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letzter Beitrag von Weisheit am

an Eiche

  • Hallo

    Gestern eine uralte Eiche mit einem Pilz in unerreichbarer Höhe. Ich habe keine Ahnung was das für ein Pilz ist. Vermuten könnte man bei dem Aussehen und an Eiche einen Feuerschwamm. Hat jemand noch eine bessere Idee. Mit genauer Bestimmung wird es ja so nichts ....



    An einem liegenden Ast von dem Baum dann winzige schwarze und harte Becherchen (3 - 4 mm). Die sehen wie Schmutzbecherlinge aus. Ich habe zwei gleich große Fruchtkörper mitgenommen. Einen habe ich in`s Wasser gelegt. Das "Becherchen" wurde zum Becher!



    Was macht man nicht alles in dieser Trockenheit..... :D

  • An einem liegenden Ast von dem Baum dann winzige schwarze und harte Becherchen (3 - 4 mm). Die sehen wie Schmutzbecherlinge aus.

    Die sehen nicht nur so aus, Uwe, das sind ziemlich sicher welche.

    Ich hatte sie hier mit einigen Bildern vorgestellt. Du kannst ja mal vergleichen.


    Pilz 1 halte ich ebenfalls für eine Ochsenzunge.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hier geht es zu meinen Themen.

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  • Hallo Nobi

    Dann muß ich bei Ochsenzungen "umdenken"! Meine Funde in der Größe sahen immer anders aus und waren mehr zur Stammbasis. Den Pilz werde ich (wenn Zeit) ist beobachten. Liegt an meiner Lieblings- Nordic Walking Strecke.

  • Ahoj, Uwe,


    bin auch sehr für weiterbeobachten,

    denn für die Zunge fehlen mir noch wichtige Merkmale,

    die ich Deinem Bild leider nicht entnehmen kann.

    Auch wenn ich beim 1rsten optischen Eindruck beim Poor Man's Beaf war.


    Spannender Diskurs jedenfalls.


    LG

    Malone

  • Hallo Uwe!

    In diesem Alter kenne ich die Ochsenzunge leider nicht. Aber ich kann Deine Beobachtung bestätigen, ich fand sie bisher auch immer in Bodennähe. (Aber vielleicht liegt das an der Angewohnheit von Pilzlern, mit den Augen den Boden abzusuchen?!)

  • Aber ich kann Deine Beobachtung bestätigen, ich fand sie bisher auch immer in Bodennähe. (Aber vielleicht liegt das an der Angewohnheit von Pilzlern, mit den Augen den Boden abzusuchen?!)

    Hallo Tuppie

    Ich habe mal nachgeschaut, in der Literatur wird auch von Bodennähe geschrieben. Dann wäre der Fund ja doppelt interessant.

    Es wäre wieder ein Beweis, Pilze lesen keine Pilzbücher! Sie wissen einfach nicht, wie sie wachsen müssen! :)

  • Moin!


    Eigene Funde der Art sind mir bisher meist auch recht weit unten an Stämmen begegnet. Was aber statistisch leicht zu erklären ist: Ab einer Höhe von maximal 2 Metern habe ich beim Pilze beobachten nur noch sehr selten die Baumstämme im Blick.


    Zitat aus "Großpilze Baden-Württembergs", Band 1, S.517:

    Zitat

    Fakultativer "Schwächeparasit" und Saprobiont an Stümpfen, Wurzeln, Stämmen und Hauptästen, vorzugsweise an der Stammbasis noch stehender dicker, alter, absterbender Eichen, aber auch bis mehrere Meter hoch, oft an bereits sturmgebrochenen oder abgesägten Bäumen.

    Das Verhalten ist also zwar bekannt, aber in vielen Büchern, die weniger die ökologischen Eigenschaften der Pilze beobachten, wird es wohl nicht erwähnt.



    LG, Pablo.

  • Hallo

    Ich habe mal wieder dieses Thema ausgegraben. Endlich habe ich es geschafft, den Baumpilz noch einmal zu sehen. Leider bin ich noch genau so schlau. Sehen so alte Ochsenzungen aus ? :kaffee:



    Die Schmutzbecherlinge sind inzwischen auch alt.



  • Hallo Uwe,


    das kann man sicher so nicht mehr feststellen, ob das eine Ochsenzunge (Fistulina hepatica) war. Durch ständige Sonnenbestralung ist das aber möglich. Bei deinem Schmutzbecherling bin ich skeptisch, das sieht mir nach einem Drüsling aus.

    Viele Grüße
    Veronika Weisheit - Pilzberaterin Landkreis Rostock
    Auch Pilzberater können irren, erst recht in einem Forum, deshalb gibt es keine Freigabe von mir, Pilze zu verzehren, auch, wenn diese essbar sind.

  • Ahoj,


    das Bild zeigt Aspekte der Ochsenzunge,

    aber mit dem einen Bild ist das eher Kaffesatzlesen...

    Bei deinem Schmutzbecherling bin ich skeptisch, das sieht mir nach einem Drüsling aus.

    Ahoj, den Verdacht teile ich und vermute den Warzigen Drüsling.

    Oder hattest Du an genau der Stelle früher die Schmutzbecherlinge wachsen sehen?

    Würde mich wundern...


    LG

    Malone

  • MoinMoin!


    Dachte ich auch erst, aber: Warziger Drüsling mit schwarzem Sporenpulver? Das passt ja auch nicht, oder?
    Vielleicht sind die Fruchtkörper vom Schmutzbecherling auch nur komisch kollabiert, und sehen dann so verschrumpelt aus? Immerhin scheint es ja die selbe Stelle am selben Stamm zu sein, den Uwe schon oben im ersten Beitrag zeigt.



    LG, Pablo.

  • Bei deinem Schmutzbecherling bin ich skeptisch, das sieht mir nach einem Drüsling aus.

    Hallo Veronika, Malone und Pablo

    Da gebe ich dir recht, das sieht mir auch nach Drüsling aus. Jedenfalls war ich darüber auch überrascht.

    Aber es ist nicht so. Der liegende Eichenast war damals rundherum mit den gleichen winzigen Berchern bewachsen. Jetzt sehen fast alle so aus wie auf dem Bild.

    Ich habe noch ein weitere aktuelles Bild. Ich würde es auf die ungewöhnliche Witterung zurückführen. Oben rechts sieht man die "Umwandlung"! Pilze sind immer wieder für eine Überraschung gut.


  • Das die Schmutzbecherlinge so aussehen können kann ich bestätigen. Gerade neulich erst zwei Funde gehabt bei denen das mehrfach auffiel daß die ja wie olle Drüslinge aussehen.

    Hallo Mausmann

    Schön daß du das bestätigen kannst. :daumen:Leider findet man überall nur die Bilder von jungen typischen Schmutzbecherlingen, aber jetzt wissen wir, wie die altern können!

  • Hallo Uwe,


    ja, man muss auch alte bzw. ältere Fruchtkörper kennen. Ich hätte hier nie Schmutzbecherlinge vermutet. Wieder was gelernt, sehr schön.

    Viele Grüße
    Veronika Weisheit - Pilzberaterin Landkreis Rostock
    Auch Pilzberater können irren, erst recht in einem Forum, deshalb gibt es keine Freigabe von mir, Pilze zu verzehren, auch, wenn diese essbar sind.

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