Beiträge von chris77

    Hallo,


    in der Morchelzeit bin ich ja immer auf der Suche nach Kalkhaltigen Böden.

    Der BodenViewer Hessen zeigt mit die einzelnen Böden ja an, ich verstehe jedoch nicht was " mit carbonithaltigen Gesteinsanteil" zu bedeuten hat, ist das ein Kalkgebiet?


    Beim Rheinland-Pfälzischen bekomme ich, wenn ich bei Geologie, die Geologische Übersichtskarte anwähle, die Grundgesteine angezeigt, die mir aufschlußreicher erscheinen.


    Ich bin hier absoluter Laie in der Geologie, vielleicht kann mir ja wer erklären wie ich bei solchen Karten vorzugehen habe um Kalkböden aufzuspüren.


    LG, Chris

    Hallo Pablo,


    danke, der Schlüssel von Hohmeyer hat einen lauschigen Platz auf meiner Festplatte gefunden und wird bestimmt des öffteren mal benutzt!


    Nun zu den Dachpilzen (Pluteus)


    Geschlüsselt habe ich wie folgt:


    Gröger: Gruppenschlüssel: A* > B* > C* > D* = TS d

    TS d: 1b > 2b > 3b > 4b > 7b > 8a = Pluteus cinereofuscus


    FN:

    TS C: 1* > 2* > 3* > 4* > 5* > 6* > 8* > 9* > 10 = Pluteus cinereofuscus


    Sporen:

    N: 20

    AM : (6,2) 7,2 (8,4) x (5,4) 5,9 (6,7)

    Q: (1,07) 1,21 (1,35)


    Von dunklen Lamellenschneiden ist nirgens die Rede, aber die Mikromerkmale passen perfekt, die Pleuro's haben sich zwar recht rar gemacht, aber ich bin vom Gesamtbild eigentlich immer noch bei P. cinereofuscus!



    Sollte so passen, wenn ihr trotzdem noch Fehler entdeckt, bin ich für ein Feedback immer dankbar!

    Hallo,


    das Sumpfhaubenpilz Foto ist dir super gelungen, da kann man auch mal nasse Füße für kriegen!

    Hat spaß mit euch gemacht, auf ein baldiges wiedersehen.


    Den gabs gleich am Parkplatz, vmtl. Peziza varia, mikroskopiert habe ich, der mehrschichtige Fruchtfleisch Aufbau, sowie die perlkettenförmigen Paraphysen wie in PdS abgebildet konnte ich sehen. PdS war allerdings mein einziger vergleich.



    Zwei Dachpilze sind noch in arbeit, die kommen später noch.


    LG, Chris

    Hallo Pablo, Danke!


    Ich habe da Christophs Gyromitra Schlüssel verwendet, da ist kein Vermerk über die Anhängsel, und der Original Schlüssel ist in französisch, da bin ich raus, hatte aber auch angenommen, dass ohne die Anhängsel gemessen wird.


    1 > 2* > 7* > 11* (hier ist halt der Knackpunkt, aber Christoph schreibt ja auch das es einen Sporenerstabwurf gibt, bei dem die Sporen noch kleiner sind) > 13* = G. perlata


    Da gehört halt Erfahrung dazu, die mir fehlt.

    Aber Christoph beschreibt hier ja noch mehr Merkmale, die im Schlüssel gar nicht abgefragt werden, z.B. die Ornamentation oder die gleiche "drehrichtung" der Anhängsel und die asymetrische Sporenform.


    LG, Chris

    Hallo,


    ich hab natürlich auch mal rein geschaut, der Name stand ja schon fest, also ein einfaches.


    Die Lorchel bekam ich zum Absporen, die Sporenmaße überschritten aber auch nicht deutlich die 30 Mikrometer, dabei nehme ich an, dass die Anhängsel nicht mit gezählt werden?




    Wäre schön, wenn jemand auf die Frage, ob die Anhängsel mit in eine Sporenlänge gerechnet werden, drauf eingeht ;)


    LG, Chris

    An alt bekannter Stelle fand ich heute über 80 Scheibenlorcheln, die Christoph letztes Jahr als Gyromitra perlata bestimmt hat.

    (Beim anschauen des Beitrags ist mir gerade aufgefallen, daß ich mich dafür noch gar nicht bedankt habe, also Danke Christoph fürs bestimmen)


    Hier ein paar Eindrücke







    Der Fundort ist ein Jogging Rundweg, der mit Holzhäckseln "gepolstert" ist.



    Und hier kommt schon leckerer Nachschub für die Lorcheln, dann lassts euch mal schmecken!



    LG, Chris

    Danke!

