Danke für die zahlreichen Antworten, wirklich sehr spannendes Thema
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Beiträge von Sabiieeenchen
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Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein paar Pilze gefunden, im ersten Bild ein Tintling auf einer Wiese, wobei man diesen glaube ich ohne Mikroskop nicht weiter bestimmen kann, ist das richtig?
Ich habe noch ein paar weitere Pilze gefunden, vielleicht kann mir dort jemand bei der möglichen Bestimmung weiterhelfen?
Gefunden in einem kleinen Auwald:
Gefunden unter einem umgestürzten Baum / Baumwurzel:
Gefunden an Totholz, womöglich eine tote Kiefer:
Danke euch, Liebe Grüße Sabine
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Shroom! Tricholomopsis Super, vielen lieben Dank an euch beide für die Tipps und Erklärungen
!Ich hatte mir die Frage letztens gestellt als ich einen Maiporling gefunden hatte, ich meinte schon mal gehört zu haben, dass die Stilporlinge essbar sein sollen. Habe dann danach gesucht und er wurde als ungenießbar angegeben (wegen der zähen Struktur). Die jungen Fruchtkörper wirkten jedoch gar nicht zäh oder faserig. Daher die Frage..
LG, Sabine
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Hallo,
hm, was soll ich sagen? Prinzipiell ist alles essbar, sofern man es klein genug bekommt und eventuell seinen Ekel überwindet.
Willst Du Pilze essen, welche extrem stinken, oder extrem scharf oder bitter sind? Wie der Gallenröhrling als Beispiel. (Ich könnte ihn essen, denn ich gehöre zu den wenigen Prozent der Bevölkerung, welchen dieser Bitterstoff nicht schmeckt.)
Bitte beachte: Verzehre oder koste niemals einen Pilz, welchen Du nicht zu 100 % kennst! Es kann sehr ungut ausgehen. Und nur weil bei einer Pilzart zu lesen ist „ungenießbar“, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass sie auch ungiftig ist. Nicht alles wurde bisher untersucht. Und insbesondere eben nicht die „Ungenießbaren“.
Viele Grüße,
Steffen
Danke für die Rückmeldung

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Hallo Sabiieeenchen,
nach meinem Verständnis ist es ein weites und variables Feld, welche Pilzarten in Büchern usw. als "ungenießbar" (oder z. B. auch als "kein Speisepilz") einsortiert werden.
Das reicht von Arten, die einfach viel zu hart/zäh zum Essen sind, über welche, die echt allgemein und für so ziemlich alle fies schmecken, solche, die dem/der Autor*in nicht schmecken bis hin zu solchen, wo man es nicht genau weiß, wo aber nicht die gesamte Gattung bereits unter Generalverdacht steht.
Aus meiner Sicht ist es insbesondere bei den Arten, die häufiger verzehrt werden, aber geschmackstechnisch unterschiedlich beurteilt werden, nicht deutlich kritischer als bei den weniger häufig verzehrten Speisepilzen, mal zu probieren, wie man die selbst empfindet.
Als Beispiele fallen mir der Butterrübling ein, der vielfach als Speisepilz einsortiert ist, manchmal mit dem Hinweis "nur jung", bei anderen wiederum als ungenießbar bezeichnet wird (ich schließe mir der letzten Gruppe an
), oder der Samtfußkrempling, den ich selbst noch nicht probiert habe, usw.Sich einfach mal unkontrolliert durch alles durchzuprobieren, was in der Literatur als "ungenießbar" deklariert ist - das halte ich tatsächlich für gefährlich. Die bei Pflanzen übliche Prüfung auf Essbarkeit (in eine ähnliche Richtung scheint dein Vorschlag zu gehen) funktioniert bei Pilzen nicht - es gibt Pilzarten mit hitzestabilem Gift, das unter Umständen erst drei Wochen nach dem Verzehr einer kleinen Menge erkennen lässt, dass es die Niere zerstört hat (weiß jemand, ob es im Pflanzenreich so etwas tatsächlich nicht gibt?).
