Beiträge von chris77

    Hallo Carina,


    DEET DEET und noch mal DEET, klingt nach Chemie und ist es auch total, ja sogar ein Lösungsmittel, das ich einmal in meiner Satteltasche liegen ließ und dort auslief und es den Kunststoff nicht auflöste aber so weich machte, das er zerfloss, bestimmt Leber und Nieren belastend.


    Warum empfehle ich es trotzdem, weil ich hier im Rheintal wohl die aggressivsten Mücken in Deutschland habe, und in den Auen 50-100 Mücken schnell um einen rumsurren, und diese Mistviecher über Autan und irgendwelche Duftöle nur müde lachen, aber ich zuverlässig ungestochen mit DEET bleibe, DEET hilft aber auch zuverlässig gegen Zecken, manchmal allerdings sind die Nymphen so hungrig, dass eine trotzdem beißt, das ist aber die absolute Ausnahme.


    So bist du geschützt ohne dich selbst zu sehr zu belasten:


    Lange Hose

    Langärmeliges Hemd, je nach Jahreszeit Pullover etc.


    und DEET nicht auf die Haut sondern nur auf die Kleidung, natürlich vorher prüfen ob es mit dem Kleidungsstück auch keine Probleme gibt!


    Ich nutze das am höchsten konzentrierte 50% und das schützt mich seit Jahren zuverlässig, es ist natürlich immer eine Gradwanderung zwischen völlig ungiftig und mäßigem Schutz zu volkommenem Schutz und ungesund, aber nur auf die Kleidung gesprüht halte ich es für vertretbar, sicher wer es ganz genau nimmt kann Argumentieren, das 1. sicher etwas durch die Kleidung auf die Haut kommt und 2. Sprühwolken sicher auch z.B. in Ärmelnähe auch auf die Hände kommen, das Risiko gehe ich aber bewusst ein, da ich es für vernachlässigbar halte.


    LG, Chris


    Noch ein informativer Podcast zur Zecke von Bayern 2, so wird dort gesagt (10:15) , dass es eine ganze Zeit dauert (16Std) bis man sich nach einem Biss mit dem Borreliose Bakterien infiziert :

    Die Zecke - Kleiner Parasit mit großem Risiko - radioWissen | ARD Audiothek

    Hallo Wutzi,


    naja Indien, China etc... sind ja gerade gesperrt...... :evil: Hühnersafari am Rhein hat mir jedenfalls spaß gemacht!


    Ach so, in diesem Beitrag ist kein Tier gestorben, oder wie heißst's?! hihi

    Hallo,


    hier noch ein Bild vom Ausblassenden Gabeltrichterling Pseudoclitocybe expallens, den wir auf einer diesjährigen Pilzexkursion im März fanden, zuerst dachte ich bei dem Fund auch an einen Gabeltrichterling, als ich jedoch die Ansatomosen und die fleischigen schon fast an Leisten erinnernden Lamellen sah, glaubte ich nicht mehr daran, dann jedoch wurde ich wieder von meinen zwei Pilzlehrern überzeugt, dass es sich doch nur um einen Gabeltrichterling handelt. Ging mir also wie dir Claudia!



    LG, Chris

    Hallo Sebastian,


    ich sehe mehr als zwei Kerne, das schließt S. binucleata aus, bleibt noch D. tuberosa und S. rapulum (siehe Nobis Beitrag).


    Was ist eigentlich mit Sklerotinia sklerotiorum, käme der nicht auch noch in Frage (Frage an alle)?


    Hier noch Sporenbilder von meinem Fund:


    Schöne Funde,


    bin morgen am Woogsdamm und werde dort auch mal nach den Frühjahrs-Lorcheln schauen.

    Dein Titel verspricht gemörch, das vermisse ich aber im Beitrag, gabs da auch schon was?


    LG, Chris

    Hallo Gernot,


    manchmal sind die Farbreaktionen schlecht zu sehen, bei der Kalilauge kannst du so vorgehen, ein Tropfen auf ein nicht saugfähigen untergrund geben (Objektträger), ein Stückchen der Flechte dazu geben, entweder siehst du gleich wie sich der Tropfen verfärbt oder du kannst mit einem weißen Taschentuch das KOH absaugen und die Verfärbung auf dem Taschentuch bewundern.


