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letzter Beitrag von Maria am

Kupferrote Gelbfuß ?

  • Hallo Ihr Lieben,


    dies hier müsste doch der Kupferrote Gelbfuß sein aber wie immer bin ich unsicher.
    Der Wald war ein richtig netter Mischwald mit vielen verschiedenen Nadelbäumen darunter Fichten, Kiefern, .... Der Boden müsste leicht sauer sein und mehr sandig.


    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria



  • Hi,


    der Kupferrote mit so einem grauen Hut? Kommt mir komisch vor. Ich kenne dessen Hut eher rotbraun.


    Tricholomposis hat unlängst mal einen Schlüssel zur Gattung Chroogomphus hier verlinkt. Am besten dort mal abgleichen.


    Schlüssel zur Gattung Chroogomphus in Europa (sechs Arten)


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo zusammen,


    für mich sind das auf den ersten Blick ganz junge Kupferrote Gelbfüsse.

    Maria, wenn Du heute die Pilze holst, werden sie hoffentlich etwas weiter gewachsen sein und dann vielleicht sieht die Hutfarbe auch etwas "typischer" aus.

  • Salve!


    Ich habe so aussehende Gelfüße hier in meienr Gegend bisher auch immer als "Chroogomphus rutilus" (Kupferroter Gelbfuß) bestimmt.
    Wobei ich zukünftige Funde sicherlich auch mal noch genauer beobachten werde, und versuchen nach der von Christoph verlinkten Literatur aufzudröseln. Immerhin hatte ich schon ab und an den eindruck, daß die Variationsbreite beträchtlich ist, schon makroskopisch.



    LG, Pablo.

  • Hallo,


    Cortinarien schließt ihr aus?


    Also haben junge K. Gelbfüße einen Schleier, ist ja intressant!


    LG, Chris

    ...........................:snail:


    Der Verzehr von Pilzen, nur weil jemand im Internet sagt das seien die oder die ist zutiefst leichtsinnig!!


    Meine Bilder stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA was euch alles erlaubt (kopieren/veröffentlichen/bearbeiten & veröffentlichen etc.) sofern ihr sie unter der gleichen Lizenz, mit Namensnennung und nicht kommerziell nutzt.

  • Servus beinand,


    mit den Grautönen auf dem Hut kann das gut und gerne Chroogomphus mediterraneus sein. Chroogomphus rutilus s.str. sollte jung keine grauen Hüte haben. Wie gesagt, die Zeiten, in denen man nur zwischen zwei Chroogomphusarten unterscheiden muss, sind vorbei.

    Es ließe sich am Beleg leicht nachprüfen, da bei Chroogomphus mediterraneus die Lamellentrama nicht bzw. zumindest nicht durchgehend amyloid ist. Die Lamellen zeigen zudem einen Orangeton, finde ich, was auch typisch wäre. Das Basalmyzel sieht hier aber weiß aus, was dann wieder eher zu Chroogomphus rutilans passen würde, da Chroogomphus mediterraneus ockergelbes oder ocker-cremefarbenes Basalmyzel hat. Da wäre die Frage, ob das Basalmyzel überstrahlt ist bzw. wie die Farbe wirklich war.


    Mir fehlt logischerweise auch die Erfahrung, was die Makroskopie der sechs Arten angeht, da ich mich bisher nicht wirklich um die Gattung gekümmert habe. Ich hatte von Chroogomphus fulimeneus gewusst, das aber auch nicht weiter verfolgt.


    Folglich kann ich den Pilz nicht makroskopisch bestimmen. Für mich wäre das hier Chroogomphus cf. mediterraneus unter der Einschränkung der genauen Farbe des Basalmyzels, welches dann nicht weiß sein darf (vielleicht kann Maria was dazu sagen). Ich werde aber zukünftig auch wieder mehr auf Gelbfüße achten - ich find`s sehr spannend.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Ihr,


    mmmh ... die Fotos sind relativ farbecht, auch ohne Blitz aufgenommen. In dem Waldstück an sich wachsen Kupferrote Gelbfüße (ich füge anschließend zwei Fotos ein, nicht das ich da falsch bestimmt haben sollte).


    Leider habe ich nun erst einmal frühestens nächste Woche wieder einen fahrbaren Untersatz. Ich hoffe aber, dass diese Pilze wieder kommen werden und dann nehme ich sie natürlich mit. Wer hätte den evtl. Interesse und auch Zeit sich die dann näher anzusehen?

    Liebe Grüße


    Maria


      

  • Servus Maria,


    mit einem so hellen, weißen Basalmyzel müsste es dann bei diesen beiden um Chroogomphus rutilus handeln, wobei die nichtg so grauhütig aussehen. Wie gesagt: ich muss hier auch quasi bei Null anfangen.


    Was das genauere Anschauen betrifft, habe ich selbstverständlich Interesse. Die Fruchtkörper sollten nur sporenreif sein. Für die Bestimmung sind hinisichtlich makroskopischer Merkmale, die man nicht unbedingt am Foto erkenne muss (je nach Blickwinkel), vor allem die Basalmyzelfarbe (hatten wir ja schon) und Flecken an der Stielbasis wichtig.


    Liebe Grüße,

    Christoph

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