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letzter Beitrag von beli 1 am

Bayerische Pilz Märchen !

  • Hallo !


    Bayerische Herbst Pilzmärchen .



    Bayerische Märchen Wälder


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    Ein paar Seltenheit von letzte tage . Eine von beste Herbst Pilz Jahren .




    1. Rubroboletus rubrosanguines - Weinroter Purpurröhrling


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    Rubroboletus Satanas - Satanspilz in alte Stadium


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    Albatrellus cristatus - Gelbgrüne Kamm Porling


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    Tricholoma pardinum - Tiger Ritterling in verschiedene Stadium


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    Cortinarius praestans - Schleiereule


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    Phaeolepiota aurea - Glimmerschüppling


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    Boletus fechtneri - Silberröhrling , Jahreslang an gleiche Standort genau in Zentimeter aber diese Jahr etwas ungewöhnlich


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    Nach 10 Tage


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    Lactarius turpis - Olivbraune Milchling


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    Hortiboletus engelii - Eichen Filzröhrling ???


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    Amanita verna weiße Version - Weißer Knoli


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    Noch ein ältere Fruchtkörper


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    Ghompidius roseus - Rosa Gelbfus


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    Tricholoma ustale - Brandiger Ritterling


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    Amanita Strobiliformis - Fransiger Wulstling


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    Amanita Solitaria - Igel Familie


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    Qudimansiella mucida - Buchen Schleirübbling


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    Caloboletus radicans - Bittere Röhrling


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    Leccinum carpini - Heinbuche Röhrling


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    Pholiota squarrosa - Sparriger Schüppling


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    Sparasis crispa - Krause Glucke


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    Hebeloma - Fälbling


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    Polyporus badius - Kastanien Porling


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    Lentinellus cochleatus - Aniszähling


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    Craterellus cornucopioides - Totentrompete


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    Fuligo septica - Gelbe Lochblüte


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    Sarcodon imbricatus - Habichtspilz


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    LG beli !

  • Hallo beli,


    große Klasse was Du hier zeigst, Danke Dir! ==Pilz22

    Die Fotos sind Dir auch sehr gut gelungen! :thumbup:

  • Ächz!


    ==Pilz23==Pilz23==Pilz23

  • Servus beli,


    tolle Fotos! Gratuliere zu den reichen Funden.


    Die Amanita verna dürfte allerdings eine Amanita phalloides var. alba - du kannst mal KOH auf die Huthaut geben. Amanita phalloides reagiert nicht, Amanita verna reagiert gelborange. Sie wächst zudem im Frühjahr und ist mediterran verbreitet. Zudem zeigt einer ja auch schon die gelbgrünen Farben...


    Deine Tigerritterlinge sind (zumindest großteils) Tricholoma filamentosum. Riech mal dran - du wirst eine seltsame, aromatische Komponente wahrnehmen, süßlich, teils etwas wiederlich, fast an Tricholoma album erinnernd - das aber in Mehlgeruch eingebettet. Schneidest du ihn durch, hast du erst reines Mehl, dann kommt das Aromatische wieder durch. Die Huthaut passt auch besser auf diese Art. Einer der abgebildeten könnte ein echter Tiger sein (der mit den wirklich dunklen Schuppen), aber auch das kann ein alter Tr. filamentosum sein.

    Beide sind gleich giftig - ich hatte heuer einen Vergiftungsfall mit Tricholoma filamentosum.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Beli,


    die rosa Gomphidien gefallen mir besonders gut. Auch die Lebensweise auf Kuhröhrlingsmycel ist spannend.


    Warum nennst Du Deinen weissen Knolli nicht A. virosa?


    Hast recht mit dem Schwammerljahr, wirklich sähr besonders.


    Grüßle

    RudiS

  • Hallo Rudi !


    In keinen fall A. virosa wegen Stielstruktur und mein hat gereifte Ring


    LG beli !

  • Hallo beli, Du hast schon wieder so tolle Pilze gefunden. Danke fürs Zeigen.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Servus beli,


    solange du nicht KOH auf den Hut gibst und eine gelbe Reaktion zeigst, glaube ich dir die Amanita verna nicht. Der glatte Stiel wäre ein gutes Merkmal, wenn der Pilz ausgewachsen wäre. Hier ist der Stiel noch nicht gestreckt genug. Ich meine zu erahnen, dass er gerade beginnt, aufzuschürfeln.


