2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?

Es gibt 1.922 Antworten in diesem Thema, welches 108.535 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von MeckPilz.

  • Guten Morgen,


    Niederschlagstechnisch ist die Mittelfrist in weiten Landesteilen leider eher mau, aber warten wir mal ab.


    LG Suillus

    Dem ist wohl derzeit so. Zumindest hat der aktuelle D2 Lauf für die Kufri in einigen Regionen etwas mehr drin.

    Mal die Abendläufe abwarten, ob sich die Hochdruckbrücke in der Mittelfrist nicht doch schneller beseitigen lässt. ;)


    VG

  • Jetzt geht's aber los. Rotkappen (Edit: Espenrotkappen laut Merkmalen) plötzlich in Massen in einem Pappel-Birken-Hainbuchenwald. Die sind normal die absolute Ausnahme hier.


    Die Überraschungen hören nicht auf.


    LG Christopher

  • Hallo,


    sehr schöne Funde, Christoph!


    Ich hab auch was nettes: die Gattung Amanita zeigt sich zum allerersten Mal dieses Jahr (Perlpilze aber weiterhin verschollen):



    Auch ansonsten nimmt die Artenvielfalt langsam zu:




    Steinpilze gab es leider keine im Hauswald, aber dafür wieder etliche Hexen und Goldröhrlinge, obwohl der Schub langsam zum Ende zu kommen scheint.






    LG Suillus

  • Rotkappen

    Die hatte ich heute hier auch, völlig überraschend, siehe den separaten Bericht:



    Ich werde die nächsten Tage also meine Rotkappenstellen besuchen.


    Weil es wegen der Feuchtigkeit hierher gehört sei noch die wildromantische Gewitterstimmung am Ende dieser kurzen Exkursion gezeigt:


    Nach Süden:


    Nach Westen:


    Beide Zellen haben sich kurz danach zusammengerafft und unter Abgabe von ordentlich Blitz und Donner immerhin



    knapp 13 Liter höchst willkommenen Regen auf unser hitze- und dürregeschundenes Land geschüttet :ghurra: .


    Die Temperatur fiel dabei von 31°C (angesagt waren 28°C) auf angenehme 18,5°C :gfreuen: .

  • Hallo,

    Rotkappen (Edit: Espenrotkappen laut Merkmalen) plötzlich in Massen in einem Pappel-Birken-Hainbuchenwald.

    wie kommst Du denn bei denen auf die Espenrotkappe? Die hätte in diesem Alter eine weiße Stielschuppung. Das ist eine Laubwaldrotkappe, früher auch als Eichenrotkappe bezeichnet. Die darf auch unter Espen vorkommen.


    VG Jörg

  • Hallo,

    Rotkappen (Edit: Espenrotkappen laut Merkmalen) plötzlich in Massen in einem Pappel-Birken-Hainbuchenwald.

    wie kommst Du denn bei denen auf die Espenrotkappe? Die hätte in diesem Alter eine weiße Stielschuppung. Das ist eine Laubwaldrotkappe, früher auch als Eichenrotkappe bezeichnet. Die darf auch unter Espen vorkommen.


    VG Jörg

    Ha,


    wegen solchen Details, die ich mir nie richtig einbläuen kann, schreibe ich da vorsichtshalber immer nur von "Rotkappen" ==Gnolm10 . So kann ich zumindest nicht falschliegen ==Gnolm13 .

  • wie kommst Du denn bei denen auf die Espenrotkappe?

    Meine Merkmalsliste für Rotkappen sagt: Espenrotkappe = Stielschuppen orangebraun, Fleisch: weiß, verfärbend graulila, Huthaut überstehend. All das traf auf die paar schönen Exemplare zu die ich mitgenommen habe.

    Falsch? Mit den Raufüßen stehe ich eh auf Kriegsfuß bei der Bestimmung. Pappelraufuß bekomme ich mittlerweile hin, der kommt halbwegs häufig vor bei mir. Und natürlich der Gelbporige (hier ja ein Massenpilz) der eh einfach zu bestimmen ist. :D


    LG Christopher

  • wie kommst Du denn bei denen auf die Espenrotkappe?

    Meine Merkmalsliste für Rotkappen sagt: Espenrotkappe = Stielschuppen orangebraun, Fleisch: weiß, verfärbend graulila, Huthaut überstehend. All das traf auf die paar schönen Exemplare zu die ich mitgenommen habe.

