Beiträge von nobi_†

    Wie hat schon der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman gesagt: "Physics is like sex: sure, it may give some practical results, but that's not why we do it"

    Sehr schön, Björn! ^^

    Oder wie Loriot einst sagte: "Wissenschaft ist keine Frage der Nützlichkeit, sondern des Fortschritts!" ;)


    LG, Nobi

    Ok, ich muss zugeben, die Gattungsbezeichnung ist eigenartig...

    Aber der Pilz ist toll, oder?

    Ich kenne den auch nur dank Jörg aus seinen Chemnitzer Pilzrevieren. Er scheint dort standorttreu zu sein.

    So schön frisch mit den roten Guttationstropfen habe ich den allerdings noch nicht gesehen!


    Hannes2

    Ein wenig "Standortkosmetik", z.B. die Grashalme im Vordergrung entfernt - und es wäre ein heißer Anwärter für den Fotowettbewerb gewesen!


    LG, Nobi

    Kommt jetzt!

    bei UFO ist mir immer nach Boogie,

    In der Tat ein feiner Boogie. :thumbup:

    Aber auch die Kurzfassung hatte es in sich, von der "niedlichen" Ansagerin im legendären Beat-Club als Diskothekenknüller angekündigt! ^^


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    Mein Favorit der Band bleibt aber nach wie vor folgender Song.


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    Zu den Stones kann man so oder so stehen, die liefern aber nach wie vor live ab.

    Na, ob sie auf ihrer aktuellen Tour den Blues noch so wie vor 40 Jahren spielen können?

    Hier dieses überragende Zeitdokument mit dem unvergessenen Muddy Waters, einem der großen Vorbilder der Rollenden Steine.

    Und mit dem Rollin' Stone Blues wohl auch ihr Namensgeber!


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    It's only Bock'n'Roll (but I like it),

    Nobi

    Ich melde mich hier auch mal wieder, um in das "Große Jammern" einzustimmen!

    Die letzten Niederschläge gab es hier am Montag (1 l/m²) und heute Nacht (2 l/m²).


    Erschreckend fällt der Vergleich zum Vorjahr aus!

    In den drei Monaten von Mai bis Juli hatten wir 2021 348 l/m², 2022 waren es 107 l/m²! Gerade einmal ein knappes Drittel!

    Im soeben zu Ende gegangenen Juli hatten wir hier lediglich 22% im Vergleich zum Vorjahr! ;(

    Ob ich mich morgen mal kurz in den Wald traue, steht noch nicht fest...

    Die Frage stellt sich mir nicht, lieber Murph.

    Mein Hauswald und die Wälder in der Region Dresden sind gesperrt. Aufgrund akuter Waldbrandgefahr herrscht ein komplettes Betretungsverbot!


    Da muss ich eben wieder Insekten fotografieren. Die gibt es schon im Garten - und den darf ich noch betreten! ;)

    Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia), Schnappschuss von gestern am "Schmetterlingsflieder".



    LG, Nobi.

    Es gibt sehr wohl Falterarten, bei denen Duftschuppen auf der Unterseite sind, z.B. bei Eilema complana (Gelbleib-Flechtenbärchen), da befinden sie sich bei Männchen auf der Unterseite des Vorderrandes der Vorderflügel. Aber das führt in einem Pilzforum vermutlich ein bisschen zu weit.

    So ist es, Sabine. Wir wollen hier nicht übertreiben. ;)

    Es waren übrigens genau die vier Duftschuppen auf der Flügeloberseite, die mich zum Männchen führten.

    Und die ähnliche Arten ausschlossen!

    Ich denke, der Thomas sieht das nach nochmaliger Betrachtung der Fotos auch so! :)


    LG, und danke für diesen Disput!

    So lernt man ständig dazu.

    Hallo Chris,

    tolle Fotos zeigst Du uns von "richtigen" Pilzen! Davon kann man hier z.Z. nur träumen.

