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letzter Beitrag von Craterelle am

Welche Pilze roh essbar?

  • Oh ... ein interessanter Uralt-Threat.


    Ich esse auch gern mal ein oder zwei kleine (!!) Pfifferlinge gleich im Wald. Ich mag den Geschmack.

    Grüßle ... und so :)


    Meine, meist falschen und dilettantischen, oft auch einfach so hingeworfenen, Bestimmungsversuche stellen in keinem Fall und niemals eine Essensfreigabe dar!


    Schwammerl! Es heißt Schwammerl!
    94 Chipse. 2 x 3 verloren für Porlingswette.

  • Den Ring des Parasols kann man roh essen.
    ...ist mir persönlich aber zu "matschig", nicht bissfest genug.

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
    ------------------
    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)


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  • Stimmt, aber als erfreuliche Ausnahme. :)


    Ich zitiere mal aus besagtem Artikel:
    "... Inaktiv sind folgende Gattungen und Arten: Xerocomus badius (Maronenröhrling), Boletus edulis (Steinpilz), Leccinum aurantiacum und Leccinum scabrum, Agaricus silvaticus und die meisten Täublinge* (Russula).
    Gastrointestinale Symptome nach Rohverzehr dieser Pilze müssen also durch andere Toxine bewirkt werden! ...


    * im Artikel erwähnte Täublinge vor deren Rohgenuss abgeraten wird wären etwa:
    Russula aeruginea [Grasgrüner Täubling]
    Russula ochroleuca [Ockergelber Täubling]
    Russula rosea [Zinnober Täubling]



    Hingegen tauchen bei den essbaren Pilzen mit Hämolysinen auch auf:


    Sommersteinpilz, Parasol, Wiesenchampignon und Schafchampignon!
    Bei denen ist ein Rohgenuss also keine so gute Idee.


    Meines Wissens sollte man bei Champignons auch nur beim bekannten Zuchtpilz voraussetzen dürfen daß der ungiftig ist.
    Ein renommierter amerikanischer Pilzforscher ließ in einem Interview schon mal durchblicken daß er bezüglich Giftigkeit von Champignons neue Erkenntnisse mitzuteilen hat.
    Freilich war das im Vorab zum Erscheinen seines Buches das ausführlich über Champignons handelt. Ob es schon erschienen ist weiß ich nicht. Und an den Namen des Autors erinnere ich mich leider auch nicht mehr. Vielleicht sollte ich dem beizeiten mal hinterhergooglen. Jedenfalls werden da wohl interessante Neuigkeiten auf uns zukommen sofern der Autor nicht nur werbewirksam auftreten wollte.


  • Hallo Mausmann,


    aber es ging doch genau um den Schafchampignon (A. arvensis), insofern verstehe ich deinen Einwand nicht so recht.


    LG, Craterelle

  • Hast recht! :)


    Ich habe lediglich an Anischampignon gedacht und erinnerte mich noch gut an Lebrac ´s Vorliebe dafür.
    Mit Schafchampignon hatte ich das gar nicht gleichgesetzt. Den Begriff nutze ich nie und somit entging mir das Synonym dafür.
    Und A. silvaticus habe ich der Tat dann völlig verwechselt. :shy:

  • Und noch einer:


    Der Leberreischling wird in Guthmann/Hahn/Reichel (2011) mit Verweis auf Kleine (1999) als roh essbar angegeben. Erscheint mir nicht so verlockend, aber gut zu wissen.


    Zum Edelreizker hatte Alexander in einem anderen Thema einiges recherchiert:
    https://www.pilzforum.eu/board…-art?pid=377436#pid377436


    LG, Craterelle

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