Beiträge von Wutzi

    Auch der kann sein. Tuppi wird's herausbekommen bis zum nächsten Mittwoch:daumen:

    Zur Erinnerung und Vertiefung die Sporen eines Filzröhrlings :giggle:



    Danke Karl, ich hatte auch noch nie Röhrlinge unterm Mikroskop und hätte die auch nicht als Fremdsporen erkannt. Vielleicht kommt Tuppie doch noch zu einem Namen für ihren Pilz. Ohne die Boletensporen kommt dann doch wieder der Leistling infrage

    Nee, nee, nee, der Pilz war richtig spannend, selbst wenn die Sporen nicht dazu gehören. Mach mal weiter so und bleib bei dem Malen treu. Dann ist alles in Ordnung. Mir hat es auch wieder Spaß gemacht.

    Und Jörg: Niemals nicht ist das schmucke rote Pilzlein von dir ein Lärchenröhrling. gewesen. Da hast du was wirklich sehr Seltenes. gefunden. Musst du unbedingt wiederfinden!

    Lieber Nobi,

    einen ganz herzlichen Geburtstagsgruß auch von mir. Lass dich feiern und genieße die Zeit nach der Erwerbsarbeit in vollen Zügen. Gesundheit und alles was dir wichtig ist wünsch ich dir von ganzem Herzen. Neben dem Blümchen schenk ich dir einen Strauß virtueller Pfifferlinge



    Pfifferlinge würde ich auch gern wieder einmal finden.

    3. Hier krabbelt der Goldglänzende Laufkäfer.

    Ein wunderschöner Käfer!:thumbup:

    Ich sah ihn eine Straße überquerend letztmalig vor ziemlich genau zehn Jahren.

    Danke fürs Mitkommen und das grandiose Käferfoto, Nobi. Immer, wenn ich deine schönen Fotos sehe bedaure ich, dass ich keine anständigen Fotos hinbekomme. Aber der Aufwand mich in die Technik einer Kamera einzuarbeiten ist mir einfach zu hoch. Schade, schade!

    Seltsam, dass das Pfifferlingsaufkommen regional so unterschiedlich ist. Aber es ist wirklich so, überall wo sonst ein zwei Exemplare stehen, wuchern sie wie Giersch.



    Die Entoloma hirtipes schaut a bissl arg schmächtig aus.

    Ich kenn den deutlich größer und auch eher von Waldwegrändern.

    Das schaut mir bei Dir nach rel. magerer Wiese aus mit dem Mausöhrchenhabichtskraut.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo Werner,

    vielen Dank für deine Einschätzung. Du hast völlig Recht, was die Einschätzung des Habitats betrifft. Der Glöckling steht auf einer Wiese im Vorgarten eines Hauses und E. hirtipes sollte im Wald wachsen. Ich hatte noch zwei weitere Kandidaten, die infrage kommen würden aber E. hirtipes schien mir am wahrscheinlichsten. E. hibes - der Zitzenrötling und E. papillatum - der Warzenrötling waren die anderen Kandidaten. Den Warzenrötling fand ich auch passend, aber da der noch nicht in Thüringen kartiert ist, hielt ich ihn für unwahrscheinlich. Der Zitzenrötling hätte einen etwas anderen Stiel, den hatte ich mehr oder weniger ausgeschlossen.

    Nach deiner Anmerkung komme ich zu dem Schluss, dass ich doch die bislang in Thüringen unkartierte E. papillatum gefunden habe. Das wäre wieder eine schöne Entdeckung, die ich aber erste einmal durch einen Experten abklären lassen werde, bevor ich mich richtig freue. Du hast mir jedenfalls sehr geholfen bei meiner Entscheidungsfindung. Rötlinge haben's echt in sich!

    Hallo zusammen,

    im Moment ist (trotz Neumond) pilzmäßig so richtig was los im Thüringischen Schiefergebirge. Der Regen spielt offenbar doch die entscheidende Rolle für das Pilzwachstum. Bei den Rötlingen habe ich zwar Ideen für die Namen, allerdings mit einer Restunsicherheit. Vielleicht habt ihr eine Meinung dazu.


    Aber erst mal die profanen Sachen. Dass es Pfifferlinge zum Abwinken gibt, hatte ich ja schon geschrieben. Meine Versuch, von der hellen rostfleckenden Art weitere Exemplare zu finden war allerdings erfolglos.

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    3. Schicke Käfer und Schmetterlinge krabbeln bzw. fliegen gerade überall herum. Offenbar ist ein Teil der Natur noch in Ordnung. Hier krabbelt der Goldglänzende Laufkäfer.


    4.

    Diese bewegte Stinkmorchel finde ich auch zeigenswert.


    5.

    Fliegenlos sieht sie dann so aus und stinkt mächtig gewaltig.


    6. Der Scheckenfalter meidet solche Stinker.

    .


    7. Ebenso wie meine Lieblings-Dukatenfalter.


    8. Nicht ganz so goldig, auch nicht mehr so schön, aber dafür der erste in diesem Jahr: Der Gelbe Graustieltäubling


    9. Das ist ein Erstfund für mich. Ich bin beim Wolliggestielten Schirmling gelandet. Der Sporenabdruck ist in Arbeit und sollten Zweifel aufkommen, kann ich den auch noch mikroskopieren.


    9b.



    10. Eine solche prächtige Strubbelkopfansammlung habe ich zum ersten Mal gesehen.


    11. Und hier kommen die ersten Saftlinge. Sie wachsen mitten im Dorf vor einem Gebäude unmittelbar nach der Mahd. Auf den beweideten Wiesen habe ich noch keine entdeckt.

