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letzter Beitrag von Wastl am

Gifthäubling vs. Stockschwämmchen

  • Hallo Maren,

    schon grundsätzlich war es richtig, die von dir gefundenen Pilze wegzuwerfen, auch wenn sie noch so gut gerochen haben. Denn man isst nur Pilze, die


    man entweder selber so sicher kennt, dass man kein Pilzbuch, keine App und keine Internetforumsanfrage zur Bestätigung braucht


    man einem Pilzberater oder einem anderen wirklich sicheren Auskenner (also nicht irgendeinem schwätzenden Pseudoauskenner!) live vorgezeigt hat und der grünes Licht gegeben hat


    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Ach, wie schön, danke, lieber Christoph! Dann bin ich erleichtert. Außer, dass die Pilzchen besser jetzt noch leben würden.


    Und was ist mit dem wirklich leckeren Duft, den wir zu viert fantastisch fanden? Gibt es eine Schwefelkopfart, die so lecker riecht? Und hätte ich sie dann trotzdem ruhig essen können?


    Ich hatte sie übrigens schon in der Pfanne. Beim Erhitzen kam dunkler Saft raus. Ich habe dann noch mehrmals geschnuppert vor dem Wegwerfen und fand das Aroma nicht mehr so aromatisch, nicht mehr so stockschwämmchentypisch und leicht säuerlich. Aber nicht unangenehm. Giftpilze riechen ja oft wirklich so eklig, dass man freiwillig sowieso nicht reinbeißt. Das war bei diesen nicht so.

  • Hallo Maren,

    zur Frage des Erkennens, dass es keine Stockschwämmchen sind: die Hutfarbtöne stimmen nicht. Stockschwämmchenhüte sind im Farbton honigbraun, Schwefelkopfhüte orange mit gelbgrün kombiniert.

    Zur Frage des Geruchs: der ist bei Schwefelköpfen in der Tat sehr einladend, und wenn du mal Rauchblättrige Schwefelköpfe statt Grünblättrigen hast, schmecken die auch unglaublich lecker. Aber die hier diskutierten Grünblättrigen haben halt trotz ihres einladenden Geruchs einen ekelhaft bitteren Geschmack, der so bitter ist, dass die Leute, die ihn sich trotzdem reinwürgen, ihn nicht lange im Magen behalten.

    FG

    Oehrking

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Giftpilze riechen ja oft wirklich so eklig, dass man freiwillig sowieso nicht reinbeißt.

    Hallo Maren


    Der Geruch ist nun wirklich das letzte Merkmal, um ganz allgemein Giftpilze von Speisepilzen zu unterscheiden.

    Die meisten Giftpilze haben keinen unangenehmen Geruch.

    Der Gifthäubling riecht mehlig, nicht speziell unangenehm. Andere Pilze mit dem gleichen Geruch sind gute Speisepilze.

    Wer nicht wirklich viel Erfahrung mit Pilzgerüchen hat, kann das schnell mal als "angenehm würzig" abtun, wie es im Buch steht.

    Vor allem in der Hoffnung auf ein leckeres Pilzgericht.


    Anderes Beispiel:

    Grüne Knollenblätterpilze riechen angenehm nach Kunsthonig und schmecken mild, nussartig.

    Es gibt Berichte von Personen, die versehentlich welche gegessen haben und das überlebt haben. Er soll sogar recht schmackhaft sein.


    Also bitte... nicht nur an den Pilze riechen, sondern lieber einem Fachmann zeigen.


    Gruss Raphael

  • Giftpilze riechen ja oft wirklich so eklig, dass man freiwillig sowieso nicht reinbeißt.

    Das halte ich für einen tendenziell lebensgefährlichen Irrglauben.

    Gnüße, Gnixie


    Pilzchips: 100 - 10 (fürs APR 19) + 5 (Schweigegeld von GI) + 5 (Gastfreundlichkeits-Bonus) + 16 (2.Platz APR 19) + 5 (Vorphal APR 19) - 10 (für APR-Honoratioren) - 15 (fürs APR 20) - 1 (Belis Pilzgral-Rätsel) + 5 (Aufmerksamkeits-Bonus APR 20) + 13 (2. Platz APR 20) + 15 (Segmentwette APR 20) + 3 (Platzierungswette APR 20) + 9 (bester Phal APR 20) - 9 (Preisgeld EM-Rätsel) - 15 (APR 2021) = 116

  • Wow, ich bin überwältigt, wie schnell ich hier so viele fundierte Antworten bekomme! Danke euch allen!!!


    Lieber Oehrling,

    ja, da hast du Recht, das Foto hat in der Tat Farben zwischen orange und gelbgrün.

    Was mir neu war, weil ich noch nie Schwefelköpfe gesammelt habe, denn auch in meiner Kindheit haben wir sie gemieden: Dass sie einladend riechen.