    Amanita verna ist meines Wissens noch nicht in Bayern nachgewiesen worden. In vielen Büchern steht aber (leider) immer fälschlicherweise dieser Name für die weiße Form des Grünen Knollis. Amanita verna s.str. ist zudem gerne cremefarben, nicht so rein weiß.


    Du kannst auch gerne hier vergleichen:

    Schlüssel der europäischen Arten von Amanita sect. Phalloideae


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Christoph !


    Es gibt keine gelbgrüne Farbe an Amanita , an Bild gehet um von etwas Sonnenlicht falsche Verfärbung . Ganze Fruchtkörper ist weiß ,

    Fotos ohne Sonnenlicht


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    Sieche diese andere Fruchtkörper , alles ist weiß aber rechte Bildseite wegen Sonnenlicht zeigt etwas gelblich Verfärbung auch an Stamm - Holz


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    Wegen Tricholoma , ich gehe morgen Geruch testen


    LG beli !

  • Servus beli,


    trotz allem glaube ich der Bestimmung als Amanita verna erst, wenn du Kalilauge auf die Huthaut geträufelt hast. Alternativ geht es auch über die Sporenmaße, aber Lauge wäre der ultimative Schnelltest. Ist es ein rein weißer Grüner, wäre die Reaktion negativ, wäre es Amanita verna, was eine Sensation in Bayern wäre, würde die Huthaut intensiv orangegelb werden.


    Die Bestimmung wäre insofern wichtig.


    Liebe Grüße,

    Christoph


    P.S.: der Sparrige Schüppling ist mir deutlich zu blass - das sieht mehr nach Pholiota squarrosoides aus, was eine um einiges seltenere Art wäre.

  • Ahoj,


    wäre der Geruch da nicht ein entscheidendes Merkmal gewesen?

  • Servus :-)


    das Problem: ich hatte die echte Amanita verna noch nie in der Hand, kann daher nichts über ihren Geruch sagen. Tulloss beschreibt sie als zunächst ohne Geruch, später unangenehm riechend, was immer das heißen mag.

    Der Ring soll nur sehr schwach / undeutlich gerieft sein, was auch eine Unterscheidungsmöglichkeit wäre. Dann der glatte Stiel, der nicht genattert ist (dafür kann er aber feine Flocken haben). Die Knolle ist größer und richtig rund. Aber am einfachsten ist eben die Chemie.

    Ich beziehe mich bei der Beschreibung von Amanita verna auf Tulloss, der weltweit den besten Gattungsüberblick hat.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Tulloss

    Ahoj, kannst Du Material zur Verfügung stellen?

  • Danke, Christoph,

    aber.. gilt der nicht als Frühlingspilz...? Kopfkratz

  • Gerne :-)


    Tulloss schreibt nichts über die Erscheinungszeit, nennt ihn aber auch "European Springtime Destroying Angel". Und schau mal unter "technical" die Kollektionen von Massard an: 1. Mai 2000, 11. März 1995 - sehr frühjährlich (nur als Beispiele - man kann auch in mediterranen Foren schauen oder in alte Literatur, Romagnesi usw. oder in die Monographie der Reihe Fungi Europaei).


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • oder in alte Literatur

    ja, genau. Der Laux i. d. A. v. 2005 nennt ihn Frühlings-Knollenblätterpilz.

    (in die neue Ausgabe kann ich grad' nicht schauen, die parkt über die Straße...

    oder in die Monographie der Reihe Fungi Europaei).

    ... die hab' ich doch alle nicht...


    ...und die knapp düsend Euronen für die Anschaffung auch nicht...

  • Hallo Christoph !


    Ich war heute wieder an Fundort .


    Von weiße Amanita ich habe ein ganze Stiel , ein halbierte Stiel und halbes Hut . Alle <stücke sind noch in gute zustand aber leider ich habe kein Kaliumhydrat für KOH Test . Ich war heute in Apotheke aber keine am Lager , sie müssen erst bestellen . Wenn ich per Internet kaufe auch dauert .


