Beiträge von Wutzi

    Juhu, motzen hat geholfen. Karl guckt ins Onlinetreffen, dann auf ein kleines weißes UMO und schlägt Cuphophyllus fornicatus vor. Meint, ich solle mal prüfen, ob der queradrige Lamellen hat.


    Und: hat er, wenn er mal groß ist! Der Rest stimmt auch. :ghurra:


    DANKE KARL!


    Moin, na toll. Habe diverse unklare Wiesenpilze und Karl ist haushäusig. Da werde ich wohl Bestimmungsanfragen stellen müssen.

    Und ja, hier tobt der Pilz habe hunderte Fotos, aber ihr müsst nur einen. kleinen Teil davon aushalten.

    Hallo Axel, (welcome) .

    Die Gattung ist klar. Es handelt sich um einen Cortinarius, wie beli schon schrieb, also um einen Schleierling. Viel mehr kann man nicht sagen, auch weil die Fotos nicht sehr aussagekräftig sind. Ein Blick auf die Lamellen der jungen Exemplare wäre hilfreich. Es gibt mehrere hundert Arten in dieser Gattung und nur wenige Experten kennen sich gut damit aus.

    Danke für eure hilfreichen Informationen, auch wenn Karl und Wolfgang damit alle meine Hoffnungen auf eine einfache Bestimmung zunichte gemacht haben. Dann ist dieses hübsche blaue Pilzlein also ein wirklich guter Grund, mich auf die Socken zur Wiesenpilztagung zu machen. Wir sehen uns dann nächste Woche.

    .

    Hallo Claudia,


    ich bin ja kein Rötlingsexperte, aber soweit ich weiß, ist dieser Blauton in den Lamellen junger Exemplare tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal von E. chalybaeum. Aber Karl wird da sicher tiefere Einblicke liefern können.


    Björn

    Danke Björn, wenn du dich so weit aus dem Fenster lehnst , bin ich schon mal vorsichtig optimistisch. Aber auch wenn das eine andere Art seien sollte wäre ich hoch zufrieden. Der blaue Pilz ist einfach schön anzusehen.

    Hallo Marcel,

    heute standen auf meiner Parasolwiese jede Menge überständige Exemplare, darunter auch scheinbar noch junge, unaufgeschirmte Exemplare. Das sie schon gammelig waren konnte man tatsächlich erst erkennen, wenn man sie in die Hand genommen hat. Sie waren weich und stanken. Vielleicht war es einfach zu viel Wasser, wer weiß.

    Liebe Tuppie,

    ist schon fast verjährt, aber über unbestimmbare Entolomas freue ich mich immer. Hab Dank dafür! Du weißt ja, dass ich sie sammle. Wie lieb von dir, dass du dran gedacht hast.

    Hallo zusammen,


    mein Plan war heute, ein paar Speisepilze zu sammeln. Die Steinpilze erwiesen sich dann erfreulicherweise sogar als Zeigerpilze für einen Pilz, den ich schon immer gern einmal sehen wollte. Eine Entolome und zwar nicht irgendeine, sondern eine wunderschöne blaue Art, den Blaublättrigen Zärtling - Entoloma chalybeum. Allerdings bin ich nicht sicher, ob es eine Art gibt, mit der dieser Pilz zu verwechseln ist. Daher meine Frage an die Freunde der kleinen Entolomas, ob ich mit meiner Vermutung ausnahmsweise einmal richtig liege.








    Danke für Eure Anmerkungen.


    Hoffen wir das es bis nächsten Freitag noch besser wird.

    LG Ulla

    Ich bin ganz sicher, dass sich auch eure Tische in der nächsten Woche biegen werden, Ulla. Unser Ausstellungstisch nahm kein Ende. Wir hatten um die 200 Arten, ohne die zahlreichen unbestimmbaren Cortinarien, Inocybe, Lepiota, Clitocybe und wie sie alle heißen. Unglaublich, was der Wald die letzten zwei Tage hervorgebracht hat.


    Hallo Paulis, schöne Pilzstrecke! Als ich heute für losging habe ich das Wetter ein bisschen falsch eingeschätzt und auf Regenjacke und Gummistiefel verzichtet. Eine ganz blöde Entscheidung. Ich war nass bis auf die Knochen aber begeistert über die Artenvielfalt, die sich gerade entwickelt.

    Hallo Stefan, sie duften tatsächlich intensiv und für mich sehr angenehm. Ich habe damit weniger Bittermandel oder Anisgeruch, sondern eher den seltenen Geruch von "Westpaket" assoziiert. Damit werden hier viele wohl nichts anfangen können. ==Gnolm7

    Mit Tag 25 kann ich den Beitrag abschließen. Ich habe heute für die Pilzausstellung gesammelt, die morgen in Schwarza stattfindet.

