Beiträge von Clavaria

    I think we are not 100% happy with vestita for the striations in the pileus right? --- and the colours are a bit too vivid here.

    exactly... but you're right, Ph. dasypus has differently shaped cystidia.

    If you don't find a germ pore at 1000x, Ph. vestita is the only possibility.

    ... on your spore pictures I see something like a indistinct germ pore (callus) on some spores. The spore wall is thinner and/or lighter brown:



    Some Pholiotina species have a very indistinct germ pore.

    Hi Steve


    Hmmm, that's difficult.

    These spores have no germ pore, your red circle shows the apiculus.

    The germ pore should be on the other end of the spore, like this:


    Ph. vestita should never have such a strongly striate margin, but I don't see any other possibility...


    Best regards

    Raphael

    Hi


    The pileus of Tubaria furfuracea has a cutis, no hymeniderm.


    I think it's a Pholiotina, maybe Pholiotina exannulata or Pholiotina velata.
    It's hard to separate them depending on pileus color, you need to study the shape of cheilocystidia.

    Ph. exannulata is generally darker and has differently shaped cystidia, while Ph. velata has brighter colors and mostly lageniform cystidia.


    Best regards

    Raphael

    (((Vielleicht hast du noch exquisite Infos, wann Band 5 erscheint, Raphael. Tut hier gerade nichts zur Sache, aber an der Info wäre ich auch noch brennend interessiert ;) . Hatte irgendwie eher damit gerechnet. )))

    Leider nein :( ich warte da auf News wie alle anderen auch.

    Meine Hoffnungen auf einen fünften Band schwinden langsam - obwohl, nun sind es bald sechs Jahre, das war in etwa auch der Abstand zu seinen Lebzeiten.


    Mit den Salix-Blättern hast du natürlich recht. Alpin sowieso, da ist der Boden voller Zwergweiden.

    In dem Fichtenwald stand auch eine einzelne Salix sp., war aber eben nicht so das typische Habitat wo man Weidenbegleiter suchen würde.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Ich würde das auch als H. dunense durchwinken.

    Auch in FE14 kommt man zu dem Ergebnis, vorausgesetzt die Sporen sind höchstens schwach dextrinoid.

    Falls sie deutlich dextrinoid wären, käme man zu H. hygrophilum, was ich mir schwer vorstellen kann.


    Die Synonymisierung von H. collariatum zu H. dunense ist korrekt.

    Das wurde von Beker et al. 2016 aufgrund molekularer Studien vorgenommen.

    Parallel dazu hat Ludwig seinen Band 4 vorbereitet und sich mit den Autoren von FE14 abgestimmt.

    Unter anderem wurden alle seine Kollektionen noch durchsequenziert, was ein Grund war dass Band 4 etwas später herauskam.


    Die Art ist recht häufig, makroskopisch sehr variabel und am bezüglich Standort wenig wählerisch:


    H. dunense aus dem montanen Fichtenwald


    H. dunense aus dem alpinen Bereich


    (Irrtum vorbehalten)


    Gruss Raphael

    Hallo Sebastian


    Ich vermute das ist kein Ornament sondern ein körniger Inhalt.

    Die Aussenwand ist im Profil absolut glatt (ok, das kann auf den Bildern täuschen, im Mikroskop sieht man es immer besser).

    Man sieht aber gut die innere, rötliche Sporenwand, das ist typisch für Mallocybe.


    Dass es gar keine Zystiden gibt es aber schon merkwürdig. Hast du gut geschaut in Kongorot? Bei den Mallocyben sind die manchmal etwas unscheinbar und können zunächst für Basidiolen gehalten werden. Die Schneide wirkt auf den Bildern fein weiss bewimpert.


    Auf Ditte's Seite ist nur ein Bruchteil der Mallocyben drauf, bestimmbar sind die im Moment ohnehin nicht (mit wenigen Ausnahmen).


