Beiträge von Wutzi

    Hallo, ich finde nicht, dass die irgendwie morsch aussehen. Aber falls Du Morcheln meinst, so sollten das welche sein. Sorry. Das musste jetzt einfach raus. Da die vom 18. April waren sind sie sowieso verspeist worden, ob von Menschen oder Würmern, sei dahingestellt. Falls nicht, könnten sie auch zur Zeit der Ernte irgendwie weich, alt vergammelt oder sonst wie ungenießbar sein. Das sieht auf Bildern niemand. Es ist so, wie Murph und die Anderen in Deinem vorigen Beitrag schreiben. Wenn das keine Fake-Anfrage ist und Du wirklich etwas über die Pilze wissen willst, geh besser zu einem Pilzsachverständigen.

    Hallo zusammen, in und an Bächen gibts ja immer irgendwelche Pilze. Heute fand ich diese Risspilze unmittelbar an dem Austritt einer Quelle.

    So richtig bin ich nicht zu einer Bestimmung gekommen. Aber ich hatte zumindest Gelegenheit es zu versuchen. sicher hat trotz der suboptimalen Bildqualität jemand von Euch eine Idee, was es für einer sein könnte.


    Standort: Fichten, saurer Boden, 600 m ü. NN, direkt am Wasser

    Geruch: stark spermatisch

    Geschmack: nicht probiert

    Größe: 2,5 cm Hutdurchmesser

    Stiel faserig

    Hutz spitz gebuckelt, radial eingerissen - vor Ort schien er faserig, das konnte ich zu Hause aber nicht nachvollziehen.

    Kaulozystiden habe ich nicht gefunden, ansonsten Kristallschöpfe und glatte Sporen












    HDS



    Innocybe unbekannt_40x_07.jpg





    Huhu Rotfüßchen,


    solange man nix runterschluckt kann man jeden Pilz probieren, selbst Amanita phalloides.

    Hallo Schupfnudel,

    davon rät Andreas in allen seinen Pilzkursen dringend ab, weil auch über die Mundschleimhaut Gifte resorbiert werden. Er hat von einem Fall berichtet, bei dem es bei einem Mädchen zu Blutveränderungen gekommen war, obwohl es nur einen Knolli in den Mund genommen hatte und allerhöchstens eine Lamelle verschluckt haben konnte, da der Pilz weitgehend unversehrt geblieben war. Also, besser nicht probieren!

    Moin, ich melde mich auch mal wieder im Wetter-Mecker-Fred. Eigentlich ja Klima und nicht Wetter. Ich lebe am Thüringer Hitzepol, mit 38,9 Grad gestern haben wir es in die Lokalnachrichten geschafft. Das sind zwar noch fast vier Grad bis zum Spitzenreiter in Niedersachsen, aber da gibts auch keine Südhänge. Nachts sind angenehme 13 Grad, damit kann ich gut leben und die Hütte wird mit offenen Fenstern heruntergekühlt für den nächsten heißen Tag. Die Hunderunden finden zwischen 7 und 9:00 Uhr statt. Aber es ist traurig sehen, wie alles kaputt geht. Ich zeig Euch mal ein paar Bilder.


    Dieser Teilblick ins Dorf ist erst seit letztem Herbst wieder möglich, weil die große Lärche stirbt. Die Buchen haben seit letztem Jahr ebenfalls deutliche Trockenschäden. Die weiter seitlich stehenden Fichten sind braun. Da gibts nichts mehr zu fotografieren.


    Eine Birke tot, die andere geschädigt, kranke buchen und die Kühe die gegenüber die Hänge extensiv beweiden wurden vor zwei Wochen weggebracht. Kein Gras mehr.


    Ein Stück weiter verabschieden sich weitere Lärchen, die Fichten sind schon kaputt.


    Im Wald selbst fallen ständig die geschwächten Bäume dem Sturm bzw. dem Borkenkäfer oder beidem zum Opfer. Dort wo das Holz geborgen wird ist der Waldboden vom Einsatz schwerer Technik verdichtet. In dem Umfang, wie das jetzt geschieht, kann das nicht lange gut gehen. Es wird von einem hundert Millionen -Holzschaden gesprochen. Eigentlich ist jetzt die Gelegenheit, den Wald umzubauen, aber die Landesforsten wollen hunderte Millionen zur Aufforstung - ich befürchte, wieder mit raschwachsendem anfälligen Nutzholz. Es ist höchste Zeit, sich Sorgen zu machen und darüber nachzudenken, über unseren persönlichen Anteil an den Klimaveränderungen. Heute hab ich einen interessanten Beitrag gelesen, der unter den Leugnern des anthropogen verursachten Klimawandels als Pflichtlektüre verteilt werden sollte.


