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letzter Beitrag von seppl123 am

2019 - (Speise-) Pilze in Baden-Württemberg

  • Ciao!


    Hier noch der kurze Nachtrag in Bildern.
    Die bunten Röhrlinge im kaiserstuhl sahen allesamt so aus, wie exemplarisch diese Satansröhrlinge:


    Igelstäublinge (Lycoperdon echinatum), äußerlich noch schick, aber komplett durchgetrocknete, brüchige Stachelkugeln.


    Also am Sonntag in den Schwarzwald, dort am Rand auf Kalk auch tote Hose.

    Einige Eichenrotkappen (Leccinum quercinum):


    Parasitischer Röhrling (Pseudoboletus parasiticus):


    Mehr hat's aus der Ecke nicht bei mir auf's BIld geschafft wenn auch vor allem viele, viele verschiedene Täublinge den Bedingungen trotzten.


    Jedenfalls mussten wir noch ein Stück tiefer rein, so im Bereich Kinzigtal (ja, ist lang, ich weiß) gab's ein paar sehr nasse Flecken.
    Da war der Boden sauer, aber pilztechnisch wirklich was geboten.

    Hier ein Gruppenbild, von links nach rechts: Schwarzblauende Röhrlinge, Porphyrröhrlinge und Amethystschuppige Pfifferlinge:


    Ein Goldblatt:


    Strubbelköpfe:


    Ausbeute:



    Wir haben uns zurück gehalten. Wirklich! Das sind nicht mehr als 3 Kilo Pilze auf dem Tisch, schätze ich.
    Alleine an Pfifferlingen hätte man (je nach Sammeldauer) auch bis zu 30 Kilo aus dem Wald holen können. :)



    LG; Pablo.

  • Am 24.08. bzw. 02.09. war ich mit Familie im Schönbuch unterwegs. Während es am 24.08. aufgrund der Niederschläge eine wahnsinnige Pilzvielfalt zu sehen gab, war am 02.09. praktisch schon nichts mehr los (20% der Vielfalt von August). Ich hoffe, dass die heutigen Regenfälle das PIlzwachstum wieder anheizen.


    Hier ein paar Bilder der Exkursionen, besonders gefreut haben mich die Rotkappen, die ich in BaWü in inzwischen 12 Sammeljahren erst 2 Mal finden konnte. Zwei unbekannte Pilz kannte ich bisher noch nicht (Bilder 2 und 3), vielleicht kann mir jemand einen Tip geben.


    Bilder vom 24.08.


    Bild 1: Parasol


    Bild 2: Unbekannter Pilz, wer kann helfen. War flach...


    Bild 3: Ebenfalls unbekannt, erst hatte ich einen Pfifferling vermutet


    BIld 4: Tintenfischpilz (gab es massig an einer Stelle)


    Bild 5: Fichtensteinpilz


    Bild 6: Rotkappe


    Bild 7: Ich vermute Flaschenstäubling


    Bild 8: Der Sammelkorb (Falls sich jemand aufregt über die Menge, ich war mit Familie sammeln). Ca. 40 Parasole haben wir stehen lassen.


    Am 02.09. war ich dann nochmal alleine unterwegs.


    Bild 9: Alter Hut (Steinpilz)


    Bild 10: Rotkappe


    Bild 11: Der erste Knollenblätterpilz der Saison. Besonders gutes Beispiel, da die Knolle unter dem Moos versteckt war und erst nach Freilegen sichtbar war.


    Bild 12: Der Sammelkorb am Ende


    Für einen Mahlzeit hat es gereicht...

  • Ahoj,


    Nr. 2 ist schon mal der Dottergelbe Spateling.


    LG

    Malone

  • Hallo Seppl,


    Zu der 2 hat Malone ja schon geschrieben bei 3 wäre noch ein Bild von oben hilfreich, hast Du ihn zufällig von oben fotografiert. So rein von dem Bild von unten könntest den Pilz mal mit dem olivgelben Holzritterling abgleichen. Bin mir aber nicht sicher, da eben Bild von oben fehlt. Wuchs der Pilz an Totholz?


    Grüsle aus dem Nordschwarzwald


    Sabine

  • Hallo Zusammen,


    nach den Regenfällen schaute ich heute in der nähe von Kaisersbach vorbei. Es hat mich sehr gefreut, dass es nicht mehr trocken ist und an Pilzfunden konnte ich auch was finden. Besonders die Schirmlinge traten zum Vorschein ( 1 Korb konnte man bestimmt sammeln). Desweiteren gab es noch Maronen, Rotfußröhrlinge, Birkenpilze.....