Beste Grüße
Sabine
Danke für die Antwort
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Hallo Sabiieeenchen,
warum sollen eigentlich Andere dafür Verantwortung übernehmen? Wenn bei dir solch eine Nahrungsknappheit herrscht, wäre es doch besser nahrhaftere, eiweißhaltigere Organismien zu testen. Weichtiere oder stärkehaltige Wurzeln bieten sich da eher an. Man kann Pilze gut genießen, aber zu den Grundnahrungsmitteln zähle ich sie nicht.
Beste Grüße
Stefan F.
Hallo lieber Stefan, davon war doch gar nicht die Rede und wie kommst du denn darauf? Es geht mir nur um die Hypothese, das heißt nicht, dass ich in der Praxis jeden Pilz kosten möchte. LG Sabine

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Guten Morgen ihr Lieben
,ich bin mir nicht sicher ob das Thema bereits in einem anderen Beitrag schon mal besprochen wurde. Aber mich würde es interessieren wie ihr zum Thema "ungenießbare" Pilze steht? Ist es grundsätzlich gefährlich oder ungefährlich Pilze, welche als "ungenießbar" angegeben sind gut durchgegart zu probieren? Oder sollte man sich grundsätzlich nur an die klassischen Speisepilze halten, weil diese ausreichend erforscht sind und ungenießbare Pilze zwar scheinbar keine offensichtlichen Giftstoffe enthalten, aber doch langfristig den Körper schädigen könnten? Gibt es dazu bekannte Fälle oder bereits fundierte Erkenntnisse? Ich hatte nämlich mal gelesen, dass einige Pilze zu Unrecht als "ungenießbar" deklariert sind und eigentlich gut durchgegart verzehrt werden könnten.
Vielleicht könnte mir jemand bei dieser Frage weiterhelfen, danke euch und viele Grüße.
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Hallo meine Lieben
!Heute habe ich auf einer Streuobstwiese einen interessanten Fund gemacht, für mich sieht es nach einem Stielporling aus. Weiß jemand welcher das sein könnte?
Gefunden auf Totholz, welches weiß ich nicht genau, könnte aber ein alter Apfelbaum sein, da es fast nur Apfelbäume auf dieser Wiese gab.
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Guten Abend ihr Lieben Tricholomopsis Wolfgang P. Clavaria , tut mir leid für die späte Rückmeldung. Gestern war ich nochmal im Wald und konnte an zwei anderen Baumstümpfen noch weitere von den kleinen Fruchtkörperchen entdecken. Risspilze kommen nicht auf Totholz vor, oder? Die Pilze von gestern kamen so wie es aussieht auf abgestorbenen Kiefernstümpfen vor, aber seht gerne selbst
. Kann man sie denn mit den zusätzlichen Fotos als Schwefelköpfe erkennen? Ein paar sind wohl auch aus vergrabenem Totholz geschlüpft.Freue mich auf eure Nachrichten - liebe Grüße Sabine
Sporenpulver:
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Wolfgang, ich habe mal die Huthaut mit 40prozentiger Kalilauge bestrichen und sie hat sich recht schnell ins hellbraune verfärbt. Spricht das nicht für den Ziegelroten Schwefelkopf oder könnte das trotzdem noch en Risspilz sein?
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Grüß dich Wolfgang, sorry für die unübersichtlichen Bilder, habe ich soeben geändert. Der Einzelfruchtkörper im Moos gehört mit zum "Risspilz/Schwefelkopf", soll eine Ergänzung sein.
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Ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass es sich um den rauchblättrigen Schwefelkopf handeln könnte. Ich meine, dass dort ein altes Stück Kiefernholz im Boden lag. Risspilze wachsen nicht auf Totholz, oder?
LG, Sabine
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Grüß dich zuehli, vielen lieben Dank, ich habe letztens mal ein Video über Schwefelköpfe angeschaut, könnte es denn nicht auch der rauchblättrige Schwefelkopf sein statt ein Risspilz? Und woran erkenne ich denn die Unterschiede?
Liebe Grüße, Sabine
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