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letzter Beitrag von Josef-08 am

Juliwettbewerb

  • Zitat

    Der Wettbewerb könnte ja eigentlich auch eine Art fotografisches Seminar sein , in dem durch sorgfältig formulierte Bildkritik und anschließende Diskussionen darüber nicht nur die Teilnehmer etwas lernen können. Das wird ja ansatzweise schon gemacht.


    Es hat sich bisher immer als schwierig herausgestellt, so etwas zu etablieren - ich würde es schon begrüßen, auch oder besonders außerhalb des Fotowettbewerbs. Ich denke, im Zweifelsfall sind viele doch da sehr empfindlich ... und "Knackpunkte" defensiv zu formulieren ist schwierig (positive Punkte und Lob sind wichtig) ... und eine richtige Diskussion hat sich selten ergeben.

    Sehr unterschiedlich sind auch Voraussetzungen, Ausrüstungen und Möglichkeiten - und wenn dann Vertreter unter schiedlicher "Richtungen" mit relativ fest gefassten Meinungen von Vorgehensweisen aufeinander treffen würden, könnte es auch manchmal heiß hergehen. :gcool::gkrass::gklimper:

    Versuchen wir es noch mal. Ich bilde mir ein, relativ unempfindlich zu sein und draußen hat es schon über 34 Grad im Schatten. Also geht es sowieso heiß her.


    Hier noch mal mein Wettbewerbsbild




    Und das Original, nur auf 1200x900 verkleinert. Aufgenommen am 21.7. um 18:54
    Ein kleiner Regenschauer hatte zumindest die Schwindlinge zum Leben erweckt. Ansonsten Wüste...




    Ich wollte die Kleinen möglichst deteilreich ablichen und habe mein 30er Makro genommen um es mit Stacken zu probieren.

    Dabei bin ich grandios gescheitert. Vielleicht hilft es jemand zu sehen, wie es nicht geht.

    Makroschlitten habe ich keinen und so habe ich einfach Focusbracketing gemacht, das heißt: ganz vorne focussiert und die Kamera verschiebt den Focus immer weiter nach hinten.

    Blende 2,8 und Kamera auf einem Hülsenfrüchtesäckchen. Stabilisator ausgeschaltet.

    Nach dem Stacken habe ich Geister gesehen und konnte mir zuerst keinen Reim darauf machen.



    Bei dem kurzen Abstand und Focus vorne sind die hinten nicht nur unscharf sondern auch größer. Und das dürfte vermutlich die Ursache der Unheiligenscheine sein.

    Tipps von Stackingspezialisten?

    Über diese Erkenntnis ist es draußen dunkel geworden und so habe ich das beste normale Foto genommen und einen Ausschnitt daraus gemacht.


    hier noch ein anderes Bild mit besserer Belichtung aber zu wenig Schärfe




    Was war die Ausgangslage (nebst einzigem Motiv)?


    Straßenecke vor dem Haus, im Hintergrund unser Küchenfenster. Etwa Bildmitte, links vom Baum. (Bild von heute)

    Sieht schon komisch aus, wenn man da mit Foto im Gebüsch hockt und kein Motiv sichtbar




    Das Ganze aus Augenhöhe, gestern fotografiert:




    Also neuer Anlauf, ohne belebenden Regen. Erst mal f8




    und dann f16



    und dann noch zwei Versuche mit der Kamerainternen Stackfunktion. Wobei ich nicht sicher bin, ob ich die schon ausgereizt habe.

    Alle Bilder hier ohne weitere Bearbeitung, und auf Wettbewerbsformat verkleinert.




    Ich weiß noch nicht, inwieweit die Kamerastackfunktion in die Belichtung eingreift. Irgendwie scheint sie das dunkler zu machen.


    Aber jetzt seid erst mal ihr dran


    edit: Nachtrag: die Belichtung ist erst mal nicht das Thema


    viel Spaß dabei


    Alis

  • Hallo Alis!