    Ui Fliegenpilze, dann müssten die Steinpilze ja nicht weit sein, tatsächlich standen welche direkt daneben nur leider voll vermadet.





















    Gesamtfunde:




    LG Angelika

  • Hallo, Angelika!


    Das kann sich doch sehen lassen. :thumbup:

    Kleiner Tip: Sei vorsichtig mit diesen teils recht alten Goldröhrlingen und Champis.
    Bei den Goldröhrlingen steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, daß die unbekömmlich werden (und auch nicht mehr schmecken). Ist bei allen Pilzen so, aber gerade bei Schmierröhrlingen könnten etliche Berichte über Unverträglichkeiten auf den verzehr von überstöndigen Fruchtkörpern (so wie hier) zurückzuführen sein.
    Bei den Champis kommt noch das Porblem dazu, daß die im Alter oft nicht mehr bestimmbar sind. Bei Karbolis im vergleichbaren Alter zu deinen Funden funktioniert weder der Geruch noch das Gilben an der Stielbasis. Beides klappt nur (meistens) bei jungen fruchtkörpern, im Alter verscheinden beide Merkmale.



    LG; Pablo.

  • Hallo zusammen,


    während in der Rheinebene noch nicht viel los ist, gab es Samstag im Hochschwarzwald eingies zu sehen... Zwar nicht sehr viel für die Pfanne, aber ein

    Augenschmaus!


    1) Trompetenpfifferlinge


    2) Wolliger Milchling (oder Lactarius bertillonii? Ich glaube, ich muss mir jetzt endlich ein Fläschchen KOH besorgen um feine Unterschiede zu prüfen).

    Achtung - nichts für die Pfanne!



    3) Blauender Saftporling? Wäre ein Erstfund für mich.

    Ist das die Art auf die manche Forumianer hier ganz scharf sind? ;)


    4) Marone


    5) Klebriger Hörnling


    6) Herkuleskeulen oder eine verwandte Art? (oder was ganz anderes?)


    7) Pfifferlinge



    8) Fliegenpilz


    9) Mitternachtspilz alias Dunkelvioletter Schleierling, hier leider schon ziemlich alt (Cortinarius violaceus s.l.)


    10) Safran-Scheidenstreifling (Amanita crocea)? Wäre mein persönlicher Erstfund.


    11) Grubiger Milchling (Lactarius scrobiculatus)? Wäre für mich ebenso so ein Erstfund. Leider waren die FK ziemlich alt...

    Nächste Idee: Zottiger Violett-Milchling (Lactarius repraesentaneus)? Seine Milch war zwar nicht komplett violett getrocknet, aber ein wenig von violetten Tönen hat er schon.



  • Hallo, Alex!


    Kenne ich das Zielgebiet?


    Bestimmungstechnisch würde ich dir 3 und 10 bestätigen.

    6 ist Podostroma alutacea (Ledergelbes Pustelkeulchen)

    9 kann theoretisch auch der Doppelgänger aus dem Bergnadelwald (Cortinarius hercynicus) sein, aber da da auch Buchenblätter liegen, ist es nur mikroskopisch zu klären. Kann man auch einfach beides zusammenfassen, dann wär's halt "Cortinarius violaceus s.l.".



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,


    Danke Dir! Ich bin mir nicht sicher ob Du dieses Gebiet kennst... War mit meinem Vater an "seinen Stellen" unterwegs.

    Ich bringe gleich eine Dutzend Funde zu MAK mit :)

  • Ahoj,


    Deine 4 ist nicht zufällig ein Hasenröhrling?


    LG

    Malone

  • Hallo Malone,


    das war definitiv eine Marone, aber jetzt wo Du das sagst... sie sieht auf meinem Bild schon wie ein Hasenröhrling aus :D Vor allem dieser Stiel!

  • Hallo zusammen,


    lange nichts mehr hier gepostet... und es so viel los seit Beginn der Woche! Parasole und Champignons spriessen in Massen! Es gibt auch Steinpilze, Maronen und vieles mehr...


    Hier ist ein toller aktueller Bericht aus dem Odenwald von Michael michl_1211 :

    Rundgang im Odenwald.

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