Hallo Thorben
Rudi hat inzwischen nachgelegt Gelber Maipilz aber ich denke auch bei Deinen Exemplaren passt die var. flavida noch. Wesentlich ist die Farbe auch junger Frk. und so Exemplare wie von Rudi oder wie auf meinem Bild findest Du wirklich nur, wenn sie völlig sonnengeschütz stehen, nicht vom Wind "verblasen" werden oder eben unter Laub. Von den Fruchtkörpern auf meinem Foto waren zunächst nur 4 Exemplare zu sehen.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Matthias,
eine schöne Ergänzung. Mikrobilder schlummern noch auf meinem alten Rechner aber an Deine Bilder komme ich eh nicht ran.
LG Karl -
Hallo zusammen
Gestern war ich gemeinsam mit Lucky in Feuchtgebieten im Kreis Heinsberg unterwegs. Zunächst suchten wir in einem neuen Bereich nach Sumpfhaubenpilzen (Mitrula paludosa) und wurden bald belohnt. Zwar schwer zugänglich und keine Nahaufnahmen möglich, aber neue Fundorte sind immer toll
Der nächste Fund war mit dem Orangeroten Helmling (Mycena acicula) ein einzelnes Goldstück
Die nächsten Goldstücke wären uns vielleicht entgangen, waren aber nicht von stärkerer Vegetation umgeben und durch den starken Befall recht auffällig.
Australischer Gänseblümchenrost (Puccinia lagenophora ex Bellis perenis)
Puccinia lagenophora ex Bellis perenis 13.05.21 Dalheim (1).jpg
Puccinia lagenophora ex Bellis perenis 13.05.21 Dalheim (2).jpg
Zum Ende der Exkursion dann ein bekannter Standort mit ungeahnter Menge und das ist nur ein Ausschnitt!
Ein Motiv jagte das Nächste
Zur Abwechslung mal im Wasser
Es war schwer sich loszureißen aber zum Abschluss gab es noch zwei dicke Nuggets
LG Karl -
Hallo Karl,
Deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen.
Hallo Ulla,
danke für die Ergänzung und Bestätigung.
LG Karl -
Hallo zusammen
Gestern zeigte mir Lucky einen Fundort mit sicherlich hundert Schlehen-Rötlingen (Entoloma sepium) unter Kirschbäumen. Das reichliche Vorkommen war ein willkommener Anlaß die Variabilität der Art abzulichten. Gemeinsam war allen Exemplaren ein deutlich gurkiger Geruch (Mykologen-Mehlgeruch) ähnlich dem Mairitterling (Calocybe gambosa) jedoch weniger intensiv als bei diesem.
Nur Fruchtkörper, die vor der Sonne geschützt sind, zeigen eine mehr oder weniger weiße Farbe.
Junge und alte Fruchtkörper die mehr sonnenexponiert sind nehmen rasch einen dunkleren Farbton an.
Pacman läßt grüßen
Einen Sporenabwurf hatte die Natur bereits erledigt
Da sowohl Habitus als auch Farbe variabel waren habe ich bei 4 unterschiedlichen Fruchtkörpern mit Chemie gespielt und konnte keine nenneswerten Unterschiede feststellen.
Guajakreation nach 5 bis spätestens 10 min deutlich blaugrün. Reaktion mit Anilin nach 10 min rosa bis rot.
Gerne wird ja für den Schlehenrötling angefürt, dass sich Fraßgänge von Maden rotbraun verfärben, was ich zumindest für Exemplare von diesem Fundort bestätigen kann.
LG Karl -
Ich schließe mich mal an
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Hallo Ralph,
das Programm stand lange im Pilzfotopage-Forum zum Download, wurde aber wohl rausgenommen, da es unter Win10 nicht läuft.
LG Karl -
Hi,
zwar keine Missversteher aber mir noch wohlbekannt. Auszüge aus Des Pudels Kern von Ulrich RoskiIch geh' im Walde bisweilen so für mich hin,
Nach schmackhaften Pilzen steht mir der Sinn,
Auch ihre seltsamen Namen faszinieren mich,
So wie "Schlonz" und "mulmiger Knöterich".
"Nennen sie ein paar Namen, das ist doch nicht schwer."
