpfern, hat sich in unserer Region über die letzten Jahre ein Netzwerk gebildet, welches deutlich über 100ha Extensivgrünland bewirtschaftet, mit stark steigender Tendenz.

    Von naturaffinen Landwirten und Privatpersonen, über Praktikanten von Unis und Landwirtschaftsschulen, bis zu Vereinen wie Alpenverein, Musikverein oder Landjugend engangieren sich inzwischen über 100 Personen bei der Erhaltung dieser wertvollen Habitate. Bewaffnet mit Motormäher, Rechen und Motorsäge bewirtschaften wir die letzten übriggebliebenen, hochwertigen Wiesen und erschließen und rekultivieren auch jedes Jahr neue Flächen, welche in den letzten Jahrzehnten durch Verbrachung oder Aufforstung verloren gegangen sind.


    Bergwiesn



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    die Jungs und Mädels von der Landjugend im Einsatz

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    Es gibt wohl nichts erfüllenderes, als im Frühjahr durch Wiesen zu stapfen, an deren Erhaltung man sebst mitarbeitet und das Ergebnis der eigenen Arbeit zu bewundern.


    Liebe Grüße

    ...und die vierbeinigen Mitarbeiter darf man natürlich auch nicht vergessen

    Servus Elisa,


    das gelbe ist ein Schleimpilz, die gelbe Lohblüte (Fuligo septica)


    der kleine Rote ist ein Saftling, Standort und Farbe würden am ehesten für den Knoblauchsaftling (Hygrocybe helobia) sprechen.


    mit der Flockenhexe liegst du richtig


    Liebe Grüße

    gfreid mi auch, dass i euch heuer mal die Naturwälder und Saftlingswiesn in unsra Gegend zeign kann. Hoffentlich passt's Wetta, dann wird's wohl a ziemlich bunte Woche.

    War die Tage in der Nähe von unserm Quartier unterwegs zum Orchideenschauen... die Wiesn dort san sicher a im Herbst spektakulär.


    Osttirol wird sicher a a Spaß... Almwiesn, Alpinschwammerl, Gebirgsexkursionen und gute Gesellschaft... kann ma si ned mehr wünschen :)


    Lg

    Servus Sebastian,


    bei den Waldhazynthen würde ich dir zustimmen und die erste als P. bifolia und den Rest als P. chlorantha bezeichnen.


    Die nächste Orchidee sollte, wie du schon vermutet hast, O. mascula sein, würde auch zeitlich gut passen. Die gehört zu den früheren Arten und ist bei uns auch schon ziemlich durch mit der Blüte.


    Das Vorkommen von D. fuchsii ist wiklich beeindruckend! Die seh ich bei uns auch relativ häufig, ein derartiges Massenvorkommen würe ich aber auch gerne mal sehen.


    Danke für die schönen Bilder... die Orchieen machen die pilzarme Zeit doch deutlich erträglicher ;)


    Liebe Grüße

    Hallo Conny,


    das liegst du mit deiner Vermutung mit ziemlicher Sicherheit richtig. Wuchsform, Holzstruktur, Rinde, Art der Verwitterung und dass dieser offensichtlich schon sehr lange abgestorbe Stamm noch immer stabil dasteht sprechen für Eiche.

    Andere Arten mit ähnlicher Rindenstruktur würden sich ganz anders zersetzen.


    Lg

    Grüß euch,


    mal abgesehen davon, dass ich bei den gezeigten Exemplaren auch eher zu P. pulmonarius tendieren würde, hatte ich am Wochenende auch eine überraschende Begegnung mit P. ostreatus, die ich um die Zeit nicht erwartet hätte.


    Vielzähllige, taufrische und teils riesengroße Austern an einer ganzen Reihe Stämme über ein großes Areal verteilt. Gefunden in einem Buchendominierten Waldebiet auf etwa 1200m, allerdings eine ziemlich kühle Ecke die klimatisch schon eher der subalpinen Zone zuzuordnen ist und bis wenige Tage zuvor noch vollständig zugeschneit war.

    Wären sicher 8-10kg in perfekter Speisequalität gewesen, durften aber im Nationalperk natürlich alle stehen bleiben :)


    Liebe Grüße


    Liebe Romana, lieber Christian,


    also P. nigrolimitatus und P. chrysoloma würde ich schon aufgrund der Ökologie ausschließen und der Habitus passt mir auch für beide nicht, mal ganz abgesehen von den total anderen Sporen von P. nigrolimitatus.

    P. pini hatte ich zwar auch erst diesen Winter ein paar Mal, kenn ich aber mit deutlich unregelmäßigeren Poren und wie Christian schon geschrieben hat spricht die Sporenform auch für P. larici


    Ich lehn mich also mal aus dem Fenster und gratuliere zum tollen Fund! Bin auf die Art auch erst diesen Winter aufmerksam geworden und hab mir fest vorgenommen dieses Jahr intensiv danach zu suchen.


    Liebe Grüße

    Servus Felli,


    ja die Orchideen sind am Anfang wirklich gar nicht so einfach, aber wenn man sich mal in die Grundsätze eingearbeitet hat recht übersichtlich, zumindest im Vergleich zu vielen Pilzgattungen ^^


    … und auf jeden Fall erleichtern sie die Wartezeit bis zu den Wiesenpilzen ganz erheblich


    Liebe Grüße


    … noch zwei von heute Vormittag


    Anacamptis morio

    einer der schönsten Bestände in Oberösterreich mit mehreren tausend Exemplaren

    Ophrys insectifera