Beiträge von AlexG

    (P.S.: Auf den ersten Blick dachte ich, es sei ein sTurm durch Hamburg gefegt, der die Straßenlaterne zerstört hat. Aber dann sah ich, dass das so gewollt ist. :gklimper:)


    Ja das soll Design sein ... oder wie Oma sagen würde desäng....

    aber dass ist mal wieder Geschmacksache....

    Bilder vom letzten Samstag ...

    Es hat leicht genieselt in Hamburg


    Wir suchten Schutz unter „Das Oval“ in der Straße „am kaiserkai“

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    Die Elbphilharmonie kann man nur Silhouettenhaft erahnen

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    Alex

    Moin.



    Und nicht die Nylonstrumpfhosen vergessen... falls mal der Keilriemen reißt ... hat früher ja auch immer geklappt ...😌


    Was ihr aber vielleicht wirklich mitnehmen solltet... Mini Wasser Filter ... man weis ja nie was in einer afrikanischen Pfütze so wohnt ...

    Habe auch eine kleine Kartusche ...40€ falls ihr Infos braucht... kurze pn



    Alex

    Moin ...


    Also das mit den Fichtennadeln in Konfitüre habe ich letztes Jahr auch gesehen bei einem Freund, der vertreibt Konfitüren professionell, stellt diese auch selbst her... darunter seltene Sachen wie krete, Erzengel wurz, etc.

    Der geschmackliche Sinn erschließt sich mir aber nicht ... denn den Mund voller badezusatz (Latschen Kiefer) fand ich nicht soooooo dolle 😂 jedoch mehr harzig als seifig 🥴


    Aber wonach schmeckt denn deine Konfitüre ? Und der Sirup?


    Alex

    😂

    Natürlich ist jeder morchelfund ein besonderer Moment ... aber wie Stefan schon schrieb...


    ✌️

    Alex

    Na ... Hauptsache ihr denkt an mich ... wenn ihr mal eine in der Hand habt....


    “ach... der Alex wollte doch eine haben, na denn schick ich ihm das doch mal...“


    So oder so ähnlich 😜


    Alex

    Oh o o o o ......


    Wäre einer so nett mir ein Stück Riesen Lorchel zu schicken ?!


    Würde sie gerne mal mikroskopieren... wenn möglich frisches Material 😜

    Porto kosten ersetze ich natürlich gerne ...


    Vielen Dank

    Alex

    Moin...


    Lange habe ich Ihn in meinem Lieblingsgebiet erahnt, denn alle am Ufer stehenden Buchen waren rings um angenagt. Das Ganze begann vor ca. 3Jahre mit leichten Fraßstellen an einzelnen großen Buchen. Die Bäume wurden nur geschält, das Splint- und Kernholz wurde nicht angerührt. Seit letztem Jahr sind alle am Ufer stehenden Buchen, bis in eine Höhe von ca. 1m rings um beschädigt. Letztes Jahr entdeckten wir dann den ersten Damm, dahinter staute sich das Wasser knapp 50cm hoch, was natürlich dazu führte, dass die Uferbereiche deutlich verlässt wurden.

    Heute gab es denn die nächste Überraschung... nicht nur das der Damm deutlich höher geworden ist. Sogar der Baumeister zeigte sich. Zuvor lichtete ich den Damm, die Spur zur vermeintlichen Biberburg ab. Dann saß er auf einmal, genüsslich an Buchenzweigen knabbernd, vor mir... ca. 20m entfernt. Natürlich glitt er direkt ins Wasser, als er mich sah und leider war ich auch gar nicht auf solch eine Begegnung vorbereitet... nur auf irgendwelche Makro, nicht bewegliche Objekte :(


    Oktober 2018


    April 2019


    Fraßbild


    Spur zur Biberburg?




    Aber wer kann schon sagen... ich habe einen Biber in freier Wildbahn gesehen ohne, dass jemand ihn mir gezeigt hat8o


    Alex


    Moin Florian


    Vielen Dank auch von meiner Seite für den interessanten link.


    Gibt es denn keinen vital Farbstoff der keine gravierenden Auswirkungen auf die Strukturen hat?

    Moin Karl & Peter


    vielen dank für eure Antworten!


