Röhrling unbekannt

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 754 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Uwe58.

  • so danke euch beiden...

    habe nachgesehen und als erstes bemerkt das Caloboletus radicans beim anschneiden blau anläuft was meiner nicht gemacht hat. Ich wohne in Frankreich und dort kann man seine Funde in die nächste Apotheke zum begutachten tragen was aich auch gemacht habe. (in frankreich sind wohl alle Apotheker auch in Sachen pilzen ausgebildet). Der Apotheker hat gemeint es sei ein Boletus, war sich aber nicht ganz sicher welcher aber meinte er sei essbar , vielleicht ein bischen hart (dure).

    Geschamacksprobe ist nicht bitter, geruch eher nicht wahrnehmbar.

  • Hallo,

    du zeigst recht alte Exemplare und da kann das Blauen durchaus schwach sein, ist aber im Hut und Stielbereich zu erkennen. Der Wurzelnde Bitterröhrling war früher ein Boletus in der Sektion der Bitterröhrlinge, vor ein paar Jahren wurde die Gattung aufgespalten und die ehemaligen Sektionen sind nun Gattungen wie hier eben Caloboletus.

    Von den Bitterröhrlingen ist das der mildeste und kann sehr mild daher kommen.

    Unter Boletus stehen heute nur noch die Steinpilze.

    Experimente mit nicht sicher bestimmten Röhrlingen würde ich nicht machen da es durchaus zu Vergiftungen kommen kann und deine Pilze schon deutlich zu alt sind was auch wieder in Richtung Lebensmittelvergiftung / Unechte Pilzvergiftung führen kann.

  • Komisch,


    ich sehe auf dem zweiten Bild eine deutliche Blaufärbung.

    Anhand der suboptimalen Bilder würde ich lediglich alte Dickröhrlinge vermuten können, die zu viel Wärme genossen haben. Mehr will und kann ich nicht dazu sagen. Bezüglich der Essbarkeit habe ich keine Meinung.


    Dein Apotheker hatte die Pilze in der Hand. Auch er weiß nicht, was für eine Art es ist, aber er beurteilt sie als essbar.


    Gruß

    Peter

  • zuviel wärme ist hier ganz sicher so....


    Weil der Apotheker eben nicht sicher war habe ich diesen weg hier gewählt um mehr zu erfahren. Bevor ich mich zu irgendetwas entschliesse..

    Danke für deinen Beitrag

  • Hallo

    Wenn die durchgeschnittenen Pilze noch da sind, schau die genau an. Die bläulichen Stellen sollten inzwischen braun sein.

    Übrigens, wenn Röhren so dick unter dem Hut hervorquellen, ist das ein Zeichen für hohes Alter!

  • Hallo,

    also auf dem Schnittbild ist eindeutiges Blauen zu sehen.


    Dass der Apotheker so einen schlechten Rat geben kann ("Weiss nicht welcher Boletus das ist, aber der ist essbar"), zeigt, daß die Apotheker in F, oder dieser Apotheker doch nicht so gt in Sachen Pilze augebildet sind.

    Sehr bedenklich wie der Apotheker da gehandelt hat.


    Schöne Grüsse,

  • Hallo

    Wenn die durchgeschnittenen Pilze noch da sind, schau die genau an. Die bläulichen Stellen sollten inzwischen braun sein.

    Übrigens, wenn Röhren so dick unter dem Hut hervorquellen, ist das ein Zeichen für hohes Alter!

    bislang ist keine veränderung zu erkennen. das die pilze ein hohes alter haben, habe ich eh schon vermutet aufgrund der oliven hutunterseite....

    danke für deinen beitrag

  • ich tendiere dazu dir beizupflichten, darum habe ich mich ja auch an dieses forum gewendet um eine "zweite" meinung einzu holen.

    in frankreich sind es eben die apotheken die als pilz bestimmungs stellen aufgelistet sind

  • Experimente mit nicht sicher bestimmten Röhrlingen würde ich nicht machen da es durchaus zu Vergiftungen kommen kann und deine Pilze schon deutlich zu alt sind was auch wieder in Richtung Lebensmittelvergiftung / Unechte Pilzvergiftung führen kann.

    Habe mich auch dagegen entschieden aus dem Grund den Du nennst.

