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letzter Beitrag von Malone am

Pilzbestimmung

  • Hallo ,

    Erstmal Willkommen im Forum.

    Den hatten hier schon mal - mit unklarem Ausgang :

    Riesenschüppling ??

    Gruß

    Norbert

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  • Hallo, Norbert!


    OMG, diese alte Diskussion war eben echt lustig zu lesen. :glol:

    Schön, daß nicht nur ich damals komplett daneben lag, sondern auch zunächst so ziemlich alle anderen, die sich da beteiligt hatten.

    Zumindest der Pilz im Startbeitrag sollte schon zur selben Art wie die Pilze hier gehören, und war natürlich weder ein Glimmerschüppling, noch ein Flämmling, sondern durchaus auch eine Pholiota (mit hohre Wahrscheinlichkeit auf squarrosa). Anna hatte ja gegen ende hin die Nuss einigermaßen geknackt. Die Stielbeschupppung und die Hutbeschuppunng sind bei Pholiota squarrosa schon auch vergänglich, wenn das Alter sich bemerkbar macht (was den Kopfoberflächenpelz betrifft spreche ich da aus Erfahrung!), erst recht bei solchen Riesenfruchtkörpern.
    Die Unterscheidung zu Arten wie Pholiota heteroclita usw. wird dann halt erschwert, sowas muss man hier natürlich auch noch berücksichtigen.



    LG; Pablo.

  • Ahojnsen!

    bin da spontan auch beim Sparrigen Schüppling...

    Unter Vorbehalt, versteht sich.


    LG

    Malone

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  • Hallo zusammen,

    ich tendiere hier auch zu G. junonius. Kann mir nicht vorstellen, dass die Stiele vom Sparrigen Schüppling so glatt werden, zumal die Fruchtkörper ja noch nicht verfallen sind, sondern einen gesunden Eindruck machen.

  • Hallo, Karl-Heinz!


    Nur sind an den Stielen ja auch keinerlei Spuren oder Ansätze eines Ringes zu sehen, und die Hutschuppen passen nicht: Die müssten ja beim Flämmling - wenn überhaupt ausgeprägt - mehr faserig - flaumig sein, breiter und mehr anliegend, weniger "ordentlich" arrangiert und farblich nicht in dieser Weise kontrastierend.

    Die fehlenden Schuppen am Stiel sind allerdings auffällig, darum bleibt auch bei mir Unsicherheit, nur Gymnopilus penetrans würde ich eher nicht für wahrscheinlich halten.



    LG, Pablo.

  • Also einen Sparrigen Schüppling sehe ich hier überhaupt nicht. Viel zu groß, nicht büschelig und vor allen Dingen keine Schuppen am Stiel. Viel zu untypisch halt.

    Ich halte den Gymnopilus junonius für sehr plausibel, zumal der dieses Jahr auch anscheinend Saison hatte. Der Ring ist sehr vergänglich, weswegen ich ihn auch eher Prächtigen, statt Beringten Flämmling nenen würde. Die Hutbeschuppung liegt auch durchaus im Bereich des Möglichen, siehe Bild 31.4 A im Pilzkompendium.


    Beste Grüße

    Harald

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  • Hallo,


    ich bin Team "Sparriger Schüppling".


    LG, Jan-Arne

                                                                               
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  • Hallo Pablo,


    ja sicher, G. penetrans würde ich alleine wegen der Größe und den Hutschuppen schon ausschließen, sind doch eher schmächige Pilze.

  • Also einen Sparrigen Schüppling sehe ich hier überhaupt nicht. Viel zu groß, nicht büschelig und vor allen Dingen keine Schuppen am Stiel. Viel zu untypisch halt.

    Ich halte den Gymnopilus junonius für sehr plausibel, zumal der dieses Jahr auch anscheinend Saison hatte. Der Ring ist sehr vergänglich, weswegen ich ihn auch eher Prächtigen, statt Beringten Flämmling nenen würde. Die Hutbeschuppung liegt auch durchaus im Bereich des Möglichen, siehe Bild 31.4 A im Pilzkompendium.


