Beiträge von nobi_†

    In den nächsten Stunden soll ja noch einiges an Regen herunterkommen deshalb würde ich den Mittwoch vorschlagen. Vielleicht lässt sich sogar der Satan blicken. Die Zeit dafür ist ja. Wenn Du kommen willst musst Du aber Zeit mitbringen. Meine Geschwindigkeit lässt noch sehr zu wünschen übrig.

    Am Mittwoch gern!

    Hoffen wir auf neuen Regen, gerade sind die dicken Wolken hier vorbeigezogen - vielleicht nach Chemnitz?;)

    Und Zeit habe ich hinreichend.:)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Hagen,


    ich denke, Eike hat das Problem bereits gelöst.:thumbup:

    Eine Cercophora ist das sicher, das weiße Tomentum und das Substrat sprechen klar für Cercophora coprophila.

    Zum Vergleich füge ich mal ein Bild an, was ich vor einigen Jahren von diesem schönen Pilz aufnahm.



    Eine weitere Cercophora mit weißlichem Tomentum wäre noch die seltene Leporidendung bevorzugende C. gossypina.

    Schau Dir mal die Ascusspitze genau an.

    Gibt es da kein subapikales Globulum, ist es die vermutete C. coprophila.

    Sollte allerdings solch ein Kügelchen vorhanden sein, und dieses auch noch warzig, wäre es wohl C. gossypina.

    Was wiederum einer kleinen Sensation gleichkäme.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Klasse, was bei Dir schon alles am Start ist, Jörg!

    Ich hoffe das euch die Zusammenstellung gefällt und ich Nobi animieren kann mich einmal zu besuchen auch wenn noch nicht alle Sommerboleten meiner Gegend schon zugegen sind.

    Nenne mir Zeit und Treffpunkt und es sollte klappen! Habe ja nun eine lebenslange Arbeitsbefreiung! :)


    Liebe Grüße

    Nobi

    Lieber Nobi!

    Wie schön, dass Du die Tradition aufrecht erhältst! So gehöre ich traditionell zu Deinen begeisterten Lesern. ;)

    Das weiß ich, und das ist u.a. ein Grund für mich, mit diesen Beiträgen weiterzumachen. ==12

    Natürlich macht es mir auch selbst viel Spaß, solche Beiträge zu gestalten. 500 Bilder auf 50 zu reduzieren, etwas zu recherchieren etc.

    Die in den Tuff gehauenen Wege gefallen mir sehr. Und natürlich Nikis Tarotgarten, in "echt" sicher noch viel beeindruckender, als hier am Bildschirm.

    Für Dich gibt es noch einen "Doppelnachschlag", liebe Tuppie!

    Zwei weitere Etruskerwege.




    Und zwei weitere "Nikis".

    Der Stern.



    Die Gerechtigkeit.



    Schau Dir das mal in natura an, ist wirklich toll. Die Sommerferienzeit und die Wochenenden sollte man allerdings meiden.


    Liebe Grüße vom Nobi

    ich les' mich grad so durch die ganzen Beiträge im Forum und finde es irre spannend - (freu mich total auf die nächsten Wochen und Monate und was ich alles finden und erkennen lernen werde :)

    Na, das klingt ja nach einem neuen Langzeitmitglied! ==12

    Da sage ich doch gern noch Willkommen im Forum und wünsche Dir eine gute Zeit mit uns Pilzverrückten, Mareblu.

    Mit einem Schulmikroskop wirst Du übrigens bald an Deine Grenzen stoßen. Um die oftmals winzigen Strukturen deutlich zu erkennen braucht es eine hohe Auflösung, was ein Schulmikroskop sicher nicht leisten kann. Auch ist es wichtig, eine Möglichkeit zur Vermessung, z.B der Sporen, zu haben. Bei interessanten Funden helfen Dir die "Mikroskopierer" übrigens gern. Einfach anfragen und eine Probe verschicken.


    Pilzliteratur wurde bereits jede Menge in diesem Forum empfohlen. Da musst Du einfach mal suchen.

