Beiträge von Wutzi

    Hallo Schanguu,


    (welcome). . Ein schöner Einstieg mit einem hübschen kleinen Pilz! Ich tät den auch für eine Entoloma halten. Auch weil ich nicht wüsste, was es denn sonst wäre. Aber das wars dann schon. Habe Null Ahnung von der Gattung. Ein bisschen was über genauere Bestimmungsanfragen kannst du hier nachlesen. Du könntest z.B. auch einen Sprorenabwurf machen. Der sollte bei Entoloma rosa sein. Das wäre ein weiteres Indiz, dass der rosa Farbton in den Lamellen von der Sporenfarbe herrührt und du in der richtigen Gattung bist.

    Moin, es gibt ein weiteres Problem, Olli. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, was sich unter deinen Trompetenpfifferlingen im Korb befindet.


    Ich sehe obenauf Trompetenpfifferlinge. Aber um sicher gehen zu können, dass du die verzehren kannst , musst du dir das OK vom PSV holen. Eine Verzehrfreigabe gibts im Forum nicht.

    Aber dass es vor 45 schon eine DDR gab, halte ich für ein Gerücht. :grofl:

    Hallo Mik,

    dass ist keine Freigabe zum Verzehr sondern nur ein Test, wie sich der Pilz unter Hitzeeinwirkung verfärbt! Der Pilz ist gammelig und definitiv nichts mehr zum essen.

    Moin Karl,


    das ist eine schöne Beschreibung des Wiesenpilztreffens mit noch schöneren Fotos! Diese wecken in mir das dringende Bedürfnis, mich ernsthaft meinem Fotoapparat zu beschäftigen. Mal sehen. Vielleicht nächstes Jahr. Meine Wunderwiese kenne ich ja ganz gut, aber dass die Pilze so schön sind, konnte ich erst auf deinen Fotos sehen.


    Dass der stumpfrote Saftling vermutlich eine unbeschriebene Art ist, entspannt mich ein bisschen. Ich hab immer gerätselt, warum ausgerechnet die Pilzkollektion immer irgendeinen Frostschaden haben könnte. Vielleicht entpuppt er sich das auch nur als schleimiger Coccinea-Bruder. Hygrocybe wutzii ist ein ziemlich verwegener Arbeitstitel :grofl:, ich habe mich köstlich amüsiert. Ich dachte immer die Mykologen seien ein ernsthaftes Völkchen ==Gnolm7 .


    Leider konnte ich dir nicht alle Arten vorstellen, weil die zu unterschiedlichen Zeiten auftreten. Einiges ist leider schon durch gewesen. So auch der große schmierige orangerote Saftling mit dem breiten gelben Rand. Um den wird sich Wolfgang wahrscheinlich kümmern. Er hat Exsikkate von dem Pilz. Es ist toll, dass durch deinen Besuch die kleinen Keulchen richtig bestimmt werden. Die Entolomas schicke ich heute zu Kai. Er wird sich ihrer annehmen.


    Lustig ist mittlerweile, dass die Leute aus dem Haus gelaufen kommen, wenn schon wieder ein Pilzfreund
    seinen Gebetsteppich davor ausrollt, um zu fotografieren. Chris hatte bei seiner Rückreise einen Abstecher über mein Dorf gemacht und Glutinoglossum glutinosum fotografiert, die er noch nicht in seiner Raupensammlung hatte. Die Hausbewohner sind erst erstaunt, dass es um Winzlinge wie Erdzungen geht, die sie bewusst noch nie wahrgenommen haben. Und sie sind ein bisschen stolz, dass es in diesem verwahrlosten Dorf doch auch etwas Besonderes gibt, was so interessant ist, dass es Menschen veranlasst, aus dem fernen NRW oder aus Hessen hier herzukommen.

    Suchtreffer zu Lila Lacktrichterling sagte (so in etwa): guter Speisepilz und ungiftig wie alle Trichterlinge.

    Moin PilzPeter,

    also ich würde mein Leben und und meine Gesundheit nicht in die Hände von irgendwelchen Links oder Apps legen. Das ist lebensgefährlich, wie du inzwischen von Stephan und Michael lernen konntest. Und zur Geschmacksprobe: Die Leute, die ihre Grüne Knollenblätterpilzmahlzeit überlebt haben berichten, dass diese wohlschmeckend waren.

    Geschmacksproben können bei Täublingen und Dickröhrlingen sinnvoll sein. Dazu solltest du dir vorher aber wirklich absolut sicher sein, dass du diese Gattungen vor dir hast.

    Exemplare nur um die 12-15cm groß und die Hutschuppen gehen auch am Rand leicht ab.


    Außerdem röten die alle nicht am Fleisch und wie schon gesagt, stinkt auch keins davon. Haben alle eher einen milden pilzigen Geruch. Das schließt doch den "Chlorophyllum brunneum" so ziemlich aus, oder?

    Na den hast du doch gerade mit deiner Beschreibung ausgeschlossen, oder? ==Gnolm7

    Moin, also ich sehe da die Natterung. Die muss ja nicht überall zu sehen sein und ist selten wie im Bilderbuch. Üben, vergleichen, mal mit nem PSV die Funde besprechen, das schafft die nötige Sicherheit.

    Moin, also beim ersten Pilz tippe ich auf irgendeinen der Tintlinge. Die enthalten Coprin und wären in Verbindung mit Alkohol für Menschen giftig. Ich vermute, dass dein Pferd keinen Alkohol konsumiert.

