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letzter Beitrag von ipari am

Suche die Pilzbücher: Großpilze Baden-Württembergs

  • Beitrag von Angelika ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Habe die lang ersehnten Bücher ergattern können ().
  • Hi,


    dann wünsche ich dir mal viel Glück. Im Regelfall wird die kein Pilzfreund verkaufen, es sei denn er/sie verstirbt oder aber er/sie gibt das Hobby auf...


    Ich hab auch ganz schön rennen müssen, bis ich alle 5 Bände beisammen hatte...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Angela,

    Bei Amazon gibts die für zusammen 1259,- Euro.

    Das ist meiner Ansicht nach viel zu viel , aber unter 750,- bekommt man die wahrscheinlich nicht.

    Ist die Frage , ob dir das soviel Wert ist.

    Für das Geld würde ich mir eher ein besseres Mikroskop kaufen und Bestimmungen übers Internet machen (meine Meinung)

    Lieben Gruß

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Hi,


    ja für viele Fälle mag das richtig sein. Ich bin gerade in einer Situation, wo ich die Bücher unbedingt brauche und da möchte ich die nicht missen. Die Ökologischen Angaben in den GPBW-Bänden sind nirgends genauer, bzw. besser dokumentiert...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


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  • Hallo Angelika,


    die vorrangig nachgefragten Bände 1+2 der GPBW haben etliche Jahre aufm Buckel. Das haben die PdS auch; nomenklatorisch, ohne Mykobank oder den Index Fungorum zu bemühen wird's bei beiden happig. Auch mit einer Spezialliteratur landet man manchmal im Nirvana, Stichwort Sequenzierung.


    Unter der Forumsrubrik 'Pilzverein' hast du 'mobile Pilzschule' eingetragen. Klingt interessant, schreibst was dazu?


    LG

    Peter

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    Es reicht ein Hut aus Zunderschwamm als Statussymbol. Brennt nur der Kopf, wenn der Blitz einschlägt.

  • Hi,


    wenn ich mal neugierig fragen darf; Büffeln für was denn? Die Bücher haben ein deutlich höheres Niveau als das übliche PSV-Wissen, zumal dort auch keine Vergiftungssyndrome enthalten sind und auch keine Aussagen zur Essbarkeit der Pilze. Zudem ist vieles taxonomisch überholt. Wenn du daraus was büffelst, dann immer kritisch, denn es hat in einigen Gattungen sehr große Änderungen gegeben; z.B. bei den Filzröhrlingen...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


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  • Hallo zusammen,

    also für mich ist die Anfrage auch nicht wirklich schlüssig, auch weil ich Angelika ein Angebot gemacht habe, welches unter dem hier genannten niedrigsten Preis lag.

    Aber sie kann ja noch Klarheit schaffen.

  • Hallo zusammen,


    erstmal einen Glückwunsch an Angelika zum Erwerb der, obschon reichlich Macken enthaltenden, auch ganz schlecht korrekturgelesenen, dennoch richtig tollen Pilzbücher.


    Büffeln kann man mit diesen Büchern (habe ich selbst auch so gemacht und nie bereut!),

    - welche Arten in den einzelnen Gattungen überhaupt so vorkommen (klar entsprechen etliche Artkonzepte nicht mehr dem heutigen wissenschaftlichen Stand, aber die GBPW bilden sozusagen eine sehr gut begehbare Brücke zwischen 200-Arten-Hobbypilzkundebüchern und der Mykologie, also eignen sich perfekt, wenn man von seinem aktuellen niederen Pilzkundelevel auf das nächsthöhere springen will, so wie z. B. auch das mehr oder weniger totgesagte MICHAEL/HENNIG/KREISEL; außerdem schadet es mMn nichts, wenn man weiß, wie z. B. das Konzept der Filzröhrlingsarten Xerocomus chrysenteron oder Xerocomus subtomentosus vor 30 Jahren ausgesehen hat, auch wenn diese "Arten" aus heutiger Sicht in dieser Form keinen Bestand mehr haben)

    - durch welche Makro- und Mikromerkmale die Pilzgattungen überhaupt definiert sind, z. B. was den Unterschied zwischen einem Boletus und einem Xerocomus letztlich ausmacht (gerade bei diesem Wissen haben meines Erachtens viele Pilzfreunde die eklatantesten Lücken)

    - von mir aus auch: welche Makro- und Mikromerkmale der Pilze es neben der Sporengröße und -form noch so gibt

    - das von Climbingfreak schon Angesprochene: in welches klarst definierte Biotop ich mich zu begeben habe, wenn ich bestimmte Pilzarten mal sehen und finden will (also z. B. nicht einfach "in den Nadelwald", sondern in den natürlichen Reitgras-Fichtenwald (Bazzanio-Piceetum) über sauer bis neutral verwitterndem Urgestein, wie er etwa im südlichen Hochschwarzwald in der Gegend um den Feldberg bzw. den Schluchsee vorkommt)