    Leider habe ich keinerlei Erfahrung mit der Technik des Stackens, da ich sie bisher noch nicht angewendet habe.

    Was mir an Deinem Wettbewebsbild nicht gefiel, war einfach das Stielwirrwarr. Auf dem 4. Bild (bessere Belichtung weniger Schärfe) sind die Stiele z. B. wesentlich schöner zu sehen. Ich weiß nicht, ob Dir das irgendwie weiterhilft...

  • Hallo Alis,


    danke für diese ausführliche und interessante Dokumentation der Entstehung deines Fotos!

    Das zeigt, wieviel Aufwand, Gehirnschmalz, Technik, Zeit, Kreativität für so ein Foto draufgeht! Und das ist mir (auch schon vor deiner Doku) so ziemlich klar gewesen; und so oder ähnlich wird es bei den anderen Teilnehmern auch sein - und dann schneidet so ein Bild so schwach ab, fragt man sich da zu Recht!

    Um darauf eine Antwort zu finden, mußt du nur (nochmal!?!) die ganze vorhergehende Diskussion im Wettbewerbsthread lesen...dort haben einige der anderen Juroren und ich dargelegt, wie wir vorgehen und zu dem einen oder anderen "Urteil" kommen. Es ist wirklich sauschwer, aus lauter tollen Bildern das "Allertollste" und halt auch das "am wenigsten tolle" herauszufinden!

    Jämmerlich die armen Kleinen, nachdem sie verwelkt und vertrocknet dastanden! Das wäre übrigens auch mal ein interessantes Wettbewerbsfoto, den Verfall statt des prallen Lebens darzustellen! (Motto?)

    Da du es anscheinend wirklich wissen möchtest: Was ich ganz persönlich an deinem eingereichten Foto weniger gut fand, war, daß ich von den Stielen nur eine "schwarze Masse" vor einem fast ebenso schwarzen Hintergrund wahrgenommen habe. Das hat den sonst schönen Eindruck heruntergezogen. Auf dem "Geisterfoto" und auf dem mit anderer Belichtung, das dir zu unscharf war (hier aus dem Thread), gefallen mir die Stiele übrigens besser...

    Liebe Grüße,


    Grüni/Kagi ==11


    112 Pilzchips
    (113 Stand vor APR 2018 - 15 Einsatz APR 2018 + 3 Wurmrätsel + 4 Prämie APR-Präsenz + 5 Platz 15 APR 2018 + 3 Danke, Pilzmichi -1 für Kommazahlenausgleich "Nexe"-Wette)


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    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Hallo Alis,


    mit Fokus-Bracketing klappt das nicht, das ist klar. Sobald Du an der Entfernungseinstellung des Objektivs drehst, veränderst Du nämlich den Abbildungsmaßstab und da kapituliert jede Stackingsoftware. Wenn Du häufiger stacken möchtest, wirst Du um einen vernünftigen Einstellschlitten nicht herumkommen.


    Zu Deiner Bildkomposition: Das gezackte Blatt im Vordergrund ist so markant, daß es den Blick aus dem Bild herauslenkt. ( abeja : das gleiche Problem sehe ich in dem Efeublatt auf Deinem Bild) Ich hätte es -genauso wie auch die anderen Blätten im Vorder- und Hintergrund- entfernt. Mit einem kleinen Reflektor (Stück Sytropor oder weißes Papier) hättest Du noch etwas mehr Licht und konturierenden Glanz in die Stiele bringen können.


    Dann wäre das in meinen Augen ein prima Bild...


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Ahoj Ralph und Alis,


    zum Stacken verwende ich CombineZP

    und gehe in 2 Schritten vor.

    1. Align & Balance. Dieser Schritt gleicht die unterschiedlichen Abbildungsmaßstäbe aus und bringt somit

    Alles auf eine Größe. Korrigiert werden auch geringe Rotationen der Kamera um die Schußachse (Z-Achse).