    Zuerst diese vier Exemplare vom Schwärzenden Saftling. Sie standen dicht beieinander, weshalb ich bei allen dieselbe Art vermute, obwohl sie vom Habitus doch recht unterschiedlich sind.


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    12 Hier kommen die Pfifferlingssaftlinge. Die kleinsten haben nur knapp 2 mm Durchmesser. Gesehen hatte ich die schon im letzten Jahr, aber nicht bestimmt. Dieses Jahr sind die Saftlinge dran. Rudis Vortrag und die richtige Literatur sollten das möglich machen.


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    13 Hier bin ich beim Tranigen Rötling - Entoloma hirtipes gelandet. Habitus, Geruch, Standort, Papille und Mikroaufnahmen sprechen dafür. edit: Nach Hinweisen von Werner Edelmann korrigiere ich zum Warzenglöckling - Entoloma papillatum


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    14. Diese Rötlinge standen auf einem Grundstück, quasi einer Baulücke direkt Straßenrand, vermutlich ist der Boden etwas kalkhaltiger. Die Nachbarn mähen ein, zwei Mal im Jahr die Wiese für ihre Kleintiere. Ich denke, dass es der Blauschwarzer Rötling - Entoloma lepidissimum ist.


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    15 Zum Abschluss noch eine kleine Abendimpression aus "meinem" Wald.

    Hallo Schupfi, schöne Sachen! Und ganz besonders schön. Schupfi übt sich im Malen==Gnolm7. Vor den Rotfüßen und Filzköppen kapituliere ich gerade. Also nicht, dass ich Ahnung hätte, aber dein Kartoffelbovist hat für mich Ähnlichkeit mit Rhizopogodon. Jedenfalls hab ich mal so ein Teil gefunden, was deinem Fund ähnelt.

    Hallo Alex, da geb ich meinen Senf auch noch dazu. Die Lamellen der Falschen Pfifferlinge sind oft gegabelt. Bei Echten Pfifferlingen haben die Leisten so queradrige Verbindungen zwischen den Lamellen (Anastomosen).

    Hallo Gemy,

    auf alle Fälle sind die dunklen Pilze ebenfalls Pfifferlinge. Es gibt mehrere Arten. Manchmal mit violetten Schüppchen auf der Huthaut, manchmal sehr hell, fast weiß. Grundsätzlich sind alle Pfifferlinge essbar. Über die Qualität musst du selbst entscheiden.

    denke ich mir - und abgesehen davon dass es Erbsensuppe heißen sollte ist das auch beim Kramershai und nicht beim Krämershai

    Danke Andreas, also Fleisch. Dann leg ich den mal so ab.


    Gelesen hatte ich von Kukkis legendärem Etablissement durchaus. Irgendwann im Zusammenhang mit Königsfliegenpilzen. Aber es ging dabei nach meiner Erinnerung nicht um die Suppe==Gnolm3.
    Hier im Forum bleiben legendäre Orte nicht verborgen, ob mit oder ohne Tippfehlerg:D.

    Danke Andreas,

    bei Kukkis Erbesensuppe war ich noch nicht,==Gnolm7 aber zu Hause waren die tatsächlich dunkelfleckig. Der Akku war blöderweise leer und ich konnte es nicht fotografieren. Das passt alles, neben Standort auch der Habitus. Ich freu mich, wieder ein Neuer, von dem ich noch nie gehört hatte.

    Hast du auch eine Idee zu meinem Schönkopf? Calocybe carneus oder C. persicolor oder sind das Synonyme?

    hi Claudia


    Ich hab ja schon mal den blassen Pfifferling gesehen der kann auch schon mal fast crem bis weiss sein. Ob das bei deinen zutrifft das weiß ich leider nicht.


    LG Tomas

    Hallo Tomas,

    ausgeblichene oder hellere Pfifferlinge hab ich auch schon gefunden. Aber dies hier waren junge Exemplare, die unter denselben Bedingungen gewachsen sind wie die sattgelben Kollegen. Dafür hab ich keine schlaue Erklrung. Aber vielleicht machen die das ja wirklich nur, weil sie es können.

    Hallo zusammen.
    Ich brauch mal wieder den Rat der Profis. Ich hab gerade wenig Zeit fürs Mikroskop. Geht bei meinen heutigen Funden makroskopisch was.

    Zuerst fand ich heute früh einen Schönkopf im Garten am Weg auf Gras. Ist das nun der Rosenrote wie ich zu erkennen glaube oder eher der Fleischrötliche? Oder sind die Namen nur Synonyme, wie ich auch irgendwo gelesen habe.




    Am Abend hab ich mir ein paar Pfifferlinge für die Pfanne geholt. Neben den normalen üblichen Verdächtigen, die gerade üppig sprießen, fand ich im mittelhohen Fichtenwald zwei Stellen mit cremeweißen Exemplaren. Sie gilben bei Berührung, aber die Lamellen bleiben weiß. Geruch und Geschmack sind wie beim Echten Pfifferling, Der Boden ist sauer, also kommt der Bleiche wohl nicht infrage. Aber der Bereifte passt auch nicht richtig. Sind das einfach nur Albinos?


    Noch mal zu Erinnerung: das sind die Normalos.


    Hier die Blassminchen:


    Gegenüberstellung. Der Rosafarbstich ist so nicht wahrnehmbar, der kommt durch das Fotografieren mit dem Handy, wahrscheinlich der falsche Film==Gnolm14. Er ist ja auch bei beiden Arten erkennbar. Denkt euch das Rosa einfach weg.


    Was sagt ihr? Muss ich doch das Mikroskop hervorholen?