    Um sich mit der Vielfalt der Pilzwelt (Funga) vertraut zu machen, empfehle ich den "Grundkurs Pilzbestimmung" von Rita Lüders.

    Hier bekommt man auch jede Menge spannender Hintergrundinformationen. Ist nicht fehlerfrei, aber welches Pilzbuch ist das schon!


    Liebe Grüße

    Nobi

    Glückwunsch zu dieser erfolgreichen Tour, Rotfüßchen!

    Sehr schöne Bilder auch. :)


    Obwohl es bei uns in den letzten Tagen ab und zu geregnet hat, geht hier leider noch gar nichts mit Großpilzen. :(


    Der Hasenröhrling war übrigens der erste Pilz, den ich als kleiner Bub einem Pilzberater vorlegte, da er in keinem meiner (damals noch wenigen) Pilzbücher war.

    Voller Ehrfurcht durfte ich miterleben, wie er ihn dank seiner tollen Pilzbibliothek bestimmte. Das wollte ich auch einmal können und vielleicht war das der Anstoß, selbst einmal Pilzsachverständiger zu werden? Was schließlich ein paar Jährchen später tatsächlich Realität wurde.


    Dein "Braunfaseriger Dachpilz" ist ein knackig frisches Breitblatt (Megacollybia platyphylla). Ja, den kann man in dem Zustand schon mal für einen Dachpilz halten.


    Der Fund des Goldblattes, dieses "Röhrlingsblätterpilzes", ist immer etwas Besonderes. da freu' ich mich mit Dir! :)

    Ist schon wieder neun Jahre her, seit ich meinen letzten fand. Gern zeige ich Dir hier nochmal zwei Bilder von dem Fund.




    Liebe Grüße vom Nobi

    Ein sehr gelungener Nachtrag, Dieter!


    Überragende Bilder von Coprinopsis radiata.


    Auch die Vorstellung von Thecotheus pelletieri ist einsame Spitze.:thumbup:

    Allerdings ist der Pilz alles andere als selten. Ich konnte ihn bisher 61x finden, ausschließlich an Haustierdung (38 Rind, 20 Pferd, 2 Schaf, 1 Ziege).

    In Sachsen fand ich 279 verschiedene Species an Dung (Stand 2013), hier liegt T. pelletieri von der Häufigkeit her an 21. Stelle.

    Bei Pilze-Deutschland.de sind 50 Funde erfasst, allerdings fehlen da noch fast alle meiner Funde.


    Seltenheit bei coprophilen Pilzen ist ein Problem, da diese nur von wenigen gesucht werden. Oft handelt es sich nur um eine scheinbare Seltenheit.

    Deutlich wird das, wenn man sich regionale Fundlisten anschaut, wo auch Dungpilzfreunde in die Kartierung eingebunden sind.

    So galt z.B. der erwähnte Thecotheus pelletieri laut Kommentierter Artenliste Sachsen 1998 mit einem historischen und einem aktuellen Fund noch als große Rarität.

    Sporormiella australis und dubia fehlen in dieser Liste völlig, inzwischen gehören sie mit 94 und 81 Aufsammlungen zu den Top Ten sächsischer Dungpilze!

    Als wirklich selten betrachte ich die Pilze, die ich während meiner über 20-jährigen Suche nach ihnen lediglich einmal oder gar nicht finden konnte. ==18


    Ebenfalls vorzüglich portraitiert hast Du Rhopalomyces elegans. Ein feines kleines Pilzchen, das ich lange nicht sah.

    Zur Ergänzung.

    Sebastian hatte ihn einmal im Forum angefragt, während Matthias hier die großsporige Nachbarart Rhopalomyces magnus vorstellte.


    Danke nochmals für den sehr schönen Beitrag und liebe Grüße vom Nobi

    Bei der gigantischen Resonanz macht es natürlich Spaß, solche Beiträge zu gestalten!:)

    Wunderschön! Danke, und wirklich famos in Szene gesetzt!

    Wunderbar, ganz toll. So schöne und vielfältige Motive. Machte und macht mir viel Freude.

    Danke, Bernhard und Thomas!