    Da kapituliert nix. Balance sorgt dabei wohl auch für eine gewisse Farb- und Helligkeitsangleichung.


    2.Pyramoid Maximum Contrast

    ist das eigentliche Stacken und für mich die nach vielen Versuchen beste Methode.

    Wenn es da mal "Geisterbilder" gibt, hat entweder das Motiv gewackelt oder ich.


    Meine Aufnahmen sind i.Ü. fast ausschließlich Hand-held-shots,

    d.h. ohne Stativ und ohne Schlitten.


    Falls noch Fragen offen sind: her damit.


    LG

    Peter

  • Hallo Peter,


    das hätte ich nicht für möglich gehalten. Bis jetzt habe ich meine Kamera immer brav auf den Einstellschlitten -oder aufs Bino- gesetzt, meine Bilderserie gemacht und danach in Helicon Focus (Pyramid) gestackt. Da muß ich wohl eine Entwicklung verschlafen haben. Nutzt Du auch die automatische Fokus-bracketing-Funktion der Knipse oder stellst Du einen gewissen Maßstab ein und variierst Die Entfernung?


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Hallo Alis,


    Mit Geister meinst Du wohl das:


    Diese Ränder hatte ich mit Picolay mehr oder weniger bei fast allen gestackten Bildern. Das scheint mir ein spezielles Problem von Picolay zu sein.

    Wenn ich dann den gleichen Bilderstapel mit Combine ZP stacke, erhalte ich in der Regel ein wesentlich besseres Ergebnis.

    Auch bei Combine ZP gibt es schon mal sog. Halos oder unschöne Ränder. Die haben aber m.E. andere Ursachen.


    Bei Combine ZP wähle ich einfach "All Methods" und suche mir dann das beste Ergebnis heraus.


    Hallo Alis,

    mit Fokus-Bracketing klappt das nicht, das ist klar. Sobald Du an der Entfernungseinstellung des Objektivs drehst, veränderst Du nämlich den Abbildungsmaßstab und da kapituliert jede Stackingsoftware. Wenn Du häufiger stacken möchtest, wirst Du um einen vernünftigen Einstellschlitten nicht herumkommen.

    Hallo Hassi,

    Das ist m.E. nicht ganz richtig . Auch wenn Du mit dem Makroschlitten näher ranfährst, verändert sich der Abbildungsmaßstab.

    Ich habe schon beide Methoden ausprobiert und m.M. ist es egal, ob Du den Bilderstapel mit Fokusbracketing oder mit dem Makroschlitten machst.

    Seit ich eine Kamera mit automatischem Fokusbracketing habe, verwende ich nur noch diese Methode.


    Herzliche Grüße

    Josef

  • Nutzt Du auch die automatische Fokus-bracketing-Funktion der Knipse oder stellst Du einen gewissen Maßstab ein und variierst Die Entfernung?

    Ahoj, Ralph,


    ich drehe nur am Schärfering des Objektivs,

    variiere also die Entfernung.


    LG

    Peter

  • Auch wenn Du mit dem Makroschlitten näher ranfährst, verändert sich der Abbildungsmaßstab.

    Herzliche Grüße

    Josef

    Hallo Josef,


    nö, tut er nicht! Wenn ich mein Kameraobjektiv so einstelle, dass jedes scharfgestellte Objekt auf dem Sensor so groß abgebildet wird wie es in Wirklichkeit ist, dann haben wir einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Wenn ich mit der Kamera jetzt vor oder zurückgehe, wird unverändert jedes im Fokus befindliche Objekt im Maßstab 1:1 abgebildet. Stell Dir das doch mit einer von der Kamera wegführenden Reihe von Erbsen vor, durch die Du Dich mit dem Einstellschlitten durcharbeitest. Auf Deinem fertig gestackten Bild wären alle Erbsen genau gleich groß.