    Habe auch Tricholoma Resten gefunden aber leider nicht mehr brauchbar , muffig - patschig sieche Fotos


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    In nähe habe , ca 2 Meter weiter habe ein jüngere frische gefunden , ich meine das kehrt an gleiche Gruppe , sieche Fotos


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    Habe Geruch auch Geschmack getestet ( so gefährlich für Geschmack testen ist nicht - kauen und spucken )


    Geruch - Mehlig , nicht so stark wie bei Mairitterling aber Mehlig . Meine das auch eine leichte Gurken Komponente hat auch bei Geschmack Mehlig na ja auch Gurken Komponente gefunden aber bin nicht sehr siecher das wirklich um Gurken gehet .


    Mit Pholiota squarrosoides du hast recht , habe Geruch getestet - nach Hut zerquetschen sehr angenehme Geruch . Diese Pilze stehen ca 100 Meter von Tricholoma und weiße Amanita weiter .


    Es gehet um ein Wunder Wald 300 x 100 Meter sehr Kalkig . Habe tolle Funde in diese kleine Wald gefunden , Lyophyllm fawrei - B. Satanas - R. rubrosanguineus - C. praestans - P. aurea - verschiedene Stachelinge usw.


    LG beli !


    LG beli !

  • Hallo, Beli!


    Das sieht wirklich atemberaubend schön aus, dieser Wald!

    Schon gleich zu anfang der Weinrote Purpurröhrling ist eine Pracht, den durfte ich noch nie finden.


    Mit dem "Weißen Knollenblätterpilz" dürfte Christoph schon recht haben. Soclhe komplett weißen Kollektionen von Amanita phalloides kommen zwar eher selten vor, aber immer mal wieder:



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo !


    Ich nehme ohne zweifeln Meine Amanita als phaloides alba , für verna ist ungewöhnliche zeit auch Ort usw.


    Jetzt bleibt Tricholoma . Wenn Tigerritterling ist nicht dann muss Christoph diese Beitrag nahgeschaut ob ist hier Richtig um Tigerritterling gehet . weil ich habe Beide Funde in gleiche Wald gefunden fast in 50 Quadratmeter , Tricholoma als Tigerritterling in diese Beitrag präsentiert letztes Jahr und diese neue vor paar Tage fast eine neben andern .

    Tricholoma pardinum = Tiger Ritterling


    LG beli !

  • Hallo, Beli!


    Die beiden Tigerritterlinge (pardinum und filamentosum) sind für mich nicht einfach zu trennen, weil mir da die Funderfahrung fehlt.
    Nach FNE 4 spielt die Struktur der Hutoberfläche eine wichtige Rolle. Also bei denen, die du im Portrait zeigst, passt das schon sehr gut zu pardinum: weil schon bei jungen fruchtkörpern deutlich Schuppig, Schuppen dunkler als Hutoberflche und mehr oder weniger konzentrisch angeordnet.
    T. filamentosum sollte zumindest jung eine mehr faserige Hutoberfläche haben, die dann nach und nach grob und unregelmäßig aufschuppt. Die von Christoph erwähnte süßliche Komponente im Geruch wird in FNE4 auch erwähnt, aber eben eingebettet in den mehligen Geruch. Ritterlingsgerüche sind oft komplex, schwer zu beschreiben, weil aus mehreren Komponenten bestehend.



    LG, Pablo.

  • Servus beli,


    ein wirklich toller Wald. Lyophyllum favrei - das ist der zweite Fundpunkt in Deutschland. Der andere ist in Tutzing, Starnberger See, Waldschnidtschlucht (ist publiziert). Ich hoffe, dass das in die Funga der AMIS reinkommt, die geplant ist.


    Dass in so einem Wald Pholiota squarrosoides wächst, ist keine Überraschung.


    Zum Tiger - rein optisch sieht mir die Hutoberfläche mehr nach Tricholoma filamentosum aus. Das ist "der Tiger" aus dem Voralpenraum. Die Art ist ja erst seit kurzem endgültig anerkannt worden (seit sie auch genetisch definierbar ist). Bon hatte die Geruchskomponente beschrieben, die im Mehl mit drin ist - und mir ist sie auch erst aufgefallen, als ich bewusst versucht hatte, beide zu unterscheiden. Sobald man den Pilz verletzt, kommt das Mehl so stark, dass es alles übertönt. Der unverletzte Fruchtkörper riecht aber für meine Nase charakteristisch.

    Und seit ich auf die Trennung achte, finde ich praktisch nur noch Tr. filamentosum bei uns.


    Nur am Bild ist es halt schwer ;-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

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