    Die Pilze explodieren. In meinem Giftpilzwald tummeln sich diverse Risspilze, Trichterlinge und anderes Kleinzeuch. Um keinen zu zertreten, brauchte man Flügel. Auch die Dickröhrlinge sind plötzlich da. Sonntag geht’s in die Speisepilze!

    Heute ist keine Zeit dafür. So sieht die Ausbeute aus. Am besten finde ich den riesigen Leucopaxillus. Der ist ein Erstfund für mich.


    83.



    84


    Ich wäre aber ehrlich gesagt zurückhaltend mit dem Verspeisen der abgebildeten Reizker. Mir wären sie etwas zu gammelig. Und das ist morgen früh sicher nicht besser...

    LG Andreas

    Hallo Andreas,

    der Zustand der Reizker lässt sich auf Fotos schwer einschätzen, da sie beim Transport zwangsläufig gedrückt werden und dann grün anlaufen bzw. einreißen und abblättern. Es sind halt Sprödblätter. Nach ein paar km Fußmarsch sind die ordentlich im Korb durchgerüttelt und entsprechend in Mitleidenschaft gezogen. Daher geben wir online ja auch keine Verzehrfreigabe. Weil es unsicher ist die Qualität von Pilzen anhand von Fotos zu beurteilen. Wenn ich mit Reizkern den Berg herunter bin, sehen die genauso aus.

    Der Fichtenreizker heißt auf schlau "deterrimus", auf Deutsch "der Schlechteste (Reizker)". Er schmeckt wirklich sehr schlecht.

    Nee, nee, nee. Da muss ich doch glatt mein Veto einlegen. Ich liebe braun gebratene Fichtenreizkerhüte. Mir jedenfalls schmecken die ganz großartig.

    Hallo Roostermammi,


    (welcome).

    Es gibt mehr als 60 Champignonarten, von denen viele nur mit dem Mikroskop sicher bestimmbar sind. So mit Innenlicht-Fotos eines einzelnen Exemplars ist da kaum was zu machen. Um Pilze einigermaßen bestimmen zu können ist es nützlich das hier zu lesen.

    "Hygrocybe monica" :giggle: Danke Wutzi, Du hast meinen Tag erhellt :kaffee:

    Ja Corne, danke, Ich hab mich auch köstlich amüsiert. Deshalb darf die Autokorrektur bei mir auch weiter ihr Unwesen treiben. Aus dir hat sie übrigens gerade "vorne" gemacht. ==Gnolm7


    Jetzt will ich aber berichten, wie es weiter ging.


    Ab Tag 15 rührten sich die ersten Röhrenpilze und auch erste Fichtenreizker waren am Start.


    72. Goldröhrlinge, wenn man wollte, pfannenfüllend. Ich schau mir die lieber an. Auch Rotfüße zeigten sich.


    73 Parasole beschirmten jetzt die ganze Wiese



    74. Auf den Magerwiesen steppten die Entolomas. Hunderte. Mindestens 6 für mich unbestimmbare Arten. Stellvertretend für die hübschen kleinen Pilze hier Entoloma griseocyaneum


    75. Entoloma porphyrogriseum



    Tag 18 war es so weit.


    76. Die schönen Röhrlinge, Boleten - Flockenhexen und Fichtensteinpilze




    Tag 21


    77. Auf den Magerwiesen lösen die Saftlinge die Entolomaschwemme ab. Aber ähnlich wie bei den Boleten ist das Wachstum eher verhalten. die Fruchtkörper scheinen es nicht eilig haben, ans Tageslicht zu kommen.

    Hier Hygrocybe aurantiosplendenseiner meiner Lieblinge


    78. Das Kontrastprogramm - Ein Saftlingswinzling mit dem treffenden Namen Hygrocybe cantharellus.


    79. die ersten Wiesenkeulchen.


    80. erste Erdzungen


    81, nicht selten aber hübsch: Hygrocybe conica, der Schwärzende Saftling


    82. Fröhlicher Wiesenpilzeintopf. Wer Wiesenpilze mag, kommt jetzt voll auf seine Kosten.



    Ansonsten sind Pilzaufkommen und Artenfülle für Anfang Oktober immer noch recht überschaubar. Es reicht immer für eine Pilzmahlzeit und ein paar Pilze zum Trocknen. Ein Massenaufkommen ist nur bei den Parasolen zu beobachten.