    Mich würde mal interessieren, wann man mit dem Focus-Bracketing-Stacking an Grenzen stößt. Beliebig in die Tiefe kann man damit wahrscheinlich nicht gehen. Vermutlich wird das auch noch stark von der verwendeten Brennweite abhängen. Was geht da maximal?


    Viele Grüße

    Ralph

  • Hallo,

    bin auch da ... zur Fokus-Bracketing und Stacking kann ich ja gar nichts sagen.

    Ich weiß nur aus bisherigen Anmerkungen, dass Doris und Helmut ausschließlich diese Methode (der Kamera innewohnend) anwenden und ihre Bilder nicht (oder kaum ?) nachbearbeiten .


    Hallo Alis,

    sicher, wenn man sehr genau hinschaut, gibt es Verbesserungsmöglichkeiten (das, was Tuppie mit dunkler Stielmasse vor dunklem Hintergrund meinte) etc.

    Auch wenn du die Belichtung jetzt nicht angesprochen hattest, man könnte ein wenig heller - aber ich weiß nicht, ob es günstiger ist, weil dann noch mehr Blick auf das etwas unschöne Chaos im Umfeld gelenkt wird. Es liegt auch viel an der Monitoreinstellung und am Betrachtungswinkel, ich habe den auf "hell" und die Stiele heben sich durchaus vom Hintergrund ab.

    Auch hat Hassi recht mit dem Blatt , es zieht auch Blicke auf sich - allerdings bin ich ein Blattfan, und würde es nur nicht anschneiden - für mich ist es ein belebender Moment in einem ansonsten allg. nicht sehr attraktiven (naturbedingt!) Bild. Also ich würde das Blatt KEINESFALLS entfernen, dann ist die ganze Geschichte noch deutlich trister (Das ist aber nur eine Meinung, meine Meinung)

    Und ich weiß auch nicht, ob trotz aller ev. möglichen Verbesserungen das Bild dann ein High-Flyer geworden wäre, so bewertungstechnisch.

    Ich fand schon, dass du da sehr viel heraus geholt hast - ich wäre versucht gewesen, im seitlichen Grund noch etwas zu zupfen.



    Auch wenn ich nerve...

    ich würde gerne Verbesserungsmöglichkeiten zu meinem Bild wissen - und dabei nicht so etwas wie "das linke "Auge" ist leicht unscharf" - " 3 Grad schräger wäre dynamischer", oder die Hintergrundfetzer müssen noch dunkler oder müssen doch heller bleiben, sondern "Maßnahmen" die es zu einem "gefälligen" guten Bild machen, falls möglich.

    @ Hassi: danke für deine Blattanmerkung ... aber denkst du DADURCH würde das Bild besser gefallen?


    Ich füge mal das völlig unbearbeitete Original ein, danach das Wettbewerbsfoto (1200 Pixel)


    Original (3776 Pixel breit, 4,2 MB)



    und "Fälschung"


  • (...) sicher, wenn man sehr genau hinschaut, gibt es Verbesserungsmöglichkeiten (das, was Tuppie mit dunkler Stielmasse vor dunklem Hintergrund meinte) etc.

    ...das meinte Grüni. Tuppie schrieb von einem "Stielwirrwarr".

    Liebe Grüße,


    Grüni/Kagi ==11


    112 Pilzchips
    (113 Stand vor APR 2018 - 15 Einsatz APR 2018 + 3 Wurmrätsel + 4 Prämie APR-Präsenz + 5 Platz 15 APR 2018 + 3 Danke, Pilzmichi -1 für Kommazahlenausgleich "Nexe"-Wette)


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    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • @ Hassi: danke für deine Blattanmerkung ... aber denkst du DADURCH würde das Bild besser gefallen?