    Hast Du etwa ein Mikroskop mit im Urlaub? Oder wie konntest Du sonst die Scutellinia ansprechen? :/

    An deinem Marone-Bild ist mir allerdings aufgefallen, dass die Röhren an der "Anbißstelle" leicht bräunen, und sie auch sonst einen sehr groben und sehr hellen Eindruck auf meinem Monitor hinterlassen. Ausserdem sieht die Huthaut trotz Feuchte recht trocken aus.

    Kannst du da einen verkorksten "Galli" ausschließen?

    Auf meinem Monitor ist eine astreine Marone zu sehen, mit gelben Röhrenmündungen und einem typisch bräunlichen Stiel! ;)


    LG, Nobi

    Es freut mich, dass mein OT-Beitrag so gut angenommen wird. Vielen Dank für die Antworten und die Likes!

    Leider sind einige Bilder nicht zu sehen: 10. bis 15. und 17. bis 20.

    Ich hoffe, das Problem hat sich erledigt, Peter.

    Aber auch der Wasserdost ist ein Schmetterlingsparadis.

    Für Schmetterlinge finde ich den Wasserdost immer besonders ergiebig,

    Da habt ihr sicherlich recht, Uwe und Bernd. Leider habe ich hier keinen in der Nähe, aber ich werde es mir vormerken.

    Danke auch für die ergänzenden Bilder, Bernd.

    Großartig, Nobi👍👍👍.

    Schön, dass es Dir gefällt, Thomas.

    Falls das mit dem "Pilznichtwachstum" so weitergeht, könnte ich mir vorstellen die Serie mit einer anderen Pflanze fortzusetzen.

    Bilder 36-38 zeigen Enoplognatha ovata/latimana

    Bei Dir möchte ich mich ganz besonders bedanken, liebe Christine! :thumbup: Hatte ich doch die Spinnen alle in einen Topf geworfen. :(

    Schön dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ich habe es inzwischen korrigiert!

    Vielen Dank für die superschönen Bilder und die ausführlichen Erläuterungen. Immer eine Freude!

    Nun, bei der Recherche zu den einzelnen Arten, habe ich selbst jede Menge gelernt. Dieses neue Wissen wollte ich natürlich an euch weitergeben.

    Ich finde es auch viel schöner, wenn die Fotos ein wenig erklärt werden, anstatt sie kommentarlos zu zeigen. Es freut mich, dass es Dir gefallen hat. :)


    LG, Nobi

    Achtung: Dieser Off-Topic-Beiträg enthält keine Pilze! ;)


    Liebe Pilz- und Naturfreunde,


    dem zumindest in meiner Region bisher recht trockenen Sommer ist das nahezu völlige Ausbleiben größerer Pilze geschuldet. Anstatt also in den vertrockneten Wäldern nach nicht vorhandenen Pilzen zu suchen, habe ich mich in unserem Garten ein wenig umgeschaut. Dabei bemerkte ich, dass der an mehreren Stellen wachsende Dost (Origanum vulgare), auch unter dem Namen Oregano bekannt, außergewöhnlich viele Besucher hatte.


    01. Blühender Dost - eine von fünf Stellen im Garten.



    Natürlich waren es zuerst die Schmetterlinge, die mir auffielen. Während ich dabei war, einige von denen zu fotografieren, stellte ich fest, dass zudem viele kleine Insekten die Blüten besuchten. Schnell reifte der Entschluss, eine Bilderserie über die vielfältigen Besucher zu erstellen. Während eines Zeitraumes von etwa zwei Wochen habe ich mehrere Stunden an den Pflanzen zugebracht und dabei tausende Fotos „geschossen“. Aufgrund regelmäßigen Windes, der immer dann am stärksten war, wenn sich ein interessantes Objekt niederließ, landete die große Masse im virtuellen Papierkorb. Von den verwertbaren Bildern habe ich die folgenden ausgewählt, um euch einen Eindruck von der Artenvielfalt zu geben.