  • Experimente mit nicht sicher bestimmten Röhrlingen würde ich nicht machen da es durchaus zu Vergiftungen kommen kann und deine Pilze schon deutlich zu alt sind was auch wieder in Richtung Lebensmittelvergiftung / Unechte Pilzvergiftung führen kann.

    Ich habe mich auch gegen den Verzehr entschieden aber nachdem ich nochmal mehr recherchiert habe eine Geschmacksprobe gemacht und soweit ich es für mich beurteilen kann keinen deutlichen bitteren Geschmack feststellen können. Ich werde sie aber auf meinem heutigen Spaziergang in den Wald wieder dort ablegenn wo ich sie gefunden habe. ist nicht sehr weit von meinem Haus entfernt

  • Hallo Gizmo,




    ich hatte das auch mal. Dass ich so von meiner Meinung überzeugt war. Und mir heute eingestehen werde, dass diese Meinung falsch war. Damals wie heute.


    Auf meinem Bildschirm sehe ich an der Stielbasis ein deutliches Blauen. Manchmal kommt der WuBi auch wenn es nicht ganz so heiß war oder ist. Es gibt Menschen, die die Bitternote dieses Pilzes nicht schmecken können. Ähnlich wie bei den Gallenröhrlingen. Da kommen also mehrere Komponenten zum Tragen, weshalb Du nicht mit den Usern konform bist.


    Für mich ist das ein alter WuBi.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


    Meine Bestimmungsversuche sind KEINE Verzehrfreigaben



    Schipse: 100-10 Startgebühr für APR 2024= 90 + 2 = 92

    Schipse: 92-10 Startgebühr für APR 2025 = 82

    Einmal editiert, zuletzt von Bläuling ()

  • Für manche Menschen, schmeckt der Bitterröhrling nicht bitter;-) Für mich z.B., ich kann auch den Bitterstoff des Gallenröhrlings nicht wahrnehmen. Laut einer Publikation von Hans Dieter Zehfuss, sind etwa 6% der Bevölkerung davon "betroffen".

  • so danke euch beiden...

    habe nachgesehen und als erstes bemerkt das Caloboletus radicans beim anschneiden blau anläuft was meiner nicht gemacht hat. Ich wohne in Frankreich und dort kann man seine Funde in die nächste Apotheke zum begutachten tragen was aich auch gemacht habe. (in frankreich sind wohl alle Apotheker auch in Sachen pilzen ausgebildet). Der Apotheker hat gemeint es sei ein Boletus, war sich aber nicht ganz sicher welcher aber meinte er sei essbar , vielleicht ein bischen hart (dure).

    Geschamacksprobe ist nicht bitter, geruch eher nicht wahrnehmbar.

    Daß es (irgend) "ein Boletus" ist , ist ja wohl eine sehr allgemeine Aussage des Apothekers. Es ist das, was man sieht: Ein Röhrling halt. Das ist so, wie wenn er bei einem Fliegenpilz, Champignon oder Parasol sagen würde: "Ein Lamellenpilz". Nicht ganz sicher, welcher, aber erstmal essbar?!??

    Hochgefährlich, dieser Apotheker, meiner Meinung nach... :gschock:

    Pilzige Grüße,

    Grüni/Kagi ==12


    117 Pilzchips


    (120PC Stand 07.01.24 -15PC Einsatz APR 2024 = 105PC +4PC Platz 9 APR 2024 +3PC Gnolmhessisch-Bonus +3PC für Sozialphahl= 115PC Stand 05.01.2025 -15PC Einsatz APR 2025 = 100PC +3PC 1. Rätzler über die Mitte +3PC Am nächsten an Schnapspunktzahl 222 +2PC 1500. Beitrag im Rätzelthread +3PC Selbsteinschätzung +3PC Bonus Bunte Gratulations-Lobhudelei +3PC Sondierungsphahl Salate = 117PC Stand 10.01.2026)


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  • Hochgefährlich, dieser Apotheker, meiner Meinung nach..

    Ich stimme da zu und werde das nächste mal eine andere Apotheke konsultieren. Da es hier wohl reichlich Täublinge gibt, ich mich an die noch nie rangetraut habe, weil es genug andere gute Pilze gibt, wollte ich es diesen Herbst mal probieren, dann aber eben sicher gehen.

    Als ich vorhin die Pilze wieder in den wald gebracht habe, habe ich den bereits aufgeschnittenen noch mehrere male am hut aufgebochen und da hat eindeutig gebläut.