    Hallo abeja,


    das weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass das Auge Schärfe und markante Details sucht und sich glücklich daran festklammert, wenn es fündig wird. Bei Deinem Bild ist es daher sofort am rechten oberen Bildrand angelangt und freut sich über gestochen scharfe Blattadern und brillante Glanzlichter. Die Struktur des Porlings zieht da etwas den Kürzeren.


    Wenn man das hektische Randtheater wegbeamt, macht das Bild aber auch noch nicht richtig glücklich:


    Ich seh bei Deinem Bild -seit ich das von Dir gelesen habe - übrigens immer ein seitliches Löwenportrait. Das kann mein Hirn wohl auch nicht mehr abstellen :gkrass:


    Das Farb-/Licht- und Schattenspiel finde ich schön und musste dabei irgendwie an Bilder aus der Wüste denken:


    petra felsfestung - Google-Suche


    Vielleicht hätte man durch mehr Nähe und eine seitliche Kameraposition bei weit geöffneter Blende ein Landschaftsbild mit Vulkan daraus machen können?


    Liebe Grüße

    Ralph

  • nö, tut er nicht! Wenn ich mein Kameraobjektiv so einstelle, dass jedes scharfgestellte Objekt auf dem Sensor so groß abgebildet wird wie es in Wirklichkeit ist, dann haben wir einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Wenn ich mit der Kamera jetzt vor oder zurückgehe, wird unverändert jedes im Fokus befindliche Objekt im Maßstab 1:1 abgebildet. Stell Dir das doch mit einer von der Kamera wegführenden Reihe von Erbsen vor, durch die Du Dich mit dem Einstellschlitten durcharbeitest. Auf Deinem fertig gestackten Bild wären alle Erbsen genau gleich groß.

    Hallo Ralph,


    So gesehen muss ich Dir natürlich Recht geben.

    Da haben wir beide mit Abbildungsmaßstab wohl jeweils etwas anderes gemeint.

    Ich hatte das so gemeint, dass ein einzelnes Objekt (z.B. der Pilz) umso größer abgebildet wird, je näher man rangeht.


    Liebe Grüße

    Josef

  • Uii, da geht ja was. Ausführliche Antworten vertrage ich erst mal.

    ...Das zeigt, wieviel Aufwand, Gehirnschmalz, Technik, Zeit, Kreativität für so ein Foto draufgeht! Und das ist mir (auch schon vor deiner Doku) so ziemlich klar gewesen; und so oder ähnlich wird es bei den anderen Teilnehmern auch sein - und dann schneidet so ein Bild so schwach ab, fragt man sich da zu Recht!

    ...

    Nun, viel Aufwand bringt nicht unbedingt ein gutes Bild. Könner schaffen das mitunter mit wenig Aufwand. Aber darum geht es nicht.

    In diesem Falle habe ich zu wenig Aufwand getrieben. Es hat sich einfach ergeben, dass ich recht spät draußen war und das Licht weniger wurde. Aber ich hätte Reflektoren und Lampen zur Hand gehabt. und bessere Einstellungen finden können. Da war ich einfach zu faul und zu müde und habe zu sehr darauf vertraut, dass das mit dem Stacken einigermaßen klappt.

    Das Siegerbild aus dem letzten Mottowettbewerb war ähnlich gemacht. Allerdings mit anderer Brennweite. Ich denke, die "Geister" werden um so schlimmer, je kürzer der Abstand wird. Soweit mal für heute


    wünsche einen schönen, verregneten Sonntag


    Alis

  • Hallo Hassi,

    kurz und knapp :gzwinkern:: danke für deine Einschätzung .... freut mich, dass der "Löwe" jetzt haften bleibt. g:D

    Hmm, wenn man - meiner Meinung nach - noch mehr weg schneidet und wegstempelt, bleibt nicht viel übrig vom Bild ... nichtssagender wird es dann.

    Vor Ort hatte ich mit unterschiedlicher Tiefenschärfe experimentiert und mich dann für Porling "komplett" scharf entschieden - und das Umfeld ist für mich keine störenden Zutat.