    02. Welch Andrang! Elf Falter dreier häufiger Arten kann man hier sehen.



    Bevor der Bilderreigen startet, möchte ich mich ganz herzlich bei Sabine und Ziegelstein aus dem Naturforum.de bedanken, die mir mit viel Geduld und immensem Fachwissen bei der Bestimmung unbekannter Arten halfen! Chapeau euch beiden! ==Pilz25


    Beginnen möchte ich mit den Insekten, die mich zu diesem Beitrag inspirierten, den Schmetterlingen.


    03. Vor allem an heißen Tagen sehr häufig war das Landkärtchen in seiner dunklen Sommerform (Araschnia levana f. prorsa). Hier mit einigen „Mitbesuchern“.



    04. Und hier eine Ansicht der Flügelunterseite, die tatsächlich an eine Landkarte erinnert.



    05. So sieht das Landkärtchen mit geöffneten Flügeln aus.



    06 + 07. Der häufigste Falter war allerdings der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus), auch Essenkehrer genannt. Oft war er zu Dutzenden unterwegs.




    08. Ebenfalls häufig und oft mit dem Braunen Waldvogel auftretend war das Große Ochsenauge (Maniola jurtina). Hier ein Weibchen.



    09. Und hier ein deutlich dunkler gefärbtes Männchen.



    10. Ein einmaliger und zudem nur kurzzeitiger Besucher war der Kaisermantel (Argynnis paphia), Schmetterling des Jahres 2022, der sich hier mit zwei Ochsenaugen die besten Plätze teilt.



    11. + 12. Während es sich die Weibchen dieses größten mitteleuropäischen Perlmuttfalters beim Blütenbesuch gut gehen ließen...




    13. …rastete dieses Männchen nur wenige Zentimeter entfernt auf den Blättern einer Pfingstrose.



    14. Zwei Weißlinge konnte ich ebenfalls an den Blüten beobachten. Von denen am häufigsten zu Gast war der Grünader- bzw. Raps-Weißling (Pieris napi). Schön zu erkennen sind die grünlichgrau beschuppten Adern auf der Unterseite der gelblichweißen Hinterflügel, die allerdings bei der Frühjahrspopulation noch ausgeprägter sind.



    15. Nur einmal zu Besuch war der Große Kohlweißling (Pieris brassicae).

    Um ihn vom häufigeren Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) zu unterscheiden muss man vor allem den Fleck an den Flügelspitzen der Vorderflügel beachten. Dieser ist beim „Großen“ deutlich ausgeprägter.



    16. Der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) war nur ein einziges Mal zu Gast. Da er als Kulturfolger häufig in Gärten entdeckt werden kann, wird er auch Garten-Bläuling genannt. Obgleich es der Name vermuten lässt, ist er nicht an den Faulbaum (Frangula) gebunden.



    17. Sehr gefreut habe ich mich über den folgenden „Flattermann“. Hier ist er noch halb versteckt.



    18. Doch wenig später zeigte sich der Goldzünsler (Pyrausta aurata) in seiner ganzen Pracht.

    Wenn es auch der kleinste der von mir beobachteten Falter war, so war er doch einer der Schönsten!



    19. Weiter geht es mit einigen Fliegen, Bienen, Hummeln usw.

    Beginnen möchte ich mit einer Stiel-Dickkopffliege, vermutlich Physocephala rufipes.

    Auffallend ist der für dir Gattung typische stielartig verlängerte Hinterleib. Aufgrund der Gesichtszeichnung wäre Physocephala nigra auch eine Option, während die ebenfalls ähnliche Physocephala vittata keine solche Zeichnung hat.



    20. Hier kann man sehr schön die schlanke Taille sehen.



    Übrigens sind alle Dickkopffliegen Endoparasiten, deren Larven sich im Hinterleib von Wespen und Hummeln entwickeln, an denen vorher die Eier angeheftet wurden.


