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letzter Beitrag von Da_Schwammalmo am

Gemeinsame Küchenmykologische Liste

  • Hallo, Cratie


    Das hätte ich vorher auch nicht gedacht. Aber es ist so.

    Die Eier nehmen das Aroma durch die Schale auf und man schmeckt es deutlich heraus. Man sollte sie aber mind. 3 Tage mit den Trüffeln stehen lassen u. sie dann bis zum Verbrauch weiter im geschlossenen Behältnis aufbewahren. Die Trüffel selbst kann man bis zu 1 Woche im Kühlschrank aufgewahren, wenn man täglich das feuchtgewordene Papier auswechselt.


    Liebe Grüße

    Josef

  • Malone und ich hatten gestern Abend noch einen kleinen Vergleichstest frischer Morchelbecherlinge vs. frischer Speisemorcheln. Beide sehr gut in Geschmack und Konsistenz, die Morchel vielleicht noch einen Tick intensiver. Dass Morcheln nur getrocknet schmecken, würde ich nicht unterschreiben.

  • Endlich mal ein neuer Pilz für die Liste. Die von Weitem für Maipilze (die ich nicht mag) gehaltenen im Schlehendickicht entpuppten sich - Überraschung - als Schlehenrötlinge.


    So richtig der Hit in der Pfanne waren sie allerdings nicht, für mich schmecken sie etwa so nichtssagend wie Butterrüblinge (damit allerdings immer noch weit besser als Maipilze).

  • So richtig der Hit in der Pfanne waren sie allerdings nicht, für mich schmecken sie etwa so nichtssagend wie Butterrüblinge (damit allerdings immer noch weit besser als Maipilze).

    Woher nur dieser Widerwille gegen Maipilze?==Gnolm11

    Ich weiß, das ist ein Pilz, der polarisiert! Die Wertungen in der Küchenmykologischen Liste zwischen 1 und 9 sagen alles!

    Falsch ist es, Maipilze auf herkömmliche Art zuzubereiten, sie zu braten, zu dünsten usw.

    Von mir hat er 9 Punkte bekommen, weil sowohl ich als auch meine Frau ihn RICHTIG zubereitet für eine Delikatesse halten!

    Nach Frieder Gröger ("Pilze und Wildfrüchte selbstgesammelt und zubereitet") funktioniert das so, dass man ihn in einer hellen Mehlschwitze mit etwas Sahne bereitet und mit Zitronensaft abschmeckt. So wie in seinem Rezept "Pilz-Rahm-Soße" beschrieben!

    Dazu ein aromatischer Basmati- oder Safranreis. Lecker!==Pilz27

    Falls ich jemals wieder Maipilze finde, stelle ich gern ein bebildertes Rezept ein.

    Ein Bild ohne Rezept vom letzten Jahr zeige ich schon mal.



    Liebe Grüße,

    Nobi

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    Chips: 88 nach diversen Verlusten - 10 APR 2019 = 78 + 6 (150er Prämie APR 2019) = 84

  • Vielleicht werde ich mich überwinden und sie irgendwann nochmal in Sahne-/Bechamelsauce probieren. Ich fürchte allerdings, es ist der Eigengeschmack des Mairitterlings, den ich nicht mag.


    Auch bei der Verkostung der gebratenen war ich die einzige, die sie gar nicht mochte, die anderen fanden sie ok oder (trotz "falscher" Zubereitung) sogar lecker.

  • Hallo Cratie,


    Auch das beste Rezept kann mich nicht mehr dazu bringen, die noch einmal zu probieren. Die Abneigung entwickelte sich bei mir schrittweise.
    Beim ersten Mal war ich noch davon begeistert, beim 2. Mal fand ich sie nur noch "geht gerade noch" und nach dem 3. Ma(h)l konnte ich sie nicht mehr essen. Dabei hatte ich sie sogar in Sahnesoße gemacht. Ich fand das damals passend zu den jungen weißen Pilzchen.