    Gruss Raphael

    Zu den Sprachen: So Leute wie du und andere, die sehr breit aufgestellt sind, müssen doch durch die Pilze passiv zu Polyglots trainiert worden sein oder nicht? Wenigstens sind die Fachwörter, da lateinisch/griechisch, in jeder europäischen Sprache ja identisch, was einiges erleichtert.

    Naja so halb. Ich schlage mich inzwischen ganz gut mit Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Latein herum.

    Da verstehe ich das meiste, aber eben nur als Fachidiot.

    FR, EN und Latein kann ich auch sonst recht gut, in den anderen Sprachen verstehe ich in einem Nicht-Pilztext kaum etwas.


    Hin und wieder gibt es Artikel in anderen Sprachen, da hilft deepl oder eine andere Übersetzungsmaschine.

    Der Übersetzungen sind zwar sprachlich schauderhaft, aber man versteht meistens was gemeint ist.

    Auch mit einem türkischen oder sogar chinesischen Artikel kommt man so einigermassen zurecht.


    Gruss Raphael

    Hallo Peter


    Macht nichts, versuchen kann man es ja.


    Zu 6: Kalkboden haben wir hier auch. Neben den Kiefern gab es auch einzelne Flaumeichen, könnte also schon passen.

    Es gibt noch diese dubiose Clitocybe eugeniae, die recht ähnlich sein soll, aber zu der habe ich kaum Infos.

    Scheint allerdings eine rein mediterrane Art zu sein.


    Die anderen lasse ich dann sequenzieren, mal schauen was daraus wird.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Kann ich den Moser getrost verkaufen wenn ich den Horak im Regal stehen habe?

    Der zweite Teilsatz trifft es genau: Bei mir steht der Horak auch im Regal, seit Jahren unberührt immer an der gleichen Stelle.


    Ich kann nur bestätigen was alle anderen schon geschrieben haben:

    Mit Gröger und Funga Nordica ist man besser bedient. Allerdings nehme ich zwischendurch doch auch den guten alten Moser raus.

    Man muss das Ergebnis zwar immer in Frage stellen weil sich inzwischen viel geändert hat, aber immerhin kommt man manchmal auf die richtige Fährte.


    Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass es in absehbarer Zeit einen dritten "Gröger"-Band für die schwierigen Braunsporer geben wird.

    Gerade bei Inocybe s.l. und Cortinarius s.l. ändert sich so extrem viel, da wäre es Unsinn mittendrin einen Bestimmungsschlüssel zu entwerfen.

    Gröger brauchte für seinen zweiten Band acht Jahre - in einem solchen Zeitraum werden im Moment hunderte neue Arten in nur diesen zwei Gattungen publiziert, die dann immer wieder in den Schlüssel eingebaut werden müssten.

    Ein einzelner Autor kann das kaum mehr bewältigen, wenn müsste es eine Gruppe von Autoren sein.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Nachdem gestern der erste Schnee fiel, ist die Saison hier wohl so ziemlich am Ende.

    Immerhin konnte ich letzte Woche noch zweimal auf die Pirsch gehen, und fand einige spannende Sachen.

    Achtung, der Beitrag ist wieder schaurig trichterlingslastig. Deshalb zuerst alles andere:


    1: Eine Galerina im Gras

    Diese kleinen braunen Pilze wuchsen zu Hhunderten auf einer Magerwiese.


    Die Sporen sind minimal rauh.


    Die Cheilozystiden sind tibiiform, typisch für eine Gruppe von Galerinas.


    Kaulozystiden ebenso.


    Damit ist das nichts besonderes, aber mit schönen Mikromerkmalen: Galerina graminea.



    2: Ein gelber Schirmling

    Am Standort kommen die gelben Farben nicht richtig zur Geltung.


    Hier sieht man es dann besser, farblich fast wie eine Floccularia straminea.


    Die Sporen sind recht gross und spindelig.


    Die HDS besteht aus enorm langen Haaren.


    Mit dem wolligen Stiel und den gelben Farben schreibe ich jetzt mal Lepiota ochraceosulfurescens dran.

