Beiträge von Wutzi

    Hallo Meik, sieh dir den Pilz oben in der Mitte noch mal genau an. Ich schätze, dass der Lamellen hat und nicht unbesehen in die Pfanne darf.

    Hallo Pablo, dann hast du ja quasi umsonst kontrolliert, weil nur essbare drin waren...

    Hallo Claudia,

    die - von dir ganz toll erhobenen - Mikromerkmale gehen in der Verlässlichkeit dem Geruch voran. Wer mikroskopiert, muss im Allgemeinen nicht mehr riechen. Pilze nehmen manchmal ganz frech den Geruch der Umgebung an, und dort scheint es den Fotos nach einiges stark Riechendes gegeben zu haben.

    Helmlingszystiden würden ganz anders aussehen. Ich sehe das so wie Stefan: Zapfenrübling.

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling,

    danke noch einmal für die Bestätigung. Ich habe ja nicht den allerbesten Geruchssinn. Deshalb habe ich auch Männe schnüffeln lassen und der hat den Chlorgeruch - oder was auch immer das für ein unangenehmer Geruch war, bestätigt. Vielleicht lag eine Leiche bachaufwärts. Der Pilz war jedenfalls jung und knackig. Deshalb hatte ich den Fichtenzapfenrübling, den ich letztes Frühjahr massenweise finden konnte und sogar gegessen hatte, von vornherein ausgeschlossen. Auch, weil ich nicht wusste, dass der so außergewöhnliche Zystiden hat. Sonst wäre der vermutlich doch eine Wahl gewesen. Eins habe ich diesmal wieder gelernt, es ist schlauer, nichts von vornherein auszuschließen==Gnolm3. Immerhin erweist sich das Mikroskop mittlerweile als recht nützlich. Es verrät, wenn was nicht stimmt und da frau immer mal reinguckt, kann sie auch mit nur sehr eingeschränkter Artenkenntnis herausbekommen, ob es im Zweifel ein Risspilz ist, oder doch etwas Anderes. Vorgestern hat mir das Mikroskop einen Fälbling verraten, den ich für einen Dachpilz hielt.

    Ah, danke Stefan. Ich dachte der Fichtenzapfenrübling ist ein Pilz des Frühjahrs, deshalb habe ich den gleich ausgeschlossen. aber riecht der so unangenehm? Ich kann mich gar nicht erinnern, dass die so scheußlich müffeln.

    Hallo zusammen,


    ich habe da ein seltsames Pilzgewächs gefunden. Makroskopisch würde ich auf Helmling tippen. Er stand auf Fichtenstreu in Bachnähe und hat einen ziemlich markanten Chlorgeruch. Ich bin auf Mycenae strobilicola, den Fichtenzapfen-Helmling gekommen, der sehr ähnlich ist. So weit, so gut.

    Aber der Blick durchs Mikroskop auf die inneren Werte hat mich dann ein bisschen ratlos gemacht. Da sind gigantisch große Cheilozystiden, die offenbar einen Kristallschopf haben==Gnolm2. Hat jemand eine Idee?




















    Hallo Ihr Drei,

    Ihr zeigt wieder einmal eine schöne Kollektion Bilderbuchpilze. In der Tat eine schöne Sache für die Trockenheitsgeschädigten. Aber schaut Euch bitte noch einmal die Nummer 26 an. Ich denke, dass das ein Königsfliegenpilz ist und kein Grauer Wulstling.


    Ja, es ist wirklich ärgerlich, wenn irgendwelche Menschen Pflanzen und Pilze abreißen oder zerstören. Aber ich bin immer genauso gefrustet, wenn der Abfall herumgeworfen wird.

    Hallo Brassella, diesen Dachpilz hätte ich nie gerafft und dann: kannst Du bitte die rechte Seite des Neuen mal etwas besser zeigen ==Gnolm7==Gnolm14

    H

    Wir sind auch nicht diejenigen die eine Meinungspluralität irgendwie unterbinden wollen oder so was.


    Deswegen.... habe ich, (bzw. hätten auch Beorn, Rada oder JanMen auch ähnlich gehandelt) darum gebeten die Diskussion sachlich zu führen.

    Hallo Stefan,


    so soll es sein. Ich schätze die Debatten hier und wenn sie denn dazu dienen, Missverständnisse auszuräumen, sind sie sehr hilfreich. Auch diese Diskussion hat auf ein Problem hingewiesen, das vielleicht gar keins oder aber zumindest ein lösbares ist. Natürlich dürfen Debatten nicht in gegenseitige Beschimpfungen ausarten, aber davon war das hier ja auch noch ein ganzes Stück entfernt. Dass im Eifer des Gefechts mal unüberlegte Worte fallen, passiert bei emotionalisierten Themen schon mal. Da ist es durchaus sinnvoll, Sachlichkeit anzumahnen, damit sich die Debatte nicht hochschaukelt.


    Aber gleich die Keule zu schwingen und mit der Schließung des Threads zu drohen, war mir in Deinem ersten Post auch zu heftig.


