Milchlinge haben in älteren Zustand oft keine Milch mehr. Milchlinge bleiben sie trotzdem.
Beiträge von Wutzi
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Hallo Brummel, da schließ ich mich gleich an. Klasse Exponate. Ich würde auch gern mehr davon sehen.
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Hallo Jonathan, zweifellos sind Maden auch nur tierisches Eiweiß. Das Problem sind ihre Ausscheidungen. Die verlassen den Pilz nicht, um aufs Klo zu gehen. Und bei entsprechenden Mengen bewirken diese Stoffwechselendprodukte die Zersetzung des Pilzes. 2 Maden bringen dich zwar noch nicht um, die Menge macht’s. Aber eklig ist es immer, etwas zu essen, was andere ausgekackt haben, gelle.
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Noch eine kleine Ergänzung: überständige Pilze sind magen- darmgiftig. Ganz gleich ob getrocknet oder frisch gammelig zubereitet. Du schiebst den Brechdurchfall durchs Trocknen lediglich für später auf.
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Danke Harald, dann haben die Schirmlinge jetzt auch einen Namen. Den Geruch der Lästigen Ritterlinge konnte ich im Jugendstadium gut wahrnehmen. So alt und trocken haben sie nicht so gestunken. Aber jetzt nach diesem kleinen Exkurs, werde ich sie wiedererkennen.
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Huhu Wutzi.
Also nicht, dass mir das schon jemals passiert wäre...aber womöglich war ja die Rasierklinge schon mal benutzt? Die Messung scheint ja aus einem Präparat zu stammen, nicht aus nem Abwurf.
Lg.
Su hattest ja so was von Recht, Schupfi!
Ich schreib jetzt nicht, wie das passiert ist.


Einfach zu dämlich - im nächsten Onlineplausch erzähl ich es mal.Hier sind die Mikrobilder. Die sind zwar nicht so schick, dafür passen sie. Schon weil sie nicht vom Graugrünen Milchling sind
.Den Schärflichen Ritterling erkenne ich nach der Panne garantiert wieder, sogar nachts.
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Huhu Wutzi.
Also nicht, dass mir das schon jemals passiert wäre...aber womöglich war ja die Rasierklinge schon mal benutzt? Die Messung scheint ja aus einem Präparat zu stammen, nicht aus nem Abwurf.
Lg.
ich kann mir das überhaupt nicht erklären. Der Morgen ist klüger als der Abend. Vielleicht wieder andere Pilz noch reif, sonst hole ich mir einen frischen. Jeder Gang macht schlank😩
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Die gepickelten scheinen mir keine Ritterlingssporen zu sein, eher Täublings- oder Milchlingssporen, da müssen dir irgendwelche Fremdsporen dazwischengerutscht sein.
FG
Oehrling
Ich hatte zwei Fruchtkörper von den Ritterlichen mitgenommen, keine Täublinge oder Milchlinge. Der jüngere hatte noch keine Sporen. Der Ältere dann diese schönen. Es stand da noch graugrüne Milchlinge herum, die ich tatsächlich ignoriert habe, weil ich die Rittlinge interessanter fand. Die Milchlinge habe ich nicht einmal angefasst. Ich gebe auf. Ich hole mir demnächst noch einmal frische alte Ritterlinge und sehe sie mir an.
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Dann wäre vielleicht noch zu überlegen, dass man die Pilzfotos mit einem Fotoapparat macht statt mit dem Handy. Du wirst staunen, was man mit einem Fotoapparat für Fotos machen kann. Wenn ich beim Pilzbestimmen so über die Fotos käme wie du, würde ich schon schauen, dass es wirklich tolle, analytische Fotos sind.
FG
Oehrling
Das habe ich vor einiger Zeit erwogen. Ich habe auch mal so eine Kompaktkamera mit Makro ausprobiert. Allerdings stehe ich mit jedweder Technik auf Kriegsfuß, sodass ich da bald die Geduld verloren habe. Ich warte lieber, bis sie irgendwann die Knipsentechnick so weit ist, dass sie weiß, was ich von ihr will. Vielleicht erlebe ich das noch.
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Die Sporen sind wirklich sehenswert.
Echt? An denen ist doch gar nichts dran, kein Ornament, keine besondere Form, hyalin, nicht anfärbbar...
FG
Oehrling
Dann guck mal in #4 die Mikrobilder. Ich finde die durchaus hübsch pickelig. Aber vielleicht ist das nichts Besonderes mehr, wenn man sie schon oft gesehen hat. Ich hatte mit langweiligen Oberflächen gerechnet.
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Hallo Claudia,
Alles anzeigenDas hat Uwe ja gar nicht gesagt. Er hat gesagt: etwas aus der vibratilis-Gruppe. C. vibratilis ist ein Laubwaldpilz unter Buche, der an den typischen Totentrompeten-Hängen vorkommt. Er hat einen leuchtend gelben Hut.