    Für einfach nur Hexenei konnte ich nicht die volle Punktzahl geben. Gesucht war halt die konkrete Art.

    Ah ja, da ich nur ein Hexeneier der Stinkis aus eigener Anschauung kenne, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, Stinkmorchel zu schreiben.

    Boah, obwohl mir Brassella ja Dispens für dieses Rätsel gegeben hat, habe ich doch so ein bißchen rumgeschnüffelt, habe mir aus beiden Bildern eins gemacht, sehe also den ganzen Pilz - und hab ihn trotzdem nicht gefunden! Gut, daß ich diesmal keinen Tipp abgeben muß...

    Bist halt ein Glückspilz Grüni==Gnolm7. Ich hab einfach mal zwei falsche Tipps abgegeben. Bissi Mut! Frau muss sich einfach trauen==Gnolm13.

    Huhu Nobi, willkommen im Club! Du machst es genau richtig, ich habe keine einzige Minute bereut. Aber wenn Du glaubst, Du hast ab jetzt mehr Zeit... vergiss es. Never ever. Die Zeit rast plötzlich einfach wie verrückt, keine Ahnung warum.

    Also wenn ich mich da so ein bisschen auf den Kopf stelle, denke ich, dass mein erster Tipp wohl ein Stück weit daneben ging.

    Hallo,

    welche Staatsangehörigkeit hat denn der Perlpilz?^^

    Karl-Heinz, das ist doch völlig klar: Tomas kommt aus Hövelhof und das liegt in NRW, demzufolge muss das ein deutscher Pilz sein==Gnolm7. Meine Autokorrektur hat übrigens noch ganz anderen Mist erfunden. Wenn’s nach der ging, habe ich gemault statt gemailt.


    Danke Christoph für Deine ausführliche Erklärung. Als durchschnittlich Pilzinteressierte komme ich immer ins Schleudern, wenn Ihr die Pilze so ausdifferenziert. Ab und zu stelle ich fest, dass ich wieder einen Baustein in der Pilzsystematik bzw. Bestimmung verstanden habe und dann kommen Beiträge, bei denen ich wieder wie die berühmte Wutz ins Uhrwerk schaue. Das war bei der Differenzierung von Pablo Filzröhrlingsarten so und es ist so, wenn Ihr von Artenaggregaten sprecht, die

    für mich gefühlt eine Art sind. Damit kann ich auch nicht viel anfangen und ich glaube, dass das vielen so geht, die hier ihre Erstanfrage stellen und denen dann das geballte Expertenwissen entgegenschlägt. Glücklicherweise gibt es ja unter Euch Fachleuten auch etliche, die das Ganze dann wieder so herunterbrechen können, so dass es für alle verständlich wird. Danke!

    Hallo Pablo,

    ach wo! Das Problem ist nicht, dass Ihr zu weit ins Detail geht, sondern dass ich nicht verstanden habe, warum. Bei Täublingen ist mir klar, dass es da zig Arten mit nur ganz schwer erkennbaren Unterschieden gibt. Bei den Filzern war es mir aber eben nicht.

    Mein Ozean von Fragen ist in jeder Richtung unüberschaubar und ich habe das Gefühl, dass es ständig mehr Fragen werden. Kein Land in Sicht, nirgends.

    Hallo, Claudia!


    Die Kleinen am Holz im Garten rochen nicht zufällig einigermaßen knofelig? Vielleicht auch erst beim Zerdrücken?
    Erinnert mich so ein wenig vom Aussehen her an Mousseron (Marasmius scorodonius) und Marasmius querc(e)us (Eichen - Knoblauschwindling).



    LG, Pablo.

    Hallo Pablo,

    als bekennender Knoblauchfan hätte ich die dann bestimmt geerntet. Ich fand, dass die ein bisschen nach Kohl stanken, gar nicht lecker. Die Wurzeln an denen die wuchsen, waren zu 95% von einer alten Thuja. Eichen, die infrage kommen würden, gibts weit und breit nicht. Aber ich werde jetzt eifrig gießen, dann kommen vielleicht noch einmal welche.