    Die rauchblättrigen klingen aber so, als müsse man sie langfristig mal auf die Liste setzen! :-)



    Lieber Raphael,

    dir auch danke für die Beispiele! Ich hatte keine Ahnung, dass grüne Knollenblätterpilze so lecker anmuten können! :-D

    Okay, dann lerne ich gerade von euch, dass ich mich auf keinen Fall auf den Geruch verlassen darf. Sehr gut. Danke!!!

    Eindrückliche Geruchserfahrung habe ich mit dem Anischampignon, der wirklich eklig riecht, wenn man ihn in der Pfanne hat. Ein einziger davon versehentlich erwischt und die ganze Pfanne muss in den Müll. Habe ich bisher noch nicht geschafft, auseinanderzuhalten. In meiner Kindheit gab es nämlich hier noch keine Anischampignons... Die sind frisch zugewandert, und die Unterscheidung ist wirklich tricky.


    @alle:

    Weiß jemand von euch, ob es Gifthäublinge früher in Westdeutschland gab, in der nördlichen Rheinebene? Als ich klein war, vor 40 Jahren, haben wir Stockschwämmchen natürlich mit Schwefelköpfen verglichen. Das Wort Gifthäubling habe ich gestern jedoch zum ersten Mal gehört. Kann es sein, dass sie, wie der Anischampignon, zugewandert sind in den letzten 40 Jahren? Als ich klein war, haben wir, wie gesagt, nie versucht, keine Gifthäublinge zu erwischen. Die müssen neu hier sein.


    Liebe Pixie,

    danke für die ausdrückliche Warnung.

  • Eindrückliche Geruchserfahrung habe ich mit dem Anischampignon, der wirklich eklig riecht, wenn man ihn in der Pfanne hat. Ein einziger davon versehentlich erwischt und die ganze Pfanne muss in den Müll. Habe ich bisher noch nicht geschafft, auseinanderzuhalten. In meiner Kindheit gab es nämlich hier noch keine Anischampignons... Die sind frisch zugewandert, und die Unterscheidung ist wirklich tricky.

    Verwechselst du hier nicht Anis- mit Karbol-Champignons?


    Weder Anis- noch Karbol-Champignons sind "frisch zugewandert".

    Richtig ist, dass in den letzten Jahren noch zwei weitere giftige Champignon-Arten zugewandert sind, aber auf die Unterscheidung Anis/Karbol musste man immer schon achten.

    Auch der Speisewert des Anis-Champignons ist mittlerweile umstritten, da er massiv Cadmium anreichert.


    Weiß jemand von euch, ob es Gifthäublinge früher in Westdeutschland gab, in der nördlichen Rheinebene? Als ich klein war, vor 40 Jahren, haben wir Stockschwämmchen natürlich mit Schwefelköpfen verglichen. Das Wort Gifthäubling habe ich gestern jedoch zum ersten Mal gehört. Kann es sein, dass sie, wie der Anischampignon, zugewandert sind in den letzten 40 Jahren? Als ich klein war, haben wir, wie gesagt, nie versucht, keine Gifthäublinge zu erwischen. Die müssen neu hier sein.

    Auch der Gifthäubling ist nicht neu hier.

    Er hieß früher - irreführender Weise - "Nadelholzhäubling".

    Tatsächlich gab und gibt es aber eine ganze Menge Stockschwämmchen-Sammler, die noch nie von ihm gehört haben. Gelegentlich endet das dann tötlich oder mit einer Lebertransplantation (vor einigen Jahren war ein solcher Fall in den Medien).


    Ich schaue mich mal um, wo es hier im Raum Bonn einen Pilzfachmann gibt. Ich sehe ein, dass bei mir wohl alles zu lange her ist und sich manches offensichtlich geändert hat. Ich brauche Nachhilfe.

    Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee. ==Gnolm8

    Zusätzlich auch noch gute (aktuelle!) Literatur ist auch nicht verkehrt. ;)

    Gnüße, Gnixie


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  • Okay, Mikromeister, ich merke ja, ich habe zu lernen, wahrscheinlich habe ich jetzt was Falsches gesagt, wie heißt denn die wirklich eklige zugewanderte Art, die in der Pfanne nach ekliger Medizin stinkt, ein bisschen wie Desinfektionsmittel? Igitt! Riecht man erst nach dem Erhitzen... Warte, ich gucke nach... Ah, ja, sorry, ich meine den Karbolchampignon.