    Beste Grüße

    Harald

    Ja stimmt, da hatte ich noch garnicht verglichen. Da sind auch die längsrilligen Stiele ähnlich, nur der Ring fehlt eben...

  • Hallo zusammen!


    Ärks, schrob ich tatsächlich penetrans?
    Murks kommt dabei raus, wenn die Finger schneller sind als der Kopf.

    Gemeint war natürlich Gymnopilus junonius, weil Gymnopilus penetrans kommt hier natürlich eben aus den von Karl - heinz genannten Gründen nicht in Frage!


    Ich meine immer noch, daß diese Schuppenanatomie hier nicht zu Gymnopilus junonius passt.
    Der Verweis auf die Zeichnung von Erhard Ludwig ist aufschlussreich: Denn eben da zeichnet Ludwig ja ganz andere Schuppen als hier. Also ziemlich grob plackig, so wie ein feldrig aufplatzender Hutfilz. Sowas kenne ich von G. junonius durchaus, aber eben nicht solche abstehenden, an den Spitzen hochgebogenen, regelmäßigen Schuppen mit deutlichem farblichem Kontrast zur Hutoberfläche wie hier.

    Ich denke, das hat Ludwig auch ganz bewusst so gezeichnet und ich halte das durchaus für ein hartes Merkmal in dem Fall.

    Eine belastbare (also korrekt bestimmte) Abbildung von Gymnopilus junonius mit solchen an den Spitzen hochgebogenen, konzetrisch angeordneten Schuppen dürfte schwer zu finden sein. :gzwinkern:


    Daß die Pilze hier nicht büschelig wachsen, sondern nur zwei Fruchtkörper direkt beisammen, das stört mich nicht. Das kann Pholiota squarrosa natürlich auch, und wie bei vielen anderen normalerweise büschelig wachsenden Arten sind dann die einzelnen Fruchtkörper oft von enormer Größe, wenn statt eines üppigen Büschels nur ein oder zwei Fruchtkörper ausgereift werden.

    So wie diese beiden Pholiota squarrosa hier:


    Viel zu groß geratene und dabei einzeln (oder in zwei bis drei Fruchtkörpern) wachsende Exemplare hat bestimmt schon jede/r mal bei Allerweltsarten wie Hallimasch (diverse Arten) oder Hypholoma lateritium (Ziegelroter Schwefelkopf) gesehen. Gymnopilus junonius kann das natürlich auch, und wäre ja auch eine ansonsten eher büschelig wachsende Art. Nur eben mit einer andren Schuppenanatomie...

    Passend zur Zeichnung von Erhard Ludwig noch ein Bildchen von G. junonius, was diese anders geformten Schuppen sehr ähnlich darstellt:

    Weil das BIld aus dem Pilzkompendium kann ich ja schlecht hier hochladen. Sieht aber sehr ähnlich aus.


    Schade übrigens, daß wir hier nicht die kompletten Stiele bis zur Stielbasis sehen können. Eventuell verbirgt sich da in der unteren (unsichtbaren) Stielhälfte noch was Aufschlussreiches.
    Aber auch so schon ist das eine gute Diskussion, mit schön detaaillierten Betrachtungen. Unabhängig davon, welchen Namen man letztlich Niepels Pilzen zuordnen müsste.



    LG; Pablo.

  • Hallo, Karl-Heinz!


    Freut mich, daß das Schuppenargument ankommt.
    Aber was eben auch noch bleibt ist der ungewöhnlich glatte Stiel, der halt auch wieder ein Unsicherheitsfaktor ist.
    Schade, daß es vermutlich inzwischen zu spät ist, daß Niepel die Pilze noch mal in erträglichem Zustand auffinden kann und mal einen Fruchtkörper komplett (mit Stielbasis) ausbauen könnte.



    LG; Pablo.

  • Ahoj,


    mir liefen heute auch alte Sparrige vor die Füße

    und so liegt vor mir auf dem Tisch ein Ansichtsexemplar.

    Die Stielspitze ist genau wie auf Bild 1 von Niepel, linker FK, längsgerieft.

    FK rechts, da sieht (oder besser: ahnt) man ja auch Schüppchen am Stiel.

    Genau wie bei dem hier:









    LG

    Peter

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