    Die "Wüstenlandschaft" ist aber auf jeden Fall eine Anregung - und eventuell sogar durchführbar, weil vermutlich der Porling noch eine ganze Weile an einem bekannten Ort liegt. Falls ich das durchführe, werde ich es auf jeden Fall mal zeigen.

    Ansonsten bestätigt sich meine Auffassung von "Geschmacksfrage" ...

  • So, da bin ich wieder,


    weiß irgend jemand, wie lange Schwindlinge brauchen, um nach Feuchtigkeit wieder aufzuleben? Ich will gerne mal ein Zeitraffer problieren.

    Aber heute nicht mehr und somit demnächst auch nicht. Muss ja auch noch arbeiten.


    Zur Sache:

    Meine Gedanken zu den Geistern waren nicht ganz richtig. Wenn ich den Focus vorne haben, ist es hinten unscharf und größer. Daran ändert auch ein Makroschlitten nichts. Es war vermutlich einfach überambitioniert, so eine Schärfentiefe mit so wenig Abstand erreichen zu wollen.

    Hier mal zwei Bilder übereinander, welche das zeigen: (Ja Josef, das meinte ich mit Geister)

    Es ist so, dass ich nun Picolay gerade so in den Grundfunktionen halbwege kenne. Und andere Programme zu lernen und zu probieren dazu fehlt mir die Muße. Und die Panasonic hat da auch ihre Grenzen.


    Mit den dunklen Stielen habt ihr natürlich recht. Ist mir gar nicht so aufgefallen, aber da ihr mich drauf gestoßen habt...

    Ursache ist bei einem Beitrag weiter unten: "kleine weiße Pilzchen". Ich wollte die Hüte nicht überbelichten und habe nicht auf die Stiele geachtet. Dass die Stiele durcheinander wachsen, gehört für mich dazu. Das gezackte Blatt habe ich eigens dazugelegt, damit es nicht ganz so trostlos aussieht. Obwohl klein war es schon wieder zu groß. Das Abschneiden sah ich nicht (als tragisch an). Mit dem Hintergrund hätte ich vielleicht was schummeln können.

    Mal sehen, wenn die wieder aufleben.

    Ansonsten gehört zu einem guten Bild eben auch ein gutes Motiv.

    Und für mich ist der an sich schöne Porling von Abeja auch kein besonders attraktives Motiv. Ist leider auch nicht viel gekommen, was man da besser machen könnte. Mir fällt gerade auch nichts ein. Letztlich auch Geschmackssache.


    viele Grüße

    Alis

  • Es ist so, dass ich nun Picolay gerade so in den Grundfunktionen halbwege kenne. Und andere Programme zu lernen und zu probieren dazu fehlt mir die Muße. Und die Panasonic hat da auch ihre Grenzen.

    Hallo Alis,


    Combine ZP ist in den Grundfunktionen eigentlich ganz einfach zu bedienen. Dazu brauchst Du nicht mal ne Anleitung.

    Programm starten. 'New' drücken. Ordner auswählen. Bilder markieren. 'Öffnen' drücken. Oben im Auswahlfeld 'All Methods' auswählen. 'Go' drücken und dann 'Kaffee trinken' gehen;). Das wars eigentlich schon. Wenn das fertige Bild erscheint und es Dir zusagt, kannst Du mit dem Rechteck den Ausschnitt markieren u. mit 'Save' abspeichern. Du kannst aber auch eine andere Version des Bildes auswählen.

    'All Methods' dauert zwar am längsten, hat aber den Vorteil, dass das Bild auf verschiedene Arten berechnet wird und Du dann die beste Version aussuchen kannst. Wenn Du aber die Stackmethode jeweils einzeln auswählst, mußt Du ggfs. zunächst die Bilder mit 'Align and Balance...' ausrichten lassen (bei 'All Methods' ist das bereits enthalten).


    Herzliche Grüße

    Josef



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