Beiträge von Wutzi

    Hallo Nobi, das ist vielleicht schräg. Bei Dir wird offenbar früher oder später alles was nicht niet- und nagelfest ist zu Pilz. Pass auf die Luftfeuchtigkeit in Deinem Wohnzimmer auf!

    Hallo Christoph,

    gerade habe ich Deine Bestimmungsvorschläge mit der Literatur abgeglichen und das passt beides ziemlich perfekt. Bei den kleinen habe ich keine Hutschuppen wahrgenommen aber sonst sehr stimmig. Bei den Schüpplingen kenne Ich nur ganz wenige Arten, also beides Erstfunde==Gnolm13. Ich bin verblüfft, dass Du das anhand des völlig überalterten Schlappen zu einem Namen gekommen bist. Hab vielen Dank!

    Hallo zusammen, nach dem Regen am Wochenende konnte ich tatsächlich drei Pilzgruppen entdecken. So richtige mit Hut und Stiel.


    Zuerst ganz einfach: Grünblättrige Schwefelkopfe - die sehen auf dem Foto zwar grau aus, es sind aber grünblättrige.






    Dann fand ich etwas, was ich als Gammel-Frühlings-Weichritterling zu erkennen glaubte - jedenfalls so lange bis ich den Sporenabwurf und die Mikrobilder gesehen habe. Das passt alles nicht richtig zusammen. Sporenpulver gab nicht viel aber das wenige war mykologenrosa. Daraufhin hatte ich einen Gammel-Rötling vermutet. Aber auch das eine Fehlanzeige, keine eckigen Sporen. Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende, einfach nur Gammel? Naja, ehrlich gesagt hab ich gar kein Latein...aber vielleicht habtIihr eine Idee.


    Geruch: nicht wahrnehmbar

    Geschmack: nur wässrig

    Hutdurchmesser 8 cm, hygropghan

    Standort unter Fichten auf einem Waldweg, saurer Boden

    Sporenpulver ocker-rosa

    Stiel zäh, dunkel im Schnitt - altersbedingt?

    Lamellen cremefarben, untermischt

    auffällige Zystiden


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    Der dritte Fund waren dann zwei kleine kompakte Pilze in gutem Zustand. Entfernt erinnern sie an Voreilende Ackerlinge. Allerdings ist der Stiel schuppig und von einem Ringrest gibts keine Spur.


    Geruch: angenehm pilzig

    Geschmack: mild

    Hutdurchmesser: 3 cm

    Stiel fest, innen etwas hohl

    Standort unter Fichten, wenn an Holz dann an vergrabenem

    Jung mit Cortina, aber keine erkennbaren Velumreste am Stiel

    Sporenfarbe schwer zu beurteilen, weil sehr wenig abgeworfen, auf alle Fälle nicht dunkel, eher ocker

    Rest auf den Fotos


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    13 Zum Abschluss noch ein von Braunfäule zersetztes Holz mit dicken Rhizomorphen. Was das wohl ist?

    Oh Tuppie, was für ein wunderbarer Ausflug! Aber ein paar Becherchen hätten es denn schon sein können==Gnolm7, gelle! Nee wirklich stark, so viele Arten und so viele verschiedene Becherlinge. Glückwunsch!

    Da merkst Du den Unterschied zwischen ab und zu mal Regen bei Euch und knastertrocken bis auf das letzte Wochenende in meiner Ecke.

    Man sieht Euch an, dass Ihr viel Spaß hattet. Und nett war es auch vom Hotelpersonal, dass es Euch die Pilze gleich zubereitet hat==Gnolm4.

    Also Björn, Deine Beiträge sind ja immer interessant, aber das ist mal eine ganz besonders aufschlussreiche Diskussion ! Wirst du Dich jetzt in Birni bzw. Wacholderli umrennen, Kagi? Ich fände ja Birne schon klasse:grofl:

    Vielen Dank lieber Sepp, dass Du die Normalform quasi blind erkennst, glaube ich dir sofort. Du hadst ja so fabelhafte Fotos von dieser Art gemacht. Aber dass man überhaupt bei einem weißen Pilz der einer anderen Art ähnlich ist auf die Idee kommen kann, dass es eine Albinoform seien könnte, finde ich beeindruckend. Aber das liegt wohl an meiner geringen Artenkenntnis. Bei mir ist jeder Unbekannte en Neuer==18

    Hallo Hella,

    klasse, das freut mich sehr. Ich bekomme mein Buch erst am Donnerstag beim Abeitstreffen der ThAM, sonst hätte ich Euch gleich noch ein paar Impressionen zukommen lassen. Das hole ich spätestens am Montag nach.

    Hallo Dieter und Matthias,

    die Dokumentation über den Pillenwerfer ist umwerfend. Nicht nur die genialen Fotos, sondern auch die Beschreibung, was der kann. Björns Anmerkung zu dem Abschusswinkel finde ich nachvollziehbar. Aber hängt der nicht auch von der Entfernung zum Zielobjekt ab? Wie weit schleudern die ihre Sporen eigentlich? Das können doch nur wenige cm sein. Kann es sein, dass die Pilze irgendwelche unbekannte "Sensoren" haben, mit denen sie ihre Ziele orten können? Mykorhizzapilze finden ja ihre Pflanzenpartner auch irgendwie und irgendwie mag ich bei Pilzen nicht mehr an Zufall glauben. Die haben es einfach drauf.

