Mykorrhiza |
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Als Mykorrhiza bezeichnet man die für beide Seiten gewinnbringende Symbiose zwischen Pilzen und höheren Pflanzen. Die Pflanze erhält vom Pilz Nährsalze und Wasser, die Pflanze gibt dem Pilz die von ihr erzeugten Assimilate. Weitere Vorteile für die Pflanze sind meist bessere Wasser-, Stickstoff- und Phosphat-Versorgung, Schutz vor anderen "Eindringlingen" wie Bakterien und Pilzen sowie ein besserer Schutz vor Trockenheit. Man unterscheidet meistens zwischen 3 Arten von Mykorrhiza: (1) Ektomykorrhiza: Bei dieser Art von Mykorrhiza umhüllt der Mykorrhizapilz die Saugwurzeln der Pflanzen mit einem Hyphenmantel, genannt Hartig'sches Netz. Die Fäden (Hyphen) des Pilzes dringen in der Folge bis in die Bodenmatrix ein. (2) Endomykorrhiza: Im Gegensatz zur Ektomykorrhiza (siehe oben) fehlt das Hartig'sches Netz, dass die Wurzeln der Pflanzen umgibt, hier. Dafür dringt ein Teil der Hyphen des Pilzes in die Wurzelrinde der Pflanze ein und sorgt so für den Ausstausch zwischen beiden Partnern. (3) Arbuskuläre Mykorrhiza (vesikulär-arbusculäre Mykorrhiza): Die Arbuskuläre Mykorrhiza ist eine spezielle Form der Endomykorrhiza (siehe oben) und unterscheidet sich von dieser durch die Bildung von Arbuskeln (verzweigte Hyphen innerhalb der Wurzelzellen) und Vesikeln (dickwandige Hyphen im Wurzelgewebe der Pflanzen). Eine weitere Einteilung der Mykorrhiza wurde von Smith & Read (1997) getroffen, welche insgesamt 7 Mykorrhizen unterscheidet. Diese Mykorrhizen sind wie folgt eingeteilt: (I) 5 mutualistische Mykorrhizen: (1) Ektomykorrhiza (II) 2 antagonistische Mykorrhizen: (1) Orchideen-Mykorrhiza Artikel von Andreas und Pete Longhorn |




