Beiträge von mykologicus

    Grüß dich, Ingo,

    ich administriere ein Forum, das mit gleicher Forumssoftware arbeitet, und wo es monatlich einen Fotowettbewerb mit Abstimmung gibt. Bist du sicher, dass du das Problem richtig beschrieben hast? Man kann ja oben theoretisch abstimmen, aber die Einträge, WOFÜR man abstimmen kann, die sind stark gekürzt.

    Testweise habe ich eine kurze Abstimmung mit 4 Auswahleinträgen erstellt: lange Texte aus dem Vorjahr eingefügt, auch solche, die Anführungszeichen enthalten. Die Eingabeboxen beim Erstellen lassen zwar alle diese Einträge zu, nach der Veröffentlichung werden sie aber alle auf wenige Zeichen gekürzt.

    Eine solche Testabstimmung habe ich eben im Nachbarforum erstellt, alle langen Einträge werden vollständig gezeigt.

    Ich fürchte, dass hier in der Forumssoftware ein Bug ist, es ist auch nicht die neueste Version. Die neueste Version ist daran erkennbar, dass eine einfache Zeilenschaltung anstelle eines einfachen neuen Absatzes eine neuen Absatz mit einem großen Abstand zum vorigen Absatz erzeugt.

    Hallo, Pilzkörble,

    ich habe was bephält, was ich gar nicht erkannt habe? Und das hat evtl. jemandem geholfen, die Lösung zu finden.

    So in etwa. Die Mispel hatte ich schnell im Verdacht, weil im Herbst in einem Bauerngarten erstmals gesehen. Und dann war die von der Form sehr ähnliche Quitte auszuschließen, da kam die Quittung gerade recht.

    Ob das jemand verstanden hat?

    Ja, schon. Wurde auch von anderen bephält: #1245 von Rotfuß, die nach der Quittung für 24B zwecks Umtausch fragte und von #1262 von Naan, die alte Kultur-Traditionen erwähnte.

    Außer Eberhards Kurzphal .V@ zum Rasigen Purpurschneckling (nie davon gehört, passte für mich prima zum Rosenroten Schmierling) hat er noch einen Ultrakurz-Phal zum Parasol Nr. 18 gebracht: der gelöschte Post #857 Löschgrund "doppelmoppel" als Hinweis auf den doppelten Stielring - wobei gelöschte Posts am Handy nicht angezeigt werden.

    Oha, die 17B war ein purer Zeitfresser. Trotz zahlreicher Einträge bei den potentiellen Pfählen blieben alle unentschlüsselbar, und an ein Schnittbild habe ich am allerwenigsten gedacht. Nach Schimmel, Fisch, Kohlen-Tintling und Hasenpfote blieb bis zuletzt der Wollstielige Tintling (Coprinus cinerea) stehen - was er wegen fehlenden Rots nicht sein konnte. Alea iacta est - falsch gewürfelt, so what. Dafür machen 15 - 17 die volle Freude. Wobei ich noch niemals einen Riesenträuschling in echt gesehen habe. Mir ist aber ein ähnliches Bild mal bei einer Recherche nach einem vermuteten Träuschling untergekommen.

    Liebe Pilzrätselerinnen und -rätsler,
    die 14 ist Anlass, mich nochmal zu Wort zu melden. Gesehen und mittleren Schock bekommen. Nee nä? Zweiter Blick: oh doch! Da sucht frau seit Jahren diesen Pilz vergeblich, und dann kommt der hier als Rätsel daher. Glückwunsch an die glücklichen Finderin.

    Und Phähle (zu 14) habe ich keine gefunden.

    Doch, es gab schon welche: Hans ist seiner Zeit voraus (#613 von Malone auf die bevorstehende Narrenzeit) und Eins* plus meins ist MEINS! (#620 da Schwammelmo auf den Mainzer Karneval).

    Zur 6: fand ich megaschwer und habe letztlich auch ein leeres Feld in der Lösungslisd. In der Spalte für in Betracht gezogene Arten befinden sich der Holunder-Rindenpilz (Lyomyces sambuci), Schwärzender Bovist (Bovista nigrescens), Angebrannter und Graugelber Rauchporling (Bjerkandera adusta und B. fumosa), Hasel-Kleiebecherling und Gelbweißer Rindenpilz (Scytinostromella heterogenenea).

