Beiträge von Wutzi

    Hallo Mischa


    So, wie ich den Sachverhalt verstehe, waren nicht die Sporen des Knollis das Problem. Sobald man etwas in den Mund steckt und dies mit dem Speichel in Berührung gerät, beginnt im Prinzip schon der Verdauungsprozess. Die ersten, leicht löslichen Stoffe werden herausgezogen und somit wird dieses Etwas für die weitere Verdauung vorbereitet. Im Falle des Knolli werden eben auch die gefährlichen Amanitine zum Teil schon herausgelöst und gelangen über die Schleimhäute direkt ins Blut. Das sollte bei einem kleinen Kind durchaus reichen, um Veränderungen im Blut auszulösen.


    LG Matthias

    Genauso hatte Andreas das erklärt, Matthias. Und nach meiner Erinnerung hat er sich hier im Forum auch schon zu genau diesem Sachverhalt geäußert. Ich weiß nur nicht mehr in welchem Beitrag. Einfach alle mal durchlesen, Mischa. Nein im Ernst. Andreas steckt gerade in der stressigsten Zeit des Jahres. Nach der Saison schreib ich ihn gern einmal an.

    Hallo Frank, so richtig kann ich auch nicht zur Wahrheitsfindung beitragen. Du schreibst es selbst, schwierig, schwierig. einen Hinweis hätte ich schon. Die Wiesenchampignons die hier wachsen, haben eine schlankere Stielbasis und duften angenehm -für mich nussig, aber Geruchsexpertin bin ich auch nicht. In sofern sehen Deine Pilze ein bisschen anderes aus als meine Wiesenchampignons.

    Hallo Tuppie,

    wie schön, auch in Wetzlar sprießen sie allmählich. Sogar Pilz-auf-Pilz in grün. Schwefelporlinge hatte ich hier noch nie. Da bist Du mir echt voraus und danke für die Bestimmungshilfe. Eine Espenrotkappe hatte ich heute auch, wusste aber nicht was das für ein Raufuß ist. Die wollte ich noch bestimmen. Das muss ich ja jetzt nicht mehr==Gnolm13.

    Ein bisschen traurig ist es, dass die Herbstzeitlosen schon da sind. Ich mag die auch, aber ein bisschen warten könnten sie noch, jetzt wo es nicht mehr so warm ist und die Pilze sprießen. Das geht mir alles zu schnell.

    Danke fürs Mitnehmen.

    Hallo zusammen, im Pilzkurs habe ich von Andreas Gminder gehört, dass bei einem Mädchen schon Blutveränderungen festgestellt worden sind, nachdem sie lediglich eine Lamelle Knollenblätterpilz im Mund hatte. Oehrling hat schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit gestellt. Auf alle Fälle ist es gefährlich und deshalb sollte man auf Geschmacksproben bei Wulstlingen generell verzichten.

    Sorry, aber das würde ich mal in den Bereich der Fake News verorten wollen. Hörensagen ohne Beleg ist immer kritisch zu betrachten. Das Mädchen müsste schon sehr jung gewesen sein und die Lamelle verschluckt worden sein, damit das Kind eine körperliche Reaktion erhält, auf deren Grund eine Untersuchung erfolgt ist, die ein derartiges Ergebnis zeitigte. Denn als Versuchsobjekt wird man das Kind sicher nicht benutzt haben, oder wie hat man diese Feststellung treffen können?

    Hallo Mischa,

    1. der Fall ist belegt.

    2. Ja, das Mädchen war sehr jung.

    3. Das Kind war vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus, da die Eltern feststellen mussten, dass das Kind eine Lamelle eines Pilzes in den Mund genommen hatte, bei dem es sich um Amanita phalloides handelte.

    4. halte ich Andreas Gminder nicht für einen Menschen, der es nötig hat, FakeNews zu verbreiten

    Also ich schätze Fichtenreizker ja nicht nur wegen ihres Proteingehaltes bzw. Pilze allgemein! Einfach weil sie zu den Gemüsearten mit dem niedrigsten Zuckerarten gelten... Nur so als Tipp, falls das hier noch jemanden interessiert ;) (hier gibt`s noch nen interessanten Artikel übrigens zur zuckerfreien Ernährung)

    Hallo Fliegenpilz, dass der Proteingehalt bei den Fichtenreizkern gerade besonders hoch ist liegt daran, dass die zur Zeit fast alle bewohnt sind. Pilze sind nicht in der Lage zur Photosynthese, daher ist es mit dem Zucker auch nicht weit her.

    Hallo Andy, guck doch mal im Forum, welche Fundberichte Dir besonders gut gefallen und schau nach, wo die Leute wohnen, die die Berichte gepostet haben. Da sollte sich doch sicher etwas Geeignetes finden lassen==Gnolm13. Ich kann im Moment das Thüringische Schiefergebirge wärmstens empfehlen. Da steppt der Pilzbär. Die Wälder sind kaputt, aber es hat ausgiebig geregnet.

    Hallo Horst, sollen wir Dich so anreden, oder ist das nur der Hape-Kerkeling-Nick? Den Königsrtöhrling würden viele hier gern einmal finden. Glückwunsch und (welcome)im Forum. Ich freu mich auf weitere seltene Funde von Dir.

    Hallo zusammen, im Pilzkurs habe ich von Andreas Gminder gehört, dass bei einem Mädchen schon Blutveränderungen festgestellt worden sind, nachdem sie lediglich eine Lamelle Knollenblätterpilz im Mund hatte. Oehrling hat schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit gestellt. Auf alle Fälle ist es gefährlich und deshalb sollte man auf Geschmacksproben bei Wulstlingen generell verzichten.

