Tompetenpfifferling - farbvariabel oder mehrere Arten

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 1.064 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von larchbolete.

  • Hallo zusammen,

    Der Nadelwald steht bei uns gerade komplett voll mit Trompetenpfifferlingen, die könnte man ohne schlechtes Gewissen kiloweise raustragen. Nun gibt es ja wohl 3 ähnlich aussehende, nicht allzu leicht zu unterscheidende Nadelwald bewohnende Kraterellen. Ich hab hier mal 3 meiner Funde fotografiert:

    Der ganz links ist leicht orange und riecht stark, hat aber ja noch ausgeprägte Leisten, könnte das trotzdem C. lutescens sein?

    Der in der Mitte ist so wie ich sie normalerweise finde.

    Der ganz rechts ist Pfifferlingsgelb, ebenfalls mit starkem Geruch.

    Ist C. tubaeformis einfach so farbvariabel?

    Auch die Ökologie unterscheidet sich teilweise grundlegend, manche schön rasig auf dem Waldboden


    und manche ganz eindeutig an Totholz, hier zwei direkt neben einem Schwefelkopf an einem Stubben.

    Oder auch hier an einem Ast:


    Viele Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    für mich sind das alles Trompetenpfifferlinge. Die Art ist sehr farbvariabel. Cr. lutescens hat wirklich nur gering ausgerpägte, bzw. fehlende Leisten, weswegen ich die hier auch nicht sehe.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Schrumz,


    Ja die sind sehr farbvariabel. Das ist auch eine Frage des Alters und der Witterung. Ich hatte schon Exemplare, die waren recht gross und eben auch alt. Da war der Stiel braun, die Leisten grau und der Hut dunkelbraun. Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten: je gelber der Stiel, umso frischer sind sie. Bei Trockenheit können die Hüte auch ausbleichen und sind dann hellgrau.

    Gruss, corne