    Dann wäre dieser Stolperstein beseite geschafft und die nächsten unzähligen in der Gattung Psathyrella warten schon ;), ich bilde mir natürlich nicht ein da eine Art raus zu bekommen, einfach nur Übung!


    LG, Chris

    Hallo, ich habe gerade eine Psathyrella unter dem Mikro, gestern hielt ich die Sporen noch für glatt, die heutigen Fotos verunsichern mich aber:


    Gestern:



    Heute:


    Das kann natürlich auch durchscheinender Inhalt sein, wie seht ihr das?


    LG, Chris

    Hallo,


    ich war heute im Auwald unterwegs Morcheln suchen, die gabs leider nicht aber dafür einhundertsechsundvierzig Prachtbecherlinge!!!!!

    Da wars natürlich erlaubt drei kleine zum bestimmen mit zu nehmen nur wie unterscheiden die sich jetzt, so ein Fund sollte doch auch kartiert werden, finde ich.


    LG, Chris

    Erst mal danke für die Aufklärung!


    Beeindruckend finde ich ja wie sich die Lamellen beim antrocken von braun zu grau verfärbt haben.


    Dr. Thomas Münzmay ist wohl leider schon 2008 verstorben, das brachte eine kurze Internet Suche, vielleicht findet Harald den Thread ja und kann noch etwas ergänzen.


    LG, Chris

    Hallo,


    auf der RiMuMo Suche ist mir in einem :) Rindenmulch Becken, vermutlich Kiefer, dieses eine Exemplar aufgefallen.


    Den Brennhaar-Zystiden zufolge eindeutig ein Melanoleuca, geschlüsselt habe ich wie folgt:


    Gröger: Teilschlüssel b

    1b -> 6b -> 8b -> 9b -> 10b -> 11a = M. brevipes


    Funga Nordica

    1* -> 2* -> 3 -> 4* -> 6 -> 7* = M. brevipes


    Sporen (aus 20)


    Arithmetischer Mittelwert 9,0 x 5,7

    Max 9,9 x 6,6

    Min 8,2 x 5,3


    Stimmt das soweit?


    LG, Chris


    Hallo Stefan,


    das kommt natürlich auf die Größe an, aber genaue Angaben kann ich da auch nicht machen, wie gesagt die Morcheln sollten als Beilage/Zusatz und nicht als Hauptbestandteil der Mahlzeit sein. Das wird dann schon passen! Wenn du's nicht übertreibst und deine Mahlzeiten die nächsten Tage nicht hauptsächlich aus Morcheln bestehen kannst du's eh vernachlässigen.


    LG, Chris

    Hallo Stefan, willkommen im Forum,


    bei den Morcheln kann das so genannte Morchella-Syndrom auftreten, gerade wenn du viele, du schreibst hier von 40, ißt. Lieber eine Teil trocknen, dadurch werden eh noch schmackhafter!


    Ich will dir da keineswegs dein Morchelmahl vermiesen, wissen solltes dus aber schon um richtig zu handeln! Morcheln sind eine Delikatesse nur eben nicht zu viele frische in eine Mahlzeit legen, als Beilage zubereiten und nicht als Hauptbestandteil!


    Grüße, Chris

    Hallo,


    beim auffinden kam mir die Flechte bläulich vor, weshalb ich auch dachte hier was besonderes zu finden,


    gegen C. macilenta spricht eigentlich die zu groben Soreale und der Standort, das war nämlich verrotendes Holz wie man sieht.


    gegen C. coniocraea spricht die Verfärbung mit KOH, aber das hatte ja Dr. Kison hier schon erwähnt, das dies nicht immer 100% passen muss.


    Was meint Ihr? Ich tendiere ganz stark zu C. coniocraea!


    Eine Frage habe ich noch allgemein zu den Flechten, die braunen Spitzen, die ich hier fotografiert habe, sind das Pyknidien oder nur die schwarzen Kügelchen auf dem letzten Fotos rechts unten? Beides habe ich mikroskopiert, die braunen Spitzen waren nur dicht verbackene Hyphen, die Kügelchen hatten "Büsche" von winzigen Hyphenenden drin aber ohne Konidien.


    LG, Chris


    Hallo,


    heute war ich noch mal da, die Pilze waren natürlich schon schwer angegriffen durch das trockene Wetter die letzten Tage, doch ca. 1m entfernt wuchsen neue noch frische Rötlinge. Ich habe sowohl die alten als auch die frischen mit Anilin und Guajak getestet, beides mal negativ, also ist der oben abgebildete Pilz Entoloma clypeatum, der Schildrötling!


    Lg, Chris