    - und gerade für Soßenschwaben, Gelbfiaßlr oder Älbler: welche Pilzarten man schon am Stranzenberg südlich von Wöschbach, auf der Hitzinger Heide bei Steinheim am Albuch oder im Remsecker Kleebwald gefunden hat (in Verbindung mit einer guten Wanderkarte und einem Auto ist das eine durchaus "explosive" Mischung, falls ihr wisst, was ich meine); etliche der lobend erwähnten Lokalitäten sind heute, also nach etwa 25 Jahren durch forstliche Aktivität, Sturmschäden, Düngemittelimmission oder andere Gründe buchstäblich keinen Pfifferling mehr wert (z. B. stehen am von SCHWÖBEL so verehrten Stranzenberghang heute Einfamilienhäuser, wovon ich mich vor Ort überzeugen "durfte"), ein paar andere aber schon noch


    Ob jetzt die Forumsöffentlichkeit etwas angeht, wer der Angelika Angebote gemacht hat, weiß ich nicht, genausowenig wie dass man "Klarheit schaffen" müsse, wenn man sich erlaubt hat, ein Angebot nicht anzunehmen bzw. verfallen zu lassen. Vielleicht war ein anderes besser. Aber das nur am Rande.


    Sorry wenn ich hier bestimmte Dinge mal wieder anders sehe, aber das kennt ihr ja von mir.


    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

    5 Mal editiert, zuletzt von Oehrling ()

  • Hallo Oehrling,


    es ist doch keine Entschuldigung notwendig, wenn man etwas anders sieht, empfinde ich als ganz normal.

    Ich habe nicht geschrieben, dass Angelika Klarheit schaffen muss, sondern kann. Das bezog sich allerdings auf die bereits von anderer Seite gestellte Frage zu der "mobilen Pilzschule" und nicht auf meinen nicht zustande gekommenen Deal mit Angelika. Da hatte ich mich - zugegeben - missverständlich ausgedrückt.


  • Servus Karl-Heinz,


    ich gehe davon aus, dass die mobile Pilzschule diejenige ist, die Dieter Honstraß leitet. Die nennt sich Mobile Pilzschule. Ich habe keinen der Kurse besucht, kann mir daher keine Eigenmeinung bilden. Wenn ich aber auf der Homepage lese, dass man bei ihm lernen kann, wie man Steinpilze züchtet, erscheint mir das nicht wirklich seriös zu sein. Die vielen Gerüchte, die bekannt sind, muss ich vermutlich eh nicht wiederholen. Ich kenne aber Leute, die aus diesem Umfeld kommen und bin daher wohl befangen, denn ich kenne nur deren Seite der Darstellung, was da wie abläuft.


    Liebe Grüße,

    Christoph


    P.S.: noch zu den GPBW... ich finde die Ökoangaben auch sehr wertvoll und wichtig. Nur wurde leider durch ein viel zu breites Artkonzept dann wiederum oft die Ökologie der Arten verwischt. Was bringt es mir, nachzulesen, dass die Sammelart überall vorkommt, wenn die einzelnen Arten in Wirklichkeit eng eingenischt sind (als Beispiel). Die Bücher sind eben Kinder ihrer Zeit - daher auch (und wegen des Einflusses von Krieglsteiner) das teils extrem zusammenschmeißende Artkonzept.

    Als Bestimmungsbuch taugt es nur bedingt, da die meisten Gattungen für Deutschland unvollständig sind. Es wurden nur Arten geschlüsselt, die in BW sicher nachgewiesen sind und nicht auch die weiteren Arten, die im Gebiet vorkommen können, geschlüsselt. Man weiß also nie, ob es nicht doch mehr gibt...


    nomenklatorisch, ohne Mykobank oder den Index Fungorum zu bemühen wird's bei beiden happig.

    Servus Peter, Mykobank und Index Fungorum sind auch nicht die richtigen Adressen, um die aktuelle Synonymisierung nachzuschlagen. Geht es nur um die pure Nomenklatur, also darum, welcher Typusbeleg welchen Namen erhält, ohne dass man heterotypische Synonyme mit einbezieht, gebe ich dir recht. Aber verlass dich bitte nie auf den "current name" der beiden Datenbanken. Dafür sind sie nicht da und auch nicht gedacht. ;-)

  • nomenklatorisch, ohne Mykobank oder den Index Fungorum zu bemühen wird's bei beiden happig.