    Viele halten es für eine Varietät von Lepiota clypeolaria, wer Recht hat weiss der Pilz besser als ich.


    3: Ein Tellerling

    Aufgrund des starken Mehlgeruch hatte ich schon im Feld den Verdacht, dass es eine Rhodocybe sein könnte.

    Farblich käme es in die Nähe von Rhodophana nitellina, aber die Lamellen sind zu kräftig gefärbt.


    Die Sporen bestätigen den Verdacht, sie sind deutlich höckerig. Aber zu klein für nitellina.

    Die Art wurde lange in Frage gestellt und als Synonym von Rh. nitellina gehandelt, aber inzwischen hat sich gezeigt dass es eine gute Art ist: Rhodophana melleopallens.



    4: Ein kleiner Sägeblättling

    Nur zwei Exemplare, aber die mussten mitkommen.


    Die Sporen sind rundlich, deutlich amyloid und feinwarzig.


    Nach Petersen et al. 2004 komme ich auf Lentinellus micheneri.



    5: Ein rätselhaftes Graublatt

    Dieser Pilz hat mir viel Kopfzerbrechen bereitet. Er riecht deutlich nach Mehl und hat einen wurzelnden Stiel.

    Damit würde es ganz gut zu Tephrocybe rancida passen. Aber irgendwas gefiel mir nicht, also kam er mit.


    Die Sporen sind elliptisch, subzylindrisch oder leicht spindelig.


    Basidien stark siderophil.


    Aber: Die Lamellenschneide ist steril und voller kleiner Cheilozystiden. Sowas hat Tephrocybe rancida nicht.

    Wenn man genau nachliest, findet man im Gröger und Ludwig aber eine Form mit Zystiden. Die wird es wohl sein:

    Tephrocybe rancida fm. submarginata.



    So, nun komme ich zu den Trichterlingen. Loona hat hoffentlich eine Meinung dazu, denn ich habe im Moment mehr Fragen als Antworten.


    6: Ein klarer Fall

    Diesen Spätherbst ein Massenpilz. Ich fand den Geruch chemisch, lernte dann aber im Ludwig dass Mäuseurin so riecht (woher soll ich das wissen???)


    Mit den spindeligen Sporen ist es eindeutig Atractosporocybe inornata.


    7: Ein bereifter Wiesentrichterling

    Der wuchs auf einem Campingplatz im Gras. Geruch süsslich.


    Sporen klein und schlank.


    Pigment intraparetial und vakuolär.


    Ich lande wieder bei Clitocybe rivulosa, aber mit einigen Fragezeichen.



    8: Hemilyophylloider Trichterling 1

    Dieser hier hatte aber einen kräftig spermatischen Geruch. Nur schwach hygrophan.

    Habitat: Kiefernwald unmittelbar neben einem Trockenrasen.


    Sporen klein und recht breit. Pigment intraparetial, diffus bräunlich intrazellulär und stellenweise vakuolär.

    Die Basidien sind wieder einmal inkonstant und schwach siderophil.


    Einen Namen kann ich nicht vorschlagen...



    9: Hemilyophylloider Trichterling 2

    Die wuchsen nicht weit entfernt, sind eher strohgelb, riechen süsslich-aromatisch. Hygrophan, zu creme-weiss ausblassend.

    Habitat: Kiefernwald unmittelbar neben einem Trockenrasen.


    Die Sporen sind eigentlich gleich wie bei 8. Pigment blass intrazellulär. Basidien wieder schwach siderophil.


    Auch hier habe ich keinen sicheren Namen. Ich meine das wurde früher gerne als Clitocybe brumalis bezeichnet.

    Vielleicht Clitocybe ochroleuca Schopfer nom. prov.?



    10: Brauner Trichterling 1

    Diese Gruppe von Trichterlingen roch schwach angenehm. Hygrophan, trocken hell graubraun.

    Habitat: Kiefernwald unmittelbar neben einem Trockenrasen.

