Erste Frühlingsrunde
- Sabiieeenchen
- Unerledigt
Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 923 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Maronisto.
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Hallo Sabine,
das erste sind Kiefern-Zapfenrüblinge. Da gibt's zwei, die mikroskopisch zu unterscheiden sind .
Der zweite ein Ohrlöffel-Stacheling und der dritte scheint mir ein Risspilz zu sein.
Beste Grüße
Harald
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Hallo Sabine,
ich denke eher an den Grünblättrigen Schwefelkopf, der ist ganzjährig zu finden im Gegendatz zum Rauchbätrigen Schwefelkopf,
viele Grüsse
Matthias
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Hallo Sabine,
und ich denke dass der letzte Pilz ein rauchblättriger Schwefelkopf ist. Er ist im oberen Stielbereich weiss und die Lamellen verfärben sich im Alter in das typische violettgrau. Der rauchblättrige Schwefelkopf ist zwar ein typischer Spätherbstpilz, kann aber bei milder Witterung den Winter durch bis ins Frühjahr hinein wachsen. Aber das ist ausdrücklich keine Verzehrfreigabe! Ich kann mich ja auch täuschen

VG corne
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könnte es denn nicht auch der rauchblättrige Schwefelkopf sein statt ein Risspilz? Und woran erkenne ich denn die Unterschiede?
So auf den zweiten Blick bin ich dann auch beim Rauchblättrigen, die Lamellenfarbe spricht doch sehr dafür.
Die Unterschiede der Schwefelköpfe zu den Risspilzen kann man einerseits an der Lamellenfarbe ausmachen, zum anderen der "inocybe" Geruch bei einem Großteil (nicht allen) der Risspilze.
Beste Grüße
Harald
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Ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass es sich um den rauchblättrigen Schwefelkopf handeln könnte. Ich meine, dass dort ein altes Stück Kiefernholz im Boden lag. Risspilze wachsen nicht auf Totholz, oder?
LG, Sabine
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Sabiieeenchen : könntest Du den Originalbetrag bearbeiten und die unterschiedlichen Funde sortieren und durchnummerieren, damit wir vom gleichen sprechen?
Die zwei Fruchtkörper auf dem Tisch mit den grauen Lamellen sind sicher keine Rauch- oder Grünblättrigen Schwefelköpfe. Dafür sind die Stiele viel zu dick und faserig.
Der Habitus passt zu einem Risspilz, aber die Lamellenfarbe zumindest auf meinem Bildschirm nicht so ganz. Farbfehler? Oder ziegelroter Schwefelkopf??
Danach kommt noch ein Einzelfruchtkörper im Moos, der von weitem und nur von oben fotografiert wurde. Den benennen zu wollen, ist völlig gaga.
Und dann nochmal zwei Ohrlöffelstachelinge, die zu den Bildern weiter oben gehören.
Gruß,
Wolfgang
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Hallo Sabiieeenchen ,
kannst Du noch einen Längsschnitt machen, damit man die Fleischfarbe beurteilen kann?
Und kannst Du einen halben Pilzhut mal zum Aussporen auf ein weißes Papier legen und abdecken? Dann wissen wir morgen vielleicht mehr.
40%ige KOH ist leider recht aggressiv und kann alles mögliche braun färben.
Wo hast Du denn von der KOH-Reaktion der Huthaut gelesen - die habe ich bei Hypholoma noch nie benutzt? Hätte da vielleicht 3% gereicht?
Grüße,
Wolfgang
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Hallo zusammen
Ich vermute da einen Frost-/Wasserschaden oder Befall. Die Lamellen wirken deformiert und sind teilweise verklebt.
Und der Hut so komisch bereift.
Vermutlich gibt es da keinen brauchbaren Sporenabdruck.
Gruss Raphael
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Und dann nochmal zwei Ohrlöffelstachelinge, die zu den Bildern weiter oben gehören.
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang, wo, außer auf den letzten beiden Bildern, siehst du denn Ohrlöffelstachelinge?.
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Hallo Wolfgang, wo, außer auf den letzten beiden Bildern, siehst du denn Ohrlöffelstachlinge?.
Jetzt nicht mehr, Sabine hat ja aufgeräumt. Am Anfang waren die doppelt.
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Ah ok, das erklärt's.
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Servus Sabine,
die beiden graulamelligen Pilzfruchtkörper sind für mich Rauchblättrige Schwefelköpfe. Die kommen gerne auch im Frühjahr vor und können auch so stämmig sein. Hier eine Kollektion von mir vom 10.4.2017 (hatte ich auch mikroskopiert, sind m.E. sehr sicher bestimmt):
Der Farbverlauf am Stiel passt, die Rilligkeit der Stielspitze ist auch auf deinen Fotos gut zu sehen, der Farbton der Lamellen passt. Ziegelrote Schwefelköpfe schließe ich allein wegen der Farbgebung aus. Risspilze erkenne ich da gar nicht in deinem Foto.
Das ist natürlich keine Essensfreigabe (du hast sie ja eh nicht mehr frisch vorliegen, nehme ich an). Mich würde es aber sehr wundern, wenn es etwas anderes sein sollte. Makrochemie habe ich noch gar nicht probiert, da bisher nicht nötig. Ich weiß nicht, ob man dadurch Hypholoma lateritium erkennen könnte. Wie gesagt, da passt mir gar nichts an der Farbgebung.
Liebe Grüße,
Christoph
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Guten Abend ihr Lieben Tricholomopsis Wolfgang P. Clavaria , tut mir leid für die späte Rückmeldung. Gestern war ich nochmal im Wald und konnte an zwei anderen Baumstümpfen noch weitere von den kleinen Fruchtkörperchen entdecken. Risspilze kommen nicht auf Totholz vor, oder? Die Pilze von gestern kamen so wie es aussieht auf abgestorbenen Kiefernstümpfen vor, aber seht gerne selbst
. Kann man sie denn mit den zusätzlichen Fotos als Schwefelköpfe erkennen? Ein paar sind wohl auch aus vergrabenem Totholz geschlüpft.Freue mich auf eure Nachrichten - liebe Grüße Sabine
Sporenpulver:
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eindeutig Schwefelköpfe...
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Risspilze kommen nicht auf Totholz vor, oder?
Hi Sabine,
mit den neuen Bildern und den Erläuterungen von Christoph ist der Rätselpilz ja geklärt.
Zu Deiner Frage: Risspilz-Mycel ernährt sich nicht von totem Holz, sondern über Mykorrhiza.
Das heißt aber nicht, dass die Fruchtkörper nicht bei totem Holz wachsen können. Andere Mykorrhiza-Pilze wie Maronen oder Rotfußröhrlinge sehe ich gerne mal aus final-morschen Stümpfen herauswachsen, da ist vermutlich die Feuchtigkeit höher als im Boden drumherum. Aus dem Standort des Fruchtkörpers kann man also nicht immer auf die Ernährungsweise des Mycels schließen, auch wenn es oft schon korreliert.
Gruß,
Wolfgang
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Der auf der Hutoberseite ebenfalls violette Pilz erinnert zwar ein wenig an Laccaria, die dunklen Fasern kenne ich aber nur von anderen Gattungen ? Hier wäre eine Bestimmung oder ein entsprechender Vorschlag ebenfalls interessant ..(?!)
