Beiträge von Wutzi

    Hallo Gimpi, Champignons sind makroskopisch schwer zu bestimmen und hier wird Dir wohl niemand weiterhelfen können, da Du die bestimmungsrelevante Basis des Pilzes abgeschnitten hast. Schau mal, hier stehen alle zur Bestimmung wichtigen Dinge.

    (welcome)auch von mir Bo. Entspann dich. Bei mir hat es ungefähr 4 Wochen vom ersten großen Regen bis zur Pilzschwemme gedauert. Du hast also noch gute Chancen auf schöne Funde, vor allem wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden. Das wird noch!

    Hallo Oehrling,

    wie viele Rätsel hast du denn noch auf Lager? Nur damit ich weiß, wie viel Zeit ich habe um eine spezielle Gattung zu durchwühlen, deren Arten man eigentlich nur mit speziellen Methoden auf die Schliche kommen kann. Aber da Du die Fotos nicht ohne Not genauso ausgewählt hast, werden wohl charakteristische Merkmale zu sehen sein, für die mir einfach das Wissen fehlt.==Gnolm6. Ein bisschen werde ich noch suchen. Heute Abend nach der Suche im Wald==Gnolm7.

    Hi.


    Sieht schwer nach Ziegenlippe aus würde ich meinen. Xerocomus subtomentosus.


    Lg.


    Hallo Schupfi, hallo Pablo, habt Dank!. Dass der so einen starken Stich ins Apricotfarbene hat, hab ich noch nie gesehen. Ich kenne den eher in olivenbraunen Tönen. Aber so das wohl immer. Die können auch ganz anders.

    Hallo Ralph, den Grünen Wulstling hab ich auch nicht erkannt, aber offenbar war er lösbar und richtig gut fand ich, dass ich so gezwungen war, mich mit den Merkmalen der Amaniten noch einmal auseinanderzusetzen. Ich bin dann im 2. Versuch bei einem von Oehrling grün angestrichenen Isabellfarbenen Wulstling angekommen==Gnolm7. Klasse Rätzel, freu mich aufs Nächste👍🏼

    Danke Stefan, H. bubalinus war nur ein Schuss ins Blaue. Mal sehen ob es noch andere Ideen gibt. Ich habe noch Mischwald mit Eichen und Ahorn sowie Kalkboden nachgeliefert bekommen.

    Hallo zusammen,

    heute habe ich ein paar Fotos von einem schönen Filzröhrling bekommen und wir rätseln, welcher das sein kann. Vielleicht Hortiboletus bubalinus?

    Hut 12 cm Durchmesser, etwas rau, eher großporig, keine Rottöne am Stiel, Im Schnitt sehr schwach blauend, nach einiger Zeit vergeht die Blaufärbung. Geruch unspezifisch. Danke für Eure Einschätzung.

    Nachgelieferte Informationen: Mischwald, Kalkboden, viele Eichen und Ahorn






    Hallo Harald, bei mir stimmt es zu mindestens 80%. Mehlräslinge, Fliegenpilze und Königsfliegenpilze wachsen nur an bestimmten Stellen und die sind zu 80% identisch mit den Standorten der Steinpilze. Es gibt sogar eine Abfolge: Im Juni -Anfang Juli sind es die Königsfliegenpilze. Jetzt sind es die Mehlräslinge und Königsfliegenpilze und später kommen dann die Fliegenpilze dazu, die Standorte von Steinpilzen anzeigen. Du kannst es natürlich auch anders herum sehen. Die Steinpilze zeigen die Mehlräslinge etc.==Gnolm7

    Das gilt natürlich nur an Orten, wo Steinpilzmyzel vorhanden ist.

    Hallo Caro, (welcome). Ja, wenn Du Spaß an Pilzen hast bist Du hier goldrichtig. Hier wirst Du auf viele Deiner Fragen eine Antwort bekommen. Mancher Pilz ist trotz guter Fotos nur mit Mikroskop zu bestimmen. Da müssen wir alle durch==Gnolm6.

    Schick, hast Du die für den Chor gemacht? Ich finde übrigens, dass Du das Problem mit der Öse bei den Pilzen richtig professionell gelöst hast. Gefällt mir sehr gut. Ich hab auch mal Schmuck gebastelt, aber bei den Ösen bin ich immer gern auf Vorgefertigtes ausgewichen. Lötest Du das Silber?

    Danke Werner. Dann weiß ich jetzt, wo ich den großen Unbekannten suchen muss, wenn er denn wieder auftauchen sollte. Glöckchennabeling passt besser. Wenn der Tannenflämmling auch an Fichte wächst, würde das auch gut hinkommen. Was täte ich nur ohne Euch😂.