    21. Ähnlich sind einige Wespen-Dickkopffliegen. Hier ist jedoch die Taille nicht so extrem ausgeprägt.

    Vermutlich handelt es sich bei der folgenden Art um die Helle Wespendickkopffliege (Conops ceriaeformis)



    22. oder um die Gelbkopf-Wespendickkopffliege (Conops quadrifasciatus). Alle Conops-Arten parasitieren übrigens Hummeln und sind anhand von Fotos kaum unterscheidbar.

    Mit den Insekten ist es wohl wie mit den Kleinpilzen, wo ohne Mikroskopie (und neuerdings ohne Sequenzierung) kaum etwas geht.



    23. Regelmäßig fand ich eine winzige Biene. Sehr schlank und meist kleiner als 1 cm.



    24. Bei dieser mit Abstand häufigsten Art an den Oreganoblüten handelt es sich um eine Schmalbiene der Gattung Lasioglossum.



    25. Die genaue Art kann man nach Expertenmeinung anhand der Fotos leider nicht feststellen.



    26. Mehrmals tauchte eine recht farbenfreudige und kräftig behaarte Fliege auf. Es handelt sich hierbei um eine Raupenfliege (Nowickia ferox).

    Von den ähnlichen Igelfliegen u.a. durch die schwarzen Beine unterschieden. Die Larven entwickeln sich parasitär in Raupen, meist von Eulenfaltern.



    27. Ein recht großer (und lauter) Brummer ist folgende Schwebfliege der Gattung Eristalis, gut anhand der sogenannten "Eristalini-Welle" in der Flügeladerung zu erkennen.

    Bei diesem nahezu täglichen Blütenbesucher handelt es sich sehr wahrscheinlich um die häufige, mir allerdings bisher unbekannte Mistbiene (Eristalis tenax).



    28. Gelegentlich konnte ich auch die Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus) beobachten.

    Sie ähnelt auf den ersten Blick einer Lasioglossum-Art (siehe Bilder 22-24), ist mit ca. 1,5 cm jedoch deutlich größer und intensiver gefärbt.

    Besonders auffällig sind die schwarzgelben Fühler.

    Hier in Sachsen ist sie eine „Rote-Liste-Art“!



    29. Vor allem bei strahlendem Sonnenschein besuchten jede Menge Hummeln die Blüten.

    Da waren welche dabei, die eilends von Blüte zu Blüte huschten, kaum still hielten und demzufolge äußerst schwer abzulichten waren.

    Garten- oder Erdhummeln vielleicht? Nennen wir sie Bombus spec.



    30. Und dann gab es noch die trägen, die sich durch die Blüten schleppten. Mit ihren schwarzen Gesichtshaaren könnten das durchaus auch Kuckuckshummeln gewesen sein, vielleicht Bombus barbutellus? Ach ja. Kuckuckshummeln, das sind die, welche kuckucksgleich die Nester anderer Hummeln übernehmen und sich von denen auch rein äußerlich kaum unterscheiden.



    31. Allgegenwärtig, wenn auch nicht unbedingt an Oregano zu erwarten, sind die Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus). Einfach nur wunderschön gezeichnet!

    Nur für kurze Zeit war ein Exemplar von denen an den Blüten präsent!



    32. Während die nur etwa halb so große Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis) an einem Blatt rastete. Aufgrund der gelbbräunlichen Färbung handelt es sich wohl um ein Weibchen.



    33. Schließlich entdeckte ich in der Dämmerung noch die winzige, gerade einmal 1 cm große Raupe des Rotgebänderten Blütenspanners (Gymnoscelis rufifasciata), die sich an den Blüten labte.



    34. Äußerst spannend finde ich die Tatsache, dass die Raupen im Laufe ihrer Entwicklung die Färbung ihres Nahrungssubstrates annehmen! Ich denke, das kann man auf meinen Fotos gut nachvollziehen.