    Falsch? Mit den Raufüßen stehe ich eh auf Kriegsfuß bei der Bestimmung. Pappelraufuß bekomme ich mittlerweile hin, der kommt halbwegs häufig vor bei mir. Und natürlich der Gelbporige (hier ja ein Massenpilz) der eh einfach zu bestimmen ist. :D


    LG Christopher


    Moin Christopher,


    die Rotkappe mit den rotbraunen Stielschuppen ist für mich die Laubwaldrotkappe, früher auch gerne als Eichenrotkappe bezeichnet.

    Ich finde die sowohl bei Eiche als auch bei Espe. Ich kenne eine Stelle an der beide Arten vorkommen (Weißstielige Rotkappe und Laubwaldrotkappe).


    VG Cornelius

  • die Rotkappe mit den rotbraunen Stielschuppen ist für mich die Laubwaldrotkappe

    Moin Cornelius,

    habe ich bisher an der einzigen mir hier bekannten Stelle für die auch immer als diese verbucht, wenn diese, wie bisher immer, eindeutig rotbräunliche Schüppchen hatten. Wenn nicht, auch egal, Ablage Pfanne. Sonst finde ich hier eigentlich nur die Birkenrotkappe.


    LG

    Daniel

    Ein Bestimmungsvorschlag von mir ist keine Verzehrfreigabe, dafür müsstest du bitte einen Pilzsachverständigen oder Pilzberater kontaktieren, schau mal unten der Link zur DGfM, da kannst du eine Auflistung für Deutschland finden.


    Liste von Pilzsachverständigen:

    https://www.dgfm-ev.de/service/pilzsachverstaendige

  • Hallo Christopher,


    rotbraune Schüppchen bekommt die Espenrotkappe erst im Alter oder an den Stellen wo man sie berührt. Hier sind ein paar Bilder von der in verschiedenen Altersstufen.



    Es soll auch eine Pappelrotkappe (Leccinum populinum) geben. Ob diese auch wirklich Artrang besitzt weiß ich nicht.


    Leccinum populinum


    Leccinum populiinum


    Ich vermute dass es sich hier um verkannte Laubwaldrotkappen handelt.


    VG Jörg

  • Hm, bei der Laubwaldrotkappe steht aber meist verkürzte Huthaut, die war bei all meinen Exemplaren überhängend und bei den ganz jungen FK eingerollt. Zur Laubwaldrotkappe passt die grauviolette Verfärbung nicht ganz. Aber sei's drum: Hauptsache Rotkappen! :D

    Es soll auch eine Pappelrotkappe (Leccinum populinum) geben

    Könnte von den Bildern auch hinkommen. Weiteres Indiz: Es gab auch Pappelraufüße zu finden.


    LG Christopher

  • Guten Abend,

    Dem ist wohl derzeit so. Zumindest hat der aktuelle D2 Lauf für die Kufri in einigen Regionen etwas mehr drin.

    Mal die Abendläufe abwarten, ob sich die Hochdruckbrücke in der Mittelfrist nicht doch schneller beseitigen lässt. ;)

    Sieht leider erstmal ernüchternd aus. Zwar sieht man ab Mitte nächster Woche wieder langsam mehr Niederschlagssignale in den Ensembles, aber bis dahin sind wir eher auf der trockenen Seite unterwegs.


    Mal abwarten, der August war bei uns hier regentechnisch ziemlich genau im Soll, aber das fiel fast alles in der letzten Monatsdekade.


    LG Suillus

  • Erstmal die Nacht und morgen abwarten. In deiner Region könnte zumindest am Rande noch etwas passieren. Für hier bin ich leicht optimistisch.


    Das sieht jedoch für weite Teile des Sendegebietes nicht so aus.


    Richtung Sonntag/Montag könnte es zu einem erneuten Angriff feuchterer Luftmassen aus NW kommen.

    Aber die Zeit, die tickt nun schon… ;)


    VG

  • Nette Artenvielfalt heute im Laubwald - inkl. Massenwachstum vom Glattstieligen Hexenröhrling und eine große Netzhexe ohne Maden.


    Und dann hätte ich da noch ein paar Bronzeröhrlinge. Aber wirklich ganz wenige. Kaum der Rede Wert.


    LG Christopher