    Zu 6B: Mein lieber Freund, der Habichts-Peter, hatte mir mal gesagt, er kenne nur einen einzigen Pilz mit roten Punkten, und das sei das Esels-Ohr. Trotzdem habe ich den ganz schnell verworfen, weil viel zu viele rote Punkte. Nach tagelangem Suchen in Obst, Gemüse und Tiefseeviechern landete ich beim ==Prust Chili-Käse, der allerdings auch nicht in der Lösungsspalte eingetragen wurde.

    Zu 7: Vom Dünen-Faserling hatte ich auch noch nie gehört, aber die #276 von suku "gestrandet" zusammen mit den Sandkörnern auf den Hüten ließen mich Richtung Dünenpilze suchen. #287 Malones Bild mit dem Kopf in den Sand stecken sah ich als Bestätigung.

    Zur 9: Macht es ja einfacher, wenn man nicht so viele Arten kennt, mit der Riesenlorchel habe ich gar nicht erst verglichen. Glück gehabt.

    Zur 10B: Nach ewig langer Suche ein Bild mit Feldlerchen-Küken gefunden und eingelocht. Sehr spannend, was andere hierzu herausgefunden haben, wieder etwas gelernt.

    Zu 11: Vom Würzigen Tellerling habe ich auch noch nie gehört, bei mir steht da der Herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus).

    Zu 13: Der Löwengelbe Dachpilz war abzuklären, Sukus Felsenklettererbild (#552) habe ich als Pfahl empfunden, aber trotzdem erst jetzt im Nachhinein verstanden. Der Pfahl mit der Farbecodenummer ist einfach genial.


    Dass die Plätze ab 10 mit über 240 Punkten starten, finde ich sensationell.


    Eine Frage habe ich aber noch: In einigen Posts wurde auf ein Pilzbuch "FoTE" verwiesen, kenne ich nicht, könnt ihr mich bitte aufklären?

    Liebe Pilz-Rätselfreundinnen und -freunde,

    im 6. Jahr in Folge habe ich beim APR mitgelesen und mitgerätselt und jedes Jahr mehr Spaß daran gehabt. Für heuer hatte ich mit der Tribüne geliebäugelt, aber ich habe mich einfach nicht getraut. Auch bei der stillen Teilhabe möchte ich den beiden Ausrichtern meinen herzlichen Dank sagen, so ein Rätsel zu gestalten macht viel Arbeit und kostet jede Menge Zeit.

    Bei Nr. 2 war ich bei der Fraktion des Violetten Rötelritterlings Lepista nuda, nachdem ich den Lila Lacktrichterling verworfen hatte;

    bei Nr. 3 hatte ich den Linden-Kelchbecherling Sarcoscypha jurana eingeloggt, der kann auch in Gelb und wäre über das Substrat an Linde der einzige, der auch ohne Mikroskopieren bestimmbar hätte sein können.

    Bei Nr. 3B war ich erst bei der Nickhaut eines Vogels, dann beim Schnabel der Waldohreule.

    Die 4 ist einer der wenigen Pilzarten, die ich regelmäßig zu sehen bekomme. Da gab es auch einige Pfähle: Romana, die ihren Kopf aufräumen muss (#131), Emil mit allerlei Tierarten (#137), Naan mit den Tränen, die da so nervtötend herabtropfen (#153) und Sarifa mit #695.

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,
    ich habe hier das erste Mal mitgemacht und hätte bei den tollen Fotos nicht in der Jury sitzen mögen. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Mir persönlich gefällt der Papageien-Saftling besonders gut, erstens steht der schon ewig unerfüllt auf meiner Wunschliste, und die Bildkomposition grün in grün finde ich einfach faszinierend. Und beim ersten Mal nicht auf dem letzten Platz zu landen hat mich auch gefreut.

    Dankeschön, lieber nobi,

    für deinen netten Kommentar und die ergänzenden Informationen. Die sächsischen Nachweise sind nicht bei pilze-deutschland.de zu finden, aber vielleicht werden die aus besonderen Gründen erst später veröffentlicht. Für Österreich gibt es nur 3 Funde, alle vom selben Fundort und aus 2016:

    Mykologische Datenbank

    Tatsächlich waren alle Funden an ganz jungen Birken, die genauer zu bestimmen hat sich niemand getraut, weil Birken offenbar gern auch Hybride bilden. In den Folgejahren war nie wieder auch nur eine dieser leuchtenden Taphrina zu finden.


    Die hier vorgestellte Taphrina caerulescens habe ich vermutlich bei mir daheim auch schon gesehen, dem werd ich mal nachgehen.