    Wichtig könnte der kräftige Stiel bei ausgewachsenen Exemplaren sein, bis 8 mm dick und oft abgeplattet.


    Sporen cyanophil, mittelgross.


    Pigment mehrheitlich intrazellulär, aber stellenweise auch deutlich inkrustierend.


    Es muss wohl irgendwas aus der Gruppe um Clitocybe metachroa/strigosa sein. Aber bei jeder Art passt etwas nicht:

    - metachroa hat kein inkrustierendes Pigment

    - metachroides sollte einen fast kahlen Stiel haben

    - strigosa sollte eine striegelige Stielbasis haben, was hier nicht der Fall war (nicht leicht filzig)

    - fennica ist eine Geisterart mit etwas kleineren Sporen, evtl. identisch mit metachroides

    - amarescens hat wieder kein inkrustierendes Pigment.

    Was ich somit bisher weiss: Es ist ein Trichterling.



    11: Brauner Trichterling 2

    In vielerlei Hinsicht ähnlich wie Nr. 10. Aber insgesamt schlanker, und der Stiel ist bei einigen Exemplaren fast kahl.

    Habitat war ein Mischwald aus Kiefern und Flaumeichen. Geruch schwach, angenehm.

    Hygrophan, trocken hell graubraun. Der Stiel war kaum dicker als 3 mm.


    Sporen ähnlich wie bei 10, aber mit einer leicht spindeligen Tendenz.


    HDS wie bei Nr. 10, intrazellulär pigmentiert mit stellenweisen Inkrustierungen.


    Hier gefällt mir Clitocybe metachroides recht gut.


    Bin gespannt auf Feedback.


    Viele Grüsse

    Raphael

    Hi Steve


    I think it's Pholiotina dasypus, here you find some nice macro and micro pictures:

    Pholiotina dasypus - Pholiotina
    Pholiotina dasypus - inviati in Pholiotina: Pholiotina dasypus (Romagn.) P.-A. Moreau, (2005)Sinonimi:Pholiotina utriformis (P.D. Orton) Bon, Docums Mycol.,…
    www.ambmuggia.it


    The spores should not be absolutely smooth, but that's difficult to see in the light microscope.


    Best regards, Raphael

    Hallo Matthias


    Das ist richtig, ist aber nur eine taxonomische Regel der Menschen, dem Pilz und seinen genetischen Verwandtschaftsbeziehungen ist das ziemlich egal. Irgendwann wird das irgendwie korrigiert werden.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Ich finde das Merkmal schon noch praktisch, um im Feld die Bestimmung einzugrenzen. Natürlich darf man es nicht erzwingen, das Ablösen muss quasi ohne Kraft gelingen und es darf kein "Schlachtfeld" zurück bleiben, sondern eine mehr oder weniger ebene Fläche.

    Wie immer braucht man frische, nicht durchwässerte Fruchtkörper, alles andere kann man ohnehin nicht seriös bestimmen.


    Das Merkmal ist typisch für:

    Lepista, was heute noch in der Gattung ist

    Paralepistopsis amoenolens, den Duftenden Trichterling

    Hertzogia martiorum, wie Clitocybe/Lepista martiorum nun so schön heisst

    Leucopaxillus sp., ob alle Arten oder nur einige weiss ich nicht auswendig

    Clitocybe nebularis, die wohl eigentlich eine Lepista wäre


    Nicht leicht ablösbare Lamellen haben:

    Paralepista (flaccida, gilva etc.)

    Clitocybe s.str.


    Die Liste ist sicher nicht vollständig, wem etwas einfällt möge sie ergänzen.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Clitocybe fragrans gehört eher ins Offenland, die findet man auf Wiesen mit einzelnen Bäumen.

    In der dichten Nadelstreu wäre das eher ungewöhnlich.

    Etwas so:


    Aber sag niemals nie. Wenn Steffen die Sporen messen kann, würde das die Sache etwas eingrenzen.

    Gut wäre noch ein feiner Skalpschnitt der HDS in 3% KOH, damit man das Pigment beurteilen kann.