Ok, da les ich morgen noch mal nach. Meine Festplatte ist voll
Den Stress machst du dir aber selber. Eine mögliche Taktik wäre es, nicht alle im Wald vorhandenen Arten anzuschauen, sondern Schwerpunkte zu setzen. Ich halte es für besser, weniges sicher zu kennen, als nichts richtig.
Das seh ich theoretisch genauso, leider funktioniert es bei mir nicht, weil ich da sehr disziplinlos bin und mich von jedem unbekannten oder hübschen Pilzgewächse ablenken und mich in den Bann ziehen lasse.
Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern lassen. An deiner Kamera ist eine Belichtungskorrektur. Die solltest du verwenden.
du nun wieder. Ich bin froh, dass ich weiß, wo die Kamera ist. -
C.solis-ocasus ist der Doppelgänger von Laniger
Falls das Fleisch im Schnitt im Stiel-Hutübergang Violetttöne zeigt bist eher bei C.solis-ocasus
Tendenziell wächst C.solis-ocasus eher auf KalkGruss
Uwe
Hallo Uwe, dann bleibe ich also besser bei laniger im sauren Fichtenwald. Wo ich das gelesen habe, weiß ich gerade nicht mehr. Ich habe gerade ein paar Kilo Bücher auf dem Tisch und Google. Wenn C. laniger die Typusart für sauren Fichtenwald ist, dann passt der ja wirklich perfekt.
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Hallo Claudia,
ich sehe da immer nur T.sciodes
Sciodes hat im Gegensatz zu Bresadolanum einen +/-glatten StielBresadolanum heist bei Ludwig "Gebändertstieliger Ritterling" , sein Merkmal ist der gebändert schuppig ornamentierter Stiel
T.virgatum wächst im Nadelwald und ist brennend scharf, T.sciodes im Buchenwald und ist bitter und verzögert schärflich
GrussUwe
Gut, dann kau ich den morgen noch mal gut durch. Gebändert ist der Stiel tatsächlich nicht.
Da spricht dann also alles für T. sciodes und die Sporen liegen auch irgendwie im Rahmen der der Variationsbreite. Das war mein erster Ritterling unterm Mikroskop. Die Sporen sind wirklich sehenswert. Auch dieser ist ein Erstfund für mich. Ich tüte den jetzt mal so ein. Hab ganz vielen Dank!
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Ich trink noch nen Schluck Rosé. Cheers!
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Hallo Claudia,
ich bin zwar nicht Cortinarius, aber kann dir auch sagen, dass die Schärfe bei T. sciodes nicht sofort, sondern erst nach längerem Kauen kommt - eigentlich DAS Abgrenzungsmerkmal zu T. virgatum. Wenn der Geschmack aber tatsächlich nur bitter und nicht auch verzögert scharf ist, wäre es was anderes. In FNE4, dem aktuellsten Ritterlingsbestimmungsbuch, stehen noch Arten wie T. josserandii oder T. umbonatum drin, d. h. die möglichen Arten gehen uns auch dann nicht aus.
FG
Oehrling
morgen...Diese Pilze machen mich fertig! Ich habe aber eine ganze Weile drauf herumgesaust, der ist nicht scharf.
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Hallo Claudia,
in der laniger-Gruppe gibt es ja auch noch andere Arten, z. B. C. privignis oder C. solis-occasus. Vielleicht passt da die Ökologie besser.
Und hast du den "Bittersten" gekostet? So bitter sieht er mir gar nicht aus. Leider ist das Foto überstrahlt, d. h. die Farben werden nicht richtig wiedergegeben, was aber bei Cortinarienbestimmung per Foto unerlässlich ist.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling, danke für deine Ideen. Den Bitteren habe ich gekostet bzw. an der Huthaut geleckt. Die habe ich als sehr bitter empfunden. Aber ich denke, dass Uwe mit Cortinarius vibratilis richtig liegt. Ich habe wieder Kopf und Fuß verwechselt, ganz schlecht!
Ich habe mal nach C. privignus oder C. solis-occasus gegoogelt. Zu dem von mir gezeigten fuchsig-orangefarbenen Pilz passt C. solis-occasus tatsächlich ziemlich perfekt. Aber ich aber ich habe ein paar hundert Meter Weiter auch etwas andere Exemplare gefunden, die einen ausgeblichenen Rand haben. Andere Art? Ältere Exemplare? Ich bin gerade wieder einmal total überfordert, weil so viele für mich unbekannte Arten gleichzeitig wachsen. Einer großer Schleierling liegt noch unbearbeitet auf dem Schreibtisch und ich habe nur 5 mir unbekannte Pilze mitgenommen. Das artet gerade in Stress aus.