    Der zweite könnte aus der Mürblings/Faserlingsgattung stammen. Da habe ich noch von keinen spezifischen Giften gehört. Und jetzt das berühmte ABER: Pferde sind weder Riesenmäuse noch Menschen und daher sind diese Erkenntnisse nicht 1:1 auf Pferde übertragbar. Ausschließen würde ich gar nichts, auch nicht den Einfluss der Pilzr, obwohl ich ihn für unwahrscheinlich halte. Immerhin gibt es immer die Möglichkeit von Allergien und Überempfindlichkeiten, sicher auch bei Pferden.

    Ich würde dem Rat der Tierärztin folgen. Beobachten, abwarten. In ein paar Tagen oder Wochen sind die Pilze wieder weg. Dann kannst du zumindest sie ausschließen.

    so richtig nachgeben tut er nicht … das er gelb oliv ist dürfte normal auch kein problem sein.. zumindest noch nicht - doch warum ist er so schwarz ? könnte das einfach dreck sein ? oder schlimmer - scimmel ?



    lg pilzfreude

    Hallo Pilzfreude,

    mal ehrlich, würdest du im Laden so einen Pilze kaufen? Wohl nicht. Wahrscheinlich erst du empört, dass dir so ein oller Schlappen angeboten wird. Und genau das sollte der Maßstab sein. Würdest du für so einen Pilz Geld ausgeben wollen. Wenn nicht, solltest du ihn nicht essen.

    Moin,

    die wachsen ja eigentlich immer an Wegrändern und so. Ich hätte an Straßen und Hundepipistrecken Bedenken. In der Nähe von Pferdekoppeln eher nicht. Da dürfte mensch ja auch keine Champignons oder Parasole sammeln, denn die wachsen regelmäßig zwischen Kuh-, Pferde- oder Schafkacke.

    Moin, eine schöne Fotostrecke! Den Papageiensaftling würde ich bestätigen, zumindest bei c ist das sicher. Von den anderen ist ein bisschen wenig zu sehen, um den Pudding an die Wand zu nageln. Du weißt ja, Pilz nur von oben, ist wie Käfer nur von unten.

    Moin Urs-Peter, wenn du ein Stück vom Hut abbrichst, zeigt sich bei C. Varius an der Bruchstelle zum Stiel wo die Lamellen ansetzen eine violette Linie.

    Guten Tag,


    das habe ich nicht verstanden. Wo ist da eine violette Linie? Ich hab die Bilder auf 123Pilzsuche angeschaut und keine violette Linie gesehen und auch sonst noch nie etwas darüber gelesen. Das würde mich sehr interessieren.

    Hallo Benjamin, guck mal, die hier🥴:

    Hallo Raphael,

    die Nummer 38 habe ich mir noch einmal angesehen. Die Sporen sehen so aus. Hast du Interesse an dem Pilz?


    Hallo zusammen,

    erst einmal vielen Dank für Eure hilfreichen Beiträge. Paulis, Rotfuß ein paar Informationen über den Pilz kann ich nun tatsächlich vermelden.

    Beim Versuch ein Schnittbild herzustellen ist der Stiel total zerbröselt. Das erinnerte mich ein wenig an den Maggi-Bröselpilz. Ich bin dann dem guten Vorschlag von Chorknabe gefolgt und habe am Hymenium gekratzt, von dem sich tatsächlich braune Fragmente lösten. Braunsporer kommt also schon mal hin.

    Daraufhin habe ich den Geschmackstest gewagt. Das war zuvor ja nicht geboten, bei einem völlig fremden Pilz. Geruchlich ähnelt die Art sehr stark dem Vollmilchschoko-Kokosmilchlinge, Bläuling.

    MeckPilz, dein Hinweis zwar kreativ, erwies sich demzufolge aber als unzutreffend. Auch eure Vermutung Brummel und Suku - Gwirrle und Eingangstür - sind damit raus. Aber möglich wars ja immerhin gewesen. Keine Ahnung wo es die zu kaufen gibt.

    Sie wurden vermutlich von einem verspäteten Pilzsammler dort abgestellt, der mich nächtens für eine Pilzberatung nicht aus dem Bett klingeln wollte.

    Ach ja: Eingangstüren pflege ich übrigens höchst selten zu verspeisen. Wenn, dann im Hochsommer, da kann ich Solarstrom für den Garprozess einsetzen, der sich ziemlich hinzieht.

    Ich bin jeweils den Vorschlägen von Vidar und Chorknabe gefolgt. Einmal Rohverkostung und gut abgekocht. Für meinen Geschmack ist das eine der Arten, die nicht zwingend gekocht werden müssen.

    Ja, elbeangler67, genau so sollte die Woche weitergehen ==Gnolm7 .

    Hallo Ingo,

    gut gefunden! Und dann noch einen passenden Namen gefunden, Glückwunsch.

    Hier im Schwarzatal ist die Saftlingsverteilung. In den tieferen Lagen um 400 m explodieren sie regelrecht. Auf den Wiesen um 600m Höhe tut sich noch wenig. Die Entolomas, die auch eine sehr gute Zeit hatten, sind ebenfalls durch, bis auf E. Infula und porphyrogriseum und einzelne Fruchtkörper.

    Frustrierend ist, dass 2 saftlingsreiche große Wiesen durch falsche „Landschaftspflege“ kaputt gemacht wurden, eine davon langfristig und dass die Bauern dafür auch noch Geld bekommen. Niemand kontrolliert dieses Unwesen und auf Hinweise reagieren die Behörden nicht. Auf einer der Wiesen hatte ich Squamanita contortipes gefunden. Jetzt ist da nichts mehr, kein Saftling, keine Galerina. Das macht alles keinen Spaß.