    Noch im Vergleich das, was ich Clitocybe obsoleta nennen würde:


    Die findet man manchmal nach dem Geruch. Wenn der Wind richtig weht, bemerkt man den süssen Anisgeruch aus fünf Meter Entfernung.

    Wenn sogar ein Mensch das wahrnimmt, muss es für einen Hund enorm störend sein.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Das ist alles komisch. Makroskopisch würde ich Pseudoclitocybe expallens durchwinken, die amyloiden Sporen passen auch.

    Was man auf dem Bild von Markus sieht, scheinen mir eher Basidiolen zu sein. Die sehen aus wie die Basidien daneben, nur ohne Sterigmen.

    Wenn es Zystiden wären, dürfte es keine Pseudoclitocybe sein, die haben strikt keine Zystiden.


    Aber: Pseudoclitocybe expallens hat deutlich kleinere Sporen, maximal 9 µm lang. Das gilt auch für alle kaum bekannten "Arten" in der Gattung, ausser Ps. cyathiformis, die es aber schon makroskopisch nicht sein kann. Bei Ps. obbata liest man im Ludwig aber auch Literaturzitate mit längeren Sporen. Wieder mal ein Chaos, typisch bei Clitocybe s.l.

    Ansonsten meine ich jetzt aber auch, dass Pseudoclitocybe schon mal die richtige Gattung ist.


    Vielleicht hat Loona noch eine Idee?


    Markus Wilhelm Schön zu lesen von dir, ich wusste gar nicht dass du hier aktiv bist.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Clitopilus caelatus wäre wieder ein Rosasporer mit inamyloiden Sporen.

    Cantharellula hat keine Zystiden und spindelige Sporen.


    Uwe, bist du sicher dass du Zystiden gesehen hast und nicht Basidiolen oder herausragende Hyphen? Das würde vieles einfacher machen ;)


    Gruss Raphael

    Hallo Uwe


    Sind die Sporen glatt? In anderen Färbemitteln, Kongorot oder auch in KOH?

    Mit so komischen Sporen fällt mir spontan Fayodia ein, aber das passt hier gar nicht, vor allem haben die rundliche Sporen die aussen amyloid sind.

    Mikrobilder hast du nicht? Das würde helfen...


    Bin auf jeden Fall gespannt was daraus wird.


    Gruss Raphael

    Hallo zusammen


    Ich neige auch eher zu Telamonia, denke aber nicht dass man es weiter eingrenzen kann.

    Auf dem Bild in der Plastikschale scheinen die Hüte nicht mehr schleimig zu sein.

    Die Bilder am Standort können nach viel Regen oder sogar leichtem Frost entstanden sein.

    Das würde das ungewöhnliche Aussehen und auch den unangenehmen Geruch erklären.


    Telamonia-Bestimmung per Ferndiagnose und ohne Mikroskop ist leider ein Ding der Unmöglichkeit.

    Es gibt nur wenige markante Arten wo das geht, beim Rest ist es nur Raterei.


    Gruss Raphael

    Hallo Steffen


    Wenn der Geruch an Anis erinnert, könnte ich mir Clitocybe obsoleta vorstellen.

    Allerdings ist diese Gruppe von kleinen Trichterlingen so verworren, da kommt man ohne die (spärlichen) Mikromerkmale selten auf eine sichere Bestimmung.


    Clitocybe amarescens scheidet aufgrund folgender Merkmale aus:

    - Die Lamellen sollten (zumindest feucht) dunkler sein, blass (grau)braun, auf den Studiobilder scheinen sie aber maximal creme zu sein.

    - Geruch wäre ohne fruchtige Komponente, nur pilzig

    - Hutrand nie so deutlich gerieft wie auf den Studiofotos

    Clitocybe amarescens wurde lange Zeit falsch interpretiert, als nitrophile Art (so auch bei Ludwig).

    Nach Original-Beschreibung wäre der Standort im Nadelwald richtig.


    Gruss Raphael