    Da Karl eine ähnliche/gleiche Thematik bearbeitet verlinke ich dies mal intern:

    Konidienbildung bei Prachtbercherlingen



    Ich habe heute noch etwas weiter an diesen Konidien gespielt und auffällig war, das die keimenden Sporen cyanophil sind, nicht keimenden Sporen bleiben hingegen bleiben fast ungefärbt.


    Die Proben waren leider ziemlich verkeimt, aufgrund zwischenzeitlicher schwerer Erkrankung.


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    Alex

    Moin an alle !!!


    Heute habe ich es endlich geschafft mir die Konidienkeimung von Sarcoscypha austriaca anzuschauen.


    Die Bilder sind nur auf die Schnelle entstanden da ich an meinem Mikro zuhause noch keine fotoadaption habe (in Arbeit)

    Daher nur durchs okular mit dem Handy (einiger Maßen brauchbar ...)









    Und? Was sagt ihr dazu!?

    Moin Drosophila,


    ich werde deinen text mal etwas zerpflücken um besser drauf einzugehen.

    Außerdem eine anwendungsbezogene Beschreibung: wozu einen Dünnschnitt und weshalb am Kryostaten.

    anwendungsbezogen in der Mykologie? Nun warum nicht... so kann man großflächig material untersuchen oder auch bestimmte Strukturen und Aufbau zu erkennen, was händisch teilweise sehr schwierig zu erreichen ist.

    In der Medizin:

    Wie du schon schriebst für Forschung zum Nachweis labiler Antigene oder Stoffe die nach der allgemeinen Entwässerung durch Alkohol und xylol nicht mehr vorhanden sind (Fettnachweis)

    In der Routine wird diese Technik zur Schnellschnitt Herstellung benutzt. Wenn der Patient noch offen auf dem OP Tisch liegt, können Absetzungsränder untersucht werden, um zu entscheiden ob der Tumor vollständig entfernt wurde oder ob nachgeschnitten werden muss.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Ergebnis hübsch wird.

    Bilder füge ich ganz am ende ein! Und ehrlich gesagt... ich bin davon mehr als begeistert....


    Die Probe einfach so wie du zeigst in DMSO einfrieren dauert so lange, dass dir unweigerlich riesige Eiskristalle deine Strukturen zerstören. Ich betreibe einigen Aufwand, um das zu vermeiden. Selbst die Probe in flüssigen Stickstoff werfen (-200 °C) reicht nicht. Wird zwar augenscheinlich sofort hart, es hatte sich aber kurz eine isoliernde Gasphase um die (warme) Probe gebildet. Dehalb muss man vorher noch durch ein anderes Medium wie z.B. Isopentan. Die lästige Hampelei besteht darin, dass man das auch in einem Gefäß mit Stickstoff kühlt, es aber schnell zu kalt oder zu warm wird. Wenn festgefroren, dann Mist.

    also... ich kenne DMSO nur für die Haltbarmachung von DNA/RNA Proben zum lagern bei -80Grad. Wir verzichten auf diese schritte.

    Das Gewebe wird einfach nativ ohne Vorbehandlung ins kryogel gelegt und dann gefroren.

    Das Kryogel besteht aus Wasser, Polyvinyl alcohol,Polyethylene glycol,Kaliumformiat.

    Wird die Probe zu stark runtergekühlt, ist sie meistens auch kaum schmiedbar, da sie sehr spröde wird. (so unsere Erfahrung)



    Warum also nicht gleich fixieren und in Paraffin einbetten?


    Habe ich natürlich auch schon ausprobiert, aber die Strukturen verändern sich durch die Entwässerung sehr stark! Teilweise verschwimmen die Kontraste. Egal wie wir es gemacht haben.

    Momentan arbeite ich an einer PEG Methode ... angeschoben von Peter Reil.

    Außderm wird das material zwar schmiedbar... bei 1-5µm, je dicker umso weniger schneidbar, da das Material sehr spröde wird.. ab 10µm hast du nur noch Brösel auf dem OT.

    Wie dem auch sei, keine Anwendung für den Hobbymykologen.

    Da stimme ich dir absolut zu... jedoch steht die Technik zur Verfügung...