    Der Park von Niki gefällt mir am besten - da würde ich den ganzen Urlaub bleiben und Tausende von Fotos machen g:-)

    Ohhh. Ich habe nur 124 geschafft! ;)

    Aus diesem Park würden mich die HoBis nur sehr schwer wieder rausbekommen - ich muss die Beiden nur erstmal dahin bekommen... :gkopfkratz:

    Dahin bekommen geht doch dank der ÖBB recht einfach, das rausbekommen wäre natürlich Dein Problem.;)

    Vielen Dank auch für das Foto aus Hannover!:thumbup:

    Hier vor der Ulmer Uni:

    Le Poète et sa Muse

    Klasse Ralph. Wusste ich nicht, das mit Ulm. Da gibt es ja sogar einen richtigen Skulpturenweg!

    ...aber auch für mich sind Verdirosi-Galerie und Niki-Park ganz besonders sehenswert.

    Das waren für mich natürlich auch zwei absolute Highlights, die ich so überwältigend nicht erwartet hatte!

    Ganz profan, würde ich mal mit dem Trio vom Fischessen beginnen, mir läuft das Wasser im Munde zusammen!

    Ja, das war schon etwas besonderes, lieber Walter. Aber frage lieber nicht nach dem Preis.:D

    Danke für den großartigen Bericht. Du solltest öfter Urlaub machen.

    Da ich seit dem 1. August im Ruhestand bin, könnte ich das schon. Leider bin ich immer noch vergeblich auf der Suche nach einem Sponsor. ==14

    Ach wie schön, Nobi! :sun: Danke für den tollen Beitrag, den werde ich mir noch öfter in Ruhe ansehen.

    Schön, dass es auch Dir gefallen hat, liebe Heide. Und schau Dir den Beitrag ruhig noch öfter an. Das freut mich!

    ...tolle Landschaft, sagenhafte Natur, Kultur (ich liebe Niki)

    Danke auch Dir, Rotfüßchen.

    Wenn Du Niki, alias Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle liebst, kennst Du vielleicht den 1995er Dokumentarfilm von Peter Schamoni "Wer ist das Monster, Du oder ich?"

    Absolut sehenswert!

    Leider kann ich den jetzt hier nicht zeigen, aber dafür sehr gern zu einer ebenfalls sehr schönen Dokumentation von SRF Kultur verlinken.

    "Der Traum vom fantastischen Garten".


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Habt ihr mal die Links angeklickt? Funktioniert das mit dem Ruf des Minieulchens, der Bloggerin oder dem Song zur Schiffkatastrophe?

    Liebe Foris,


    es hat eine lange Tradition, dass ich hin und wieder einen Urlaubsbeitrag im Forum schreibe.

    Meist bringe ich Euch ein wenig Natur aus wenig bekannten Gebieten nahe, im besten Fall kann ich Euch ein paar Pilze zeigen. Einige regionale Attraktionen fehlen in der Regel ebenfalls nicht. So will ich es auch dieses Mal mit meinem Reisebericht halten, der ein ganz bunter werden wird, soviel sei an dieser Stelle schon versprochen.


    Los geht’s bzw. los ging es so richtig ab München, wo wir, nachdem wir unser Auto preiswert und sicher geparkt hatten, den Nightjet der ÖBB nach Rom bestiegen. Feine Sache, 20:10 Start ab München Hbf, Ankunft 9:00 in Orvieto, eine Station vor Rom und nahe unseres Zielortes Manciano in der Maremma, südliche Toscana. Im Schlafwagen mit sehr gutem Bordservice haben wir die Zugfahrt genossen und sind ausgeruht und ausgeschlafen angekommen. Sehr zu empfehlen!


    Blick auf einen Teil der kleinen und beschaulichen Ferienanlage Il Poggio di Teo und unseren Pool, ohne den im Sommer in Italien natürlich nichts geht.


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    Unsere Unterkunft, wo wir gemeinsam mit Freunden das Erdgeschoss bewohnten.


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    Traumhaft gelegen inmitten von Oliven- und Obstbäumen sowie Lavendelfeldern.