    35. Doch wo Leben ist, lauert auch der Tod! Gleich zwei Prädatoren konnte ich beobachten!

    Meist am späten Nachmittag gingen die Veränderlichen Krabbenspinnen (Misumena vatia) auf die Jagd.

    Wie die soeben gezeigte Raupe können auch ausgewachsene Weibchen der Veränderlichen Krabbenspinne ihre Farbe dem jeweiligen Jagdrevier anpassen.

    Das kann zwischen weiß, gelb und grünlich variieren.

    Hier ist ein den Blättern angepasstes grünliches Weibchen der gut versteckten Spinne noch mit der Vorspeise beschäftigt…



    36. …während eine Ovalspinne (Enoplognatha ovata/latimana) bereits bei der Hauptspeise ist.



    37. Gelegentlich kommen auch zwei intensive rote Bänder auf derem Hinterkörper vor, weswegen sie auch Rotgestreifte Kugelspinne genannt wird.



    38. Aus ihrem Versteck gelockt, zeigte sich die nicht einmal einen Zentimeter große Spinne in ihrer ganzen Schönheit.



    39. Deren Opfer fand ich meist unter den Blütenständen, wo die Spinnen ihre Mahlzeiten einnahmen.



    40. "Nun aber nichts wie weg, bevor dieser Paperazzo noch weitere Bilder macht und mich „in flagranti“ oder wie das heißt, ertappt.", :D

    sagte sich diese Krabbenspinne, drehte dem Fotografen das Hinterteil zu und entschwand.



    41. Mittlerweile ist der Dost nahezu verblüht.



    Auch wenn man nun kaum noch Schmetterlinge sieht und die vielen anderen Insekten nur noch sporadisch zu Besuch kommen, werde ich diesen „Oregano-Sommer“ wohl nie vergessen!


    Natürlich waren noch viele weitere Insekten an den duftenden Blüten unterwegs. Sie alle zu fotografieren war aufgrund der äußeren Umstände allerdings unmöglich.

    Entweder bewegten sie sich zu schnell oder der Wind frischte im ungünstigsten Moment auf.


    Für mich als „Pilzler“ war es ein großes Erlebnis, einmal über den „Gartenzaun“ hinauszublicken und en passant eine neue Welt zu entdecken. Es war sicherlich nicht das letzte Mal!


    Ich bedanke mich bei allen, die mich auf diesem pilzfreien Beitrag begleitet haben und hoffe, den ein oder anderen zu ähnlichen Ausflügen angeregt zu haben.

    Die Natur ist ja so vielfältig! Und sie findet manchmal direkt vor der eigenen Haustür statt! :)


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Um schon einmal auf eine vermutlich noch kommende Frage zu antworten.

    Die Aufnahmen entstanden fast alle mit meiner kleinen Olympus TG-6 im Makromodus mit Ringleuchte, lediglich für die Fotos 3, 4, 10 und 13 verwendete ich die Canon Power Shot SX50 HS. Alle Bilder wurden mit den kostenlosen Programmen XnView und PhotoScape dezent nachbearbeitet.

    "Bei frischen Fruchtkörpern von Schillerporlingen fährt sich das Fleisch mit KOH dunkelweinrot bis schwarz"

    "Fährt" sich das so? :D

    ich habe auf gute glück auch I. hispidus mit dem KOH getestet

    Danke, Philipp und Beli!

    Ich bin kein "Chemiker" und wusste das mit der auffälligen KOH-Reaktion nicht.

    OK, vom Baum und der Wuchsform her hätte das durchaus ein "Hispidus-Baby" sein können...


    Nun ist es also doch ein "Schwefeliger".

    Wieder was gelernt!


    LG, Nobi

    Hallo Phillipp,

    der Baum mit gefiederten Blättern, noch dazu im Wohngebiet, sollte eine Eberesche (Sorbus aucuparia) sein.