    Es kann auch sein, dass sich nur das Mark (Pilzhyphen) verfärbt, hier ist es sinnvoll mit einer Lupe zu arbeiten und aufmerksam hinzuschauen, da die Farbreaktion flüchtig sein kann


    LG, Chris

    Hallo,


    ich habe mir mal die Literatur angaben im Ludwig, zu Pleurotus ostreatus var. spodoleucus angeschaut, viel konnte ich dazu im Netz nicht finden, außer das alles soweit ich das sehen konnte reine Bildbände sind, bei denen die Mikromerkmale nicht dargestellt sind.


    Vom Boudier Icones Mycologicae habe ich sogar eine Abbildung gefunden, leider auch ohne "Zystiden"

    (Das Copyright von Büchern erlischt i.d.R. 70 Jahre nach dem Tod des Authors (Boudier 1920), desshalb poste ich das Bild mal hier, sollte das nicht stimmen dann bitte löschen)




    Feldmannstreu habe ich bewusst nicht wahrgenommen, der müsste ja maximal 1m vom Pilz entfernt wachsen oder?


    Ansonsten sehe ich das wie Pablo, Makroskopisch und nach den Sporen bekomme ich bei der Gattung Pleurotus keine Bauchschmerzen.


    Falls den Pilz noch mal jemand nachuntersuchen mag, kann ich ihn gerne versenden!



    LG, Chris

    Hallo ich habe in einem Kalksteinbruch einen Pilz gefunden mit +- Trichterlingshabitus, er hat sehr auffallende tibiiforme Cheilos, die zudem septiert sind.


    Irgendwie möchte ich mir hier nicht den ganzen Bestimmungsspaß nehmen lassen und suche desshalb erst mal nur


    GATTUNGEN MIT TIBIIFORMEN CHEILOS


    die bekannteste Conocybe schließt den Fund aus, weiter ergab meine Suche noch Phaeocollybia, die passt auch nicht. Wo könnte ich noch suchen?


    LG, Chris


    Hallo Ingo,


    danke, daß du so ausführlich auf meine Fragen eingegangen bist, und meine leichten Zweifel damit beiseite geräumt hast. Es klingt so als ob du die Art regelmäßig findest, dann werde ich daraus auch eine Gamundia striatula in der Kartierung machen, wenn das Taxon G. leucophylla probleme macht, bei P.D. ist es allerdings drin, mit 4 Datensätzen!


    Dein Bild finde ich übrigens gut gelungen!


    Am Fundort waren noch etliche weitere Fruchtkörper, evtl. darunter auch Arrhenia peltigerina, da werde ich das nächste mal genauer schauen.



    LG, Chris

    Hallo,


    angespornt von Murph (Beitrag) habe ich auch mal das Moos einiger Bäume durchkämmt und wurde nun fündig. Allerdings sind für O. affinis die unreifen Sporen schon viel zu groß (reife habe ich keine gefunden und die im Ascus gemessen!)


    Paraphysen: septiert


    Moos: unbekannt (auf Wunsch kann ich noch Bilder nachreichen)





    Mir feht hier ein aktuellerer Schlüssel, ich habe mit D.Benkert - Becherlinge als Moosparasiten, 1995 geschlüsselt (Asco Schlüssel auch mit Moosparasiten (verschoben).pdf)

    und auf der Seite von Jan Eckstein verglichen, bin aber noch zu keinem Kandidaten gekommen.


    Aktuelle Schlüssel sind willkommen und naturlich auch der Artname. LG, Chris


    PS. Beim Benkert Schlüssel kam ich auf O. similis der aber sehr unwahrscheinlich ist, siehe Notitz

    Hallo,


    ich vermute hier Gamundia leucophylla kann aber nicht wirklich zweifelsfrei ornamentierte Sporen erkennen, flächig sehe ich nichts, aber an der Kontur lassen sich kleine Stacheln vermuten, die Schwester-Art wurde ja schon von einigen hier gefunden (Pilzforum.eu) wie deutlich habt ihr den dort die Stacheln gesehen?



    Am Fundort, eine stillgelegte Kiesgrube, (Peltigera sieht man ja auf dem Bild):


    Die Lamellen finde ich etwas dunkel bei meinem Fund!



    Cheilo's


    Pleuro's


    Schnallen in Lamellen-Trama:


    Sporen in Wasser:


    in Kongorot:


    in Chloralschwarz:



    Kann Gamundia leucophylla bestätigt werden? LG, Chris