    Pfirsische und Lavendel.


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    Während in den Morgenstunden stets einige Pirole ihre wohlklingenden Pfiffe hören ließen und tagsüber die Luft vom Gesang der Zikaden erfüllt war, hörten wir zu nächtlicher Stunde oft die monotonen und dennoch faszinierenden Rufe der Zwergohreule. Hier mal ein selbst gemachter kurzer Mitschnitt. Einfach auf den Wiedergabepfeil klicken.


    Zwergohreule 24.07.2019, 21:42


    Ein Spaziergang in unmittelbarer Nähe unseres Domizils führte an größeren Beständen der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) vorbei, an denen ich wunderschöne Baumwanzen entdeckte, die ich als Carpocoris cf. pudicus ansprechen konnte. Für die Hilfe bei der Bestimmung dieser Art, auch aller weiteren Insekten, möchte ich mich ausdrücklich bei den Spezialisten vom Naturforum.de bedanken.


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    Weiblein.


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    Und Männlein.


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    Kinderstube an einer benachbarten Distel. Vermutlich L1-Stadium, eines der fünf Larvenstadien, die Wanzen während ihrer Entwicklung durchlaufen.


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    Natürlich statteten wir dem knapp 20 km entfernten historischen Örtchen Pitigliano einen Besuch ab. Beeindruckend, wie es auf einem ca. 300 m hohen Tuffsteinplateau thront.


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    Bereits vor über 2500 Jahren hat das antike Volk der Etrusker hier gesiedelt und eine Reihe imposanter Wege in die Felsen gegraben. Die bis zu 20 m tief eingeschnittenen Hohlwege liegen naturgemäß meist im Schatten, sodass sie auch bei hochsommerlichen Temperaturen gut zu begehen sind. Durch häufiges Auf und Ab ist allerdings reichlich Kondition erforderlich.


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    An einer lichten Stelle konnte ich die wunderschöne Kupferfarbene Prachtlibelle (Calopterix haemorrhoidalis) entdecken.


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    Ein besonderes Erlebnis hatten wir in einem Straßencafe, wo wir uns nach der Tour von den „Strapazen“ erholten.

    Direkt neben unserem Tisch lag ein wie wild zappelndes Männchen eines Hirschkäfers (Lucanus cervus) auf dem Rücken.


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    In dieser Notlage empfielt es sich, den Käfer anzufassen, ihn umzudrehen und damit wieder auf die Beine zu stellen. Was ich natürlich tat.

    Offensichtlich fühlte er sich angegriffen und nahm sofort eine Drohhaltung ein.


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    Spektakulär das „Geweih“, also seine vergrößerten Oberkiefer (Mandibeln).


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    Nun wird es, wie in der Überschrift angekündigt, tatsächlich und so richtig bunt.

    Die folgenden 18 Bilder habe ich Niki de Saint Phalle zu verdanken, einer großen Künstlerin, die nahe des kleinen Ortes Garavicchio einen einmaligen Skulpturenpark geschaffen hat. Für uns der Hauptgrund unserer Urlaubsreise. Ich lade Euch ein, gemeinsam mit mir den Giardino dei Tarocchi, den Tarot Garten zu besuchen und Euch von den Farben und den fantasievollen Figuren verzaubern und berauschen zu lassen. Insgesamt gibt es 22 riesige, meist begehbare Figuren zu bestaunen, die den Trümpfen des Tarot entsprechen, dem großen Arkana. Ich werde die Bilder nur wenig oder gar nicht kommentieren, ausführlich und lesenswert hat es die Reisebloggerin Petra auf den Punkt gebracht.


    Der Magier, die Hohepriesterin und das Rad des Schicksals.


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    Die Sonne.


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    Die Kaiserin.


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    Der Wagen. Er steht im Inneren der als Sphynx gestalteten Kaiserin, wo Niki während ihrer Arbeitsaufenthalte von 1978 bis 1994 auch wohnte.


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    Im Bauch des vielköpfigen Drachens befindet sich der Gehängte, den ich leider vergaß zu fotografieren.