    Trotzdem ist das hier ein junger Schwefelporling.

    Hmmm!

    Auch wenn ich dem Porlingsspezialisten Werner nur ungern widerspreche, könnte es sich doch auch um einen gaaaaaaaanz jungen Zottigen Schillerporling (Inonotus hispidus) handeln. Einen eigenen Fund an Eberesche habe ich für dieses Portrait verwendet. Da fehlt allerdings die hier gezeigte extrem junge Wuchsform.

    Auf der 123 Pilzsuche findet man allerdings ein ähnliches Bild, wie von Phillipp gezeigt.

    Ich habe allerdings keine Ahnung, wie der "Zottige" mit KOH reagiert.


    LG, Nobi

    Sehr schön, Thorben! :thumbup:

    für mich ist das ein Myxobakterium und würde ihn den Arbeitsnamen Polyangium sp. geben.

    Ich wusste doch, dass ich über diese gelben "Minimurmeln" irgendwo etwas gelesen hatte! :)

    Ist ja gerade einmal ein gutes halbes Jahr her, dass Du diese "Wesen" im Forum vorstelltest!

    Schlimm, dass ich das schon wieder vergessen hatte.


    LG, Nobi

    Kennt das jemand?

    Ich kenne das leider nicht, Felli! :|

    Allerdings hatte ich das auch schon mehrmals an Dung. Ich bin der Sache leider nie auf den Grund gegangen.

    Ich glaube nicht, dass das jemand kennt.

    Falls ja, würde ich mich ebenfalls über jede Antwort zur Klärung freuen.


    LG, Nobi

    Wie ich bereits schrieb, bin ich dann mal raus.

    Es ist die Zeit nicht wert.


    Auch wenn dein "Untersatz" zweifellos gut klingt.

    "Wer im zivilen Gehorsam schwitzt, wird am Kochfroschsyndrom erkranken".


    Ja, das waren so Sätze, die man gern zu DDR Zeiten gehört hätte!

    Aber letztlich ist es doch nur eine Sprachhülse ohne jeglichem Inhalt.


    Dann lieber das.


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    Auch wenn es nie wieder so sein wird, wie es einst war...


    Nobi

    Aye pumpkin!

    Klar kann man "die Schnauze voll haben" (Zitat Nena).

    Vielleicht hat sie auch keine Freunde durch Covid verloren!

    Wie ich!

    Oder ist selbst nicht daran erkrankt. Ich hab's gerade durch - und ich wünsche es keinem!


    Nee, kann man verharmlosen und man muss sich natürlich nicht impfen lassen - die Menschheit wird einst sowieso aussterben.

    Hauptsache, man ist dagegen!

    Da hat man schließlich jede Menge "Follower"! X(


    Nu mache mer wieder mal aweng MUSIK!

    Ich denke, der würde sich im Grab umdrehen bei all dieser gequirlten Sch...


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    Dir noch einen schönen Abend und 99 Luftballons. Von mir aus auch 100.

    Mögen sie dich und diese Ideen ganz weit weg tragen.


    Ich bin dann mal raus.

    Jedenfalls bei diesem Thema.


    Nobi

    ich habe auf dem Hinweg zum Einkaufen auch 5 Tropfen abbekommen aber jetzt ist die Sintflut zum Glück vorbei.

    Hier hat es auch aufs Dach getrommelt. Gefühlte fünf Sekunden.

    Vermutlich waren das fehlgeleitete Chemnitzer Tropfen! :D

    Doch da mein Regenmesser nicht reagiert hat, war es vermutlich nur ein Traum.

    Ein Regentraum :rain::rain::rain:

    Denn geteiltes Leid ist halbes Leid.

    So ist es.

    Ich habe mir inzwischen ein anderes Hobby gesucht.

    Werde euch also demnächst wieder mit ein paar Insektenbildern "ärgern".