  • Liebe Pixie,


    ich arbeite mich hier langsam durch eure guten Antworten. Danke für deine ausführliche Erklärung. Ich muss sagen, dass sie mich ein wenig entsetzt. Ich muss unbedingt mal meine Eltern fragen und die Eltern der anderen Familie, mit der wir damals immer zusammen Pilze gesucht haben. Ich bin 49 und es war damals, als ich im Grundschulalter war. Also ca. 1977 bis 1982. Wenn ich diese ganzen Namen noch nie gehört habe und du außerdem damit Recht hast, dass es damals diese Pilze schon gab, dann müssten wir ja einfach nur unverschämtes Glück gehabt haben. Unsere Eltern haben uns eingebleut, was ein Knollenblätterpilz ist. Sie haben uns also nicht bzgl. der Giftpilze geschont. Sondern uns frühzeitig gezeigt, wie wir sie erkennen. Außerdem, dass wir niemals etwas mitnehmen, was wir nicht wirklich kennen. Und es gab in all den Jahren mit all den Pilzpfannen und Omeletts nie das kleinste Problem. Bist du also wirklich sicher? Dass es diese Pilze damals schon gab? Ich meine nämlich, dass ich letztes Jahr auf der Recherche nach den Champignondoppelgängern auf den Hinweis gestoßen bin, dass der Karbolchampignon zugereist ist. Es kann ja auch regional unterschiedlich sein. Wo kommst du her?

  • Hallo Maren,

    das sind interessante Fragen, die du zum "Auftauchen" von Giftpilzen stellst.

    Da ich überzeugt bin, dass weder Kabol-Champignons noch Gifthäublinge in jüngerer Zeit eingewandert sind, habe ich einmal in meinem Bücherschrank nach älteren Pilzbüchern gegraben.

    Konkret habe ich in drei Pilzbüchern nachgeschlagen, nämlich:

    1. Zeitlmayr, Caspari: Knaurs Pilzbuch, 4. Auflage, 1961

    2. Haas, Gossner: Pilze Mitteleuropas, 13. Auflage, 1976

    3. Haas, Pätzold: Wegweiser durch die Natur: Pilze Mitteleuropas, 1982


    Zum Gifthäubling habe ich folgendes gefunden:

    Weder Zeitlmayr (1961) noch Haas (1976) erwähnen ihn als Verwechslungskandidaten zum Stockschwämmchen.

    Erst bei Haas (1982) wird er als "Nadelholzhäubling" als giftiger Doppelgänger des Stockschwämmchens erwähnt und erhält auch ein eigenes Portrait, allerdings ohne Hinweis auf seine tötliche Giftigkeit; er wird lediglich als "giftig" bezeichnet. Ein Satz darin scheint mir besonders interessant: "Dem Pilz wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt, seit feststeht, daß er giftig wirkt."

    Ich denke, darin findest du dann auch die Erklärung dafür, dass man früher - also etwa in den 1960er und 70er Jahren - wesentlich argloser ans Stockschwämmchen-Sammeln gegangen ist: Man wußte einfach noch nicht, wie gefährlich der Gifthäubling ist und hat deshalb nicht auf eine Verwechslungsmöglichkeit geachtet - und nicht deshalb, weil es ihn nicht gegeben hätte.

    Wenn ich diese ganzen Namen noch nie gehört habe und du außerdem damit Recht hast, dass es damals diese Pilze schon gab, dann müssten wir ja einfach nur unverschämtes Glück gehabt haben.

    Ja, so kann man es dann wohl nennen.

    Und wahrscheinlich gab es auch damals schon andere Sammler, die weniger Glück hatten, deren Tod man aber (noch) nicht mit dem Verzehr des Gifthäublings in Verbindung gebracht hat.

    (Ähnliches lässt sich in der Literatur ja auch beim Kahlen Krempling nachlesen, der sich allmählich vom "guten Speisepilz" in Richtung "tötlich giftig" wandelte.)


    Anders sieht es bei den Karbol-Champignons aus:

    Sie werden in allen Büchern als giftige Verwechslungskandidaten zu Anis- (oder Schaf-) Champignons genannt, waren also offenbar auch damals schon bekannt

    Ich meine nämlich, dass ich letztes Jahr auf der Recherche nach den Champignondoppelgängern auf den Hinweis gestoßen bin, dass der Karbolchampignon zugereist ist.

    Da geht es wieder um ein anderes Thema, nämlich um neu bei uns aufgetauchte giftige Champignon-Arten; Christoph ("Tricholomopsis") hat > hier <einen interessanten Beitrag dazu geschrieben.

    Gnüße, Gnixie


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  • Hallo Liebe Pilzgemeinde,

    ich bin neu hier bei euch, ich lese schon ab und an mal mit aber nun wollte ich mich doch mal anmelden. Ich sammle schon seit Kindheitstagen (bin 32) Pilze mit meinen Großeltern und Eltern. Da waren es aber immer nur Maronen und Krause Glucken und mal ab und an Steinpilze.


