Beiträge von chris77

    Schöne Funde,


    bin morgen am Woogsdamm und werde dort auch mal nach den Frühjahrs-Lorcheln schauen.

    Dein Titel verspricht gemörch, das vermisse ich aber im Beitrag, gabs da auch schon was?


    LG, Chris

    Hallo Gernot,


    manchmal sind die Farbreaktionen schlecht zu sehen, bei der Kalilauge kannst du so vorgehen, ein Tropfen auf ein nicht saugfähigen untergrund geben (Objektträger), ein Stückchen der Flechte dazu geben, entweder siehst du gleich wie sich der Tropfen verfärbt oder du kannst mit einem weißen Taschentuch das KOH absaugen und die Verfärbung auf dem Taschentuch bewundern.


    Es kann auch sein, dass sich nur das Mark (Pilzhyphen) verfärbt, hier ist es sinnvoll mit einer Lupe zu arbeiten und aufmerksam hinzuschauen, da die Farbreaktion flüchtig sein kann


    LG, Chris

    Hallo,


    ich habe mir mal die Literatur angaben im Ludwig, zu Pleurotus ostreatus var. spodoleucus angeschaut, viel konnte ich dazu im Netz nicht finden, außer das alles soweit ich das sehen konnte reine Bildbände sind, bei denen die Mikromerkmale nicht dargestellt sind.


    Vom Boudier Icones Mycologicae habe ich sogar eine Abbildung gefunden, leider auch ohne "Zystiden"

    (Das Copyright von Büchern erlischt i.d.R. 70 Jahre nach dem Tod des Authors (Boudier 1920), desshalb poste ich das Bild mal hier, sollte das nicht stimmen dann bitte löschen)




    Feldmannstreu habe ich bewusst nicht wahrgenommen, der müsste ja maximal 1m vom Pilz entfernt wachsen oder?


    Ansonsten sehe ich das wie Pablo, Makroskopisch und nach den Sporen bekomme ich bei der Gattung Pleurotus keine Bauchschmerzen.


    Falls den Pilz noch mal jemand nachuntersuchen mag, kann ich ihn gerne versenden!



    LG, Chris

    Hallo ich habe in einem Kalksteinbruch einen Pilz gefunden mit +- Trichterlingshabitus, er hat sehr auffallende tibiiforme Cheilos, die zudem septiert sind.


    Irgendwie möchte ich mir hier nicht den ganzen Bestimmungsspaß nehmen lassen und suche desshalb erst mal nur


    GATTUNGEN MIT TIBIIFORMEN CHEILOS


    die bekannteste Conocybe schließt den Fund aus, weiter ergab meine Suche noch Phaeocollybia, die passt auch nicht. Wo könnte ich noch suchen?


    LG, Chris


    Hallo Ingo,


    danke, daß du so ausführlich auf meine Fragen eingegangen bist, und meine leichten Zweifel damit beiseite geräumt hast. Es klingt so als ob du die Art regelmäßig findest, dann werde ich daraus auch eine Gamundia striatula in der Kartierung machen, wenn das Taxon G. leucophylla probleme macht, bei P.D. ist es allerdings drin, mit 4 Datensätzen!


    Dein Bild finde ich übrigens gut gelungen!


    Am Fundort waren noch etliche weitere Fruchtkörper, evtl. darunter auch Arrhenia peltigerina, da werde ich das nächste mal genauer schauen.



    LG, Chris

    Hallo,


    angespornt von Murph (Beitrag) habe ich auch mal das Moos einiger Bäume durchkämmt und wurde nun fündig. Allerdings sind für O. affinis die unreifen Sporen schon viel zu groß (reife habe ich keine gefunden und die im Ascus gemessen!)


    Paraphysen: septiert


    Moos: unbekannt (auf Wunsch kann ich noch Bilder nachreichen)





    Mir feht hier ein aktuellerer Schlüssel, ich habe mit D.Benkert - Becherlinge als Moosparasiten, 1995 geschlüsselt (Asco Schlüssel auch mit Moosparasiten (verschoben).pdf)

    und auf der Seite von Jan Eckstein verglichen, bin aber noch zu keinem Kandidaten gekommen.


    Aktuelle Schlüssel sind willkommen und naturlich auch der Artname. LG, Chris


    PS. Beim Benkert Schlüssel kam ich auf O. similis der aber sehr unwahrscheinlich ist, siehe Notitz

    Hallo,


    ich vermute hier Gamundia leucophylla kann aber nicht wirklich zweifelsfrei ornamentierte Sporen erkennen, flächig sehe ich nichts, aber an der Kontur lassen sich kleine Stacheln vermuten, die Schwester-Art wurde ja schon von einigen hier gefunden (Pilzforum.eu) wie deutlich habt ihr den dort die Stacheln gesehen?



    Am Fundort, eine stillgelegte Kiesgrube, (Peltigera sieht man ja auf dem Bild):


    Die Lamellen finde ich etwas dunkel bei meinem Fund!



    Cheilo's


    Pleuro's


    Schnallen in Lamellen-Trama:


    Sporen in Wasser:


    in Kongorot:


    in Chloralschwarz:



    Kann Gamundia leucophylla bestätigt werden? LG, Chris

    Hallo Nobi,


    den Artikel hatte ich schon, der hat mich ja erst ins schleudern gebracht, nach den älteren Schlüsseln die ich so habe wäre es E. granulatus, und ich muß zugeben ich verstehe den Schlüssel aus dem Artikel nicht so recht, da muß ich mir heute Abend noch mal Zeit für nehmen.


    Aber erst mal Danke für deine Mitzweifel



    LG, Chris

    Hallo,


    das ist mein erster Elaphomyces den ich mal etwas genauer unter die Lupe genommen habe, desshalb bin mich mir auch nicht ganz hundertprozentig sicher bei meiner Bestimmung.


    Die Fruchtkörper sind relativ klein und könnten noch unreif sein, was die kleinen Sporen ca. 20 µm und die "helle" Gleba erklären könnte.

    Gefunden habe ich sie in einem Fichten Wald, dort hatten Wildschweine gewühlt und die zwei wohl übersehen.


    Der Cortex ist Warzig und die Peridie ist gleichmäßig was den ebenfalls häufigen E. muricatus ausschließt


    Asci:


    Sporen sind sehr glatt für E. granulatus was mich etwas zweifeln läßt, aber vielleicht ja auch noch unreif


    Kern



    Was meint Ihr, liege ich mit Elaphomyces granulatus richtig?


    LG, Chris

    Hallo,


    zufällig bin ich auf den Beitrag gestoßen, und habe ihn mit großem Interesse gelesen, leider bleiben noch Fragen offen.


    Gibt es zu den crepidotoiden Clitopilus Arten etwas neues zu berichten?


    LG, Chris