    Ach so, ich lese gerade, dass er weiß gemischt hat. Dann ist es natürlich kein Maggipilz. Dann vielleicht ein rotbrauner Milchling. Hast Du den Pilz probiert? Der Rotbraune ist erst mild, wird dann aber sehr, sehr scharf beim Kauen.

    Hallo Claudia,


    wow, bei dir brummt ja so richtig der Bär. Da bekomme ich Lust, morgen auch wieder eine Tour zu starten. Der Fälbling sollte übrigens Hebeloma sinapizans heißen.


    VG Jörg

    Hallo, der brummt so laut, dass man kaum den Wald verlassen kann, aus Sorge was zu verpassen. Danke für den Namen:daumen:.


    Hallo Claudia,

    ganz schön was los bei Dir. Nr. 24 kannst Du mal mit Entoloma griseocyaneum vergleichen.

    LG Karl

    Hallo Karl, ja, ich bin begeistert und würde gern die Zeit anhalten. So schnell sind sie wieder weg und es gibt kaum eine Chance, sie zu kennen zu lernen bzw. zu bestimmen. E, griseocyaneum sieht gut aus, danke.

    Hallo zusammen,

    da ich gestern erst am Nachmittag Zeit hatte, einen Spaziergang zu machen, entschloss ich mich, kurz die Wiese gegenüber vom Tal zu besuchen. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich herausstellte.

    Als ich im Ort an einem Mehrfamilienhaus vorbeilief, entdeckte ich Schwärzende Saftlinge und einen Rötling im Vorgarten auf einem Magerrasen. Ich liebe Saftlinge, also ein guter Start.


    1 Hygrocybe spec.



    2 Hygrocybe spec.


    3 Entoloma spec. blieb leider unbestimmt, wie alle anderen Rötlinge.


    4 Weiter gings mit Birkenpilz, kapitalem Anischampignong und


    5 und vielen kleinen Anisegerlingen



    6 Ein Rehbrauner Dachpilz folgte


    7 unbestimmte Fälblinge mit typischem Rettichgeruch. Ich lass es mal bei Hebeloma spec.


    8 Täublinge zum Abwinken. Hier ein unbestimmter hundefußkleiner.


    9 Speisetäublinge


    10 Hoppala, das wollte ein Wieseltäubling werden


    11 Ein ziemlich scharfer Kandidat. Vermutlich irgendeiner der Speitäublinge


    12 Grasgrüne Täublinge, z.Z. Massenpilze


    13 Fichtenreizker, leider nur drei Exemplare ohne Bewohner.


    14 Kahle Kremplinge unter den vereinzelt auf der Wiese stehenden Fichten


    15 unter den verschiedenen Scheidenstreiflingsarten gab es Amanita fulva


    16 und viele Exemplare von der nach meiner Auffassung schönsten Art - Amanita crocea


    17 und weil sie so schön ist, gleich noch ein Brustbild:


    19 Zweifarbige Lacktrichterlinge


    20 vermutlich Ockertrichterlinge, bei denen hab ich noch meine Schwierigkeiten bei der Bestimmung.


    21 Mir völlig unbekannte Pilze gab es wie immer auch.


    22 Den konnte ich erst einordnen, als ich zu Hause war und ins Mikroskop geschaut hatte. Inocybe spec. Glattsporer

    mit sehr besonderem Innenleben


    23 Ein Düngerling auf seinem Namensgeber - vielleicht der Behangene


    23b


    24 Ein ganz besonders aparter Rötling. Trotz Blick ins Mikroskop blieb der für mich Entoloma spec. mit den wie für die Art typischen sehr schönen Sporen.


    25 Und da wir schon einmal bei den Rötlingen sind, noch dieser hier. Der stämmige Pilz blieb unbestimmt vor Ort.


    26 Zur Lockerung der Augenmuskulatur hier einmal ein Weitblick.


    27 Der Pilzspürhund wendet sich angewidert von einem überständigem Steinpilz ab.


    28 Dann gab auch etliche dieser Gelben Graustieltäublinge mit Ausblick,ebenfalls vorhandene Ockertäublinge habe ich nicht fotografiert.


    29 für Zuehli: Wie fast immer - Boletus edulis mit Anzeiger==Gnolm7.


    30 Gerade jetzt auch ein Massenpilz: die Ziegenlippe


    31 Auch die Braunen Lärchenröhrlinge wachsen üppig


    32 Auch Klassiker wie Maronenröhrlinge standen bei den Fichten.


    33 Davon gab es auch etliche Funde. Unter dem Dach großer Pilze wuchsen kleine Pilzlein, wie diese Lacktrichterlinge.


    34 Einmal fühlte ich mich beobachtet, doch das waren nur diese winzigen Stäublinge.


    35 Junge Rotkappen sind immer wieder ein prachtvoller Anblick.

    36 Diesen Schwarzblauen Rötling hätte ich nicht entdeckt, wenn ich der Ziegenlippe nicht unter das Dach geschaut hätte.


    37 Auch diesen Rötling habe ich unters Mikroskop gelegt, komme aber bestimmungstechnisch nicht weiter. vielleicht kann jemand helfen, wenn ich die Mikrobilder hinzufüge.


    38 Den Düsteren Röhrling gibts noch zum Abschluss. Passend, denn ...

    dann war blöderweise mein Akku alle, obwohl es noch schöne Risspilze, Egerlingsschirmlinge, riesige seltsame Kremplinge und die ersten beiden Parasolpilzschlegel der Saison zu sehen gab. Schade. Aber auch gut so, denn sonst wäre der Bericht noch länger geworden und ich will jetzt raus. Für Anmerkungen und Korrekturen bin ich wie immer dankbar.

    Ich schätze, jetzt will der Habichts-Peter auch nicht mehr wetten, schade eigentlich==Gnolm7.