    Allein das wäre ein Grund für einen weiteren Besuch dieses inspirierenden Gartens.


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    Der Kaiser.


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    Einige der wunderschönen Spiegel- und Mosaiksäulen, die ihn stützen.


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    Spiegelmosaik mit Nobi. Habe die Spiegelung erst beim Bild bearbeiten bemerkt.^^


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    Einer der vielen verwunschenen Wege.


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    Nana-Brunnen.


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    Der Eremit.


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    Der Mond, eines meiner Lieblingsmotive.


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    Hier nochmals aus einer leicht veränderten Perspektive.


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    Zum Schutz des Gartens gilt überall ein Rauchverbot, was bei der sommerlichen Trockenheit absolut berechtigt ist.

    Natürlich hat Niki die Schilder selbst gestaltet und sie in verschiedenen Sprachen dezent im Gelände verteilt. Hier eines, dass wir auch ohne Google-Übersetzer verstanden.


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    Nicht an allen Felsstücken befanden sich solche Schilder, an manchen wuchsen auch hübsche Flechten. Wie diese goldgelbe.

    Nachtrag: Matthias (Mreul) benannte sie inzwischen via Mail als vermutliche Rusavskia/Xanthoria elegans. Danke!


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    Oder diese weißliche. Wenn man genau hinschaut, sieht man übrigens noch mehr winzige Flechten auf den Bildern.

    Nachtrag: Dies ist nach Matthias wahrscheinlich Circinaria contorta.


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    Nach mehreren Tagen mit Temperaturen zwischen 36 und 40° Celsius sorgte ein Gewittertag mit reichlich Regen für eine willkommene Abkühlung.

    Blick aus unserer Haustür.


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    Am nächsten Tag fand ich auf dem noch tropfnassen Rasen bereits die ersten Pilze. Was haben die sich beeilt!

    Heudüngerling (Panaeolina foenisecii).


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    Diese Milchweißen Samthäubchen, vermutlich Conocybe albipes, wuchsen sogar in größeren Gruppen.


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    Auch einige Insekten lockte die frisch gereinigte Luft aus ihren Verstecken.

    Die Sechsfleckige Dolchwespe (Scolia sexmaculata) an Minze.


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    Oder auch die Grüne Strauchschrecke (Eupholidoptera chabrieri).


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    Den folgenden Käfer habe ich aus dem Pool gefischt und vorm Ertrinken gerettet.

    Rotbeiniger Haarschnellläufer (Harpalus rufipes), vom sehr ähnlichen Rotbeinigen Schnellläufer (Harpalus rubripes) u.a durch die feinen Härchen auf den Flügeldecken unterschieden.


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    Dieser schön gezeichnete Ölkäfer (Mylabris cf. variabilis) fand sich auf einer Löwenzahnblüte ein.


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    Ein Ausflug an das nahe gelegene Mittelmeer, sprich zum Monte Argentario an der Küste des Tyrrhenischen Meeres, durfte natürlich nicht fehlen und ergänzte unseren Urlaub um ein weiteres Highlight. Was war es für ein Vergnügen, hier zu schwimmen!


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    Im Hintergrund übrigens die Isola del Giglio, vor deren Küste das einst größte Kreuzfahrtschiff Italiens, die Costa Concordia, 2012 auf tragische Weise havariert ist.

    Im Gedenken an diese Katastrophe hat die französische Band Feu!Chatterton ein ergreifendes Lied geschrieben, das ihr euch, falls ihr möchtet, gern hier anhören könnt.

    In Porto Santo Stefano (allein dieser Name ist Musik) gönnten wir uns schließlich ein fantastisches Fischessen. Aus sieben Fischen durften wir wählen.

    Wir entschieden uns für den markierten, der, wie ich mich zu erinnern glaube, eine Dorade war und stolze 1,3 kg auf die Waage brachte.


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    Um die ca. 30 minütige Zubereitungszeit zu überbrücken, entschieden wir uns für zwei „kleine“ Zwischengänge.

    Ein Pulposalat, wunderbar zart und äußerst pikant gewürzt.


