Beiträge von Wutzi

    Neid😬. Aber im nächsten Jahr müsst Ihr mit Wutzi rechnen. Das hält ja kein Mensch aus, wenn alle Saftling gucken gehen und frau nicht mitkann.

    Das Kaisermantel-männchen ist sehr gut kenntlich an den Streifen auf den Vorderflügeln.

    Deshalb heißt er auch Silberstrich.


    LG

    Peter

    Danke Peter, dass ist doch mal ein Anhaltspunkt. Diese großen goldbraunen Falter sind hier häufig und jetzt habe ich zumindest einen Anhaltspunkt, sie zu benamsen. Scheckenfalter kenne ich noch nicht, aber Wachtelweizen kann hinkommen, der blüht gerade. Ins Lepiforum mach ich mich nicht auf. Wenn ich da erst mal Blut lecke, komme ich zu gar nichts mehr.


    Danke fürs Mitkommen, Stefan. Nun hat Malone bestätigt, dass der Ausflug auch schmetterlingtechnisch imperial gewesen ist. Leider ist auch am Bach schon wieder Schluss mit Pilzen, zu trocken

    Hallo zusammen,

    letzte Woche hat es einige wenige Liter geregnet. Für den Wald zu wenig, für die meisten Pilze auch, aber bei den Pilzen entlang der Bachläufe hat sich ein bisschen was getan - zumindest bis gestern. Auch die Insekten machen gerade jede Minute im Freien zu einem Erlebnis. Wenn mal dieses nasse Zeug vom Himmel fiele, wäre alles perfekt.


    Den Amaniten scheint der wenige Regen zu reichen.

    Da gab es viele Graue Wulstlinge.


    Es gab ein paar Perlpilze, darunter sogar verwertbare. Im Gegensatz zu den aus ästhetischen Gründen hier nicht abgebildeten Schneckligen Apfeltäublingen. Davon fand ich viele Reste. Aber so gründlich sind die Schnecken sonst nicht im Verputzen von Pilzen. Foto hätte wirklich nicht gelohnt.



    Und eine ganze Menge Königsfliegenpilze in allen Altersstadien.





    IMG_8342.jpg




    Am besten gefiel mir der Beifang beim letzten. Offenbar hat nicht nur der Fliegenpilz sondern auch der Königsfliegenpilz denselben Mykorhizzapartner wie er Steini. Lecker war er im Risotto und er hatte nicht mal Maden. Der erste überhaupt für mich in 2019. Was für ein Glück in der Dürre.


    Nicht alle hatten solches Glück. Die Raupe hier war nicht nur vom Pech verfolgt.


    Den kleinen Plüschi hat der Wind völlig zerzaust.


    Das Landkärtchen - so es denn eins war - hielt auch mal still.


    Der hier posierte regelrecht. Ich werde nie lernen ob Perlmuttfalter oder Kaisermantel. Letzteres würde aber besser zum Thread passen, also seid gnädig.


    Gleich noch einmal:


    Abschließend noch ein paar Kleine Hellbraune an Holz aus dem Garten - an der Stelle, wo ich gegossen hatte. Leider waren sie verdunstet, als ich sie heute genauer anschauen wollte, einfach weg. Also haben wir nur Pilz von oben...



    bzw. schräg oben.


    Mein Fazit: Es gibt noch Pilze, man muss sie nur lassen.

    Hallo Pablo, mal eine ganz dämliche Frage. Ich lese ja nun wirklich fast alles hier. Aber solchen Diskussionen wie dieser hier kann ich nicht richtig folgen. Vielleicht auch, weil mir das zu speziell wird. Also meine Frage: Wie nennen die Stinos (Stinknormalen) unter den Pilzliebhabern solche Pilze, die nur von den echten Pilsners unterschieden werden können eigentlich? Einfach nur Filzröhrlinge oder was?

    Oh, Mann, bei uns ist jetzt echt eine neue Trockenzeit im Gange. Man muß nichtmal mehr auch nur nach Pilzen schauen. Den Maisfeldern in der Gegend sieht man die lange Trockenhweit auch schon an, aber noch sind sie nicht hinüber, aber deutliche Trockenschäden.

    Wie viele Jahre überleben eigentlich Pilzmyzele lang andauernde Trockenkeit? Bei uns in der Gegend sinkt mittlerweile der Grundwasserstand stetig- bisher stets ganzjährig wasserführende Bäche sind ausgetrocknet. Mir wird das Ganze langsam unheimlich!.

    In meinen Gärten überleben echt uralte Pflanzen nicht mehr ohne Gießen, weil der Grundwasserspiegel stetig sinkt Gießwasser verschlingt Unsummen an Geld.


    Wie ist das eigentlich die letzten Jahre in Balderschwang gelaufen? Ist da wenigstens die Welt noch in Ordnung? Würde ein Umzug dahin noch was bringen? Als Interessensfrage! So etwas wie hier im Moment abläuft , habe ich in MEINER Lebenszeit echt noch nicht erlebt. . Am meisten beunruhigen mich die versiegende Bäche, die ich seit meiner Jugend kenne und die seitdem noch nie versiegt sind (Bis letztes Jahr). Ja es gibt hier auch Bäche, die nur ZEITWEISE Wasser führen, daß die dazwischen versiegen ist normal. Aber es versiegen ALLE Bäche.