Ich hab mir übrigens schon die Jacke vor die Handykamera gezogen, weil die Bilder oft so überstrahlt sind. Das nutzt leider auch nichts. Nur selten passen die Lichtverhältnisse, sodass ich bessere Aufnahmen bekommen.
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Hallo Uwe, meine Ritterlings-Hausaufgaben habe ich gemacht.
Der Unverschämte Ritterling - Tricholoma inameonum sieht jetzt tatsächlich überall wo er vor kurzem massenhaft gewachsen war, so dröge aus wie das Exemplar, was ich letztens in einem anderen Waldstück fand. und hier vorgestellt habe.
Den Silber bzw. Scharfen Ritterling habe ich auch noch einmal aufgesucht und unter dem Mikroskop angeschaut.
Der Pilz stand im reinen sauren Buchenwald, ohne Nadelbäume in der Nähe, gemeinsam mit Schwefelritterlingen und Frauentäublingen. Der Geruch war nicht unangenehm, eher neutral und auch scharf war er nicht, nur bitter.
Die Sporengröße ist etwas größer als bei T. scoides angegeben und passt vielleicht doch eher zu Tricholoma bresodolanum.
Vom Aussehen her kann ich es nicht beurteilen. Was ich an Fotos im Netzt fand macht kaum einen Unterschied.
Hier die Fotos die ich heute gemacht habe. Kannst du bitte noch mal drauf schauen, Cortinarius .
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Hallo Wutzi,
eigentlich wollte ich nicht antworten, weil mir die Bilder einfach nicht aussagekräftig genug sind
Etwas näher dran, schärfer und mehr Ansichten, dann wäre es besser machbar
Bei den Hautköpfen geht ohne die Lamellen Grundfarbe generell nichts.
Du brauchts immer ein junges Exemplar, dieses solltes du auch von unten fotografieren1,2 und 4 kann gut alles C.semisanguineus sein
3 könnte C.cinnamomeus sein , ist aber sehr unsicher
5 das ockergelbe Velum deutet auf C.anomalus hin. aber die Stielbasis fehlt und die Oberseite ist zu wenig sichtbar
6 vergleiche mal mit jungen C.laniger7 schwierig , solche gibt es viele
8 das ist kein C.infractus , das ist ein Schleimfuss , wenn er richtig bitter war dann gehört er in die Ecke C.vibratilis
Gruss
Uwe
Danke Uwe, oh je, dann habe ich den Schleimfuß schon im letzten Jahr falsch als Schleimkopf abgelegt. Mit einem Bildvergleich im Netz wäre das nicht passiert. Ich hab nur mit meinen eigenen Fotos verglichen. Das muss ich gleich korrigieren.
Cortinarius laniger kann gut passen. Ich habe heute etwas größere Exemplare gefunden. Allerdings habe ich gelesen. dass der Pilz kalkreichen Boden benötigt. Meine Pilze stehen im montanen sauren Fichtenwald.
Einen Rettichgeruch habe ich nicht wahrgenommen, aber der Geschmack war tatsächlich mild.
Hier sind die Fotos von heute. Ich denke, dass es dieselbe Art ist.
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Hallo Thomas, ich sehe da auch Hallimasch.
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Hallo,
guck dir mal einen jungen Steinpilz genau an. Die Röhrenmündungen sind weiß, obwohl die Röhren selbst ein bisschen gelblich sind. Offenbar reagieren die Mündungen anders auf Hitze, als die Röhren selbst.
Früher ist mir das auch passiert. Weggeworfen habe ich die Pilze nicht. Wenn sie rascheldürr trocken sind, kannst du prima Pilzpulver daraus herstellen. Da sieht niemand die Verfärbung. Seit ich mit Dörrgerät bei 45 Grad trockne, passiert mir das nicht mehr. Aromatischer schmecken sie übrigens jetzt auch.
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Hallo Norbert, zum Ausgleich fand ich gestern einen gigantischen Tonblassen Schüppling. Im Grunde musst du dir alle Merkmale wegdenken Farbe (Täublinge), Größe, Geruch…
Deshalb wird das wahrscheinlich nie was mit funktionierenden Pilzapps.
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Nur zuTuppie! Melde dich, wenn du noch was brauchst. Risspilze besitzen tatsächlich eine innere Schönheit, die sich erst unterm Mikroskop erschließt. Manche Conocybe, Entoloma oder Melanoleuca teilt dieses Schicksal. Bestimmt gibts noch viele schicke Mikrostrukturen in anderen Gattungen, aber ich fang ja erst an, sie mir zu erschließen. Es ist ein bisschen so, als sollte das unscheinbare Äußere damit wett gemacht werden.