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    Die Spaghetti vongole durften natürlich auch nicht fehlen..


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    Dann kam schließlich unser Fisch, den wir in einer Salzkruste bereiten ließen.

    Aromatisch, saftig, einfach perfekt - mehr kann man dazu nicht sagen.


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    Nach ein paar sehr erfüllten und erholsamen Tagen hieß es schließlich schweren Herzens Abschied nehmen von einer schönen und interessanten Region.

    Nach einem letzten abendlichen Bad im Pool


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    ging es am nächsten Tag zurück nach Orvieto, von wo uns der Nachtzug wieder nach München bringen sollte.

    Um in den historischen Ortskern zu gelangen ist es ratsam die Standseilbahn benutzen.

    So kann man sich 157 schweißtreibende Höhenmeter ersparen.;)


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    Beim nachmittäglichem Bummel durch die Altstadt entdeckten wir noch die sehenswerte Galerie des Schauspielers, Schriftstellers und Malers Umberto Verdirosi, durch die uns seine Tochter mit viel Liebe führte.


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    Wir waren spontan begeistert und haben gleich mehrere seiner Drucke gekauft. Wie diesen eines mittelalterlichen Wandertheaters mit Harlekin und Pulcinella.


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    Für die Originalbilder fehlte uns leider das nötige Kleingeld. :(

    Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende.

    Waiting for the train.


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    Ich bedanke mich für euer Mitgehen und hoffe, dass ich euch ein klein wenig neugierig gemacht habe auf eine eher wenig bekannte, dennoch sehr spannende und dank der Österreichischen Bundesbahnen recht komfortabel zu erreichende Region.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo und willkommen im Forum, Tanja!


    Dein Pilz ist mit ziemlicher Sicherheit ein Egerlingsschirmling.

    Vermutlich der Rosablättrige (Leucoagaricus leucothites), falls sich die Lamellen bei Reife leicht rosa färben.

    Hier kannst Du vergleichen.

    Bleiben die Lamellen farblos und gilbt der Pilz bei Druck könnte es auch der Seidige Egerlingsschirmling (Leucoagaricus holoceriseus) sein.


    Die Egerlingsschirmlinge gelten als giftverdächtig.

    Der Rosablättrige wurde zwar in der Vergangenheit zu Speisezwecken gesammelt, sollte aber heute gemieden werden, da es häufig nach dessen Verzehr zu Magen- und Darmbeschwerden kam.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Das ist sowas von schade, Stefan! Aber nun leider nicht mehr zu ändern.

    Ich hatte Andreas diesbezüglich einmal angefragt, bekam aber leider keine Antwort.


    Liebe Grüße

    Nobi

    oder packe die MP3-Datei doch einfach in einen ZIP-Ordner, dann sollte es klappen, denn ZIP-Dateien kann man hochladen.

    Für die zip Lösung hätte ich mich auch entschieden und mal getestet.:daumen:

    Ich danke auch Euch beiden für die Vorschläge.

    ZIP habe ich ebenfalls getestet und als eine Möglichkeit angesehen.

    Muss man allerdings erst entpacken, weswegen mir "meine" Möglichkeit einfacher erscheint. Ein Klick und los geht's.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Ich danke Euch beiden für die Antworten. Verlinken heißt also das Zauberwort.

    Folgendermaßen habe ich das Problem nun gelöst.

    MP3 in meinen Webspace hochgeladen und einen Freigabelink erstellt.

    Diesen werde ich dann in meinen Text einbinden.


    Liebe Grüße

    Nobi

    Lieber Murph,


    das sind ja ganz wunderbare Eindrücke vom Norden, die Du uns hier vermittelst!:thumbup:

    Das macht richtig Lust, selbst mal wieder die Nordsee zu erkunden. Vielleicht auf einer Hallig?

    Aber sag mal. Die beiden Eisbecher sind ja doppelt so groß wie Du! Wo hast Du die denn hingegessen?

    Oder haben Dir vielleicht die HoBis geholfen? ;)


    Wir waren übrigens annähernd zur gleichen Zeit unterwegs, allerdings gut 1650 km südlicher!