    Servus Peter, Mykobank und Index Fungorum sind auch nicht die richtigen Adressen, um die aktuelle Synonymisierung nachzuschlagen. Geht es nur um die pure Nomenklatur, also darum, welcher Typusbeleg welchen Namen erhält, ohne dass man heterotypische Synonyme mit einbezieht, gebe ich dir recht. Aber verlass dich bitte nie auf den "current name" der beiden Datenbanken. Dafür sind sie nicht da und auch nicht gedacht. ;-)


    Servas Chrisoph,


    die 'aktuelle' Synomysierung ist was fließendes, nicht enden wollendes. Darauf bin ich nicht aus, weil sinnlos. Gestern noch Ganoderma valesiacum, heute tsugae; damit ist Leif mit seinem neuesten Buch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Der Schlüssel wurde neu geschrieben, damit erzähle ich dir nix Neies.

    Es geht mir schlicht um eine taxonomische richtige lat. Benennung, von ins Alter gekommene Beiträgen, wie in den GPBW oder den PdS,


    LG

    Peter

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Es reicht ein Hut aus Zunderschwamm als Statussymbol. Brennt nur der Kopf, wenn der Blitz einschlägt.

  • Hallo,

    wird Zeit das ich mal einiges dazu schreibe!

    Erst vor 2,5 Jahren habe ich durch Zufall mitbekommen das bei mir in der Nähe (Schrobenhausen, Bayern) ein Pilzseminar statt findet. Von der "mobilen Pilzschule"(Dieter Honstraß). Also hieß es für mich, nichts wie hin ohne zu Wissen was da auf mich zu kommt. Dachte mir das die "Paar" Pilzchen nicht so schwierig sind zum Unterscheiden und das man dort die meißten Zeit im Wald unterwegs ist! ;-)

    Doch es kam alles anders, wie ihr selbst wisst! Mir viel das Kinn runter als ich die ganzen Informationen erhielt über die Arten, Namen, Einteilungen, Bestimmungen, Bestimmungsmerkmale, ...

    Dachte mir zunächst das das alles doch nie erlernbar sei!

    Dann hat mich das Pilzfieber und der Ehrgeiz so richtig gepackt! Ich fing an regelmäßig zu bestimmen und viel zu lesen.

    Habe letztes Jahr den 2 ten Kurs in Schrobenhausen besucht und werde ab diesem Jahr an den Kursen bei Lothar Krieglsteiner teilnehmen, da Dieter Honstraß nur noch Anfängerkurse bei mir in der Gegend anbietet! Das Interesse, tiefer in die Pilzkunde einzutauchen, besteht nicht bei all zu vielen!

    Nun zu den GPBW. Mich interessiert bei diesen Büchern sowohl die makroskopische als auch die mikroskopische Beschreibung, als auch die Ökologie, einige Daten wie der Erstmachweis und die allgemeine Verbreitung! Ja, ich habe ein Angebot über die GPBW erhalten, das auch das günstigste hier im Forum war, aber für mich persönlich doch noch recht hoch. Zeitgleich habe ich den Zuschlag für die Bücher, von einer sehr freundlichen Natur liebenden Familie, erhalten. Über den Preis rede ich ungern. Für mich war der Preis akzeptabel und der Verkäufer hat nicht aus Profitgier verkauft! Wir wussten beide wie Sie gehandelt werden! Geschenkt waren sie aber auch nicht! Bin auf alle Fälle richtig Happy darüber!


    Viele Grüße


    Angela

  • Hallo Angel(ik?)a,


    die GPBW mögen zwar für Leute mit hohen wissenschaftlichen Ansprüchen nicht die richtigen Bücher sein, aber für dich mit deinem Kenntnis- und Erfahrungsstand (ich nenne das gern "Pilzkundelevel") sind die genau richtig. Als ich vor Jahren auf deinem momentanen Pilzkundelevel war, haben mir diese Bücher unglaublich gut weitergeholfen und mich auf ein neues Level gelupft. Genau wie die MHK-Bücher. Niemals würde ich die wieder loswerden wollen. Ich persönlich würde mich auch kaum daran stören, dass viele Pilze jetzt anders als in GPBW heißen - die betroffenen Pilze stören sich daran vermutlich auch nicht. Schließlich ist mMn viel wichtiger, dass man einen Pilz kennt und bestimmen kann, als dass man weiß, wie er gerade heißt.


    Auch der Honstraß und seine Aktivitäten sind immer in Bezug auf das momentane Pilzkundelevel zu beurteilen. Honstraß bedient die Anfangslevels, und das macht er wahrscheinlich gut, sonst hätte er nicht so viel Zulauf. Krieglsteiner oder Hahn gehören dann halt zu einem anderen Level. Manchmal kommt die Honstraß-Kritik auch von der Konkurrenz - da kann man sich dann auch seinen Teil denken.


    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

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