    Denn die fliegen vor allem wenn es nicht regnet und ich finde sie sogar im Garten, muss also nicht einmal in den Wald! :)

    Spitzenreiter ist Schleiz, die hatten 26 l/m². Ich so rund 5,6 l

    Vielleicht sollte man auswandern?

    In ein anderes Land. Das Vogtland wäre eine Option. Steffen würde uns bestimmt ein Plätzchen freihalten. ;)


    LG, Nobi

    Klasse Song, tolle Stimme, Hans! :thumbup:

    Erinnert an die große Lucinda Williams. Ist ja irgendwie logisch, dass Du das hier einstellst! ;)

    Du musst mir mal bei einer schönen Flasche Rotwein erzählen, wie Du in dem damals so eingeschränkten Umfeld überhaupt von dieser Musik erfahren hast...

    Mach ich gern, Hans.

    Vielleicht besuchen wir euch ja einmal in Bremen, jetzt wo wir Zeit haben.

    Soviel schon mal vorweg.

    Da waren diverse Radiosendungen aus West und Ost.

    Plattentauschringe.

    Und natürlich Zeitschriften und Fanzines.

    Da bin ich wirklich gespannt drauf.

    Über Details sollten wir tatsächlich persönlich reden. Da gibt es sooo viel zu erzählen.

    Als "Teen", ich glaube da war ich Thirteen, hörte ich z.B. auf einem Piratensender The Move mit dem "Feuerwehrsong".


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    Das war 1969 und damit begann sich mein Weltbild zu ändern.

    Natürlich nicht nur wegen dieses Songs.

    Auch wegen vieler anderer, die ich in dieser Zeit hören konnte.


    LG, Nobi

    Oje, da habe ich Euch aber aufs Glatteis geführt, boccaccio & Climbingfreak !

    Bei einer Nachsuche im Oreganobestand stellte ich mit Entsetzen fest, dass inmitten des Bestandes ein Löwenmaul (Antirrhinum majus) wächst.

    Und aus Unachtsamkeit hatte ich davon die Blätter mit dem gezeigten Rost gesammelt! Wie peinlich! ;(


    Als Entschädigung gibt es ein paar aktuelle Bilder mit der Lösung des Problems.


    1. Löwenmaul (Antirrhinum majus)



    2. Uredolager sehr auffällig, blattunterseits und am Stängel



    3. Lager hell- bis kastanienbraun, stäubend



    4. Uredosporen meist kugelig, um 20 -25 µm, feinstachelig



    5. Teleutosporenlager ebenfalls blattunterseits, jedoch weniger auffällig, schwarzbraun



    6. Teliosporen 40-50 x 23-26 µm, dickwandig (am Scheitel bis 10 µm), glatt



    Mit dem Wirt und den Merkmalen komme ich zu Puccinia antirrhini, dem "Löwenmaulrost".

    Ich hoffe, dass ich damit richtig liege.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Noah,

    In Mexico ist gegrillter Fuligo septica eine Spezialität namens "caca de luna"

    Nun das kann ich mir schon vorstellen!

    In Südamerika gilt ja auch der Maisbeulenbrand (Ustilago maydis) als Delikatesse.

    Und in China werden diverse Stinkmorcheln (Schleierdamen) angebaut und vermarktet. Und damit meine ich nicht die Hexeneier!

    Wie Safran hier zeigt.


    Zurück zur "Mondkacke".

    Einen satirischen Beitrag incl. einem wunderbaren Cartoon zur Entstehung derselben fand ich hier.

    Es geht dabei um eine scheinbare Pilzvergiftung.


    LG, Nobi

    Ich habe das Zeug erstmal in feuchte Dosen gepackt.

    Guter Anfang, Heidrun! :)

    Nun schaust Du, was sich da so entwickelt.

    Und stellst uns das am besten hier vor.

    Manchmal kann man auch von den Pilzen Rückschlüsse auf das Substrat ziehen!


    LG, Nobi