Trompetenpfifferling oder Kraterelle?

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 971 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von nachtvogel.

  • Aber so sehr !

    Gelbstieliger und Trompetiger gehts ja nicht mehr.

    Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116+5+4 APR2021=125

    -15 für APR 2022 = 110

    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Gelbstieliger und Trompetiger gehts ja nicht mehr.

    Trompetiger geht es schon, gelbstieliger eher nicht.


    Hatte mal vor Jahren in einer Gegend gesammelt, wo beide vorkommen.

    Und danach sortiert. Seither kenne ich den Unterschied.


    Normalerweise finden sich die gelbstieligen über Kalk, die Trompeten im sauren Nadelwald.

    Ich war im Kalkgebiet mir Oberflächenversauerung.


    Die gelbstieligen haben auf der Unterseite nur Adern oder Runzeln und einen sehr feinen Duft nach Aprikosen.

    Vom Speisewert würde ich die den Trompetenpfifferlingen vorziehen, aber leider gibt es die bei uns nicht.


    Die Trompeten haben deutliche Leisten und kaum Geruch.


    Gruß Alis

  • Hi,


    es gibt auch einen "Gelbstieligen Trompetenpfifferling", der z.B. im Gerhardt beschrieben wurde. Das ist aber auch nix anderes wie der Normale Trompetenpfifferling. Craterellus lutescens (Starkriechender Leistling), welche du meinst, ist eine gute Art und die wird Norbert mit Sicherheit auch kennen.


    Das ist nur eine kleine Erklärung/Klarstellung am Rande. :)


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Stefan, deine Klarstellung ist mir etwas unklar...

    Also:

    Ich halte die gezeigten Pilze für Goldstielige Leistlinge, Strarkrichende Leistlinge, Starkriechende Pfifferlinge

    Craterellus lutescens, syn. Cantharellus aurora nebst weiteren zwei Dutzend Synonymen.

    Deshalb geht es nicht gelbstieliger.


    Trompetenpfifferlinge (tubaeformis ist auch in den Crater gefallen) sehe ich hier nicht.

    Deshalb ginge es auch noch Trompetiger.

    soweit meine Sicht der Dinge.


    Gruß Alis

  • Hi,


    mir ging es nur um den Namen des "Gelbstieligen Trompetenpfifferlings" an sich. Deine Ansicht zum Fund oben teile ich. Mir ging es lediglich um die Begriffserklärung.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Ahoi,


    die 109 verschiedenen dt. Bezeichnungen und auch noch Wortspiele darüber machen mich fertig!

    Ist das jetzt, wie Alex ganz oben vorschlug, Cantharellus aurora = lutescens, oder nicht?

    Ich bin verwirrt...


    LG, Martin

  • Halllo Martin,

    Stefan und ich unterstützen den Vorschlag von Alex,


    An dieser Stelle mal zwei Zitate von dem leider zu früh verstorbenen Pilzlehrer Walter Pätzold:


    1. "die deutschen Pilznamen ändern sich von Region zu Region - die lateinischen von Jahr zu Jahr"

    (dies muss man inzwischen ändern in "von Tag zu Tag"


    2. "Man muss nicht wissen wie ein Pilz heißt: man muss ihn kennen!"


    Mich machen die Namensänderungen und Neubeschreibungen auch schon lange fertig und ich versuche nicht mehr, immer auf dem neuesten Stand zu sein


    Gru? Alis

  • Ich hätte auch oben nix geschrieben, wenn im Gerhardt nicht der normale Trompetenpfifferling und der Gelbstielige Trompetenpfifferling als Varietät aufgeführt wäre. Mir war lediglich wichtig das Misverständnis zu klären.


    Ansonsten kann ich den Spruch von Walter Pätzold langsam nicht mehr hören, da schon 10.000 Mal gehört. Beide Namen haben Ihren Vorteil, wobei ich den wiss. Name für deutlich vorteilhafter halte.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Alis und Stefan,


    danke für die Klärung!

    Also schon, wie vermutet... - es ging dann aber für die nicht eingeweihten doch ein wenig kreuz und quer.


    LG, Martin

  • Ansonsten kann ich den Spruch von Walter Pätzold langsam nicht mehr hören, da schon 10.000 Mal gehört. Beide Namen haben Ihren Vorteil, wobei ich den wiss. Name für deutlich vorteilhafter halte.

    Hallo Stefan, der Spruch war ja für diejenigen, die ihn noch nicht gehört haben. Werde aber künftig sparsam damit umgehen - versprochen.

    Zu den Namen gebe ich dir recht. Erinnere mich noch lebhaft an eine Diskussion mit einem Einheimischen des Bayerischen Waldes.

    Der sagte mir, dass es in der Gegend "Zigeuner" gäbe und ich habe auch tatsächlich welche gefunden, aber eben was völlig anderes.

    Zigeuner ist dort der Flockenstielige Hexenröhrling, Neoboletus erytropus

    ansonsten ist es eher der Name für den Reifpilz, Cortinarius rozites.

    Ähm, habe ich die wissenschaftlichen Namen aktuell und richtig geschrieben? ==Gnolm23

    Egal, gehe jetzt erst mal zu einer Hochzeit.

  • Dann viel Spaß. :)

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


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