    Moin Armin,


    das Problem ist, dass zur Zeit die Profis jetzt selber draußen sind bzw. vor dem Mikroskop sitzen und hier nicht so oft ins Forum schauen. Ich probiere mal, ob Werner Edelmann eine Idee hat. Ansonsten kannst du den Beitrag in ein paar Wochen, wenn die Bestimmungsanfragen wieder auf ein überschaubares Maß geschrumpft sind, durch einen Kommentar wieder nach oben schieben.

    Naja, ein paar neue Arten von gestern und vorgestern passen noch hier her. Für den Fall dass die große Saftlingszeit noch kommt, mach ich dann einen neuen Thread auf.


    1. Die ersten richtig roten Saftlingen. Mal sehen, vielleicht Hygrocybe coccinea und kleine Keulchen.


    2. Hygrocybe conica


    3. ? keine Ahnung


    4. Mycena pura - wie kommen die plötzlich auf die Saftlingswiese. Die gab da noch nie!


    5. Entoloma infula umgibt sich mit H. cantharellus, gelben Wiesenkeulchen und neuerdings Geoglossum umbratile


    6. Jede Menge Wiesenellerlinge


    7. Vergehende Entoolomas haben auch ihren Reiz, finde ich.


    8. Hier ein fröhliches Kuddelmuddel aus zerbrechlichen Saftlingen, einem Wiesenellerling und einer Entoloma. So liebe ich diese Wiesen!

    Hallo Carolin,


    leider hast du die meisten Fotos in Innenräumen gemacht. Das macht die Beurteilung deiner Funde schwierig und deshalb hast du wohl noch keine Antwort erhalten. Die allgemeine Habitatbeschreibung reicht auch nicht aus. Jeder Pilz hat spezielle Ansprüche oder Mykorhizzapartner. daher ist eine genau Angabe hilfreich. Und: Auch von deinem Lackporling wäre ein Foto von der Unterseite schön.

    Ansonsten sind etliche Bilder auch nicht scharf genug um sie seriös zu beurteilen. Ich kann nicht erkennen ob Nummer 7 freistehende Lamellen hat, also kann ich diene Vermutung da nicht bestätigen. Aber mit einem besseren Sporenabwurf könntest du der Bestimmung auch ein wenig näher kommen. Wenn die nicht hellbraun sondern rosa wären. könnte der Dachpilz passen.


    Nun zu dem, was ich vermute:


    Nummer 3 kann passen.

    Nummer 4 sofern der im Gras wuchs und einen sehr zähen Stiel hatte, könnte ein Nelkenschwindling sein.

    Nummer 6 hatte der Täubling weiche Lamellen? Dann Frauentäubling, ansonsten vielleicht einer der Griseine.

    Nummer 12 Vllt eine Baby- Beutelstäubling

    n-1 und 2 beides Kremplinge. Früher Kahle, heute in verschiedene Arten aufgespalten.

    Hallo Armin, also nicht, dass ich von deinem Pilz etwas verstünde. Aber ich finde schon, dass da mal jemand drauf schauen sollte. Deshalb antworte ich. Dann rutscht dein Beitrag wieder nach oben und vielleicht entdeckt ihn jemand, der sich damit auskennt.

    Danke Michael für die Lebensabschnittgeschichte deines Riesenporlings.

    Ich finde diese Veränderungen spannend. Manche Pilze verändern komplett Farbe und Form, manche verschwinden nach Tagen, andere kannst du Jahrelang beobachten. Ich hatte einmal die Jahreszahl 18 auf einen jungen zunderschwamm geschrieben und diesen dann alle Jahre besucht. Die 18 wurde langsam von der Zuwachskante überwallt, der Pilz wuchs weiter, bis er dann nach 5 Jahren gemeinsam mit der Buche komplett morsch wurde.

    Am besten du führst die Geschichte erst weiter, wenn die Pilzsaison abgeebbt ist. Sonst geht sie im Bestimmungschaos unter.

    Eigentlich konnte ich ja nicht wirklich weiterhelfen, Cornelius. Aber so schubse ich den Beitrag wieder nach oben und vielleicht schauen ihn sich die Spezialisten einmal an.

    So ist das ja leider bei den meisten Schleierlingen, dass sie im Alter nicht mehr so intensiv gefärbt sind. Oft werden aus violetten braune Lamellen und viele Arten ähneln sich dann stark.

    Hallo Cornelius,


    Cortinarien sind schwierig, musste ich lernen. Sicher kannst du viele Arten wohl nur bestimmen, wenn du Kollektionen von ganz klein bis richtig ausgewachsen hast. Der Chemiebaukasten kann auch hilfreich sein. Cortinarius weiß vielleicht Rat.


    Die Nummer 5 würde ich vielleicht für eine Inocybe halten, aber Expertise habe ich auch da nicht.


    Wie auch immer der Cortinarius Nummer 10 heißt, er ist jedenfalls bildschön!