Ich denk "Nö" und sag' ein paar Pilznamen her:
Den ruppigen Stiesel, den scheuen Kalmück,
Den Nonnenschwengel, den sämigen Lück,
Den schleimigen Widerling und zum Schluß
Den Stinkmorchel "Phallus Impudicus".
LG Karl -
Also Dolores Mann von den Vogtländern hat den Begriff „Pfeifensteifling“ (statt Scheidenstreifling) geprägt

Hallo Corne
Ich habe bei FB mal Scheidenstreichling gelesen
LG Karl -
Lieber Christoph
Da ich Phytos häufiger berarbeite freue ich mich sehr über Deinen tollen Bericht. Leider werden die Phytoparasitischen Kleinpilze immer noch viel zu wenig beachtet obwohl Jule sich alle erdenkliche Mühe gibt das zu ändern. Vielleicht motivierst Du ja den ein- oder anderen mal etwas genauer hinzusehen. Ich hänge mich mal mit einem gerade bearbeiteten Fund an.
Ein dankbares Objekt im Frühjahr ist das Scharbockskraut (Ficaria verna) welches oft ausgedehnte, gelbblühende Bestände bildet und neben den gezeigten noch 5 weitere Arten beherbergen kann.
Mischinfektion mit Braunem Scharbockskrautrost (Uromyces ficariae) und Scharbockskraut-Fleckenbrand (Entyloma ficariae) mit Anamorphe + Teleomorphe
Wenn man die Blätter im Gegenlicht betrachtet sehen die weißen Flecken durch die Brandpilzsporen im Gewebe dunkel aus.
Teliosporen von Uromyces ficariae
Sporen von Entyloma ficariae
Konidienträger der Nebenfruchtform von Entyloma ficariae
Konidiosporen von Entyloma ficariae
LG Karl -
Hallo Raphael,
mit dem zusätzlichen Bild der HDS sehe ich nichts was gegen Deine Bestimmung spricht. Leider habe ich keinen Eigenfund und kann auch nur mit der Literatur vergleichen.
LG Karl -
Hattest Du schon mal Nutria im Döschen?
Hallo Hagen.
ich hab mal in der NRW-Datenbank nachgesehen. Funde von Hans Bender an Nutria
Ascobolus crenulatus
Lasiobolus ciliatus
Lasiobolus cuniculi
Sordaria humana
Stilbella fimetaria
Thelebolus dubius
Thelebolus stercoreus
LG Karl -
Hallo Hagen
Über die alte Seite von Kees Ulje sind zahlreiche Mikrozeichnungen zu erreichen. Kees Uljé Coprinus site index
Läuft noch alles unter Coprinus und inzwischen fehlen diverse Arten, aber die Zeichnungen sind aussagekräftig.
LG Karl -
Hallo Karl,
Super! Da muss ich doch morgen mal schauen, ob meine auch schon da sind...
Hallo Rudi,
Deine Bilder kenn ich natürlich denn so viele Abbildungen gibt es ja nicht davon
. Ich hatte einen Standort wo sie von 1998 bis 2012 fast in jedem Jahr wuchsen bis die umliegenden Bäume abgeholzt wurden. 15 Jahre standorttreu, da solltest Du doch Erfog haben.
LG Karl -
Hallo! Wieso hält das nur für eine Saison? Der Pilz wird sich schon Nährstoffe aufschließen können für das nächste Jahr/nächsten Schub? vg
Hallo Wastl,
die Aussage bezieht sich wohl auf langjährige Beobachtungen, die ich ebenfalls gemacht habe. Mir sind mehrere Standorte von schmalen Grünstreifen (meist auf Parkplätzen) bekannt, wo auf Rindenmulch nach weniger als einem Jahr massenhaft Spitzmorcheln erschienen sind. Im Folgejahr waren meist nicht mal mehr Einzelexemplare zu finden.
LG Karl -
mal ne Rückfrage. Ich meine, dass bei den gelben Maipilzen auch die Lamellen gelb sein mussten. Stimmt das? Ich meine das mal irgendwo gelesen zu haben.