    Folter! Körperverletzung! Seelische Grausamkeit!


    ==Gnolm6==Gnolm6==Gnolm6


    Aber schön zu gucken ist es trotzdem... danke fürs Mitnehmen. ==18

    Ach Tuppie, die kommen auch bald in Wetzlar! So schlimm ist es auch gar nicht, denn ich hab ja nicht berichtet, wie die in Butter gebratenen Steinpilzscheiben geschmeckt haben==Gnolm7.

    Hallo Claudia,

    dein Rauhkopf sollte eigentlich spitz- und nicht so stumpfgebuckelt sein

    Cortinarius rubellus heisst er dann und ist ganz schön giftig

    Gruss

    Uwe

    Hallo Uwe, damit, dass Du Dich melden würdest, wenn ich bei den Cortinarien daneben liegen würde, habe ich fest gerechnet. Bei C. orellanus und C. rubellus habe ich immer Schwierigkeiten und der hier hatte nicht mal einen Buckel😂. Danke für die Klarstellung. Wenn die Stielnatterung dann auch noch so diffus ist bin ich ratlos. Beide Arten sind ja gleichermaßen giftig, oder gibt es da Unterschiede?

    Hallo Ulla, ein guter Vorschlag. Vom Fälblings-Rötelritterling habe ich noch nie gehört. Den werde ich gleich mal nachschlagen. Der hätte dann rosa Sporenpulver haben müssen. Vielleicht finde ich noch einmal so einen.
    Keine Sorge, die Pilze kommen sicher bald auch bei Dir. Nach dem ersten großen Regen Anfang August musste ich auch noch drei Wochen und zwei weitere Gewitterregen warten. Jetzt läuft es.


    Danke Jörg. Aber das Artenspektrum an Boleten Wie in Deinem Park gibt es hier leider nicht. Naja, frau kann nicht alles haben.

    Hallo Jörg, die Blutroten Röhrlinge machen mich sprachlos. Was für ein leuchtendes Rot! Dein Park ist wirklich ein ganz besonderer Fleck Erde.

    Danke beli, da war bei mir wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Die Guttationstropfen an den jungen Porlingen passen gar nicht zum Bipo. Und eigentlich müssten die Fruchtkörper kleine Kugeln sein. Schade. Mit Melanoleuca habe ich kaum Erfahrung. Die wenigen Exemplare, die ich bislang gesehen habe, waren alle viel kleiner. Der Pilz hat mehr als 10 cm Hutdurchmesser. Aber passen kann das schon.

    -...alle Pilzlein alle, fast jedenfalls.


    Hallo zusammen, so richtig trau ich mich gar nicht den Beitrag zu posten, weil bekanntlich nicht überall die Pilze so sprießen wie jetzt im Thüringischen Schiefergebirge. Aber nehmt es als einen kleinen Vorgeschmack, was Euch sicher in Kürze erwartet, wenn der Regen nur lange und tief genug in den Boden eingedrungen ist.

    Was soll ich sagen. Zu meinem Sammler-Glück fehlen eigentlich nur noch die Krause Glucke, Maggipilze und Heideschleimfüße.

    In den letzten zwei Tagen ist die Artenfülle explosionsartig angestiegen. Es gibt gerade eine Unzahl von Täublingen, Helmlingen, lbm´s von denen ich nur einige zeigen kann, es gibt mehr Speisepilze als frau putzen möchte. Und es gab tatsächlich einen Pilzsammler im Wald. Das passiert hier höchst selten. Aber es hat geregnet und am Ende meiner zweieinhalbstündigen Pilzsuche hatte ich Schrumpelfüße.




    Gleich hinterm Haus Goldröhrlinge, ältere aber auch wie hier ganz kleine Knubbel.


    Farblich passend dazu gabs junge Heftelnabelinge.


    Ebenfalls jung und knackig die Semmelstoppelpilze.


    Das Irische Moos sah im Sommer so aus, als würde es nichts mehr werden. Jetzt ist der kleine Bestand wie neu. Die kleinen Pilze im Vordergrund habe ich vor Ort gar nicht wahrgenommen. Schlecht schlecht erkennbar, vielleicht Rossahaarschwindlinge oder etwas Ähnliches.


    Ältere Pfifferlinge gibt es ausreichend für die Pfanne und reichlich von dem wenige Millimeter kleinen Nachwuchs steht schon bereit. Dieser hier hatte sich ein beneidenswert trockenes Plätzchen auserkoren.


    Der erste wirklich schöne frische Schleierling. Ich denke es ist Cortinarius anomalus.