    Sehr schön dokumentiert habt Ihr die Dungis in ihren unterschiedlichen Reifestadien. Wirklich klasse!

    Hallo Dieter und Matthias,

    bevor ich sehr neugierig zum zweiten Teil klicke, eine Anmerkung zu den Beiträgen. Ich habe großen Respekt vor Eurer Mammutleistung dieses Konvolut von 8000 Fotos zu sichten, zu bearbeiten und schließlich für die Berichte zu sortieren. Die Winzlinge waren schon einmal ganz erbaulich. Klasse fotografiert wie immer. Beim Überzuckerten Kotling musste ich grinsen. Was für ein Name. Aber Zucket ist ja Bekannterweise kein besonders gutes Lebensmittel, daher passt das schon==Gnolm7.

    Jetzt freu ich mich auf Beitrag 2.

    Danke Pablo für die Ergänzung. Hab wieder richtig was gelernt: Brabsch.==Gnolm7

    Hallo Dieter, tolle Funde und klasse aufbereitet. Meine Favoriten sind die Helmling, aber der Kaktus ist auch spitzenmäßig. Und wieder sind Pilzen dabei von denen ich nicht einmal ahnte, dass es sie gibt - Kleister Scheidling. Ich kenne nur das Gegenteil von ihm.

    Hallo Karl,

    was soll ich sagen. Dein -best of orchis und funga - macht mich völlig sprachlos. Und das will schon was heißen. Wunder, wunderschön. Ich wäre schon froh, ab und zu mal einer dieser Schönheiten zu begegnen. Danke fürs Zeigen.

    Danke, gut erklärt. Das kapiere sogar ich. Aber verzieht sich das Ganze so nicht in die Richtung die man zuerst verflicht?


    Ich bin nicht ganz sicher, ob ich die Frage verstehe, Claudia. Es wird schon ganz rindherum geflochten, nur eben mit zwei Ruten "gleichzeitig". In der verlinkten Anleitung ist das ganz gut erkennbar.

    und ich dachte, Du beziehst dich auf Willis Anleitung, oh je!

    Ich versuch's mal, obwohl mir ein wenig das Vokabular fehlt. Wenn die Streben von Rand zu Rand durchgehen, sind sie in der Mitte alle gleich dick, aber zum Rand hin abwechselnd sehr dünn und sehr dick. Die geben natürlich unterschiedlich stark nach, und die dicken lassen sich für die Abschlusskante kaum biegen - deshalb sieht die beim ersten Körbchen so plump aus.


    Immer zwei gleichzeitig zu verweben hat einen ähnlichen Grund: auf der von mir verlinkten Seite wird es damit begründet, dass die Zahl der Streben gerade ist. Da wollte ich ganz schlau sein und habe ein zusätzliche hineingemogelt, um nur mit einer Rute weben zu können, aber die sind natürlich auch nicht immer gleich dick. Wenn jetzt aber mehrmals hintereinander eine dünne Stelle unter einer Strebe durchgeführt wird und in der nächsten Runde eine dicke drüberweg, biegt sich die Strebe natürlich nach unten, weil der Zug ungleichmäßig ist :gkrass:


    Ich hoffe, ich habe das verständlich ausgedrückt.

    Danke, gut erklärt. Das kapiere sogar ich. Aber verzieht sich das Ganze so nicht in die Richtung die man zuerst verflicht?

    Hallo Wastl, den hab ich nur einmal uralt gefunden, ab er jung soll er ganz vorzüglich sein: Chicken of the wood - diese Sorte Hühnchen würde ich auch gern probieren.

    Lieber Nobi, es gibt dieses Forum als gute Alternative zu FB etc. und wir hoffen doch mal, das das so bleibt.

    Z.B. verstehe ich inzwischen, warum es sinnvoll ist, den Boden und die Seiten getrennt, also mit neuen Ruten zu arbeiten, oder warum mit zweien gleichzeitig gewoben wird :gomg:

    Warum Cratie? vielleicht flechte ich auch mal irgendwann und ich mache immer das Naheliegende. Warum wäre das falsch?

    Wenn mir nur mal jemand den Unterschied zwischen den beiden erklären würde. Für mich sehen die völlig gleich aus==Gnolm15

    Können sie im Extremfall auch, wobei der aktuelle Rätselpilz meist eine dunklere Hutfarbe hat. Auch dieses faserige-streifige Hutoberfläche, die fast an einen Risspilz erinnert, passt auch besser zum aktuellen Rätselpilz. Ganz sicher bekommst du beide Arten aber nur makrochemisch auseinander.


    l.g.

    Stefan

    Na toll, nu bin ich gespannt, wer von den Rätzelern das Foto von Brassela makrochemisch untersuchen konnte.