    So ähnlich erging es mir auch mit den violetten Rötelritterlingen. Eine Zeitlang hatte ich sie gern gesammelt (vielleicht auch, weil ich damals nur wenige Pilze kannte), dann wurden sie mir immer mehr zuwider und jetzt schauert mir davor. Dabei finden andere sie lecker.

    Ein Pilz, an dem sich ebenfalls die Geister scheiden, ist für mich der Würzige Tellerling. Ich mag ihn sehr, Pilzfreunde von mir können sich dagegen nicht dafür begeistern.

  • Ich fürchte allerdings, es ist der Eigengeschmack des Mairitterlings, den ich nicht mag.

    Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden, Cratie.

    Wir waren ja auch schon unterschiedlicher Ansicht bei frischen Erbsenstreulingen. Das finde ich auch völlig ok so!

    So ähnlich erging es mir auch mit den violetten Rötelritterlingen. Eine Zeitlang hatte ich sie gern gesammelt (vielleicht auch, weil ich damals nur wenige Pilze kannte), dann wurden sie mir immer mehr zuwider und jetzt schauert mir davor.

    Für mich als Rotkohl-Fan sind die Violetten nach Rotkohlart zubereitet eine wunderbare Beilage zu diversen Braten.

    Ich finde, dass deren natürliches Aroma sich mit den Gewürzen zu dem typischen Rotkohl-Geschmack verbindet.

    Aber wie ich bereits schrieb, sind die Geschmäcker nun einmal verschieden.


    Nichts für ungut, aber ich stehe nunmal zu diesen beiden Pilzarten, weswegen ich sie auch immer wieder gern verteidige!;)


    LG, Nobi

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  • Ja, Nobi, und das ist ja auch gut so.


    Ich möchte den Maipilz ja nicht verdammen und die Violetten auch nicht. Mir hatten sie anfangs ja auch gut geschmeckt.
    Vielleicht sollte man Maipilze ja auch nur einmal im Jahr essen. Dann freut man sich auf die ersten frischen Pilze (von den Morcheln mal abgesehen) und geht mit einer ganz anderen Einstellung ran. Das ist ja auch bei vielen anderen Sachen so, wenn man zuviel davon kriegt, hat man sie irgendwann über, wobei das dann von Person zu Person ja auch wieder unterschiedlich ist.


    Ich habe übrigens in diesem Jahr noch keine Maipilze gefunden, obwohl die sonst hier ziemlich zahlreich sind. Nur ein paar Rötlinge, wobei ich nicht sagen kann, ob Schild- oder Schlehenrötling. Die waren im Gegensatz zu sonst ziemlich klein und hutzelig.


    LG, Josef

  • Hallo zusammen!


    Ich habe eine neue Art zur Tabelle hinzugefügt:

    Dorniger Stachelbart (Hericium cirrhatum), Bilder von dem verkosteten Fruchtkörper gibt es hier


    Er bekommt von mir die Note "7". Geschmacklich gut, aber nicht besonders aromatisch. Die Konsistenz ist sehr gut, erinnert an Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze.

  • Hallo ihr Lieben


    Da habt ihr ja einen ganz wunderbaren Thread. Die Küchenmykologische Liste ist der Hammer. Ich glaube, ich werde in Zukunft auch mal die eine oder andere Art pur zubereiten und meine Erfahrungen hier mit einbringen.


    Auch, wenn es schon thematisiert wurde. Es gibt ja so manche Art, die auf ihre ganz spezielle Weise zubereitet werden will. Bin gespannt, wie sich das dann mit "nur" Öl, Salz und Pfeffer auswirkt.


    LG Matthias

  • So. Der erste Eintrag steht. Heute gabs die ersten Schopftintlinge für dieses Jahr. Diese Art ist prädestiniert für die puristische Zubereitung. Geschmacklich Top. Da ich für andere Pilze noch Luft nach oben lassen will, gibts eine starke "9" von mir. Für morgen bleiben dann noch drei Arten, die die Nacht im Kühlschrank problemlos überleben werden. Auf eine davon bin ich schon ganz besonders gespannt. ==Gnolm7

  • Hallo ihr lieben.