    Hallo Safran,

    bei mir ist es genauso, und ich befürchte, wir sind nicht die einzigen. Was meinst Du, wie voll es in Balderschwang wird, wenn wir alle dahin umziehen.==Gnolm23

    Ich denke schon lange darüber nach, endlich mal wieder in die Keramik einzusteigen, zumal ich sogar einen eigenen Brennofen habe. Aber ich habe tatsächlich seit 18 Jahren nichts mehr aus Ton angefertigt. Wird wirklich Zeit...

    Ich hab das vor eine paar Wochen nach fast 40 Jahren Abstinenz getan - auch ohne eigenen Brennofen und nach ein paar Profantöpfereien ist auch das Gefühl für den Umgang mit dem Ton wieder da und ich werde mich größeren Herausforderungen stellen. Langsam wird es eng mit meinen Zeitressourcen.

    Juhu, bin auf Platz 12! Wider erwarten.

    Bei Craties Rätsel erkenne ich zwar, was auf den Bildern ist, aber da fehlt mir leider wieder mal die Phantasie einen Pilz zu erkennen. Das war ja zu erwarten bei Craties Rätzelstil. Ich spekuliere einfach mal auf das Wochenende. Manches löst sich da einfacher:grofl:

    Hallo Tuppie, meinen allergrößten Respekt. Ich nähe auch, aber so sauber würde ich das nie hinbekommen, abgesehen davon, dass das Motiv wirklich sehr ausgeklügelt ist. Wann glaubst Du, hast Du Deine 20 Flicken fertig?

    Ich bin gerade dabei Keramikpilze zu töpfern. bin gerade beim umglasigeren von braun auf blau - dann lässt sich das dürre-Elend vielleicht besser ertragen.... - Quatsch, aber braune Tonteilchen an braunen Baumskeletten sind einfach nicht der Kracher.

    Hallo Björn,

    die Röhrlinge sind beeindruckend. An welche Gattung denkst Du? Hast Du einen Sporenabdruck gemacht? Und Pablo liegt glaube ich diesmal nur fast richtig. Es handelt sich hier eindeutig um rostige Gnomle.

    Woher wollt Ihr wissen, dass es Betrug wäre. Das ist höchstens eine Vermutung, genauso wenig zu belegen wie die Echtheit.

    Bis jetzt haben sie nichts gefunden, weshalb es sich lohnen würde, die Macht über die Erde an sich zu reißen. Sie könnten aber innerhalb von Stunden hier alles übernehmen, deshalb reizt sie nicht und SEID NETT ZU BÄUMEN!

    Moin Grüni,

    warum eigentlich nicht? Vielleicht wäre eine Übernahme gar nicht schlecht. Wir bekommen doch offenbar nicht auf die Reihe. Aber nett zu Bäumen sollten wir natürlich trotzdem sein - und vor allem keine Pilze zer- und abtreten.

    Hallo rumpel,

    wenn Dich Pilzvergiftungen interessieren, schau mal hier rein. Aber das Wichtigste hat Christoph schon geschrieben. Es sind nur die Gifte bekannt, nach denen man zielgerichtet sucht und bei der Beurteilung von Pilzen hinsichtlich ihrer Essbarkeit gibt es ständig neue Erkenntnisse. Der Grünling steht z.B. in alten Pilzbüchern als Speisepilz. Er galt als essbar, bis nach aufeinanderfolgendem Genuss von Grünlingen bei einigen Menschen Rhabdomyolyse auftrat. In jüngeren Pilzbüchern steht er deshalb als Giftpilz.

    Da auch über die Mundschleimhaut gifte aufgenommen werden können, empfehlen sich Kostproben nur, wenn man sich einigermaßen sicher bei den Pilzen auskennt. Beispielsweise können Anfänger, die die Gattung Täubling erkennen, auf diese Weise feststellen, ob ein Täubling scharf oder bitter und damit giftig ist. Der Gallenröhrling ist im Zweifel auf diese Weise unterscheidbar vom Steinpilz, der Schönfußröhrling vom Rotfüßchen u.s.w.

    Also ich überlasse die Geschmacksprobe lieber der den Profis.

    Hallo Nobi,

    da hast Du dieses Jahr die Erbsenstreulings-Ebbe vom letzten Jahr gut kompensieren können, Glückwunsch! Bei Deinen Erbsenstreulingsfotos hat sogar mein Liebster mal mit Interesse reingelist. Tolle Funde und danke für die Verbreitungskarte. Die muss ich mir mal in Ruhe ansehen. Vielleicht geht hier irgendwo und irgendwann doch mal etwas. Für diesen Pilz würde ich auch mal ein Stückchen fahren.

    Da schließ mich mich doch gleich dem Nobi an. Ein schöner Beitrag! Die Farbenpracht der Kornblumen, Mohnblumen und Fingerhüte ist überwältigend. Kornblumen habe ich lange nicht gesehen. Solche Perlpilzmumien gab es hier auch und die gelb leuchtenden Nadelholz-Braunporlinge scheinen überall auch längere Dürreperioden einigermaßen unbeschadet auszuhalten. Vermutlich ist immer noch etwas Restfeuchte in den alten Baumstümpfen. Danke fürs Zeigen.