Ist das der Veilchen-Rötelritterling?
Ca. 12cm hoch im Mischwald gewachsen hut ca. 10cm breit
Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 985 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von MeckPilz.
Ist das der Veilchen-Rötelritterling?
Ca. 12cm hoch im Mischwald gewachsen hut ca. 10cm breit
Hallo Jakob, ne, das sollte der nicht sein. Der Veilchen-Rötelritterling ist eigentlich weiß (auch der Stiel) und nicht so hygrophan, wie das von Dir gezeigte Exemplar. Ob der Duft nun genau wie Veilchen ist, nunja, er wird im allgemeinen aber schon als sehr angenehm und irgendwie blumig oder fruchtig beschrieben. Auffällig.
LG, Bernd
Moin,
und ein Zusatz für die interessierte und zuweilen grüßende Allgemeinheit.
Ich sehe hier keinen Burggraben am Begegnungspunkt Lamellen/Stiel. Das Vorhandensein ist aber ein weiteres Merkmal, welches u.a. auch typisch für Lepista irina ist.
Viele Grüße
Hat denn dann jemand eine Idee was das ist?
Hab da ganz viele auf einem Haufen gefunden
Hallo JakobSammler,
ich denke schon,dass es Lepista Irina ist, aber alt und sehr durchwässert, deshalb der hygrophane Hut und dunkle Stiel.
Hab da ganz viele auf einem Haufen gefunden
Hallo Jakob,
wenn du an das Verspeisen denkst bleibt dir nur der Gang zum nächsten PSV, per Fotos kann es keine Speisepilzfreigabe geben.
Experten finden - www.dgfm-ev.de/de/
viele Grüsse
Matthias
Hallo Jakob,
wenn du bei einem Pilz ohne besonders auffällige Merkmale eine Einschätzung haben möchtest, ohne dass du aufs Mikroskop verwiesen wirst, brauchen wir schon etwas mehr. Du hast zum Beispiel auf den für deinen Vorschlag relevanten Kommentar zum Geruch immer noch nicht reagiert.
Ein Bild vor Ort (Lepista Irina wächst gerne in Hexenringen) sowie eine Angabe zum Sporenpulver (einen Hut über Nacht auf weißem Papier aussporen lassen) könnten hier auch weiterhelfen. Pilzbestimmung ist leider nicht so trivial, dass ein paar Bilder eines einzigen Fruchtkörpers immer zur Bestimmung ausreichen. Das macht ja irgendwie auch den Reiz aus. Und deshalb hinkt die KI auch noch hinterher.
Beste Grüße
Jan-Arne
Servus beinand',
ich würd da auch erstmal an Lepista irina denken. Der Jakob wird schon noch ein paar Informationen liefern, oder Jakob?
An liabn Gruaß
Werner
ich kann noch sagen jetzt wo ich den abdruck gemacht habe, dass er ganz hellgelb, fast weiß ist
und der pilz wir bei druck etwas bräunlich
Guten Abend Jakob!
Du könntest noch eine Sache überprüfen.
Bei Lepista irina lassen sich die Lamellen leicht vom Hutfleisch lösen. Mal mit dem Finger versuche die Lamellen wegzuschieben.
Viele Grüße Stefan.
Hallo Jacob,
leg Deinen Fund doch mal eine Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Morgen sollte er erbärmlich riechen ,ja stinken.
Wieso stinken?
Ich find dass der recht angenehm riecht.
O.k eine Woche im Kühlschrank, oder besser noch außerhalb, dann stinkt er. ![]()
An liabn Gruaß
Werner
Wenn der alt ist, kann er schon so aussehen. Schwierig: Wenn ich den in der Hand hätte und daran riechen könnte, wüsste ich das sofort (Geruch nach Orangenblüte). Am besten ist es immer, eine Kollektion zu dokumentieren, und keine veralteten Einzelexemplare. Ein Querschnitt wäre auch nicht schlecht gewesen.
Hallo Werner,
ich habe genau diese Erfahrung gemacht. Es kann aber auch sein, dass ich gar keinen Veilchenrötelritterling hatte. Bein einem meiner letzten Ausflugsberichte. " Die letzten Wochen im Wald 3.ter Teil". Und es war ein ganz anderer Rötelritterling. Wäre ja auch möglich. Kannst Du bitte mal drüberschauen?
Hallo Meck,
ich danke Dir. Ich dachte schon, dass ich jetzt völlig durchgedreht bin.
Hallo Bläuling,
ich habe die Kollegen heute erneut gefunden. Schau mal in den 2026er Plauderthread.
Neulich wurden sie sogar erstmalig verköstigt. Schmecken jung und frisch wirklich gut.
Was den Geruch angeht, scheint es so zu sein, dass sie eben wirklich jung, frisch und nicht zu nass eine nur leicht süßlich parfümierte Note abgeben. Sind sie ebenfalls noch recht jung, aber schon deutlich durchtränkt, riechen sie schon etwas intensiver. Ältere FK dann in dem Szenario noch deutlicher.
VG