    Komischer Habitus mit eingedellter Mütze. Das sollte trotzdem ein Raukopf sein.



    Geflecktblättrige Flämmlinge, so jung dass noch gar keine Flecken auf den Lamellen zu sehen sind.



    Ein Schönfußröhrling-Methusalem. Viele Exemplare dieser Art haben der Trockenheit getrotzt und sind jetzt riesig.


    Verwirrung stifteten einige Male diese jungen Perlpilze, die aus der Ferne an Steinpilze erinnerten. Ich schätze mal, dass ich vor 30 Jahren mit deutlich besserer Sehkraft nicht auf den Schwindel reingefallen wäre.


    Wenn sie größer sind, ist der Fall auch von Weitem eindeutig.


    Und heute musste ich einfach wieder einmal Champignons mitnehmen. Ich weiß, diese gilbenden nach Anis duftenden Pilze sind Schwermetallsammler. Aber einmal im Jahr dürfen sie auf den Teller. Und gesünder als rauchen sind sie allemal==Gnolm7.




    Stellvertretend für Täublinge aller möglicher Arten in unterschiedlichen Farben und Größen hier ein Frauentäubling.


    Und die inzwischen nachgewachsenen Steinpilze sind erfreulicherweise nicht mehr madig, zumindest einige, wie die hier zum Beispiel.


    Diese beiden standen am Sonntag schon da. Schön, dass sie niemand abgeschnitten hat, denn sie sind unter Garantie dicht bewohnt.


    Viel besser fürs Körbchen sind diese kleinen Murkel, von denen es gerade besonders reichlich gibt.


    Dichte Korallenrasen überziehen die Nadelstreu.


    Mit den Amaniten ist es ähnlich wie mit Täublingen und Helmlingen. Stellvertretend ein frisch gewässerter Fliegenpilz.


    Ein Königsfliegenpilz-Baby -


    und ein ausgewachsenes Exemplar, das der Regen auch von den Pünktchen befreit,


    ein grauer Scheidenstreifling,


    und ein rotbrauner Scheidenstreifling.


    Diesem Gelben Knollenblätterpilz macht gerade eine Schnecke ein Ende. Ein bisschen Lebenszeit hätte sie ihm ruhig noch gönnen können.


    Wer genau hinschaut sieht, dass der kleine Helmling nicht allein steht. Da kommt auch noch was.


    Auch die Gelbe Lohblüte begeistert wieder mit ihrem leuchtenden Gelb. Mit etwas Phantasie kann man einen Kopf mit grünem Schopf erkennen.


    Ein Ziegenlippenpärchen - leider mit Farbstich, die Huthaut war eher olive.


    Und natürlich dürfen auch die Baumpilze nicht fehlen. Hier entsteht gerade ein neuer Birkenporlingshotspot.


    Auf dem Foto ist es schlecht zu erkennen, deshalb muss ich es beschreiben. In diesem Waldstück habe ich noch nie Steinpilze gefunden. Ich habe mich von den Mehlräslinge hineinlocken lassen und wurde erstmals fündig. Einige Mehlräslinge stehen undeutlich im Hintergrund, weil ich die Rotfüße vorn mit im Bild haben wollte. Hätte ich die Helmlinge und Scheidenstreiflinge mit aufs Foto genommen, wäre es zu unübersichtlich geworden. Aber so ist es jetzt. Alle vier Schritte ein Pilz.


    Ich liebe Erdwarzenpilze. Sind sie nicht schön plüschig!


    Diesen Pilz zeige ich abschließend, weil ich völlig auf dem Schlauch stehe. Für einen Krempling fehlt das Bräunen und mir fällt keine Schublade ein, in die er passt. Dabei ist es sicher gar nicht so kompliziert. Ihn habe ich vorgestern auf einem Weg unter Fichten gefunden. Er war schon im Vergehen. Gammeliger Geruch. Für zweckdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar.


    und von unten



    Das war einer dieser Waldspaziergänge, bei denen man nicht nach Hause möchte, weil es so viel zu sehen gibt. Bei denen man sich nicht entscheiden kann, welchen Pilz man zur Bestimmung mitnehmen soll. Irgendwann hat die Vernunft gesiegt, weil sich das Wasser mittlerweile bis zu den Knien an den Hosenbeinen hochgezogen hatte, die Jacke klamm war und der klatschnasse Hund ständig Richtung Heimat abgedriftet ist. Am Schuppen gab dann noch ein kurzes Überlegen. Wer steckt in unserem Fußabtreter? Ah ja. Wie sich der Stinker bis hier her verirren konnte, ist mir schleierhaft.


    Naja, und das hier ganz zum Schluss will ich Euch nicht ersparen.