    Heute kamen nacheinander Schwefelporling, Netzhexe und Würziger Tellerling in die Pfanne. Zu allererst eine ordentliche Überraschung. Der Schwefelporling schmeckte, nur in Öl goldbraun gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt beinahe wie Rührei (!). Abzüge gab es wegen des unangenehmen Geruchs während des Bratens. Die Netzhexe war recht neutral im Geschmack. Im Mischgericht gibt sie mehr her. Zu guter letzt der Würzige Tellerling - einfach nur himmlisch :gcool:.


    LG Matthias

  • Hallo zusammen,


    ich habe die Liste gestern um zwei Arten erweitert:

    • Laubholz-Knäueling (Panus conchatus), 7
    • Grauer Lärchen-Röhrling (Suillus viscidus), 5

    Die Laubholzknäuelinge waren noch ganz jung und bereits etwas zäh. Die Hüte waren aber noch durchaus OK, nicht zu zäh um sie zu essen. Geschmacklich fand ich sie durchaus interessant, gar nicht schlecht für einen Pilz der überhaupt nicht als Speisepilz bekannt ist.



  • Ich habe gerade nach längerer Zeit mal wieder einen Blick in die Liste geworfen. Erstaunlicherweise ist der ringlose Hallimasch in Führung gegangen. Liegt zum einen wohl daran, dass ihn nur Hallimasch-Fans bewertet haben, und dass er denen größtenteils auch noch besser schmeckt als andere Hallimasch-Arten. Ich hatte den noch nicht auf dem Teller und hätte nicht gedacht, dass verschiedene Hallimascharten unterschiedlich schmecken.

  • Hallo miteinander


    Heute habe ich mich wieder etwas durchprobiert.


    Beim Frauentäubling ist der feine Geschmack verloren gegangen. Reicht gerade noch für eine 7.


    Sommersteinpilz roh eine 8, gebraten mehr eine gute 7.


    Der Nelkenschwindling hat mich auf ganzer Linie überzeugt. 10 Punkte.


    Dicht dahinter der Perlpilz. Geschmacklich 9 bis 10. Wegen der fehlenden Bissfestigkeit gibst die niedrigere Note.


    LG Matthias

  • Grüß euch!


    Ich habe gestern den Perlpilz solo probiert. Gegessen habe ich ihn in der Vergangenheit schon manchmal, jedoch immer im Mischgericht.

    Gestern habe ich einige junge Perlpilze halbiert, mit Olivenöl beträufelt, gesalzen, und in einer Alutasse gegrillt. Die Velumreste habe ich abgebürstet.

    Die Pilze waren sehr gut. Angenehm pilzig, nicht kratzig oder erdig.

    Alles in allem, ziemlich gut. Kein Steinpilz oder Flocki, aber sehr lecker und keine Spur unangenehm. Daher mit 8 bewertet.


    LG Bernhard

  • Hallo


    Die nächste Runde ist bei mir durch.


    Der Langstielige Pfeffermilchling wurde etwas länger gebraten, damit er nicht allzu scharf wird. Interessanter Eigengeschmack, leider eine etwas bitterliche Note hintennach. 6 Punkte.


    Das Breitblatt gab es endlich mal in jung und madenfrei. Geschmacklich naja... 5 Punkte.


    Das Highlight bildeten der Flocki und der Echte Pfifferling. Höchstnote für die beiden.


    LG Matthias

  • Bin ich blind? Ich finde das Sockschwämmchen nicht mehr in der Liste. Nicht Mal mit der Suchfunktion

    Dito!

    Auch bei mir isses weg!:(

    Und nicht nur das Sock- sondern auch das Stockschwämmchen.;)

    Könnte das jemand gelöscht haben?

    Versehentlich natürlich?

    Geht das überhaupt, dass man in der Liste löschen kann?

    Falls ja, sollte man diese wunderbare Liste irgendwie gegen Missbrauch schützen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

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