    Ich hoffe, mein Bericht kommt noch bis zum Wochenende. Sei schon mal gespannt.


    Viele Grüße, auch von Deinem Kumpel Pieps, sendet der Nobi

    Hallo Wastl,


    ich werfe mal noch Bolbitius coprophilus ins Rennen.

    Auf dem letzten Pilz sieht der Hut schon arg rosa aus und auf Erde, gemischt mit Pferdedung, würde der sich wohlfühlen.


    Zur Nomenklatur kann ich nicht viel beitragen.

    Nur soviel. Anton Hausknecht synonymisiert in den Fungi Europei, 2009, die Lange-Art Galera lactea (= Bolbitius lacteus) mit Conocybe albipes.

    Daneben steht noch Conocybe apala, in die er die kräftigere und deutlich gefärbte C. elegans einbezieht.

    Daher würde ich rein makroskopisch Pablos Fund eher als C. albipes ansprechen.


    Schade, das Andreas' (Pilzmel) Conocybe / Pholiotina-Seite nicht mehr im Netz ist.

    Und offensichtlich hat niemand die tollen Artportraits gesichert.:(

    Oder?


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Hagen,


    Podospora ist klar.

    Sektion Rhypophila. Zu erkennen u.a. an den schlanken Tuberkeln an der Halsbasis.

    Sieht man schön hier:



    Da kennen wir nur drei europäische Arten.

    Hier die schöne Übersicht von Nils Lundqvist.


    Ich vermute hier u.a. wegen des Substrates und der Form des Apikalanhängsels Podospora pleiospora (16-sporig).

    Zumindest in den unreifen Asci glaube ich mehr als acht Sporen zu sehen. Hier zum Vergleich das Bild aus dem Lundqvist.



    Ohne konkrete Daten (Anzahl der Sporen, Größe und vor allem Breite der "upper cauda") würde ich Fellis Vorschlag noch nicht völlig aussschließen.

    Wobei ich da, auch wegen der Sporengröße, so einige Bedenken habe.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Liebe Roni, Du schreibst:

    Auf einem Pferdeapfel habe ich erstmals vermutlich eine Zopfiella gefunden.

    Nun, das vermutlich kannst Du sicher streichen.:)

    Es spricht meiner Meinung nach nichts gegen die von Dir bereits genannte Zopfiella longicaudata.

    Sporenmaße, Pedicel und das Vorkommen auf Pferdedung weisen recht eindeutig zu der Art.

    Das einzige, was mich etwas stutzig macht, sind die doch recht schlanken Asci.

    Ich kenne sie von meinen bisherigen fünf Aufsammlungen mehr sackförmig als zylindrisch (50-80 x 16-25).

    Doveri nennt Maße von 50-70 x 10-14 und Cain gibt sie in seiner Originalbeschreibung mit 75-85 x 15-18 an, zeichnet sie aber auch recht schlank.


    Unterm Strich sollte es also schon passen.

    Pilze-Deutschland zeigt 12 Funde, die meisten von meinem Pilzfreund Eberhard Huth.

    Ein Fund ist von Ralf Dahlheuser, der in diesem Forum leider nicht mehr aktiv ist. :(

    Meine 5 sächsischen fehlen übrigens noch.



    Liebe Grüße vom Nobi

    Dazu brauche ich noch Deine Adresse.

    Schicke ich Dir per PN.

    Wenn wir schon dabei sind, noch eine weitere Frage:

    Auf der selben Aufsammlung war noch eine Podospora zu finden, die sämtliche Merkmale von P. setosa zeigt, ausser der Sporengrösse: 128-sporig,

    (14.9) 15.4 - 17.4 (18.1) × (9.4) 9.7 - 10.9 (11.3) µm. Kann denn die so Kleine?

    Kann sie schon.

    Wenn Behaarung und Sekundäranhängsel passen, wäre das ok.

    Beim Fund von Enrique waren die Sporen auch nicht viel größer.


    Bin jetzt mal ein paar Tage offline, nicht wundern, wenn keine Antworten kommen.


    LG, Nobi