    Habichts-Peter,

    mein lieber Freund, warum musstest du uns viel, viel zu früh verlassen? Die Nachricht erreichte mich gestern Abend und hat mich tief erschüttert. Wir kannten Peter, seine Frau und eine seiner Töchter persönlich, Peter war mir ein liebgewonnener Freund. Er hat uns mit Familie 2017 an unserer Wahlzweitheimat im Salzburger Land besucht, und wir haben gemeinsam einen besonderen Pilzfund geborgen. Peter hat sich in den letzten Jahren die Pilze mit viel Engagement und Leidenschaft erarbeitet, über etliche ganz besondere Funde und Erstnachweise für Österreich war er zu Recht total stolz. Und er hat doch noch so viel vorgehabt. Sein spezieller Humor und seine herzliche Art werden mir sehr fehlen. Eigentlich wollten wir Peter und seine Familie in Klagenfurt besuchen, aber dann kam die Pandemie, die das verhinderte. Wie gern hätten wir mit ihm zusammen Klagenfurt und seine Pilzgründe erkundet. Ich bin unendlich traurig, und unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern.

    Mit Peters Frau habe ich heute telefoniert, sie hat uns die traurige Nachricht persönlich überbracht und mich gebeten, euch allen zu danken. Sie ist bewegt und gerührt von der Anteilnahme und Wertschätzung, die aus euren lieben Worten spricht, die ihr hier geschrieben habt. Besonders gerührt hat sie der Pfloncki-Gnolm, den Peter zum letzten APR geschenkt bekommen hat.

    Lebe wohl, lieber Freund!

    Mit traurigen Grüßen

    Sabine

    Guten Abend,

    das war das abgefahrenste Rätsel, das mir je begegnet ist. Mit viel Hilfe von Sandra konnte ich dann schlusssendlich doch noch einen dritten Lösungsversuch abgeben, sie hat mich förmlich in die richtige Richtung geschubst. Größten Respekt zolle ich ihr, auf solche Ideen muss man erstmal kommen, echt megaklasse.

    Was aber hatte es mit der "sösstein" auf sich? Im letzten Jahr gab es eine vergnolmte Statue von Schiller und Goethe bei Rätselaufgabe Nr. 16, den Zusammenhang verstehe ich immer noch nicht.

    Guten Abend zusammen,

    seit dieses Rätsel eingestellt wurde, habe ich mir den Kopf zermartert. Ich liebe Rätsel und bin trotz der vielen Hinweise nicht auf eine vernünftige Idee gekommen. Wie jemand ein solches Rätsel ohne Zaunpfähle lösen kann, ist mir echt schleierhaft. Da bin ich mächtig gespannt, wie die richtige Lösung ist. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass meine Idee richtig war, dann ist dies das denkbar abgefahrendste Rätsel überhaupt. Aber vielleicht muss man um mindestens 25 Ecken denken, wurde doch die Einstellerin als Verschlüsselungskünstlerin genannt.

    Moin, Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,

    mein Stinkmorchelfund aus dem südlichen Schleswig-Holstein wurde von der Landeskoordination von pilze-deutschland.de als Europäische Schleierdame Phallus impudicus var. pseudoduplicatus erfasst:


    Funddaten: Deutschland, Schleswig-Holstein, Kreis Pinneberg, MTB 2225-13 (Blatt Quickborn), Mischwald, 18.10.2022



    Leider nur ein Handyfoto, weil gerade zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt der Akku der Kamera leer war.

    Grüß dich, Thomas,

    das sind schon die auf der Unterseite.

    da widerspreche ich. Schau mal in der Bestimmungshilfe des Lepiforums (Fachforum für Schmetterlinge)

    Argynnis paphia - LepiWiki

    dort sind die Duftschuppen markiert.

    Es gibt sehr wohl Falterarten, bei denen Duftschuppen auf der Unterseite sind, z.B. bei Eilema complana (Gelbleib-Flechtenbärchen), da befinden sie sich bei Männchen auf der Unterseite des Vorderrandes der Vorderflügel. Aber das führt in einem Pilzforum vermutlich ein bisschen zu weit.

    Lieber nobi,

    die volle Serie ist ja noch viel spannender als die abgespeckte im naturforum. Der Faulbaumbläuling gehört zu den hochgradig polyphagen Schmetterlingsarten, es wurden (wenn ich mich recht entsinne) an die 100 verschiedene Pflanzen registriert, an denen die Art ihre Eier ablegt. Die Raupen vom Faulbaumbläuling fressen sozusagen alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

    Die schwarz verdickten Adern des Männchens vom Kaisermantel sind Duftschuppen, mit deren Pheromonen die Weibchen angelockt werden.