Hallo Stefan,
die wenigen glaubhaften Abbildungen im Netz, das Aquarell von Ludwig und meine früheren Funde hatten immer weiße Lamellen. Mit gelben Lamellen kenne ich nur Calocybe chrysenteron, aber das ist ja ein schon habituell völlig anderer Pilz.
LG Karl -
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Hallo Schupfi,
Du kannst mich noch bei den Schlauchpilzen für Microglossum und Geoglossum s. l. eintragen und bei den Blätterpilzen Coprinus s. l. ergänzen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
dann schließe ich mich mal an. Ich bearbeite ein recht breites Spektrum, beschränke mich aber zunächst auf Gattungen, die noch nicht genannt wurden.
Russula, Conocybe, Galerina, Hygrocybe s. l., Clavariaceen und aus der Gattung Entoloma bevorzugt Leptonien.
LG Karl -
Lieber Christoph,
ich habe Deine Ausführungen im Bayrischen Forum schon von Beginn an interessiert verfolgt und wollte lediglich mit einen kleinen Baustein zu einer eventuellen morphologischen Trennung der beiden Arten beitragen. Die 28 Kollektionen stammen von einer frei stehenden Buche und tauchen immer im eingekreisten Bereich auf.
Leichter kann man es mit der Zuordnung des Mykorrhizapartners nicht haben. Reiner Sandboden, stark windexponiert, Fruchtkörper (auch anderer Arten) erscheinen in Frühjahr und Sommer nur bei überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen. Vielleicht gelingt mir ja in diesem Jahr noch ein Maifund
.
Leider habe ich keine Mikrofotos, aber aus meinen Aufzeichnungen kann ich entnehmen, dass die Warzen auf den Sporen ungleichmäßig verteilt sind und die gröbsten Warzen gegenüber des Apiculus liegen. Es wird interessant sein zukünftige Funde sehr genau zu dokumentieren wie Du ja klar zum Ausdruck gebracht hast.
LG Karl -
Hallo Christoph,
ich finde Cortinarius vernus seit Okt. 2000 regelmäßig im Gras unter einer Buche auf sandigem Boden, immer auf der gleichen Fläche von ca. 2 m². Beim ersten Fund war ich noch sehr unsicher wegen der Erscheinungszeit und dem Namen C. vernus, aber mit deutlich rosaanlaufendem Stielfleisch, breitelliptischen, growarzigen Sporen und steriler Schneide blieb nach damaligem Kenntnisstand nur C. vernus übrig. Auch in späteren Jahren, habe ich zumindest die Farbe des Stielfleischs und die Sporen immer wieder mal überprüft. Hier mal die Erscheinungszeit von 28 Funden zwischen OKt. 2000 und Okt. 2019.
Den ersten Januarfund 2007 und den ersten Aprilfund 2011 habe ich natürlich genau untersucht und konnte keinen Unterscheid zu den vorherigen Herbstfunden feststellen. Leider sagt das zunächst nur aus, dass Frühjahrsfunde nicht zwangsläufig Cortinarius suberythrinus sein müssen. Frühjahrsfunde von anderen Standorten habe ich leider bisher nicht gemacht.
Hier mal beispielhaft 2 Aufnahmen von einem sehr reichlichen Vorkomen im Nov. 2009.
LG Karl -
Morgen werde ich nach den Hypoxylon schauen. Normalerweise lasse ich diese immer liegen, aber dein Thread macht Mut zum suchen.
Übrigens ein schönes Portrait

Da kannst Du Dich noch verdient machen Thorben
. In NRW ist die Art noch nicht kartiert.
LG Karl -
Hallo Claudia,
schon die Haare alleine sprechen deutlich für S. austriaca. Hinzu kommen eindeutig Konidien auf Bild 3 und der Anteil eingedellter Sporen liegt oft nur bei 20 - 30 %. Auf Bild 10 sind die doch reichlich vorhanden.
Zu 2 kann ich mir nur deformierte, keimende Sporen vorstellen.
LG Karl -
Von A. bohousii gibt es einen Beleg im Herbarium Münster (MSTR) falls Du sonst nicht fündig wirst.
Kontakt zum Herbar (Telefon, Telefax, E-Mail)
Dr. Bernd Tenbergen
Tel.: 0251-591-6020
Fax: 0251-591-6098
E-Mail: bernd.tenbergen@lwl.org