    Aber trotzdem will ich an dieser Stelle einmal loswerden, dass mir die Arbeit der Moderatoren hier im Forum grundsätzlich sehr gut gefällt. Rasch, kompetent, geräuscharm aber im Zweifel konsequent. Das macht einen großen Teil des Erfolgs aus.

    Irgendwie muss mit der Bildung was gehörig schief gegangen sein. Dabei gibts jetzt sogar ein Internet, wo man historische Fakten ganz leicht nachschlagen kann.

    Hallo Wutzi,

    ich bin auch dabei, die Fragen zu beantworten, nur so zum lernen, ich glaube nicht dass ich Lust habe die Prüfung zu machen. Wie wäre es mit Austausch? PN oder wir starten einen Prüfungsfragen

    - Diskussionsthread?

    Grüße von Irmtraud

    Hallo Irmtraud,

    das können wir gern machen. Ich habe diesen Sommer Blut geleckt und ich glaube, dass ich irgendwann die Prüfung angehen werde. Bis dahin muss ich noch fleißig lernen. Das Forum ist ja ein guter Lehrmeister. Ich versuche, alles zu lesen und bekanntlich ist Wiederholung die Mutter des Lernens und so bleibt Stück für stück hängen. Im letzten Jahr konnte ich mit den meisten Pilzen gar nichts anfangen. Inzwischen lichtet sich das Dunkel etwas, aber leider wird mein gepflegtes Halbwissen immer wieder von den Experten bis auf die Grundfesten erschüttert, sei es durch die zahllosen Ausnahmen von eben gelernten Regeln, neue giftige Champignonarten, Umbenennungen oder Diskussionen, die ich nicht mal ansatzweise nachvollziehen kann. Egal. Der Weg ist das Ziel.


    Ein Austausch ist bestimmt ganz hilfreich, weil motivierend. Ich lerne ja eigentlich am besten, wenn ich mir die Antworten selbst zusammensuche, recherchiere und aufschreibe. Einfach nur lesen, ist zwar bequemer, da bleibt aber nicht so viel hängen. Insofern wäre ein PN-Austausch ganz gut, da das überschaubar ist.

    Ich bin noch nicht sicher, wie ein Prüfungsfragen Thread richtig funktionieren kann. Jemand, der bei Frage 581 ein Problem hat und ein Anderer, der der schon bei Frage 57 oder Frage 8 Klärungsbedarf hat, das geht ganz schön über kreuz. Andererseits wäre das für die DGfM sicher auch eine Hilfestellung, wenn über die Prüfungsfragen diskutiert würde und sich daraus Verbesserungs/Änderungsvorschläge ableiten würden. Wenn wir es systematisch betreiben wollten, müssten jeden Tag drei bis fünf Fragen diskutiert werden, dann wären wir in der nächsten Saison durch. Ist so etwas machbar? Oder lieber per PN?

    Zitat von Climbingfreak


    Vielleicht ist die mangelnde öffentliche Kommunikation ein Teil des Problems? Wenn nicht kommuniziert wird, dass Kritik angenommen und Veränderungen angegangen wurden, ist es m.E. nicht wirklich verwunderlich, dass die Kritik nicht verstummt.


    LG, Craterelle

    Genau, das scheint mir hier zumindest ein Teil des Problems zu sein. Es tut ja nicht weh zuzugeben, dass manche Dinge nicht perfekt geregelt sind und das man dabei ist, sie zu verändern. Ich glaube, dass jeder verstehen kann, dass eine Menge Arbeit nötig ist, die Fragen zu überarbeiten. Ich brauch ja schon Zeit ohne Ende, sie für mich zu beantworten==Gnolm7 und bin immer noch bei Frage 38...

    Ich kann mich erinnern, das Andreas Gminder in Oberhof, als er die Fragen für die dortige Pilzprüfung bekommen hatte, mit der DGFM Rücksprache hielt, weil ihm aufgrund der Fragestellung nicht klar war, was denn genau als Antwort erwartet wurde. Nicht alle Fragen sind so eindeutig formuliert, dass sich das sofort erschließt. Es hieß, dass die Fragen demnächst noch einmal überarbeitet werden sollen.

    Hallo Tom,


    das ist doch wirklich unglaublich. So ein Sammlerglück! Wenn es Glucken gibt, kannst du getrost auf alles andere verzichten. Das sind die Besten- in Butter und Zwiebeln gedünstet, kann da für meinen Geschmack kein anderer Pilz mithalten .

    Hallo Claudia

    Gibt es dies oft, dass die Knollenblätterpilze ohne gut sichtbare Ringe sind?

    Hallo Adrian,


    wie oft, kann ich nicht sagen. Aber das kann schon mal vorkommen, denn der Ring ist vergänglich. Alle anderen sichtbaren Merkmale auf Deinem Foto weisen auf den Grünen Knollenblätterpilz hin. Wenn Du nicht sicher bist, kannst Du den Pilz das nächste Mal ausgraben und Volva und Stielknolle genauer betrachten. Die sind bei den Wulstlingen jeweils arttypisch ausgeprägt. Es ist ganz hilfreich, sich die unterschiedlichen Knollentypen (z.B. hier nachzulesen) einzuprägen.