    Die REM wird auch gemacht, jedoch auch nichts für den Hobbymykologen :-D

    Du kannst deine Kryoschnitte übrigens halbwegs fixieren, wenn du sie nach dem Trocknen 10 min in Isopropanol inkubierst. Dann verlierst du die Schnitte nicht so leicht beim anschließenden Färben ;)

    Ja das habe ich probiert, aber auch hier gehen die Strukturen sofort kaputt. Paraphysen sind nur noch als kleiner strich zu erahnen, auch sind die Maße nicht mehr original, da hier häufig eine schrumpfung stattfindet.


    -> Wir verwenden für die Immunhisto spezial Objektträger, seit dem wir diese Benutzen schwimmt nichts ab, oder verkocht und wir machen täglich ne ganze menge davon. Diese Objektträger nutzen wir teilweise auch für Knochengewebe und Methylmethacrylat (Technovit9100)Schnitte. Diese Objektrräger sind speziell beschichtet und haben eine sehr hohe Adhäsionskraft.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Ergebnis hübsch wird.


    und los gehts :kaffee:alle Bilder sind mit dieser Methode entstanden.

    hier sieht man etwas gebrösel, das liegt an der Schnittdicke und auffällig auch am alter des Fruchtkörpers, je jünger desto besser schneidbar.

    Das sind die Scans aus der Oben gemachten Methodenbilder

    35444576qo.jpg


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    35444591bj.jpg


    Hier die Jod Testung, hier ist das Kryogel nicht vollständig ausgewachsen worden und färbte sich bräunlich an

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    Und genau für solche Übersichtsbilder denke ich ist diese Methode interessant, sicherlich nicht für jeden... aber auch ausgetretene Pfade sollten mal verlassen werden;)


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    Es gibt noch viel zu verbessern 8o


    Alex

    Moin an alle!


    Ich wollte euch hier mal eine Spezialmethode vorstellen.

    Die Gefrierschnitttechnik am Kryostat.


    Der Verwendungszweck dieser Technik ist es, weiches, nichtfixiertes, oder vitales Gewebe zu schneiden.

    Die Schnittstärke kann von 0,001-0,05mm (1-50µm) variiert werden.


    1. auf dem Objekthalter, eine kleine Runde Metallplatte mit einem Schwalbenschwanz auf der Rückseite, wir etwas Medium gegeben

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    2. Die Probe wird ins Medium gestellt.

    35442980on.jpg


    3. Die Probe wird in den Kryostaten gestellt.

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    4. Bei -22 Grad gefriert das Medium und die Probe

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    5.Das Medium verfärbt sich von transparent zu weiß

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    6. Die Probe wird stetig mit Medium bedeckt, damit keine Luftblasen oder Lücken entstehen, zumal das Medium sehr flüssig ist (ähnlich Honig)

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    7. Komplett durchgefrorene Probe wird in den Beweglichen Teil des Kryostaten eingespannt.

    35442985tr.jpg


    8. Die Probe wird freigelegt und überschüssiges Material weggeschnitten.

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    9. Das Gewebe und das feste Medium werden mit einem Pinsel vom Messer weg gezogen, während sich die Probe nach unten bewegt.

    Die Probe bewegt sich auf und ab, zudem je nach eingestelltem schritt nach vorne.

    ich versuche die Bewegung mal zu beschreiben. Probe einspannen, Probe bewegt sich von oben nach unten, dann von unten nach oben, dann ein schritt (zb. 10µm) nach vorne, dann nach unten... und so weiter

    35442989nu.jpg


    10. Der fertige Schnitt auf der schwarzen Fläche liegende schnitt wird mit einem !warmen! Objektträger abgenommen, dafür wird der Objektträger einfach schnell auf den Schnitt gelegt. Das Medium schmilzt sofort und der Schnitt klebt auf dem Objektträger.

    35442990dj.jpg


    11. Das Medium ist wasserlöslich und kann mit Wasser ausgewachsen werden.




    Ich hoffe euch hat diese kleine Technikexkursion gefallen und sie ist nachvollziehbar.


    Für Fragen bin ich natürlich immer offen!


    Schönes Wochenende euch allen!

    Alex

    Moin Florian,


    Vielen Dank für das Feedback!

    Die Bilder sind alle in LW gemacht worden. Mit einem Objektträgerscanner 40x+1,8 Vorlinse sprich die größte Auflösung ist hier 71x

    Der verwendete Farbstoff ist Methylblau (Anilinblau)


    Alex