    Ich beschäftige mich seit ca. 1. Jahr mit anderen Pilzen. Insbesondere da wir hier auch ein paar schöne Buchen und Birkenwälder haben.


    Heute habe ich bei meiner kleinen Tour eine schöne Artenvielfalt entdeckt. Ich bin mir auch zu 99% sicher, dass ich Stockschwämmchen gefunden habe - ich wollte aber einfach mal eure Meinung darüber hören.


    Gefunden im Buchen/Birken-Mischwald, büschelig gewachsen, oftmals habe ich nur den Grünblättrigen Schwefelkopf gefunden. Nun aber endlich mal einen Pilz mit den Markanten dunklen Schüppchen, wie gesagt büschelig auf einem toten Buchenstumpf gewachsen.


    Einmal eine Aufnahme von der kleinen Beute, einmal eine Aufnahme von den Stockschwämmchen.


    Unter anderem sind dort noch zu sehen: Goldröhrlinge, Lila Lacktrichterlinge, Birkenpilze, Steinpilz, Frauentäubling und ein mir nicht weiter bekannter Täubling (mild in der Geschmacksprobe), Rotfußröhrlinge, Maronen und wie gesagt die Stockschwämmchen.


    Beste Grüße aus der Altmark.

  • Hallo Pablo,


    ja ich bin mir auch zu 99% sicher das es welche sind, ist allerdings das erste mal gewesen das ich welche mitgenommen habe und da ist man ja dann doch etwas "aufgeregt". Sonst waren es immer nur Grünblättrige Schwefelköpfe die natürlich im Wald geblieben sind.


    Gruß

    Grand

  • Hallo zusammen,


    Ich möchte mich gerne auch mit zwei Fotos von unseren heute gesammelten 99%-Stockschwämmchen beteiligen. Die Hüte liegen schon im Dörrautomat, aber bevor wir sie uns schmecken lassen, würde ich gerne noch das OK eines echten Kenners abwarten.


    Beste Grüsse aus der Schweiz,

    Luke

  • Hallo, Luke!


    Über's Forum, nur durch Betrachtung der Bilder funktioniert das nicht. Jedenfalls nicht seriös; also klar kann man schreiben, daß die Fruchtkörper mit Schüppchen an den Stielen vermutlich Stockschwämmchen sind, aber ein Risiko für einen leberschaden bleibt dennoch bestehen. Wenn's um den verzehr geht, dann funktioniert nur eine direkte Kontrolle der Pilze - dazu muss ein Fachmensch die Pilze in der Hand haben (mitsamt Stielen).

    In der Schweiz gibt es eigentlich eine sehr gute Abdeckung mit Pilzkontrollstellen, aber auch da: Keine Stiele = keine Bestimmung in diesem Falle.


    Steht alles en detail noch mal >in diesem Beitrag<, da findest du für's nächste Mal auch den Link zur VAPKO, wo du eine geeignete Pilzkontrollstelle in deiner Umgebung finden kannst.



    LG; Pablo.

  • Hallo Luke,

    ich denke schon, dass das Stockschwämmchen sind, aber eine Verantwortung für deine Gesundheit übernehme ich natürlich nicht. Gehe besser zur Pilzkontrolle in deiner Nähe.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Moinsen!


    Also ich habe (wie es scheint) wohl eine ganze Ladung Stockschwämmchen heute gefunden. Der Fund ist im Faden hier dokumentiert und als (sehr wahrscheinlich) Stockschwämmchen bestätigt.


    Es bleibt aber bei mir noch eine Frage offen, wenn ich meine Exemplare mit dem Identifikationsleitfaden oben abgleiche. Schauen wir mal folgendes Bild an:


    => K. mutabilis: mindestens im frischen Zustand mit deutlich abstehenden, hellen Schüppchen auf dunkel rotbraunem Grund

    Hier sehe ich aber eher dunkel rotbraune Schüppchen auf hellem Grund - also umgekehrt.


    Kann mir dazu jemand was erhellendes sagen?


    Danke und Gruß


    Holzkeule

  • Hallo Holzkeule,


    tatsächlich sehen Deine Stockschwämmchen seltsam untypisch aus.

    Normalerweise bräunt der Stiel von unten nach oben, und die Schüppchen folgen.

    Auch auf dem Gruppen-Wimmelbild sieht alles so aus, als hätten sie zuwenig Licht bekommen...


    Gruß,

    Wolfgang

  • Aber Du würdest dennoch auf Stockschwämmchen tippen?


    Wenn ich mir die Bilder auf 123 anschaue, dann muss ich sagen, dass da eigentlich alle dunkle Schuppen auf hellem Grund haben. Kann es sein, dass eher die Beschreibung im einleitenden Beitrag untypisch ist?

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